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#FacesOfPhotography – Teil 3: Alberto Giuliani aus Pesaro

Als wir in der letzten Woche den ersten Aufruf für unser neues Projekt #FacesOfPhotography starteten, meldete sich quasi sofort der Fotograf Alberto Giuliani. Er schickte uns – neben seinem Selbstbild – ein PDF mit seiner jüngsten Strecke: Portraits der Ärzte und Pfleger*innen, die in dem Krankenhaus seiner Heimatstadt arbeiten, dem italienischen Pesaro.

Die Bilder verschlagen uns immer noch den Atem und wir haben großen Respekt vor dieser wichtigen Arbeit – sie ist ein Zeitzeugnis, sie ist hochemotional und sie scheint in diesen Tagen für uns wie ein Blick in die Zukunft.

Darum haben wir sie auch sofort in einer email an den Stern weitergeleitet.
Gestern ist die Strecke erschienen.

Wir haben Alberto gebeten, uns zu erzählen, was er gesehen, gefühlt und warum er fotografiert hat.

Was war Deine Motivation für die Strecke?
Das Schwierigste, was man in dieser Zeit akzeptieren muss, sind Ohnmacht und Unsicherheit. Mit diesen unglaublichen Ärzten und Pfleger*innen an vorderster Front zu stehen war eine Möglichkeit, gemeinsam mit ihnen gegen die Angst zu kämpfen, die hier jeder hat. Ich wollte erzählen, was vor sich geht.

Wie bist Du in das Krankenhaus gekommen und was hast Du vorgefunden?
Der Zugang, den ich hatte, ist wirklich außergewöhnlich – das Krankenhaus steht in der Stadt, in der ich geboren wurde. Und das ich mittendrin sein konnte war möglich, weil die Menschen mich kennen und die befreundeten Ärzte mir vertrauen. Sie alle wollen zeigen, wie schwierig ihre Arbeit in diesen Tagen ist und so hatte ich an einem Tag alle Genehmigungen, die ich für diese Arbeit brauchte.
Es war beeindruckend, Räume und Zimmer voller Patienten zu sehen. Das gesamte Krankenhaus verwandelte sich in eine einzige riesige Intensivstation.
Fotografiert habe ich die Spuren auf den Gesichtern der Ärzte und Pfleger*innen, die die Masken nach 12-Stunden-Schichten ohne Trink- oder Toilettenpausen hinterlassen haben.
Sie sind müde und gestresst. Ich habe gesehen, wie Ärzte und Krankenschwestern wegen der Müdigkeit und dem Gefühl der Hilflosigkeit weinen.

Wie hast Du Dich gefühlt und wie fühlst Du Dich jetzt?
Ich fühle mich nicht mutig. Ich versuche einfach nur, auf beste Art und Weise zu erzählen, was um mich herum geschieht und das mit meinen Mitteln: Der Fotografie.
Das Krankenhaus ist nur einen Block von meinem Haus entfernt. Ich habe viele Freunde, die dort arbeiten und eines ist ganz sicher: Es ist ganz anders, als eine traurige und schwierige Geschichte wie aus dem Krieg, von Katastrophen oder ähnlichem fernab von zu Hause zu erzählen. Denn dabei weißt Du immer, dass Du in Dein warmes und sicheres Zuhause zurückkehren wirst. Das ist dieses Mal anders.

Wie wirst Du an dem Thema weiterarbeiten?
Ich weiß nicht, wie ich weitermachen soll. Ich sehe die Bilder als den Anfang eines neuen Projekts über die »unsichtbaren Feinde« und möchte gerne in dieser seltsamen Periode ein komplexeres Werk aufbauen… Ich werde die Ereignisse und die Gefühle – meine und die meiner Familie – weiter verfolgen.

Last but not least: Was kann die Fotografie in einer Zeit wie dieser erreichen?
Die Fotografie kann als ein Werkzeug Erinnerungen festhalten und denen Gerechtigkeit widerfahren lassen, die mit jedem Atemzug kämpfen. Und für den Fotografen ist sie ein Werkzeug, um der Angst zu entfliehen und sich nützlich zu fühlen.

Website von Alberto Giuliani
Facebook-Kanal von Alberto Giuliani
Instagram-Feed von Alberto Giuliani
LinkedIn-Profil von Alberto Giuliani

Natürlich können Sie auch gerne über Fotogloria Kontakt zu Alberto aufnehmen, wir haben schon für viele Kunden spannende Geschichten gemeinsam realisiert – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

EVAU – fotogloria und das neue Magazin über Vereine von pr+co

Mehr Magazine (gedruckt, online oder auch in Stein gehauen) braucht die Menschheit. Vor allem aber darin mehr engagiertes und interessantes Lesefutter zu spannenden Themen. Und genau dem hat sich das niegelnagelneue Magazin EVAU – ein unabhängiges journalistisches Projekt der Stuttgarter Agentur pr+co – verpflichtet: EVAU schreibt auf, was Vereine so machen. Und warum.

Dazu braucht es natürlich eine Menge Bilder und die liefert fotogloria. Und da wir gemeinsam mit einigen Fotografen der Meinung sind, dass ein frisch gestartetes Magazin Unterstützung brauchen kann, haben wir alles gegeben. Auch über irgendwelche Tagessätze, wie-man-was-macht-Regeln und Arbeitszeiten hinweg.

Was EVAU dann dazu in seinem Vorwort geschrieben hat, rührt uns und freut uns:

»Ein Magazin ohne Fotos, das ist in etwas so wie ein Schützenverein ohne Fest. Geht schon, ist aber saulangweilig. Und ja, der Satz mit dem Bild und den tausend Worten stimmt einfach. Kurzum: Die EVAU braucht geile Fotos. Für diese brauchen wir aber auch den richtigen Menschen hinter dem Auslöser. Und den zu finden kann gerade heutzutage schwierig sein. Seit der Einführung der Digitalkamera behaupten viele von sich, fotografieren zu können, das notwendige künstlerische Gespür und den Willen, sich in Thematiken hineinzugedenken, bringen aber längst nicht alle mit. Wer aber mit fotogloria zusammenarbeitet, bekommt das alles (und noch viel meeehr). Egal wo, egal wofür, die finden dir die richtige Fotografin oder den richtigen Fotografen. Das wissen nicht nur wir zu schätzen, sondern auch Verlage, Unternehmen und andere Institutionen.«

In diesem Sinne: Die zweite Ausgabe von EVAU erscheint am 9. Mai – schon mal vormerken oder besser noch gleich vorbestellen, zur Website geht es HIER.

* Die fotogloria-Fotografen für das zweite Magazin »EVAU« waren: Tobias Gerber, Anna Schroll, Toby Binder und Ed Thompson.

** Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat spannende Themen, die sehr gut und nicht alltäglich bebildert werden wollen? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt: info@fotogloria.de oder 040 609 42 906 -0 oder mehr Infos dazu HIER.

*** Was wir ganz grundsätzlich zum Thema Bildredaktion denken, finden Sie HIER.

Wie künstliche Körperteile entstehen – Jan Michael Hosan bei Ottobock

Beinahe jedes Thema lässt sich kindgerecht aufarbeiten und erklären: Die Macher des Kinder-Ablegers von GEO sind genau darin unerschrocken und meisterhaft. Und so widmen sie sich in der aktuellen GEOlino-Ausgabe – pünktlich zum Start der Paralympics in Rio – der Entstehung von künstlichen Körperteilen.

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Und da für Kinder, ebenso wie für Erwachsene, Geschichten am besten mit guten Bildern funktionieren, hat GEOlino Bildredakteurin Eva Pradel für die Strecke den fotogloria-Fotografen Jan Michael Hosan verpflichtet und ihn in das niedersächsische Duderstadt zu der Firma Ottobock geschickt. Seines Zeichens erfahrener Industriefotograf hatte Jan bei dem Job viel Spaß: »Bei der Produktion war ja von vorneherein klar, dass die Bilder für Kinder sind. Das hat mich beim Shooting nochmal zusätzlich total beflügelt«

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Entsprechend hat Jan von seinem Tag bei Ottobock viele starke Bilder mitgebracht, die von der GEOlino-Redaktion zu gleich mehreren Doppelseiten zusammen gebaut und nun in der aktuellen Ausgabe gezeigt werden.

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* Nach einer klassischen Ausbildung zum Werbefotografen arbeitete Jan Michael Hosan in Studios in Österreich und der Schweiz. Sein Handwerk – die Industriefotografie – schließlich mehr als beherrschend, eröffnete er 2006 sein eigenes Studio. Seitdem setzt er die Ideen seiner internationalen Kunden um – mit einem hochprofessionellen und den speziellen Anforderungen angepassten Equipment und immer mit seinem eigenen Blick. Jan Hosan ist neben der Industriefotografie auf Technologie-, Medizin und Wissenschafts-Fotografie spezialisiert. Er lebt in Neuwied und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt  Jan Michael Hosan und seine Industriefotografie exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge im Bereich Industriefotografie buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

Das BESTE Bild von… Tobias Gerber

»Diese Art von Fotografie macht mich glücklich.« Dem ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen… Außer: Welches ist Dein BESTES Bild, Tobias Gerber?

fotogloria: Tobias, wo und wann ist dein bestes Bild entstanden:
Tobias Gerber: Das war letzten Winter. Auf der Alb. Nicht weit von meinem Haus entfernt. Der Wald ist eine kleine Fichtenoase im Meer der Buchenplantagen. Da drin ist es besonders dunkel und immer ruhig. Dort war ich schon oft. Bin immer durch dieses »Tor« rein. Wie ein Insekt in hohes Gras eintaucht.

Wie ist es entstanden?
Mit Normaloptik nahe am Boden. Die Belichtung war ca. 10min. Da hatte ich genug Zeit mich um das Motiv zu schleichen und mit einer Taschenlampe auszuleuchten. Ich konnte ja nicht durchgehen, dann wäre doch der schöne Schnee zertreten worden. Das Ausleuchten ist immer mit etwas experimentieren verbunden. Da gibt es für mich keine Faustregel.

Für wen hast du dein bestes Bild gemacht?
Nur für mich. Diese Art von Fotografie macht mich glücklich. Im Malen war ich nie sehr gut, obwohl ich Malerei liebe. Lichmalen ist was Tolles. Man ist eigendlich immer positiv vom Ergebnis überrascht.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Ich würde eher mein »Liebstes« Bild sagen. Das »Beste« setzt sehr hohe Erwartungen. Mein »Liebstes« ist vorrübergehend je nach Stimmung. Wie ein Lieblingslied auch nicht immer passend ist aber Stimmungen Emotional untermalen und verstärken kann. Das Lieblingsbild ändert sich auch ständig und muss auch nicht jedem gefallen. Das Bild ist: Ruhig, Einsam, Magisch, Einladend. Es ist Geheimnissvoll oder einfach interessant anzuschauen. Mir gefällt es gut. Ich mag auch die Tierspuren, die bis in das Tor reichten.

Gibt es etwas an dem Bild, was du im Nachhinein doch gerne verändern würdest?
Nein. Sonst hätte ich es gemacht.

 

* Bereits am Anfang seiner fotografischen Karriere entwickelte Tobias Gerber seine Liebe zum Detail in einem kleinen Werbestudio für Produkt- und Architektur-Aufnahmen – es folgte eine klassische Ausbildung zum Fotografen in einem Stuttgarter Studio mit dem Schwerpunkt Industrie. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er freiberuflich in den Schwerpunkten Portrait, Corporate, Reise und Landschaft. Tobias Gerber lebt bei Stuttgart und arbeitet überall.

fotogloria vertritt Tobias Gerber exklusiv und weltweit. Über fotogloria jedenfalls können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2015 | Jordi Busque

Sieben fotogloria-Fotografen sind in diesem Jahr in der großen Gruppenschau »One World« beim achten Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« zu sehen. Eröffnet wird am 30. Mai und bis dahin stellen wir Ihnen jeden Tag einen der ausstellenden Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »The Mennonites of Bolivia« von Jordi Busque. Viel Spaß!

fotogloria _ Jordi Busque _ Mennoniten _ 1

WHAT
My series »The Mennonites of Bolivia« documents the lives of little known religious communities, of European decent, in Eastern Bolivia. Mennonites are Christians, living in isolated farming communities and fiercely protective of their privacy. They reject modern technology and follow a way of life that has not changed since the 16th century. They tend the fields and raise cattle mostly to produce cheese. Their language is an old dialect of medieval German called Plattdeutsch. They don’t allow marriage outside their community.
Their core belief is what they call »the narrow path«. By choosing a difficult road, instead of the comforts of modern society, they can be closer to God.

WHERE
As the 21st century brings modernity almost everywhere, Mennonites have found a place to settle in what they perceive is a little developed Bolivia, where they have enough isolation and freedom to follow their tradition without having to compromise their values.

WHY
I want to document a lifestyle that has all the chances to disappear in the modern and globalized 21st century.

fotogloria _ Jordi Busque _ Mennoniten _ 3

HOW
It is important to know that in these communities photography is usually taboo. It took much time and gentle prodding to be finally allowed to be in their midst and photograph their lives. Extreme patience is the key on how I obtained these photograph.

WHO
Jordi Busqué is an award winning photographer and former astrophysicist. His photographs and texts have appeared in some of the most prestigious publications including National Geographic Magazine (USA), Geo (Germany and France), El País Semanal (Spain), Lonely Planet Magazine (Spain), Science et Vie (France) and Terre Sauvage (France). Jordi divides his work between photojournalism, science and travel photography. He has traveled extensively around the world and he specializes in remote areas of South America.

P.S.: Schauen Sie sich gerne die ganze Serie »The Mennonites of Bolivia« von fotogloria-Fotograf Jordi Busque in der fotogloria-Bilddatenbank an – bitte HIER entlang.  Natürlich können Sie alle Motive auch für Ihre Zwecke lizensieren – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

P.P.S.: Jordi Busques »The Mennonites of Bolivia«  wurden Ende 2014 auf vielen Seiten im Magazin Stern gezeigt, passend dazu haben wir Jordi für den fotogloria-Blog interviewt. Die ganze Geschichte finden Sie HIER.

P.P.P.S.: fotogloria vertritt Jordi Busque exklusiv in Deutschland. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

Horizonte-Countdown 2015 | Toby Binder

 »One World« ist auch in diesem Jahr wieder eine brisante Mischung mit begeisternd vielfältigen und inspirierenden Gedankenanstößen.« So fasst Kurator Klaus Tiedge die Gruppenausstellung zusammen, die im Rahmen des achten Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« am 30. Mai eröffnet wird. Und in der Arbeiten von sieben fotogloria-Fotografen gezeigt werden.

Bis zum Festival-Startschuss stellen wir Ihnen jeden Tag einen anderen Fotografen und seine Arbeit vor, heute ist es Toby Binder mit seiner Reportage »Konfliktfreier Zinnabbau im Ostkongo«. Viel Vergnügen!

fotogloria _ Toby Binder _ Erzabbau Kongo _ 1

WAS
»Konfliktfreier Zinnabbau im Ostkongo« – Ohne die Gewinnung von Zinnerz gäbe es keine Smartphones, Digitalkameras oder Laptops. Doch an dem Metall, das in Teilen aus dem Ostkongo stammt klebt Blut. Immer wieder besetzen Rebellengruppen die Erzminen. Mit dem Geld, das sie von Bergleuten und Händlern erpressen, finanzieren sie ihre Waffen. Im kongolesischen Bürgerkrieg und in den fortlaufenden Konflikten im Osten des Landes, sind in den vergangenen 15 Jahren mehrere Hunderttausend Menschen ums Leben gekommen, mehrere Millionen wurden vertrieben, zehntausende Frauen vergewaltigt. Wer sich in Europa ein Handy kauft, muss damit rechnen, diesen Krieg ungewollt mitzufinanzieren.
Seit der Jahrtausendwende forderten NGO-Aktivistinnen und Aktivisten Gerätehersteller auf, ihre Lieferketten offenzulegen. Ein Gesetz gegen »Blutmineralien«, das der US-Kongress 2011 verabschiedete, verlangt von an der US-Börse gelisteten Firmen den Nachweis. dass Rohstoffe wie Zinnerz und Coltan aus dem Kongo und seinen Nachbarstaaten aus Minen stammen, die von keiner bewaffneten Gruppe kontrolliert werden. Daraufhin hat der Interessenverband der Zinnindustrie, das International Tin Research Institute (lTRI) mit Sitz in London, mit Partnern aus der Computer- und Telekommunikationsbranche ein System entwickelt, mit dem die Lieferkette von Zinn bis zum Bergwerksstollen luckenlos zuruckverfolgt werden kann. ln Nyabibwe wird das System in einem Pilotversuch getestet und von dem niederländischen Produzenten »Fairphone ß. V.« als erstem Hersteller genutzt. Toby Binder ist 2013 nach Nyabibwe gereist und hat das Projekt dort fotografisch dokumentiert.

WO
Nyabibwe, Süd-Kivu, Demokratische Republik Kongo

WARUM
ln einer globalisienen Welt ist es zunehmend schwierig nachzuvollziehen, welche Rohstoffe in
unseren Konsumgütern woher stammen – und welche Folgen ihre Förderung für die Menschen vor Ort hat. Das ITRI-Verfahren ist ein postives Beispiel, wie durch eine lückenlose Offenlegung der Lieferkette ausgeschlossen werden kann, dass Rohstoffe zur Finanzierung von Konflikten beitragen. Und das so dem Konsumenten die Möglichkeit, aber auch die Verantwortung übertragen wird, genau hinzuschauen, wo die Teile seines Mobihelefons, Computers oder Tablets herstammen.

fotogloria _ Toby Binder _ Erzabbau Kongo _ 3

WIE
Die Kamera im feuchten Schlamm der Minen bestmöglich wasserdicht verpackt und in den dunklen Stollen und Höhlen der Mine nur im Schein der Stirnlampe – vor allem auf einen schnellen Autofokus verlassend.

WER
Nach seinem Abschluss in Kommunikationsdesign bei Hans-Georg Pospischil und dem Master of Photography 2005 in Stuttgart, spezialisierte sich Toby Binder auf Reportagen vorwiegend aus den Bereichen Umwelt und Gesellschaft. In den letzten Jahren reiste er etwa zu den Ölfeldern in Aserbaidschan, erarbeitete eine Strecke über die Müttersterblichkeit in Sierra Leone oder begleitete illegale Kohlegräber in Polen. Toby Binder lebt in München.

P.S.: Toby Binder hat die Reportage seinerzeit für das Magazin Neon fotografiert und wir haben ihn für den fotogloria-Blog natürlich ausführlich dazu befragt. Das Interview finden Sie HIER.

P.P.S.: fotogloria vertritt Toby Binder exklusiv iund weltweit. Und über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2015 | Ed Thompson

Am 30. Mai ist es wieder soweit: Das achte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« wird eröffnet. Eine der größten Schauen in der Festivalwoche ist die Ausstellung »One World« – und sieben fotogloria-Fotografen sind mit ihren Arbeiten dabei!

»One World« muss unkonventionell sein und ist ganz auf Überraschungseffekte konzipiert.« sagt Festival-Kurator Klaus Tiedge in seinem Begleittext zur Ausstellung. Und in diesem Sinne stellen wir Ihnen ab heute bis zur Festival-Eröffnung jeden Tag eine von den überraschenden und unkonventionellen Arbeiten der fotogloria-Fotografen vor. den Anfang macht Ed Thompson mit seinen »Nuclear Families«. Viel Spaß!

Nuclear families © Ed Thomspon

WHAT
The series Nuclear Families looks into the modern family in Britain who happen to live by two nuclear power stations.

WHERE
The series is photographed near where I grew up, in the curiously flat shingle peninsular that is Dungeness, Kent.

WHY
Having grown up nearby I’d photographed Dungeness a number of times, it is a very surreal and photogenic area that has been photographed a lot over the years by thousands of photographers – in Nuclear Families I created a new take on a much photographed area. It allowed me to make a historical document of modern life in the early 21st century and our relationship with nuclear energy.

Nuclear Families

HOW
I worked on medium format film and spent time hanging out with the families for a number of months off and on, having tea and hanging out. At the end of the series they gave me a kitten.

WHO
Ed, who was born in Wales, has been published by National Geographic Magazine, the Guardian Weekend Magazine, Sunday Times Magazine, the BBC, CNN, the Huffington Post, Newsweek, Photoworks, Featureshoot, and Vice, among others. His work has been exhibited at Christie’s and Somerset House in London, Melkweg Gallery in Amsterdam and at various photography festivals including Les Rencontres d’Arles. Ed has lectured at the V&A Museum, The Bishopsgate Institute and at a number of universities. He regularly speaks about photography on television and radio; most recently he spoke live on the BBC World Service where he shared his views on the World Press Photo contest and image manipulation. Ed is currently an Associate Lecturer at the London College of Communication.

P.S.: Über fotogloria können Sie Ed Thompson gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906-0 oder info@fotogloria.de.

P.P.S.: Die ganze Serie »Nuclear Families« von fotogloria-Fotograf Ed Thompson ist  in der fotogloria Bilddatenbank zu sehen, bitte HIER entlang. Natürlich können Sie alle Motive auch für Ihre Zwecke lizensieren – Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Georg Knoll feiert Ritterfest für GEOlino

Wenn Menschen sich in Gewänder werfen und zu Ritter, Hofdamen und Knappen werden, dann ist Ritterfest. Und das ist natürlich besonders für Kinder eine spannende Sache – kein Wunder also, dass Geolino einen Fotografen auf die Marksburg mitten ins Mittelalter schickt. Und fotogloria-Fotograf Georg Knoll hat den Job auch richtig gerne erledigt!

Geolino_Marksburg_Knoll_1 Geolino_Marksburg_Knoll_3

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Über fotogloria können Sie Georg Knoll gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Nicoló Minerbis Vernissage in der Leica Galerie Zingst

Eine tolle Ausstellung in schicken Räumen mit perfekten Gastgebern – was wünscht sich der geneigte Vernissage-Besucher mehr. Und so war die Vernissage von Nicoló Minerbis Schau »The Visual Soundtrack of My American Years« am sonnigen Karfreitag in der Leica-Galerie Zingst ein voller und gleichzeitig gut besuchter Erfolg.

Zur Einführung sprachen gleich drei Fotokenner: Zuerst Rico Nowicki, seines Zeichens der Geschäftsführer der Erlebniswelt Fotografie Zingst, dann Klaus Tiedge, der Kurator aller Fotoschauen in Zingst. und als Dritte Edda Fahrenhorst, Mitinhaberin und Geschäftsführerin von fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit, durch die die Ausstellung ihren Weg nach Zingst fand. Hier ihre Rede:

fotogloria_Eroeffnung_Leica_Minerbi

Guten Tag!

Vielen Dank für die einleitenden Worte. Und vielen Dank auch für die Einladung, über diese Ausstellung zu sprechen, ist sie mir doch eine große persönliche Freude!

Mein Dank gilt vor allem Rico Nowicki und Peter Krüger – ich freue mich, dass wir immer wieder hier nach Zingst kommen dürfen, um die Bilder von den fotogloria-Fotografen zu zeigen und vorzustellen.

Danken möchte ich auch Klaus Tiedge für die jahrelange SO gute Zusammenarbeit – ich bin immer wieder glücklich darüber, dass wir uns in puncto Fotografie beinahe blind verstehen.

Vielen Dank außerdem natürlich an das ganze Team, an Steffi Schiller, Simone Marke, Jens Redecker, Doreen Meyer und allen anderen für die immer wieder reibungslose Organisation.

Was ist es, das Nicolos Fotografie so außergewöhnlich macht? Dieser Frage versuche ich auf den Grund zu gehen, seitdem ich angefangen haben, seine Bilder anzuschauen – und ich kann Ihnen versichern, es sind SEHR viele Bilder, Nicoló ist ein sehr produktiver Fotograf.

Und das ist natürlich auch die Frage, die ich in diesem Rahmen so gerne beantworten möchte.

Natürlich könnte ich jetzt auf formale Aspekte eingehen und könnte begeistert sein über Nicolòs perfekten Umgang mit etwa der Bildaufteilung – und darüber bin ich wirklich begeistert, denn ich habe selten einen Fotografen gesehen, der aus vermeintlich uninteressanten, farblosen und langweiligen Szenen und Momenten so viele gute Bilder rausholt.

Ich könnte auch darüber sprechen, wie mühelos er diverse Techniken beherrscht – tatsächlich arbeitet er mit jeder Kamera, die ihm in die Finger kommt – von der Jahrhundertwende-Balgenkamera bis zum Smartphone. Obwohl die Leica schon sein liebstes Stück ist. Vor allem aber sind es seine Leica-Optiken, die aus den 40er und 50er Jahren stammen.

Ich könnte mich auch darüber freuen, wie wenig er sich an vermeintlich gut funktionierende formale Kriterien hält, denn er springt mühelos durch Stile, Methoden, Sujets und experimentiert dabei hemmungslos.

Aber eigentlich geht es bei einem Fotografen – fernab von formalen Kriterien – darum, welche Ideen er zur Welt hat. Und wie er denkt, wie er fühlt.

The Scooter Coast. Where Vespas and Lambrettas rock America

In der Vorbereitung auf den heutigen Tag habe ich also noch einmal alle emails durchgelesen, die seit Monaten zwischen Nicoló und mir hin- und hergehen. Und habe dabei beschlossen, dass es wahrscheinlich das Sinnvollste ist, Nicoló selber zu Wort kommen zu lassen – ich möchte Ihnen also ein paar Auszüge aus unsere Korrespondenz vorlesen. Ich war so frei, und habe sie übersetzt:

Frage: Gibt es eigentlich irgendetwas in der Fotografie, dass Du nicht magst oder nicht bewältigen kannst?

Antwort: Alles hängt von der Stimmung ab – gute Vibrations, gute Bilder. Die Kunst ist, die Magie zu erkennen, die einen Augenblick einzigartig macht.

Frage: Hast Du denn Ziele als Fotograf?

Antwort: Ich sehe mich nicht als Fotograf. Ich benutze meine Kamera als einen Stift, um meine Geschichten zu schreiben und meine Fotos sind die Wörter.

Frage: Und wie sieht es mit fotografischen Vorbildern aus?

Antwort: Wahrscheinlich habe Tausende von fotografischen Vorbildern, aber das ist so, als hätte ich keine. Meine wirklichen Vorbilder sind in den Museen zu finden, so liebe ich etwa Dürer für seine vielschichtigen Bilder. Oder Edward Hopper – in seinen Bildern kann ich die Stille hören.

Frage: Wann und warum hast Du mit der Fotografie angefangen?

Antwort: 2001 habe ich angefangen zu fotografieren und ich glaube, ich konnte gar nicht anders, denn: Ich kann die Welt um mich herum nur verstehen, wenn ich sie sehe. Ich sehe Bilder. In Farbe in schwarzweiss. Andere Menschen hören, riechen, schmecken. Ich sehe. Also war es ein natürlicher Prozess, zur Kamera zu greifen, obwohl ich einst als Schreiber angetreten bin.

Frage: Zur aktuellen Ausstellung: Du hast sieben Jahre in San Francisco gelebt, das fotografische Ergebnis dieser Jahre wird hier nun ausgestellt. Wie haben Dich die Jahre in den USA geprägt?

Antwort: Am Anfang war ich geschockt. Allerdings auf eine gute Art: Ich war glücklich, wie ein Kind im Süßigkeitenladen. Alles war verrückt, interessant und neu für mich. Es war, als hätte ich mich verliebt – Du verstehst nichts und nimmst alles, was kommt. Nach und nach habe ich dann angefangen, hinter die Fassaden zu schauen, habe angefangen, zu verstehen. Und das war dann der Moment, in dem in angefangen habe, die Menschen und ihre Reaktionen auf ihre Umwelt mit ihren Einflüssen etc. zu fotografieren. Und zwar immer mit diesem Gedanken im Hinterkopf: Um die USA zu verstehen, muss man sich eigentlich nur amerikanische Filme ansehen, denn US-Amerikaner leben die Schauspielerei, sie schauspielern das Leben.

Frage: Worum also genau geht es Dir in Deiner Fotografie?

Antwort: Die eigentliche Herausforderung ist es, die Seele von etwas oder von jemanden einzufangen.

In diesem Sinne: Viel Spaß bei Nicoló Minerbis »Visual Soundtrack of my American Years“!

 

P.S.: Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Schauen Sie sich die ganzen Geschichten hinter den in der Leica Galerie Zingst ausgestellten Serien von Nicolò Minerbi auf der fotogloria-Bilddatenbank an: »Scooter Coast« | »Lebowsky Fest« | »American Graffiti« | »Camel Race« | »How the Evolution Turned the Frontyard Into an Iconic Quotation«  – selbstverständlich können Sie alle Motive auch über fotogloria lizensieren.

P.P.P.S.: fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Stern – Jordi Busque und die Lebensweise der Mennoniten

Manchmal passiert eine von diesen tollen Geschichten wirklich, in denen ein engagierter Fotograf und sein egangiertes Fotothema (fast) ganz von alleine entdeckt werden und fortan Preise gewinnen und veröffentlicht werden. In diesem Fall ist es die Geschichte von fotogloria-Fotograf Jordi Busque.

2006 erfuhr Jordi zufällig von mehreren Menoniten-Familien, die sich irgendwo im Nirgendwo in Bolivien angesiedelt hatten und dort so leben wie die Menschen vor 150 Jahren. Mit viel Geduld und Zeit machte er sich auf, diese Menschen und ihre Lebensumstände zu fotografieren, nach und nach entstand ein großes Portfolio an großartigen Bildern – eine freie Arbeit über die Lebensweise der Mennoniten, die ihresgleichen sucht. Und die dann 2014 mit dem Getty Grant gewürdigt wurde. Mit dem Preisgeld arbeitete Jordi – man ahnt es – dann sofort an dem Thema weiter.

Auf die Geschichte aufmerksam gemacht, engagierte dann jüngst der Stern – über und mit organisatorischer Unterstützung von fotogloria – Jordi für eine umfangreiche Geschichte über »seine Mennoniten«.

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Wir sprachen mit Jordi darüber, wie er sich dem Thema angenähert hat.

fotogloria: Wie bist Du auf das Mennoniten-Thema gekommen?
Jordi Busque: Ich habe das Thema durch Zufall entdeckt – Ich hatte vorher keine Ahnung von den Mennoniten und deren Lebensweise. Aber als ich anfing zu recherchieren, war ich sofort fasziniert und bin bald darauf das erste Mal zu ihnen gefahren. Mitten im Norgendwo in Bolivien.

Was reizt Dich an dem Thema?
Spannend finde ich, dass diese Menschen nicht dem Mainstream, nicht der weltweiten Entwicklung folgen. Die Gesellschaften weltweit werden sich immer ähnlicher, aber diese Menschen bleiben Ihren Traditionen treu. Die Tatsache, dass es sich dabei außerdem um eine sehr verschlossene und schwer zu fotografieren Welt handelt, hat mich enorm motiviert – einen Zugang zu ihnen zu finden, ähnelt sehr einer Forschung- bzw. Entdeckungsreise in Zeiten, in denen fast alles schon entdeckt ist…

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Seit wann arbeitest Du an der Geschichte?
Seit 2006 war ich sehr oft dort.

Wie ist es Dir gelungen, dass für die Fotografie wichtige Vertrauen aufzubauen?
Mit sehr viel Geduld. Und in dem ich ihnen immer erzähle, was ich vor habe und dabei so zurückhaltend wie möglich agiere. Und ich respektiere auch, wenn jemand nicht fotoglrafiert werden möchte.

Wie hast Du selber in den Wochen der Fotografie bei den Mennoniten gelebt?
Am Anfang habe ich in meinem Schlafsack auf dem Boden geschlafen – trotz der vielen giftigen und sogar tödlichen Schlangen… Später wurde ich in die Häuser eingeladen und schlief in den verschiedensten Gästezimmern.

Hast Du den fotografierten die Fotos gezeigt? Und wie sind sie angekommen?
Ja, ich zeigte Ihnen die Fotos auf der Kamera, sie waren immer sehr neugierig und fragten mich auch oft nach Abzügen – die habe ich dann immer hinterher per Post geschickt.

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Was war die schwierigste und was die schönste Situation?
Es ist mir immer äußerst unangenehm, Beerdigungen zu fotografieren. Ich war und bin oft dabei, weil ich mittlerweile dazu eingeladen werde. Aber ich habe dabei immer nur wenig und aus der Distanz fotografiert – auch wenn es  spannende Situationen zu beobachten gab, so wollte ich auf keinen Fall stören.
Die schönste Situation war eines Morgens, bevor die Sonne aufging. Es war neblig und der Nebel war rosa gefärbt. In diesem Moment liefen einige Mädchen Richtung Schule. Es sah aus wie eine Zeitreise.

Und zuguterletzt: Wirst Du an der Geschichte weiterarbeiten?
Ja, ich will daraus ein Langzeitprojekt machen. Ich möchte nicht nur die Traditionen der Mennoniten in Bolivien festhalten, sondern auch mögliche Veränderungen fotografieren – es wird für sie immer schwieriger, sich ganz von der modernen Welt fern zu halten.

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*Jordi Busque ist Bildjournalist, Reise- und Wissenschaftsfotograf – für die Fotografie entschied er sich nach jahrelanger Tätigkeit als Astrophysiker an der Universität von Barcelona und dem Institut für Astrophysik in Paris. Für seine Arbeiten wurde er bereits u. a. mit dem Titel »BBC Photographer of The Year» ausgezeichnet. Jordi Busque lebt in Barcelona.

** Und HIER können Sie sich die gesamte Geschichte in der fotogloria-Bilddatenbank anschauen. Und natürlich auch lizensieren.

*** Über fotogloria können Sie Jordi Busque natürlich auch für Ihre Ideen und Aufträge buchen . Melden Sie sich gerne und jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.