Schlagwort-Archive: Industriefotografie

#FacesOfPhotography – Teil 91: Silvia Steinbach und Christian Ahrens aus Köln

Silvia Steinbach und Christian Ahrens sind als Industriefotograf*innen-Duo Ahrens+Steinbach unterwegs und schauen dank einer relativ stabilen Auftragslage in Corona-Zeiten optimistisch in die Zukunft. Was sie dort sehen und was sie sich dafür wünschen, darüber haben sie mit den #FacesOfPhotography gesprochen:

Wie geht es Euch?
Silvia: Es geht uns gut.
Christian: Wir sind Fotografen und leben das Fotografenleben. Das ist gut so und das wird auch so bleiben.

Was macht die Fotografie?
Silvia: Sie findet weiterhin statt, wird weiterhin gebraucht und ist und bleibt eines der vitalsten Medien überhaupt. Corona-bedingt sind die Aufträge natürlich schon etwas zurückgegangen und just jetzt im Juli kommt anscheinend auch das Sommerloch noch hinzu. Aber alles in allem hatten wir auch in den letzten Monaten eine ganz gute Auftragslage und schauen optimistisch nach vorne.
Christian: Die zusätzliche Zeit nutzen wir gerne für Fortbildung und für auftragsfreies Fotografieren, ich bin viel unterwegs für meine freien Projekte und arbeite mich gerade in das Fujifilm GFX-Mittelformat-System ein. Die Fotografie steht nicht still, man kann immer etwas Cooles machen.

Was hört Ihr zum Thema Fotografie von Kundenseite?
Silvia: Nach der ersten Lockdown-Phase haben wir recht schnell angefangen, den Kontakt zu unseren Kunden wieder aufzunehmen, um mal zu hören, wie es ihnen geht, wie der Alltag organisiert ist und wie es in den jeweiligen Unternehmen so läuft. Unsere Ansprechpartner haben sich über diese Anrufe sehr erfreut gezeigt, es war ja für alle eine schwierige Zeit, und es tat gut, sich auszutauschen.
Christian: Dabei wurde auch immer schnell deutlich, dass die Unternehmen und unsere Kontaktpersonen eigentlich darauf brennen, wieder so richtig loszulegen, die eigenen Projekte voranzutreiben und wieder Handlungsspielraum zu bekommen. Für den Herbst empfangen wir jedenfalls durchaus positive Signale. Vorausgesetzt natürlich, dass es keine zweite Welle und keine neuen Einschränkungen geben wird. Das hoffen wir genauso wie unsere Kunden.

Was denkt Ihr, was sich in der Fotografie verändern wird?
Christian: Die Fotografie in all ihren Spielarten ändert sich ja fortlaufend, ästhetisch, technisch, inhaltlich und natürlich auch im geschäftlichen Bereich. Ob Corona hier langfristig etwas ändern wird, weiß ich nicht. Wird es in Zukunft weniger Veranstaltungen geben oder nur noch Hochzeiten im Autokino? Ich glaube das nicht. Und die Unternehmen werden natürlich auch in Zukunft Kommunikation betreiben wollen und müssen.
Ansonsten besteht natürlich jede Menge Veränderungspotenzial. Obwohl die digitale Technik sehr weit fortgeschritten ist, wird sie sich trotz schrumpfendem Markt ziemlich stürmisch weiter entwickeln. Wenn das Megapixel- und High-ISO-Rennen irgendwann ausgereizt sein wird, werden sich die Hersteller vermutlich auf die fast unbegrenzten Möglichkeiten in der Software stürzen – wie das ja bei den Mobilphone-Kameras jetzt schon zu beobachten ist. Das wird weiterhin vieles vereinfachen, aber es wird die Fotografie selbst nicht wirklich verändern, nur den Weg zum fertigen Bild.
Silvia: Und was Bildaussage, Bildwirkung, Ästhetik undsoweiter angeht, da wird es so sein, wie es schon immer war: Die Bildsprachen werden sich entsprechend der gesellschaftlichen Prozesse entwickeln und verändern, Moden werden kommen und gehen, aber am Ende des Tages zählt weiterhin, ob das Bild den Betrachter berührt, es Emotionen weckt, Informationen transportiert oder etwas sichtbar macht, was bisher in dieser Form nicht gesehen wurde?

Woran arbeitet Ihr aktuell?
Silvia: Für uns ist es jetzt wieder an der Zeit, ein neues fotografisches Projekt aufzusetzen, an dem wir uns reiben und in dem wir uns entwickeln wollen. Dabei streben wir wieder ein „Win-Win-Win“ Modell an, bei dem es einerseits darum geht, sich fotografisch richtig auszutoben, gleichzeitig neue Kunden und Kontakte zu gewinnen und auch einen Medienpartner ins Boot zu holen, der ebenfalls von dem Projekt profitieren wird.
Christian: Was wird das sein und wie wird es im Detail aussehen? Das erzählen wir gerne im kommenden Frühjahr!

Was ist Euer persönlicher fotografischer Wunsch für künftige Zeiten?
Silvia: Ich wünsche mir, dass in die verschiedenen Fotografie-Märkte eine neue Professionalität einzieht oder sich verstärkt. Das gilt sowohl für die Auftraggeberseite als auch für die Fotografen. Ich wünsche mir, dass Kunden anspruchsvoller werden und der kommunikativen Kraft der Fotografie einen höheren Stellenwert einräumen. Dass ihnen noch mehr bewusst wird, dass Bilder etwa in der Unternehmenskommunikation kein notwendiges Übel sind, sondern von zentraler Bedeutung für den Erfolg einer Idee, einer Kampagne oder für die erfolgreiche Kommunikation von Werten. Ich sehe auch eine Entwicklung in diese Richtung, und wir stellen fest, dass beispielsweise billige und aussageschwache Stockfotografie in der Unternehmenskommunikation auf dem Rückzug ist und individuelles und zum jeweiligen Kunden authentisch passende Bildaussagen an Bedeutung gewinnen.
Christian: Auf Fotografenseite wünsche ich mir ein neues Selbstbewusstein und professionelleres Handeln, vor allem auch im Hinblick auf den Wert der Fotografie. Bei den jetzt nachrückenden Generationen sehe ich da ganz gute Ansätze, zum Beispiel einen nicht mehr rückwärtsgewandten Blick auf vermeintlich „goldene Zeiten“ und eine unsentimentale Haltung gegenüber aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten. Technisch ist Fotografie so einfach wie noch nie zuvor, aber als Profi in diesem Markt zu bestehen, ist durchaus eine Herausforderung – mehr vielleicht als früher. Hier sind auch die Hochschulen und andere Ausbildungsstätten gefordert, dass sie Fotografie nicht nur technisch, inhaltlich und ästhetisch ausbilden, sondern die jungen Leute auch fit für den Markt machen. Auch die Fotografenverbände sehe ich hier in der Pflicht.
Insgesamt: Ich wünsche mir eine gute und vitale Zukunft für professionell ausgeübte Fotografie!

Website von Ahrens+Steinbach
Facebook-Profil von Ahrens+Steinbach
Instagram-Feed von Ahrens+Steinbach
Xing-Eintrag von Silvia Steinbach
Xing-Eintrag von Christian Ahrens

Natürlich können Sie auch gerne über Fotogloria Kontakt zu Silvia und Christian aufnehmen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

#FacesOfPhotography – Teil 60: Wolfram Schroll aus Hagen

Musik oder Fotografie – Wolfram Schroll aus Hagen hat sich für den Beruf des Fotografen entschieden, genauer gesagt für den des Industriefotografen. Was die Krise für ihn bedeutet, darüber hat er mit den #FacesOfPhotography gesprochen:

Wie geht es dir ?
Mir gehts gut. Wir wohnen ländlich und haben nette Freunde und Nachbarn um uns.
Sicher gab es auch einige schlechte Tage. Etwa der, an dem ich endlich kapiert hatte, das die Krise nicht in ein paar Wochen vorbei ist, sondern sehr lange dauern kann. Aber es soll keine Klage von mir kommen. Durch Kontakt zu spanischen Kunden hab ich gut mitbekommen, wie es im europäischen Ausland aussieht. Da sind wir in Deutschland gut aufgestellt, in fast jeder Beziehung. Ganz zu schweigen von anderen Teilen der Welt.

Was hast Du seit Beginn des Shutdowns beruflich erlebt?
Ende Februar bin ich von einem Auftrag aus Spanien zurückgekommen. Am zweiten März wurden alle kommenden Aufträge abgesagt, verschoben oder in Frage gestellt, 2020 wäre ein gutes Jahr geworden. Allerdings kamen dann auch wieder einige wenige Anfragen und auch Jobs.

Woran arbeitest Du zur Zeit?
Ein paar Aufträge habe ich, so in etwa alle 10 Tage einen Job, das beruhigt meine Nerven sehr. Ich werfe einen Blick in mein Archiv, habe jetzt aus Langeweile mit Instagram begonnen, versuche Davinci Resolve zu verstehen, lese englische Bücher, um mein altmodisches Schulenglisch zu verbessern und auf meiner Liste steht ein neues Showreel mit Videos aus den letzten Jahren.

Wird sich die Fotografie stilistisch / wirtschaftlich / inhaltlich generell mit der Krise ändern?
Das weiß ich nicht. Stilistisch und inhaltlich verändert sich die Fotografie ja immer, wirtschaftlich bestimmt. Wie diese Krise für die Wirtschaft ausgeht, können wir nicht ahnen, hoffentlich gibt es nur ein paar blaue Augen. Viele meiner Kunden arbeiten direkt oder indirekt für die Automobilindustrie. Da ist gerade Stillstand, ich meine echten Stillstand, viele Werke produzieren nicht. Geld wird bei jedem Etatgespräch eine stärkere Bedeutung haben.

Was bedeutet Dir die Fotografie?
Ich habe eine ganz klare Reihenfolge, meine Frau, meine Kinder, mein Beruf.
Wobei Beruf nicht das richtige Wort ist. Wahrscheinlich geht es den meisten kreativen Selbstständigen nicht anders, Beruf und Freizeit werden irgendwie Eins. Für mich ist es ein Lebensentwurf, so zu arbeiten und zu leben. Das es die Fotografie geworden ist, hat sich ergeben. Es gab früher eine Gabelung, entweder Musik oder Fotografie. Heute bin ich mit Fotografie sehr glücklich, sie gehört zu meinem Leben, ist Teil davon geworden. In den letzten Jahren habe ich mich auf Industriefotografie spezialisiert, das ist für mich das Allergrößte.

Was ist Dein persönlicher fotografischer Wunsch für die Zukunft?
Einen ganz persönlichen Wunsch habe ich nicht. Ich bin ein 100% iger Auftragsfotograf.
Und die spannendsten Aufträge kamen immer unerwartet und überraschend.
Aber weil ich die Fotografie einfach liebe, tut es mir weh und schmerzt, wenn sie immer mehr unter die Räder kommt. Ich wünsche mir mehr Wertschätzung, einen respektvollen Umgang mit der Bezeichnung Fotograf*in. Und eine angemessene Honorierung wäre nicht schlecht. Ich selbst komme gut klar, aber was ich so höre, ohje. Wenn das so weitergeht, kann sich diesen Beruf irgendwann keiner mehr leisten.

Website von Wolfram Schroll
Instagram-Feed von Wolfram Schroll
LinkedIn-Kanal von Wolfram Schroll

Natürlich können Sie auch gerne über Fotogloria Kontakt zu Wolfram aufnehmen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

#FacesOfPhotography – Teil 52: Måns Berg aus Stockholm

Zwar ist in Schweden der Umgang mit der Krise ein anderer, aber trotzdem ist dort sehr viel anders und sehr viel schwieriger geworden. Auch für die Fotobranche. Die #FacesOfPhotography haben Måns Berg dazu befragt:

Måns, how are you?
I’m good! Trying my best to enjoy the spring, in the ways that are still possible. Since there has been no lock-down in Sweden, I´ve been spending a lot of time outdoors, biking, climbing and meeting friends. I´ve also been visiting my family more, since most people 70 years and older are self-quarantined and need to come out for walks and have some company.

If we weren’t in crisis, what would you be working on?
I would probably be in a paper-mill or in some other industrial area, or shooting some new architecture.

What are you working on instead?
I’m trying to use the time to learn to fly my drone and also to work more with film. So that’s a good thing, finally having the time to learn new stuff!

Is it already clear what the crisis means for photography industry in Sweden?
No, I´d say its very unclear. The market hasn’t stopped completely here, but a lot of companies are holding their money extra tight at the moment. I’m hoping it will start to pick up again here after the summer, but it feels like this can take a long time!

What is your personal photographic wish for the time after the crisis?
Hopefully, after this is all over, the world will have slowed down a little bit. The pace of everything has just been nuts, just getting faster and faster every year. And hopefully we will be more in tune with ourselves and nature. More real, less fake. Maybe that will affect the ways we see and visualize thing in the long run too.

Website von Måns Berg
Instagram-Feed von Måns Berg
LinkedIn-Auftritt von Måns Berg

Natürlich können Sie auch gerne über Fotogloria Kontakt zu Måns aufnehmen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

#FacesOfPhotography – Teil 25: Ulrich Wirrwa aus Ammersbek

In seinem Berufsalltag ist Ulrich Wirrwa an den ungewöhlichsten Orten unterwegs – als ehemaliger Ingenieur und mit allen nötigen Offshore-Zertifikaten und Schutzausrüstungen – dokumentiert er via Bild, Film und Drohne beispielsweise die Installation von ganzen Windparks. Für die #FacesOfPhotography erzählt er, wie er arbeitet und was er aus der derzeitigen Situation macht:

»Ich bin als Industriefotograf am liebsten mit meiner Kamera an spannenden Locations, wie etwa auf Spezialschiffen, Eisenbahnzügen und Lkws, Windparks auf dem Meer oder Industrieanlagen an Land, teilweise in abgelegenen Gegenden unterwegs.

Da ich mittlerweile über 50 Prozent meiner Foto- und Video-Aufnahmen mit meiner Drohne (Zum Beispiel die DJI-Inspire2 X7 16/50mm) erstelle und dafür auch keinen persönlichen Kontakt unter zwei Meter mit meinen Kunden brauche, laufen diese Langzeit-Projekte fast alle einfach weiter. Zusätzlich nutze ich natürlich auch die aktuellen Zusatz-Schutzmittel wie Desinfektionsmittel, Gummi-Handschuhe und Mundschutz (noch vom letzten Mal aus Asien mitgebracht).

Leider komme ich zur Zeit nicht zum weit entfernten Windpark in Taiwan. Auf dieses Shooting hatte ich mich schon sehr gefreut, ich bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt, muss man ab jetzt vor jedem Shooting im Ausland erstmal 14 Tage in Quarantäne?

Seit Anfang März 2020 sind allerdings Foto/Videoshootings von Veranstaltungen wie Schiffstaufe, Roadshow und Projektstarts mit Ministern, die auf den roten Knopf, das Band durchschneiden oder die Schippe Sand werfen, abgesagt.

Über die zusätzliche freie Zeit freut sich meine Family, gerade jetzt, wo wir den ausgebrochenen Frühsommer genießen können; ein Glück im Unglück, dass es jetzt nicht November ist.

Die 70 Terrabyte Festplatten meiner Synology aufräumen, wollte ich schon immer mal, das ist doppelt spannend. Zum Einen kommt der schon lange vergessene „Festplattenfund“ wieder auf den Monitor. Zum Andern, wenn ich diese „Perle“ bei Google-Bilder suchen lasse, sehe ich plötzlich, wer alles in Deutschland, Europa und in der ganzen Welt meine Bilder ohne Quellenangabe oder Urhebervermerk und vermutlich auch ohne Lizenz auf ihren kommerziellen Webseiten veröffentlicht hat.

Zum Schluss kurz erzählt, was ich als Fotograf für mich und Andere tue:

Neue Geschäftszweige entwickeln sich (auch schon vor der Coronakrise). Das Equipment ist dafür schon teilweise in der Fototasche oder in der Hand. Ich meine die Entwicklung vom Photographer zum Filmmaker. Der Fotoapparat kann auch tolle Videos aufnehmen, das Smartphone kann das schon immer und der Youtube-Markt fragt auch nach kreativen, aktuellen Kurzfilmen mit überschaubaren Budget in kurzer Zeit produziert. Dafür muss es auch nicht die Kino-Qualität sein. Dazu kommt ein professionelles Videoschnittprogramm wie FinalCutProX und schon bin ich im Geschäft mit meinen Kunden, an die ich bislang „nur“ Fotos geliefert habe. Natürlich wächst der Anspruch an die Qualität mit jedem Shoot, aus dem Youtube-Clip wird das Image-Video. Also habe ich mir einen professioneller 4K/50fps CamCorder angeschafft (auch gut gegen die Sensorflecke auf den Videos der Fotokameras mit Objektivwechsel Möglichkeit), einen Slider für professionelle Kamera-Fahrten und einen Gimbal um mobil Videos ohne Verwacklungen aus der Hand drehen zu können. Aktuell angefragt sind die Videos mit oder ohne Ton live, also gestreamt. Das kann auch mein Smartphone direkt aus der Hosentasche gezogen sofort und überall dort wo LTE oder WLAN verfügbar ist.
Ich nehme mir nun auch mal die Zeit 2 schöne Bücher durchzulesen, um mein „learning by doing“ Wissen fachlich zu untermauern und meinen nächsten Shootings noch mehr Glanz verleihen zu können

Und dann: Einige Firmen mussten ihr Geschäft wegen der Corona-Krise schließen und kommen dadurch teilweise in eine finanzielle Schieflage. Deswegen habe ich meinen betroffenen Kunden angeboten, in der Zwischenzeit Fotos oder Videos z.B. für die aufgefrischte Webseite oder den aktuellen SozialMedia Kanal kostenlos zu erstellen, damit das Geschäft schnell wieder gut an und weiter laufen kann.

Also, langweilig wird es nicht!
In diesem Sinne: #BleibGesund«

Website von Ulrich Wirrwa
Instagram-Feed von Ulrich Wirrwa
Facebook-Profil von Ulrich Wirrwa
LinkedIn-Auftritt von Ulrich Wirrwa
Twitter-Kanal von Ulrich Wirrwa

Natürlich können Sie auch gerne über Fotogloria Kontakt zu Ulli aufnehmen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

#FacesOfPhotography – Teil 12: Uwe Mühlhäußer aus Nürnberg

Im zwölften Teil der #FacesOfPhotography stellen wir den Nürnberger Industrie- und Corporate-Fotografen Uwe Mühlhäußer vor:

Uwe, wofür steht Dein Bild?
Das Motiv steht symbolisch für: »Stillstand gibt es nicht für mich!«
Ich nutze die Zeit, um mich Dingen du widmen, die manchmal nicht genug Raum bekommen. Das Büro renovieren, das Equipment auf Vordermann bringen, Rechnersystem aktualisieren, BackUpSystem optimieren.
Und natürlich die Website mit aktuellen Arbeiten zu bestücken und zu verbessern.
Zudem habe ich Raum mir einige Gedanken zu machen: Welche Kunden brauchen meinen Unterstützung wenn das alles vorbei ist? Wie kann ich sie unterstützen? Welche Strategien kann ich wählen, um meine Fotografie noch mehr auf die Bedürfnisse meiner Kunden abzustimmen? Welche neuen Vertrieb- und Akquisitionswege kann ich nutzen? Wie kann ich mein Portfolio verbessern und an den Markt anpassen?
Dafür steht dieses Bild – für Erneuerung, Verbesserung und einen optimistischen Blick in die Zukunft.

Wenn die Krise nicht wäre – woran würdest Du in diesen Tagen arbeiten?
• Industriefotografie: Unternehmensportrait eines Industrieunternehmens aus dem Bereich des Altpapierrecyclings
• Architektur: Referenzfotografie des Flughafen Münchens für ein Unternehmen aus der
Beleuchtungsbranche
• Businessfotografie: Unternehmensportrait im medizinischen Bereich (große Physiotherapiepraxis)
• Industriefotografie: Buchprojekt – Komplettes Portrait des Bahninstandhaltungswerkes der DB in Nürnberg.
• Architekturfotografie: Innenarchitektur – Ladengestaltung Apollo Optik (John and Audrey)

Was ist Dein fotografischer Wunsch für die Zeit nach der Krise?
Mein fotografischer Wunsch… Wieder größere Projekte für Kunden zu machen, denen die Qualität eines Fotografen mit langjähriger Erfahrung wichtig ist und die Notwendigkeit und Wichtigkeit erkennen und aus denen sich langfristige Kooperationen ergebe.
Allgemein würde ich mir wünschen, das die Anerkennung meiner Arbeit und die Arbeit vieler meiner Kollegen wieder mehr Wertschätzung erfährt. Zudem würde ich gerne ein freies Projekt machen im Cern, dem Teilchenbeschleuniger, ein Architekturprojekt in den Alpen und ein Landschaftsprojekt in Cornwall.

Website von Uwe Mühlhäußer
Instagram-Feed von Uwe Mühlhäußer
LinkedIn-Auftritt von Uwe Mühlhäußer
Facebook-Profil von Uwe Mühlhäußer

Natürlich können Sie auch gerne über Fotogloria Kontakt zu Uwe aufnehmen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

#FacesOfPhotography – Teil 5: Jan Hosan aus Neuwied

Jan Hosan aus Neuwied ist Industrie- und Wissenschafts-Fotograf seit vielen Jahren und das mit ungebrochener Neugierde und Leidenschaft. Die Zwangspause nutzt er, um seine Technik zu verfeinern und Lichtideen und neues Equipment zu testen – um seinen Kunden noch bessere Qualität anbieten zu können, wenn die Krise vorbei ist – darüber und noch mehr hat er mit den #FacesOfPhotography gesprochen:

Jan, wo wärst Du eigentlich in dieser Woche?
Hm, da muss ich kurz nachdenken… Stuttgart, München und Nürnberg. Und in der nächsten Woche wäre ich in Bingen, Kaiserslautern und Frankfurt… Alles abgesagt. Auch der Großauftrag in China – gecancelled. Nach Schweden komme ich natürlich auch nicht mehr. Von gut gebucht bin ich jetzt auf null.

Was machst Du anstattdessen.
Ich arbeite. Nach wie vor jeden Tag von 7 bis 7. Ich habe schließlich keinen Urlaub.
Ok, ich mache vielleicht tagsüber ein paar mehr Pausen als sonst und fahre mit meiner Tochter Fahrrad oder habe sie einfach bei mir in meinem Studio.
Aber ich nutze die Zeit für Dinge, die sonst im Alltag zu kurz kommen: Gerade teste ich analoges Material, Filme, Entwicklung und Co. für einzwei freie Arbeiten, die mir vorschweben. Für meine Aufträge teste ich neue Lichtsetups, versuche mich an Dauerlicht, teste neue Optiken durch und noch einiges mehr.
Außerdem verwende ich Zeit zur Kundenpflege und klingele einfach mal bei einigen durch und lasse von mir hören…

Kannst Du der Situation etwas positives abgewinnen?
Ja, unbedingt. Bei meinen Tests kann ich auch mal etwas gewagtere Settings wagen und kann Ideen durchspielen. In meinem Berufsalltag gehe ich bei allen Aufträgen fotografisch eher auf Nummer sicher und probiere wenig aus, das bedauere ich manchmal. Jetzt kann ich mir das Wissen draufschaffen und gestärkt und mit verbesserter Qualität in die neuen Aufträge gehen.

Was bedeutet die Fotografie für Dich?
Die Fotografie bedeutet mir wahnsinnig viel, ohne könnte ich nicht leben. Sie ist mein Antrieb – beruflich sowieso, aber auch privat: Ich arbeite immer an einigen freien Serien. Ich kann mir nicht vorstellen, etwas anderes zu machen.

Was wünschst Du Dir für die Zeit nach der Krise?
Das meine Kunden die Zeit gut überstehen und auch weiterhin in qualitativ hochwertiges Fotomaterial investieren. Aber ich bin ganz positiv, habe das Gefühl, dass einige schon mit den Hufen scharren und loslegen wollen. Es geht mir ähnlich!

Website von Jan Hosan
Instagram-Feed von Jan Hosan

Natürlich können Sie auch gerne und jederzeit über Fotogloria Kontakt zu Jan aufnehmen, wir arbeiten seit mehr als 10 Jahren eng und intensiv zusammen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

#FacesOfPhotography – Teil 4: Stefan Sobotta aus Goslar

Stefan Sobotta aus Goslar hat schon vor sehr vielen Jahren damit angefangen – und bis heute seine Exzellenz in allen Facetten vertieft – sich um mindestens eine weitere Dimension der Fotografie zu bemühen, so gehört die interaktive Panoramafotografie ebenso zu seinem Portfolio wie andere multimediale Lösungen (beim unten stehenden Bild bitte unbedingt den Ton anschalten) – darüber sproicht er bei den #FacesOfPhotography:

»Dinge zeigen, die man selbst nicht sehen kann. Das können interaktive Panoramafotos. Heute sind sie überall, spätestens seit Google diese Technologie in Maps integriert hat. Damit beschäftige ich mich seit mehr als 20 Jahren. Damals fotografierte ich natürlich noch auf Film. Es war eine aufwendige Technik, zeitraubend und nur auf Apple Systemen zu produzieren. Heute läuft das alles digital, schneller, hochauflösender, brillanter. Schon damals konnten aber so Orte gezeigt werden die etwa aus konservatorischen Gründen nicht für Besucher geöffnet werden konnten.

Jetzt wo überall im Land die Museen geschlossen sind, zeigt etwa das Oberharzer Bergwerksmuseum im Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft so Orte, an die die Gäste zur Zeit der Corona-Krise nicht gelangen können. Bis über die Knie im Wasser stehend habe ich die sogenannte Runde Radstube der ehemaligen Grube Turm Rosenhof fotografiert. Vom 16 Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde in dieser Region durchgängig Bergbau betrieben. Große Wasserräder trieben die Pumpen und die Förderung an. Eines davon lief an diesem Ort. 24 Meter unter der Erdoberfläche zeigt das Panorama den authentischen Ort und gibt späteren Besuchern mit anklickbaren Infobuttons Zusatzinformationen. Audio vervollständigt das multimediale Erlebnis. So kann das Museum auch in Zeiten der Schließung Besucher binden und für spätere Zeiten zum Besuch motivieren.

Diese Technik nutze ich auch beim Storytelling. In solchen Projekten erzähle ich anhand von Menschen an authentischen Orten Geschichten und transportiere so Inhalte für meine Kunden. Beispiel dafür sind unter anderem das Projekt viewfinder #HARZ (http://www.viewfinder-harz.de/bergwaechter/)  produziert aus Anlass des Jubiläums 25 Jahre Welterbe im Harz und Fachgebiet (https://www.fachgebiet.net/schatzsucherin) über Fachwerkstätte in Südniedersachsen, das mit Hilfe einer Bundesförderung Nationale Projekte des Städtebaus verwirklicht wurde. Für diese Projekte entwickelte ich die Konzeption, fotografierte, drehte Videos, erstellte interaktive Panoramafotos, schrieb die Texte  und entwickelte die Websites.

Diese Technologie kann in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden. Die Hilfsorganisation ISAR Germany hat so mit meiner Unterstützung ihre Base of Operations begehbar gemacht, die bei Einsätzen sowohl als Camp als auch als Feldhospital in aller Welt bei Katastrophen zum Einsatz kommen kann: https://roundme.com/tour/149857/view/379241«

Website von Stefan Sobotta
Facebook-Profil von Stefan Sobotta
Instagram-Feed von Stefan Sobotta
Twitter-Kanal von Stefan Sobotta

Natürlich können Sie auch gerne und jederzeit über Fotogloria Kontakt zu Stefan aufnehmen, um Ihre Location auch in diesen Zeiten für Besucher erlebbar zu machen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

#FacesOfPhotography – Teil 1: Stefan Hobmaier aus München

Im ersten Teil unserer neuen Serie #FacesOfPhotography kommt der Münchner Portrait- und Corporate-Fotograf Stefan Hobmaier zu Wort (und Bild) – Viel Spaß!

»Ich freue mich jetzt auch über Videoanrufe!

Über neue Projekte und Ideen zu sprechen hat mir immer schon Spaß gemacht – ob per Mail oder telefonisch. Jetzt gibt es zusätzlich auch die Möglichkeit mich per Videocall zu Hause zu erreichen und ich wechsle extra jeden Tag die Hintergrundfarbe. Zusätzlich wird in den nächsten 14 Tagen darauf eine freie Selbstportraitserie entstehen, mit einem kleinen Augenzwinkern, versteht sich.

Nachtrag: Hier ist sie – Stefans Serie!

Und wir dürfen auch noch etwas zeigen, nämich die Outtakes, die noch nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben:

Grundsätzlich arbeite ich auch außerhalb von Pandemien so, Bilder und Bewegtbilder aus verschiedenen Richtungen denken, genau planen, professionell, kreativ und ehrlich umsetzen und fotografieren.

Seien es freie Projekte wie meine Serie mit jungen Handwerkern „Old crafts in young hands“ oder im Kundenauftrag bei Vorstands-, Mitarbeiter oder Sportlerportraits, Werbe- und Employer Branding Kampagnen oder Industriereportagen und Architekturfotografie.

Ich bin ehrenamtlich als Vorstandsbeirat der Region Bayern im Berufsverband freie Fotografen und Filmschaffende e.V. (BFF) tätig und wir pflegen die Solidarität und das Netzwerk untereinander. Es zeigt sich auch hier, dass die gegenseitige Hilfe ein sehr, sehr wichtiger Faktor in Zeiten wie diesen ist!«

Stefans Lebenslauf (in kurz):
September 1982 in Oberbayern geboren, 2005-2009 Studium in Barcelona, 2004-2011 freier Assistent in München und Barcelona, seit 2011 freier Fotograf mit Büro in München.

Stefans Website
Und hier geht es zu allen Coronaselfies!
Stefans Blog
Stefans Insta
Stefans Profil beim BFF

Natürlich können Sie auch gerne über Fotogloria Kontakt zu Stefan aufnehmen, wir haben schon für viele Kunden spannende Geschichten gemeinsam realisiert – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

#FacesOfPhotography – die Fotografie in den Zeiten der Pandemie

#FacesOfPhotography – Status Quo am 24. März 2020

Fotograf*innen reisen in ihrem Berufsalltag – an Orte, zu Menschen, in Situationen, zu Unternehmen.

So entstehen die Geschichten, die wir anderen brauchen, um die Welt zu sehen, sie zu verstehen und Botschaften zu empfangen.

All das ist in diesen Zeiten nicht möglich. Die Auftrags-Fotografie – und damit auch die Aufgaben der angrenzenden Berufsgruppen – steht seit Beginn des Lockdowns (nahezu) still. Von einem Tag auf den anderen und das für unabsehbare Zeit.

Was das für jede*n Einzelne*n heißt und warum der Lockdown der Kreativität dennoch einen Schub geben kann, darüber wollen wir erzählen.

In einer heute startenden Serie stellen Ihnen in der kommenden Zeit die Gesichter der Fotografie auf allen Fotogloria-Kanälen vor: die

#FacesOfPhotography

Die Idee dahinter ist, dass Sie, liebe*r Leser*in die Menschen kennenlernen, die hinter den Bildern stehen, die Sie hoffentlich sehr bald wieder benötigen.

Denn eines ist gewiss: Wenn wir alle gemeinsam diese schwierigen Zeiten überstanden haben, dann wird sich unsere Normalität verändert haben, wir werden einer neuen Realität – in der Gesellschaft, der Wirtschaft, Kultur oder Wissenschaft – begegnen.

Und was eignet sich besser als die Fotografie, diese Welt neu zu sehen, neue Botschaften zu verschicken, neue Ideen zu teilen?

In diesem Sinne bleiben Sie uns allen gewogen und kommen Sie mit auf die Reise zu den #FacesOfPhotography.

#FacesOfPhotography – Status Quo am 03. September 2020

Als wir die #FacesOfPhotography am 24. März 2020 starteten, waren wir erschrocken, erstarrt, unsicher. Es war zu dem Zeitpunkt (und bis heute) nicht klar, was die Pandemie für uns, für die ganze Welt bedeutet.

Sofort klar allerdings war, dass der Lockdown von Tag eins an gravierende Folgen für die nationale und internationale Fotografiebranche mit sich bringen würde. Und so war es auch: Ungezählte Meldungen über auf unbestimmt verschobene oder abgesagte Jobs erreichten uns von allen Fotograf*innen aus Deutschland und der ganzen Welt und auch unsere gut gefüllten Auftragsbücher waren von jetzt auf gleich schwarz vor Streichungen.

Auf einmal waren in unserem Umfeld sehr viele Menschen akut existenzbedroht und das ohne eine wirkliche Idee, wann sich die Situation wieder normalisieren würde.

Was das für jede*n Einzelne*n bedeutet, zeichnen wir seither auf – bis heute sind 100 Fotograf*innen weltweit zu Wort gekommen (vierzehn von ihnen stellen wir unten stehend vor) und schildern ihren Blick auf die persönliche Situation, die Fotografie, die Entwicklung des Marktes.

Seit einiger Zeit nun scheint sich die Situation – zumindest in Deutschland – etwas zu entspannen. Jobs werden wieder vergeben und fotografiert, Fotograf*innen sind unterwegs, Pläne werden geschmiedet.

All das aber ist noch lange nicht auf einem Niveau, auf dem ein Überleben der Fotograf*innen und der angrenzenden Berufe gesichert ist.

Darum haben wir beschlossen, weiterzumachen – um Ihnen auch in Zukunft die vielen persönlichen Geschichten der Fotograf*innen in den Zeiten der Pandemie zu erzählen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie den #FacesOfPhotography gewogen.

P.S.: Fotogloria pendelt mittlerweile zwischen Büro und Zuhausebüro, wir stehen aber so wie immer rund um die Uhr für alle Fragen rund um die Fotografie zur Verfügung – funken Sie uns gerne auf allen Kanälen an:

Mike Gamio
0176 24 55 84 40
mike.gamio@fotogloria.de

Edda Fahrenhorst
0162 427 01 67
edda.fahrenhorst@fotogloria.de

oder
info@fotogloria.de

P.P.S.: Die #FacesOfPhotography sind:

Teil 1: Stefan Hobmaier aus München
Teil 2: Isabela Pacini aus Hamburg
Teil 3: Alberto Giuliani aus Pesaro
Teil 4: Stefan Sobotta aus Goslar
Teil 5: Jan Hosan aus Neuwied
Teil 6: Sebastian Vollmert aus Hamburg
Teil 7: Stefan Falke aus New York City
Teil 8 : Jonathan Browning aus London
Teil 9: Götz Schleser aus Berlin
Teil 10: Anna Schroll aus Jena
Teil 11: Florian W. Müller aus Köln
Teil 12: Uwe Mühlhäußer aus Nürnberg
Teil 13: Luis Cerdeira aus Madrid
Teil 14: Simon Puschmann aus Hamburg
Teil 15: Matti Immonen aus Helsinki
Teil 16: Raphael Zubler aus Zürich
Teil 17: Dave Tacon aus Shanghai
Teil 18: Nils Hendrik Müller aus Braunschweig
Teil 19: Fiene Wollstadt aus Berlin
Teil 20: Carsten Behler aus Essen
Teil 21: Anna Mutter aus Hamburg
Teil 22: Toby Binder aus München
Teil 23: Miquel Gonzalez aus Amsterdam
Teil 24: Andrea Artz aus London
Teil 25: Ulrich Wirrwa aus Ammersbek
Teil 26: Manolito Röhr aus Koblenz
Teil 27: Monica Menez aus Stuttgart
Teil 28: Christoph Papsch aus Bonn
Teil 29: Raphael Olivier aus Paris
Teil 30: Tobias Gerber aus Bissingen an der Teck
Teil 31: Marc Schmidt aus Miami
Teil 32: Lars Krüger aus Hamburg
Teil 33: Eva Häberle aus Hamburg
Teil 34: Ilja C. Hendel aus Oslo
Teil 35: Darius Ramazani aus Berlin
Teil 36: Patrick Strattner aus Miami
Teil 37: Valeria Mitelman aus Berlin
Teil 38: Piotr Malecki aus Warschau
Teil 39: Manuela Schirra und Fabrizio Giraldi aus Trieste
Teil 40: Meike Kenn aus Berlin
Teil 41: José Colón aus Barcelona
Teil 42: Cecilia Aretz aus Hamburg
Teil 43: Julia Hildebrand und Ingolf Hatz aus München
Teil 44: Christof Schmidt aus Zürich
Teil 45: Thomas Kierok aus Berlin
Teil 46: Hollis Bennett aus Nashville
Teil 47: Claus Morgenstern aus Mannheim
Teil 48: Aurelién Foucault aus Nantes
Teil 49: Dominik Asbach aus Duisburg
Teil 50: Katja Ruge aus Hamburg
Teil 51: Caio Vilela irgendwo in Brasilien
Teil 52: Måns Berg aus Stockholm
Teil 53: Philippe Roy aus Shanghai
Teil 54: Bertram Solcher aus Hamburg
Teil 55: Alex Galmeanu aus Bukarest
Teil 56: Frank Herfort aus Moskau und Berlin
Teil 57: Klaus Lange aus Berlin
Teil 58: Sabine von Bassewitz aus Lübeck
Teil 59: Andreas Reeg aus Darmstadt
Teil 60: Wolfram Schroll aus Hagen
Teil 61: Berthold Steinhilber aus Stuttgart
Teil 62: Alessandro Falco aus Belem do Pará
Teil 63: Paula Markert aus Hamburg
Teil 64: David Maupilé aus Hamburg
Teil 65: Jorge Oviedo aus Bogota
Teil 66: Melina Mörsdorf aus Hamburg
Teil 67: Muhammad Fadli aus Jakarta
Teil 68: David Cabrera aus London
Teil 69: Samuel Zuder aus Hamburg
Teil 70: Jan Kornstaedt aus Hamburg
Teil 71: Frederik Busch aus Hamburg
Teil 72: David Klammer aus Köln
Teil 73: Oliver Mark aus Berlin
Teil 74: Maria Feck aus Hamburg
Teil 75: Jo Hanley aus Edinburgh
Teil 76: WillingHoltz aus Hamburg
Teil 77: Ronaldo Schemidt aus Buenos Aires
Teil 78: Caio Guatelli aus Sao Paulo
Teil 79: Nabil Salih aus Baghdad
Teil 80: Ricardo Wiesinger aus Hannover
Teil 81: Gregg Segal aus Los Angeles
Teil 82: Kristian Gehradte aus Melbourne
Teil 83: Obie Oberholzer aus Natures Valley
Teil 84: Claus Lehmann aus Sao Paulo
Teil 85: Jordi Busque aus Barcelona
Teil 86: Florian Jaenicke aus München
Teil 87: Jewgeni Roppel aus Hamburg
Teil 88: Paulina Hildesheim aus Berlin
Teil 89: Moritz Küstner aus Hannover
Teil 90: Alexandra Lechner aus Frankfurt
Teil 91: Silvia Steinbach und Christian Ahrens aus Köln
Teil 92: Ezequiel Scagnetti aus Buenos Aires
Teil 93: Carina Faust und Björt Lülf aus Schmallenberg
Teil 94: Manu Brabo aus Gijon
Teil 95: Lars Borges aus Berlin
Teil 96: Claudia Eschborn aus Hamburg
Teil 97: Hahn+Hartung aus Berlin
Teil 98: Ed Thompson aus Ramsgate
Teil 99: Pablo Piovano aus Buenos Aires
Teil 100: Nanna Heitmann aus Moskau

Vom Eisengusswerk zum Reinraum: Mit GF einmal um die ganze Welt

Das Unternehmen Georg Fischer AG (GF) ist ein Global Player: Mit 136 Gesellschaften in 34 Ländern gehört die Schweizer Aktiengesellschaft zu den großen und internationalen Produzenten verschiedenster Komponenten von Rohrleitungssystemen bis zum Werkzeugbau.

Für eine einheitliche Außendarstellung der Standorte beschloss GF zu Beginn des Jahres 2017 einen fotografischen Neuanfang. Und so begann die Zusammenarbeit mit fotogloria.

Mittlerweile durften wir dafür nicht nur das internationale Fotografen-Briefing erarbeiten und erstellen, sondern auch Fotografen aus unserem internationalen Fotografennetzwerk zu verschiendenen GF-Standorten in bislang Europa, Asien und den USA losschicken.

Im Ergebnis zeigen die Bilder nicht nur die Werkshallen, Produktionsabläufe, Bürogebäude und vieles mehr, sondern vor allem, wie sympathisch und weltoffen das Unternehmen ist.

Wir haben Sarah Siebert, ihres Zeichens Communication Specialist bei GF, zu Ihrem Unternehmen und zu der Zusammenarbeit mit fotogloria befragt:

Bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen vor.
GF ist ein internationaler Industriekonzern mit drei verschiedenen Divisionen: GF Piping Systems produziert Rohrleitungssysteme und Systemlösungen, GF Casting Solutions stellt Leichtbau-Komponenten für verschiedene Branchen her und GF Machining Solutions bietet Komplettlösungen für den Werkzeug- und Formenbau an. Ich arbeite in der Konzern-Kommunikation im Hauptsitz in Schaffhausen (Schweiz). Hier bin ich u.a. mitverantwortlich für die Konzern-Publikationen, die Website und die Shootings, die im Rahmen unserer Projekte stattfinden.

Viele Ihrer internationalen Standorte werden derzeit von fotogloria-Fotografen fotografiert und wir durften außerdem das internationale Briefing dafür erarbeiten – bitte lassen Sie uns wissen, welche Inhalte für welche Zwecke fotografiert werden.
Unser Unternehmen ist sehr heterogen aufgestellt. Das führt dazu, dass unsere Mitarbeitenden in unterschiedlichsten Umgebungen arbeiten – von Eisengusswerk bis zum Reinraum ist hier alles mit dabei. Der Bedarf an Bildern, die unsere Mitarbeitenden und Standorte auf der ganzen Welt zeigen, ist intern sowie extern hoch. In unserem Konzept haben wir festgelegt, welche Motive uns wichtig sind. Dazu gehören beispielweise die Aussenansicht eines Gebäudes, das Innenleben der Produktion oder konzentrierte Mitarbeitende bei der Arbeit. Diese Bilder können all unsere Gesellschaften für ihre Zwecke einsetzen. So entsteht mit der Zeit eine einheitliche Bildsprache im Unternehmen.

Haben Sie aus den Produktionen ein Lieblingsbild?
Die Bilder der Mitarbeitenden an ihren Arbeitsplätzen gefallen mir am besten. Hier sind wirklich spannende Aufnahmen entstanden; und die Fotografen haben ein sehr gutes Auge bewiesen. GF betreibt in 34 Ländern 136 Gesellschaften – da sind wir selbstverständlich immer wieder überrascht, wie viele tolle Bilder wir von den Fotografen aus der ganzen Welt erhalten.

Und zuguterletzt: Wie ist die Zusammenarbeit mit fotogloria?
Die Zusammenarbeit mit fotogloria war von Anfang an sehr angenehm. Die Erfahrung, die die Agentur mitbringt, gibt uns als Unternehmen Sicherheit. fotogloria hat sehr schnell verstanden, was uns wichtig ist und hatte immer ein passendes Fotografen-Portfolio in der Hinterhand. Das Netzwerk ist grossartig und wir profitieren sehr gut davon.

* Für mehr Informationen gelangen Sie HIER zu der Website von GF.

** Die internationalen fotogloria-Fotografen für GF waren bis heute:  Anna Schroll, Christoph Papsch, Tobias Gerber, Steffen Schulte-Lippern, Philippe Roy und Scott Gable.

*** Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Corporatefotografie International von fotogloria: international@fotogloria.de oder 040 609 42 906 -0

**** Mehr Infos zu der Internationalen Fotografenvermittlung von fotogloria finden Sie HIER