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#FacesOfPhotography – Teil 157: Julie Nagel aus Hamburg

Nach einer Krebs-Diagnose im ersten Lockdown geht es Julie Nagel jetzt wieder gut und sie freut sich darauf, neue Aufträge und freie Arbeiten zu fotografieren. Über all das und noch einiges mehr haben die #FacesOfPhotography mit ihr gesprochen:

Julie, wie geht es Dir?
Mir geht es jetzt sehr gut. Das letzte Jahr war schwierig, bei mir wurde im ersten Lockdown Brustkrebs diagnostiziert und so hatte ich meine Behandlungen im Coronajahr. Das hat mein Leben stark beeinträchtigt, meine Ärztin hat mir so gut wie jeden Kontakt verboten. Ich war beispielsweise 3 Monate nicht einkaufen (also nicht mal Brot und Tomaten). Jetzt bin ich geheilt und 2 x geimpft. Ich mache mir natürlich etwas Sorgen weil ich dadurch so weg vom Fenster war, aber das ist wiederum wegen Corona wahrscheinlich gar nicht so aufgefallen.

Was war in der Zeit die Fotografie für Dich?
Vor meiner Diagnose war ich eigentlich voll motiviert und bin gleich losgezogen um in meinem Umfeld zu fotografieren. Dann kam natürlich die Pause und später hatte ich auf einmal Zeit meine Strecke aus Chenjiagou, dem Ursprungsort von Taiji, fertig zu bearbeiten. Ich war dort 2019. Und dadurch ist jetzt eine Ausstellung in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Hamburg zustande gekommen und ein Fotobuch. Auf die Idee wäre ich wahrscheinlich unter normalen Umständen gar nicht gekommen.

Was hast Du beruflich dann die vergangenen Wochen erlebt?
Ich habe gerade erst wieder angefangen zu arbeiten, und war überrascht wie entspannt alle waren. Ich glaube wir sind durch die steigenden Impfzahlen auch schnell wieder bei einem normalen Umgang miteinander. Die wenigen Bilder die ich dazwischen gemacht habe, sind ja alle mit Maske entstanden das fand ich sehr merkwürdig, da hat mir einfach ein Teil der Kommunikation gefehlt, ich glaube es ist wichtig das die Menschen mein Gesicht sehen können wenn ich sie fotografiere. Auch die Angst sich zu nahe zu kommen ist bei einem Nahkämpfer wie mir schwierig.

Was kann Fotografie – auch im Hinblick auf die Pandemie?
Fotografie hat ja viele Ausdrucksmöglichkeiten, ein Foto zeigt immer auch etwas von der Persönlichkeit des Fotografen, und da bin ich froh das meine Kollegen offensichtlich nicht ihren Humor verloren haben, das ist auch das, was ich mir gewünscht habe. Auch werden uns in der Zukunft die Bilder an diese Zeit erinnern, für mich persönlich, das wird jetzt komisch klingen, sind auch die sich ähnelnden Bilder aus der ganzen Welt irgendwie verbindend – wir müssen da alle gemeinsam durch, auch wenn die Welt auf einmal wieder viel größer geworden ist.

Was ist Dein persönlicher fotografischer Wunsch für die Zukunft?
Jetzt freue ich mich wirklich wieder darauf zu fotografieren, gerade auch freie Projekte, da hat sich ja was angestaut in mir.

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#FacesOfPhotography – Teil 156: Diana Bagnoli aus Turin

Diana Bagnoli hat in den vergangenen Monaten ihr Arbeitsumfeld auf lokale und nationale Ebene verlegt. Worüber sie entsprechend nachdenkt und warum die Entwicklung in der Editorial-Fotografie mit großer Sorge betrachtet, darüber haben die #FacesOfPhotography mit ihr gesprochen:

Diana, how are you?
I’m fine, thanks.

Maria Primo is a yoga teacher. She practices and teaches yoga alone at home, since one year. She has found a deeper connection with herself and a new listening of her inner being, even if, at the same time, she misses badly the physical presence of her teachers and students. During this year of lockdown her home become her yoga shala, a sanskrit word meaning “home”, that means a gathering place for practice, experience and grow.

What is the current pandemic situation in Italy?
During summer it’s great, there’s the smell of normality, restaurants open and people walking around without a mask covering their faces. It’s a relief. But the pandemic is obviously going on. Today we have more infected people every day and more deaths.

Did you have time, capacity and leisure to work on free projects?
This is what I miss the most, the difficulty in travelling. I’m following local stories and working in Italy. I was used to travel around the world. This changed my perspectives and way of working. Finding local stories is fine, but it also depends on what surrounds you. It is more difficult to find unexpected and exciting stories.
During the first year I’ve been working on Covid related stories. During the second one I’ve tried to focus on something else. I’ve been working in Turin, Naples, Venice and on the Italo-French border with migrants. Let’s see what is coming next!

He was rescued by the Red Cross in the middle of the night, after nine hours lost in the snow. After two months hospitalized in Turin, he now works with the Red Cross of the Val Susa which he defines his guardian angels.

What have you experienced professionally in the last weeks and months?
I’ve seen the worst crises in the editorial industry, that worries me a lot. And there were no more events. Let’s see how it will change in the year to come.

What does the pandemic mean for the photo industry in Italy?
As in many other areas there was a big stop, mostly for those who works in event, communication, portraits and travels. The basis of my work is human interaction. What kind of work can I do if people have to stay indoors, interact as little as possible and cover their faces? Furthermore, the long transition towards digital communication has been accelerated and this has changed our way of working.

What is your personal photographic wish for the future?
To be able to travel again and to work for a new and healthy editorial industry.

Luna learns how to swim underwater with her father in the Eolian island. Her parents have just broken up and she’s particularly closed to her father. This is a summer she will never forget.

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#FacesOfPhotography – Teil 155: George Qua-Enoo aus Johannesburg

George Qua-Enoo hat in den Monaten der Pandemie neue fotografische Felder gesucht und hat an freien Projekten gearbeitet. Darüber, wie die Situation der Fotografie in Südafrika ist und was ihm die Fotografie bedeutet, darüber haben die #FacesOfPhotography mit ihm gesprochen:

George, how are you?
I’m doing great. I tested positive for Covid-19 earlier this month just 2 days before my birthday. Thankfully my symptoms were mild and it lasted for only 5 days. I consider myself very fortunate.

What is the current situation in South Africa?
South Africa is currently on modified Level 4 lockdown. This is one level away from a total lockdown as we are currently experiencing a 3rd wave of infections. The government has rolled out vaccinations, albeit rather slow.

What have you personally experienced job-wise an in your free topics in the last weeks and months?
The past couple of months have been ok for me work-wise. I’ve had to tap into other areas of photography to make up for the dwindling big ticket jobs due to the effect of the pandemic. I’ve also been planning and shooting lots of personal projects to update my portfolio and also help keep the creative juices flowing.



What are the implications of the pandemic for the photographic industry in South Africa in general?

Photographers who mostly photograph events have been adversely affected. Many magazines and publications have also shut down permanently since the start of the pandemic. Editorial photography work which was already challenged prior to Covid-19 now goes to a select few Photographers. Although I’ve been shooting editorials for the past 15 years, my editorial clients are all based in North America and Europe. I’m yet to shoot for a major magazine here in South Africa.



What means photography for you personally?

I breathe photography. It’s part of my life. I can’t imagine my life without photography.

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#FacesOfPhotography – Teil 154: Astrid Piethan aus Köln

Das tägliche Überleben sicherte sich Astrid Piethan mit ihrer Lehrtätigkeit. Und dank der Förderprogramme des Landes und der VG Bildkunst war es ihr möglich, zwei große und sehr unterschiedlich ausgeprägte freie Arbeiten in den Monaten der Pandemie zu realisieren. Was es mit den »Krisenskulpturen« auf sich hat, wer »Johnny« ist und was ihr fotografisch in der Pandemie fehlt, darüber hat sie mit den #FacesOfPhotography gesprochen:

Astrid, wie geht es Dir?
Mir geht es gut.

16 Monate Pandemie – wie ist es Dir bis hierher beruflich ergangen?
Ich fotografiere normalerweise hauptsächlich Portraits und Reportagen, sowie Tagungen und politische Veranstaltungen. Diese sind alle entweder weggefallen oder durch digitale Formate ersetzt wurden. Daher hatte ich über viele Monate lediglich Einnahmen aus meiner Lehrtätigkeit an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Medien und dem Institut für Medien- und Phototechnik der TH Köln.
Glücklicherweise habe ich sowohl die Soforthilfe, als auch die NRW Förderungen für Künstler und Künstlerinnen erhalten. Für die unkomplizierte und schnelle Hilfe bin ich sehr dankbar.

»Johnny« – fortlaufendes Projekt seit März 2021

Hast Du in Deiner Fotografie Veränderungen durch die Umstände bemerkt?
Fotografie, so wie ich sie verstehe, hat vor allem mit Menschen zu tun, und damit, wie ich diesen Menschen entgegentrete. Die räumliche Distanz, die durch die Pandemie nötig wurde, hat das Intuitive des Kennenlernens verändert, und die Begegnung zunächst oft etwas ungelenk werden lassen. Das, und das Tragen der Masken, hat mich in meiner Arbeit etwas irritiert. Ich hoffe sehr, daß wir alle bald wieder sorglos und unbeschwert zusammenkommen können.
Durch den Wegfall der Aufträge hatte Ich vermehrt Zeit mich freien Projekten und meiner Webseite zu widmen. Zwei meiner neuen Arbeiten sind durch die Pandemie beeinflusst entstanden.
Die Pandemie hat mir auch gezeigt, wie gerne ich mit der Fotografie reise. Das Umherstreifen im In- und Ausland hat mir sehr gefehlt.

Hattest Du Zeit und Kapazität für freie Arbeiten?
In den letzten Jahren war ich lediglich als Künstlerduo Dan Dryer frei künstlerisch tätig. In unserer Arbeit verbinden wir Fotografie, Video und Installation. Nun sind über die Zeit der Pandemie gleich zwei neue fotografische Arbeiten entstanden.
Während des ersten Lockdowns im März April 2020 habe ich gemeinsam mit Tobias Becker die »Krisenskulpturen«, bestehend aus Skulptur und Fotografie, in einem Haus auf dem Land
erarbeitet. Aus der Serie haben wir zudem auch eine Edition für »Artist in the Box« entwickelt.
Seit März diesen Jahres arbeite ich an einer neuen Fotoserie. Mit meiner fortlaufenden Fotoarbeit »Johnny« portraitiere ich die jungen und zarten aber in gleichem Maße schon bestimmten Anfänge der Selbstfindung und -werdung am Beispiel eben jenes Johnny, in dem ich ihn in seiner Bewegung zwischen seinem beschützenden Zuhause und der »Bühne« für seine jugendlichen Transformationsprozesse, dem (öffentlichen) Außenraum begleite.
In meiner unmittelbaren Nachbarschaft in Köln Ehrenfeld treffen sich seit Corona immer mehr Kinder und Jugendliche in der Passage einer Gewerbefläche und nehmen den öffentlichen Raum für sich ein. Sie eignen sich das Areal durch kleine Interventionen mit vorgefundenem Baumaterialien an und agieren autark. Mir ist der 10jährige Johnny aufgefallen, er ist täglich dort anzutreffen und nutzt gemeinsam mit anderen Kindern die Architektur der Passage als Skate-Parcour. Johnny lebt gemeinsam mit seiner Mutter und seiner vierjährigem Schwester in unmittelbaren Nähe der Passage. Im Umgang mit der Pandemie gewinnt für Ihn der Aussenraum an Bedeutung. Sein Aktionsfeld hat sich mit der Einnahme des öffentlichen Raumes und der neuen Bewegungsfreiheit (mehr Zeit und Eigenverantwortung) erweitert. Er definiert sich in dieser Lebensphase durch das Außen und verspürt einen großen Drang nach Autonomie. Zugleich gibt es eine besondere Nähe und Fürsorge, die Ihn mit seiner alleinerziehenden Mutter verbindet. Die Serie wird durch die Stiftung Kulturwerk der VG Bildkunst gefördert, und wurde gerade bei life-framer zum Thema »youthhood« ausgezeichnet. Beide Anerkennungen bedeuten mir sehr viel und ermutigen mich sehr, wieder vermehrt an freien fotografischen Themen zu arbeiten.



Was denkst Du – wie wird sich die Pandemie langfristig auf die Fotografie und die Fotobranche auswirken?

Ich hoffe sehr, daß sich die Auftragslage entspannt und wieder mehr Geld in die Unternehmenskommunikation und Aussendarstellung investiert wird. Und das dabei individuelle menschliche Bildaussagen an Bedeutung gewinnen.

Was ist Dein persönlicher fotografischer Wunsch für die Zukunft?
Das wir digitale Formate bald weitestgehend hinter uns lassen werden und es wieder viele Begegnungen, Ausstellungseröffnungen und Kulturveranstaltungen geben wird.
Ich sehne mich nach einem lebendigen Austausch und Miteinander …und das ich mit der Fotografie wieder reisen und auf fremde Menschen treffen kann!

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#FacesOfPhotography – Teil 153: Frank Peterschröder aus Dortmund

Bei Frank Peterschröder sorgte die Pandemie anfangs für einen sofortigen Auftragsstopp, Foto- und Filmproduktionen wurden erst einmal abgesagt. Aber im Laufe der Monate hat er erlebt, dass ihm seine Kunden nicht nur treu geblieben sind, sondern auch mit guten Aufträgen versorgt haben. Darüber hinaus hat er seine eigene Kreativität wieder entdeckt und setzt seither deutlich mehr freie Arbeiten um. Mehr dazu hat der den #FacesOfPhotography erzählt:

Frank, wie geht es Dir?
Gut.

Was hast Du in den vergangenen Wochen und Monaten beruflich erlebt?
Es war schon ein seltsames Gefühl, wie sich am Anfang der Pandemie mein gefüllter Terminkalender innerhalb von drei Tagen mehr oder weniger auflöste. Von Vollgas auf fast Null war im ersten Lockdown wirklich eine Herausforderung.
In dieser Krise war mir irgendwann aber auch klar, dass ich für den Moment zwar Aufträge verliere, aber nicht wirklich Kunden. Wir saßen fast alle im gleichen Boot. Alle wollten irgendwie, aber am Anfang wusste keiner wie. Mit treuen Kunden habe ich gemeinsam versucht Produktionen mit einem Hygienekonzept weiter zu führen. Ein paar Produktionen ließen sich so realisieren. Mein langjähriger Kunde Westnetz, gab mir in der schwierigsten Phase sogar eine Auftragsreihe, die eigentlich nicht geplant war, sich aber durch die Pandemie mehr oder weniger aufdrängte. Ich habe technische Anlagen und Landschaften unter anderem für den Webauftritt fotografiert. Es war ein gutes Gefühl zu erleben, das Kunden auch an mich und meine Familie gedacht haben.
Ich hatte auch das Glück, das ich gerade in dieser Zeit eine Foto- und Filmdokumentation über den Umbau und Kulturwandel eines Kunden realisieren sollte. Da ließ sich nichts verschieben, es wurde weiter gebaut, und so konnte ich da unter strengen Auflagen immer wieder fotografieren und filmen.

Hat sich der Blick auf Deine Fotografie im Zuge der Pandemie geändert?
In dieser Pandemie hatte ich viel mehr freie Zeiten, als ich es eigentlich gewohnt war. Dieses erzwungene Innehalten – so schwer mir das am Anfang fiel – empfinde ich aus heutiger Sicht als Chance. Ich hatte endlich die Gelegenheit, Altes aufzuarbeiten. Ich digitalisierte mein analoges Archiv. Ich setze mich noch einmal mit meiner eigenen Entwicklung auseinander. Ich nutzte die Gelegenheit auch noch einmal über meinen eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Was ist so passiert in der Fotoszene in Deutschland, welche Stile, welche Sichtweisen haben sich entwickelt. Ich stellt mir auch die Frage, wie kann ich mich jetzt weiter entwickeln? Irgendwann widmete ich mich dann meinen freien Arbeiten.

Hattest Du Zeit und Muße für freie Arbeiten?
Ganz ehrlich, und das ist wohl die wichtigste Erkenntnis, die ich aus dieser Pandemiezeit gewonnen habe: Mehr freie Arbeiten fotografieren. Anfangs war ich blockiert, ich war inzwischen zu sehr Auftragsfotograf. Freie Arbeiten hatte ich lange nicht mehr fotografiert. Ich musste mich erst einmal sortieren. Kleinere Initiativen vom BFF nutze ich dann, um abseits von meinem bisherigen Stil einfach mal neue Sachen auszuprobieren, experimenteller und künstlerischer zu fotografieren. Hauptsache anders machen als bisher, dachte ich mir, raus aus der Komfortzone.
Bedanken möchte ich mit hier auch noch einmal beim Land NRW, das in dieser Zeit zwei umfangreiche Stipendienprogramme unkompliziert an Kreative und Künstler ausgegeben haben. Das war eine sehr sinnvolle Unterstützung. Für dieses Stipendium portraitiere ich gerade Künstler, eine sehr spannende Serie, mit total spannenden Begegnungen, die mir unglaublich viel Spaß macht.

Was ist Dein persönlicher fotografischer Wunsch für die Zukuft?
Dranbleiben, ich glaube, das ich durch diese Krise neue kreative Akzente setzen konnte, da will ich weitermachen, und natürlich meine freien Projekte fortführen.

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#FacesOfPhotography – Teil 152: Franck Vogel aus Paris

Mit Beginn der Pandemie musste Franck Vogel beruflich umdenken – als ein sonst die Welt bereisender Fotograf hatte er schlicht keine Aufträge mehr. Was er aus der Situation gemacht hat und was für ihn die Fotografie kann, darüber hat er mit den #FacesOfPhotography gesprochen:

Franck, how are you?
I’m doing well and I’m waiting to be able to travel again… like everyone, I guess.

What is the current situation in France?
The third lockdown is over. We are again allowed to eat and drink at restaurant terraces and it really gives hope for the future.

Baba Shridhar Das, 42, joined Swami Rameshanand since one year in the oldest cave on the Ganges. He left home at the age of 15 and became a baba. Before performing his puja, prayer ceremony, he washes in the Ganges several times a day, but without soap. The water is very cold here (about 2-4°C) and purifies him.

What have you personally experienced job-wise an in your free topics in the last weeks and months?
Since I’m used to travel the world for GEO magazine, I had to find new idea to work. I therefore did some corporate photos and films and we launched during the first lockdown in March 2020 a Youtube and Weibo channel (ZAF in Paris) with my Chinese wife and 4-year-old daughter Amber. It’s about art, lifestyle and parenting, and we became influencer on Weibo in China for Centre Pompidou, Fondation Cartier and Paris Musée. Besides that, we are currently working on a new Biennale (art, environment and citizenship) near Paris for 2022.

Ethiopia – After the Divine Liturgy, lake Tana’€™s water is blessed by a priest from the nearby Orakidanu Bret monastery and sprinkled on the crowd.

What are the implications of the pandemic for the photographic industry in France in general?
Since all cultural events have been cancelled or postponed it has been quite difficult but the government did help photographers with some minimum wages if they had no activity.

Lealui, Zambia – The Barotseland and the amazing plains flooded by the Zambezi River in Western Zambia.

What means photography for you personally?
Photography is a way to document history but for me it’s more to inspire people and create awareness about environment protection with powerful images.

During their main festivals, each Bishnoi family has to offer wheat or millet in order to feed gazelles, black antelopes, peacocks and pigeons living around the sacred temples.

What is your personal photographic wish for the future?
I simply wish to be able to document the world again and come to Zingst to visit my exhibition on Transboundary Rivers.

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#FacesOfPhotography – Teil 151: Dawin Meckel aus Frankfurt am Main

Im vergangenen Jahr ist Dawin Meckel aus familiären Gründen von Berlin nach Frankfurt gezogen. Obwohl er die Hauptstadt vermisst, hält Hessen doch einige Vorteile für seinen Job bereit. Welche das sind und wofür die Fotografie für ihn ganz generell in diesen Zeiten steht, darüber hat er mit den #FacesOfPhotography gesprochen.

Dawin, wie geht es Dir?
Ich bin froh, dass es meiner Familie und mir gesundheitlich gut geht und wir bisher wohlbehalten durch die Pandemie gekommen sind. Da unser älterer Sohn Asthma hat, sind wir besonders vorsichtig, treffen nur wenige Leute und sind oft in der Natur unterwegs. Nachdem ich zu seinem Schutz inzwischen beide Impfungen erhalten habe, bin ich nun wieder mit einem besseren Gefühl auf Jobs unterwegs. Vergangenen Sommer sind wir von Berlin zurück in die alte hessische Heimat nördlich von Frankfurt gezogen, aufgrund der besseren Luft für unseren Sohn und der Anbindung an unsere Familien, haben nun allerdings festgestellt, dass wir Berlin doch mehr vermissen als gedacht.

Wie ist es Dir beruflich in den vergangenen Wochen und Monaten ergangen?
Letztes Jahr hatte ich trotz der Pandemie erfreulicherweise ganz gut zu tun. In den ersten drei Monaten dieses Jahres herrschte dann doch Flaute, aber langsam kommt wieder Wind in die Segel und ich freue mich, arbeiten zu können.

Woran arbeitest Du aktuell?
Für die KfW Bank habe ich diverse Start-ups fotografiert, etwa eins in Bad Homburg, das ein Medikament gegen Hepatitis D entwickelt hat. In den letzten Wochen war ich in Thüringen und Bayern und habe dort Mitarbeiter zweier Unternehmen aus der Stahl- und Servicebranche portraitiert. Das Tolle an meinem neuen Zuhause ist, dass man – zumindest geographisch gesehen – mittendrin ist und viele Orte schnell erreichen kann, allein schon in den sechs an Hessen angrenzenden Bundesländern. Das ist tatsächlich ein Vorteil gegenüber Berlin.



Hat die Pandemie Deinen Blick auf die Fotografie und die Branche verändert?

Nicht wirklich, ich denke und hoffe, dass der Hunger nach Bildern umso größer sein wird, wenn die Pandemie überstanden ist.

Was kann Fotografie generell? Und in diesen Zeiten?
Was die Fotografie nicht zuletzt auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, den Fluss der Zeit anhalten, den Blick auf einen Moment fokussieren und ihm Bedeutung verleihen zu können. Zukunftsforscher gehen davon aus, dass die Pandemie bei jenen Menschen, die sie unbeschadet überstehen, schnell in Vergessenheit geraten wird. Umso wichtiger ist es, dass uns Bilder an diese Ausnahmesituation erinnern werden, unter der viele Menschen zu leiden hatten.

Was ist Dein persönlicher fotografischer Wunsch für die Zukunft?
Ich freue mich darauf, mir meine neue alte Heimat auch auf fotografischen Wegen zu erschließen, sowohl im Rahmen freier Projekte als auch in beruflicher Hinsicht. Da haben Hessen und die benachbarten Bundesländer, nicht zuletzt da ich viel für Unternehmen aus dem Mittelstand und der Industrie arbeite, doch einiges zu bieten!

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#FacesOfPhotography – Teil 150: Dougie Wallace aus London

Die Monate der Pandemie nutzt Dougie Wallace seit Beginn an für eigene Projekte – jüngst ist sein neues Buch »Bus Response« erschienen, für das er das tägliche Londoner Leben in den und rund um die so typischen roten Londoner Busse fotografiert hat. Darüber, über seinen Blick auf die Fotografie und über seinen aktuellen Job haben die #FacesOfPhotography mit ihm gesprochen:

Dougie, how are you
Fine, thank you. Trying to keep sane, like everyone else in these mad times.

What is the current situation in London?
London has been in lockdown for so long that it has become the new normal. We’ve been living under different tiers of COVID restrictions. Right now, we ‘upgraded’ from full lockdown to being able meet up to 5 people outside and hospitality venues can operate under social distancing rules, outdoors only. It has been unseasonably cold, so that’s not great but London is soldiering on. The next wave of restrictions and big step to freedom is mid-May.

Has the pandemic changed photography in general?
Like any creative industry, the universe of photography has been badly affected. The big blow was of course last year when we went into months of lockdown and life went into standstill. When there are no opportunities, you have to create your own and I don’t think ‘photography in general’, as you say, is well geared to that. What I mean is that many photographers, used to commercial work, found themselves idle and unable to operate because there was no work unless you are a photojournalist and get access to a hospital COVID ward. Photographers from arts or documentary backgrounds like myself are more used to creating projects rather than waiting for the phone call from the agent in order to get a project. So, that’s the immediate impact of the pandemic, although I don’t think you can generalise. Photo fairs could not operate. But, I hear that sales of prints went through the roof. I know with my prints, they were selling well during the pandemic, at least the first wave. It was selling more than usual. So, we’ll have to see, once the pandemic is over what the full impact was and how the industry changed. Right now, we are still in it.

What means photography for you personally?
Personally, I went out there and started shooting pretty much from the outset, documenting life on the streets under the pandemic. I now have a body of work, a year’s worth of it. There were different stages of what I was shooting between March last year and up to now – mirroring the current affairs headlines but also driven by ordinary – or extraordinary, more like it – life on the streets of London. A major theme was in supermarkets, at the start of the pandemic and then it shifted towards shooting in and around London’s iconic red buses. I published a book called »Bus Response« by Dewi Lewis (February 2021). It is a luxuriously presented box-set limited edition of numbered books and signed. There are only 100 but the project in and around buses continues, though it may be drawing to a close, as we’re getting nearer the end of lockdown restrictions. But, I don’t know. We’ll see.

What have you personally experienced job-wise an in your free topics in the last weeks and months?
I am first and foremost a social documentary photographer, not a commercial photographer so I have been busy shooting almost on a daily basis for my project of documenting London life in pandemic. I do some commercial work from time to time when clients seek my style and I regularly do editorial work. Most recently, I covered a quirky story of a parish meeting going pear shaped over zoom and, somehow, that hit all the headlines. My shoot was for the Economist’s online platform. The job took me to Handforth (no I haven’t heard of the place before either but it will come up through a search engine!).

What is your personal photographic wish for the future?
To carry on doing what I love. As I said, right now, the ‘bus’ project is still alive and kicking but I am already thinking of new themes and I have already started shooting some new London vibes – watch this space.

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#FacesOfPhotography – Teil 149: Alexander Bronfer aus Raanana

In Israel entspannt sich die pandemische Lage zusehends – seither streift Alexander Bronfer wieder abends mit seiner Kamera durch die Straßen und fotografiert. Woran er derzeit außerdem arbeitet, darüber hat er mit den #FacesOfPhotography gesprochen:

Alexander, how are you?
We are fine at that point of time. You never know in the Middle East what comes next. We passed the pandemic, the war and political instability. Hope all that is in the past.

What is the current situation in Israel?
The country is coming back to normal life thanks to herd vaccination which has almost been achieved. During the pandemic people missed a simple conversation on the street and now they fill the narrow streets of South Tel Aviv and it looks like everybody wants to love and be loved and I am not an exception. We began to appreciate the simple pleasures of life… a glass of arak with a pomegranate juice and the taste of Irakian cheese on a white plate and a beautiful woman on the next table.

What have you personally experienced job-wise an in your free topics in the last weeks and months?
Life is coming back to Tel Aviv. The city was silent for so long and now people fill out its streets like cold water in a spring creek and I am trying to capture that. I feel it is a unique moment of joy and worldly wisdom which always comes after severe disasters. So I am there … in the night streets of Tel Aviv … every evening … wander with my Leica.

What are the implications of the pandemic for the photographic industry in Israel in general?
I think it is not different from other countries. Not much can be done during lockdowns. All shows were delayed or canceled. It was a hard time. During the pandemic I mainly captured my family as did many of my colleagues. The series about my son was presented at Israeli press show which took place on the streets of Tel Aviv. It was scared and hard time and I am glad that it had passed.

What means photography for you personally?
It is always difficult to answer that question and there is no simple answer to it. Everyone wants to tell … express and leave behind something valuable. That’s why we are human beings and we are doing that in many different ways. I percept the world around me through photography because this is my way of self expression.

What is your personal photographic wish for the future?
I don’t like planning too far into the future but for the upcoming year I am thinking about a pretty personal series which will stretch over multiple countries where I lived. In parallel I am working on a book about the Dead Sea and its ecological disaster.

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#FacesOfPhotography – Teil 148: Louiza Vradi aus Athen

Trotz umfassender Absagen zu Beginn der Pandemie, hat Louiza Vradi in den letzten Monaten mehr und mehr Jobs bekommen und zusätzlich an freien Projekten gearbeitet. Wie die Stimmung in der griechischen Fotobranche ist und was sie sich fotografisch für die Zukunft wünscht, darüber hat Louiza mit den #FacesOfPhotography gesprochen:

Louiza, how are you?
I am fine. I am in Athens after a series of travels to some of the Greek islands, where I’ve been on assignments. At the moment, I am trying to find the balance between work and rest, physically and mentally.



What is the current pandemic situation in Greece?

Currently in Greece, vaccinations are progressing as the country is facing a big wave of infections. Covid-19 along with the measures imposed and a spectrum of issues that arose during the pandemic, especially issues around violations of human rights, have brought a lot of tension in the society. Besides the physical illness, the pandemic has also strongly affected the mental and emotional state of the collective, which is an important issue that we need to deal with. As summer just arrived, the travel and business restrictions have just been lifted. Greeks are now able to travel within the country and work again after seven months of lockdown. This fact along with vaccinations has led to increasing optimism.

What have you experienced professionally in the last weeks and months?
Although most of my work was cancelled a year ago, I was fortunate enough to have new collaborations popping in. Especially during the last months my professional work has bloomed and I was able to experience different realities through my work, some very stressful but others more peaceful. Having being fortunate enough to travel during the last weeks, I have witnessed contrasting sides of the reality we live in – from the quiet life in a small island of 400 residents to massive protests and from the lives of digital nomads living in a paradise beach to the pain coming from the loss of loved ones. Thankfully, I was able to stay productive and creative in the last months.



What does the pandemic mean for the photo industry in Greece?

The pandemic has affected all parts of the photo industry, not only in Greece. For example the event photo business unfortunately has been hit the hardest while commercial shooting is still on its feet. In general everything that is connected to online marketing is going strong. Furthermore, since it was not easy for photographers from abroad to come to Greece, greek photographers had the chance to reach a wider audience. Nevertheless, it was a hard period for everyone and some of my friends and colleagues were forced to do something else in order to earn their living during this last year.

Did you have time, capacity and leisure to work on free projects?
For the last month I have tried to focus my energy on a personal photo project of mine around the sea. At the moment, I am also completing a collective textile artwork that I have been working with a community of unique women artists. Last but not least, I continue shooting my first documentary film that I started creating two years ago. As a creative person in the midst of different projects, I think it is important to find time to pause and let my work and myself breathe.

What is your personal photographic wish for the future?
My goal is to keep my path purified and stay aligned with my vision while navigating life in a purposeful way. Additionally, I want to continue using my craft and tools in a therapeutic way to my communities, as I have been doing for the past decade.
I hope I can use my camera and art in a way that shines light in the dark side of the world I have been living in.

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