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#FacesOfPhotography – Teil 77: Ronaldo Schemidt aus Buenos Aires

Ronaldo Schemidt arbeitet als festangestellter Fotograf der Agentur AFP in Buenos Aires. Sein aktuelles Thema ist natürlich die derzeitige Situation der Pandemie. Welcher Moment ihn dabei am meisten berührt hat, hat er den #FacesOfPhotography erzählt. By the way: Ronaldo hat DAS World Press Photo des Jahres 2018 fotografiert:

Ronaldo, how are you in these strange times?
I’m ok, trying to stay calm amid these unexpected events. Above all, I keep a strict security routine to avoid getting infected, because that would mean not being able to work.

How is the crisis currently affecting Argentina?
The situation in Argentina is under control for the moment. There are few cases and a relatively small number of dead patients. But as the pandemic is still at an early stage here, we will have to wait to see how it evolves.

You are affiliated with the agency AFP – how and on which topics are you currently working?

Yes, I am a staff photographer of AFP since 2006, and as most as my colleagues, the main subject I am working on right now is the coronavirus pandemic.

What do you think: What is the role of photography in times like these?
As always, the role of photography will be to document the events, to leave a historic record of the situation we’re living, and to tell the society what is going on around.

How has the crisis affected your personal photography?
In general, I haven’t changed that much my way of work. I can’t think about photojournalism if it isn’t getting close to people.
Actually, what I find the most difficult is to picture some of the effects of the pandemic, like the censorship and control of some governments on our work as journalists.
Also, when I work in areas of high risk of infection, I get worried about the possibility of getting sick.

What was the most moving moment you have experienced photographically lately?
The most moving scene I have experienced lately is COVID patients saying good bye to their families as they are moved out their homes to the hospital. Also the people suffering from poverty that have to face the pandemic without a house, on the streets.

What is your personal photographic wish for the time for the future?
I wish to keep working on social issues, documenting what happens around me. I also wish a wider freedom of press, more security for my colleagues that work in conflict and risky areas, and that media were more engaged with the responsibility and ethics that come with our work.

Website von Ronaldo Schemidt (AFP)
Instagram-Feed von Ronaldo Schemidt

Natürlich können Sie auch gerne über Fotogloria Kontakt zu Ronaldo aufnehmen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

The FIFA Weekly – Toby Binder und die 5 Freunde in Buenos Aires

Für eine gute Publikation braucht es eine gute Idee, einen guten Fotografen, einen guten Text und eine gute Gelegenheit zur Veröffentlichung. Gesagt, getan. Das Thema: Provisorische Fußballplätze inmitten von Buenos Aires. Und dazu fünf Fußballer pro Mannschaft – genug für ein Spiel.

• Die gute Idee stammt von Mike Gamio, seines Zeichens Mitinhaber von fotogloria, gebürtiger Argentinier und in seiner Jugend stets einer von den fünf Freunden.
• Der gute Fotograf ist Toby Binder, Weltenbummler und am liebsten in Argentinien unterwegs. Und ebenfalls überzeugter Fußballer
• Die gute Texterin ist Karen Naundorf, von den Plätzen der Großstadt fasziniert und immerhin fußballinteressiert.
• Und die gute Gelegenheit zur Veröffentlichung hat das Magazin The FIFA Weekly angeboten. Eine runde Geschichte.

Apropos runde Geschichte – Peggy Knotz, ihres Zeiches verantwortliche Bildredakteurin bei The FIFA Weekly sagt zu der Zusammenarbeit: »The FIFA Weekly ist ein Magazin mit internationalen Themen und einem sehr hohen fotografischen Qualitätsanspruch. fotogloria ist in meiner Arbeit ein ganz wichtiger Partner, denn ein Anruf genügt und schon geht ein Fotograf für uns los – in jedem Winkel der Erde. Dazu kommt, dass Mike und Jochen auch als supersympathische Agenturinhaber sich immer wieder total engagieren, um mir spannendes und ungewöhnliches Bildmaterial zu beschaffen. Oder mir eigene Ideen vorschlagen, wie zum Beispiel die »5 Freunde«-Story in Argentinien, zu der sie auch gleich den passenden Spitzenfotografen vermitteln. Besser geht nicht.«

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* Toby Binder ist Bildjournalist durch und durch – immer auf der Suche nach dem außergewöhnlichen Bild in jedem Thema. Ein Prinzip, das er sowohl für seine sozial engagierten Reportagen anwendet, als auch für sein stets wiederkehrendes und sehr persönliches Lieblingsthema – dem Fußball. So etwa auch in seinem jüngsten Großprojekt: Für eine Vereinschronik begleitete er »seinen« Verein, den VfB Stuttgart über ein Jahr lang. Toby Binder lebt in München.

fotogloria vertritt Toby Binder weltweit. Und über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Fotografie International – NEU bei fotogloria

Deutsche Unternehmen produzieren international, exportieren in die ganze Welt, expandieren rund um den Globus, bieten Arbeitsplätze und damit Kaufkraft in jedem Land der Erde. Kurz: Sie sind eine starke Wirtschaftskraft und international zuhause. Eigenschaften, die sich hervorragend für eine fotografierte Unternehmenskommunikation anbieten: Starke Unternehmen, starke Bilder.

Und genau das ist es, worauf fotogloria spezialisiert ist. In Deutschland. Und ab jetzt auch auf der ganzen Welt. Zum Start des Internationalen fotogloria-Netzwerks präsentieren wir Ihnen die ersten 14 Fotografen rund um den Globus, denn fotogloria steht auch in Zukunft für sehr gute Fotografie International.

Ihre gesuchte Region ist zur Zeit noch nicht im Internationalen fotogloria-Netzwerk aufgeführt? Melden Sie sich trotzdem gerne und jederzeit mit Ihren Ideen bei uns – wir haben  ungezählte weitere internationale Kontakte für jede Stadt für jedes Land, für jeden Winkel der Welt: info@fotogloria.de oder 040 609 42 906 -0.

 

Die  14 Internationalen fotogloria-Netzwerk Fotografen sind: Ezequiel Scagnetti (Benelux), Claus Sjödin (Dänemark), Matti Immonen (Finnland), Lea Crespi (Frankreich), Raphael Demaret (Frankreich), Alex Galmeanu (Rumänien), Frank Herfort (Russland), Mans Berg (Schweden), Markel Redondo (Spanien), Ehrin Macksay (Vietnam), Philippe Roy (China), Christoph Morlinghaus (USA), Patrick Strattner (USA), Enio Tavares (Brasilien), Javier Pierini (Argentinien) und Wouter Kingma (VAE). Willkommen!

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Sternenbild für Siemens von Jordi Busque

„Weltraumforschung beginnt in der Fertigungshalle“. Der Satz ist einprägsam und das Motiv – das der Weltkonzern Siemens für seine neue Anzeigenkampagne gewählt hat – auch: Die Milchstraße. Erdacht ist das Konzept von Ogilvy One in Frankfurt, fotografiert hat das Sternenbild fotogloria-Fotograf Jordi Busque. Wir haben ihn dazu befragt.

fotogloria: Jordi, wo bist Du gerade und woran arbeitest Du?
Jordi Busque: Ich bin seit fast 3 Monaten in Patagonien und arbeite aktuell an verschiedenen Reportagen. Ich dokumentiere etwa die letzten Exemplare von Lebensformen aus der Vergangenheit. Und immer wieder arbeite ich an meinem sehr persönlichen Thema: Landschaften im Licht der Dunkelheit bzw. der Sterne.

Eines Deiner Himmelbilder hat Siemens für eine große Anzeigenkampagne ausgewählt – Glückwunsch! Was ist auf genau diesem Bild zu sehen, wie und wo ist es entstanden?
Im Bild sieht man die Milchstraße und die Magellanschen Wolken (beides Galaxien, die der unserer sehr nahe stehen) über einem Lenga-Südbuchen Wald in Argentinien, Patagonien.

Du bist von Hause aus Astrophysiker – wie bist Du zur Fotografie gekommen?
Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für die Wissenschaften, vor allem für die Astronomie. Ich habe Physik studiert und mich dann auf Astrophysik spezialisiert. Als ich dann im Berufsleben merkte, dass ich quasi nur noch vor dem Computer irgendwelche Berechnungen durchführte, hatte ich das Gefühl, dass das Leben an mir vorbei rauscht und ich es verpasse. Also entschied ich, mich meinen beiden anderen Leidenschaften – der Fotografie und dem Reisen – zu widmen.  Ich fing an, Reportage zu fotografieren, über die Dinge, die mir auf meinen Reisen über den Weg liefen. Glücklicherweise genieße ich jetzt auf meinen Reisen sehr viel mehr die Sternenhimmel als früher während meiner wissenschaftlichen Forschungen.

Was wünschst Du Dir für Deine fotografische Zukunft?
Ich werde weiterhin interessante Dinge entdecken und dokumentieren – immer in der Hoffnung, dass sich Redakteure, Magazine, Agenturen für Themen mit etwas Tiefe interessieren.

 

* Jordi Busque ist Bildjournalist, Reise- und vor allem Wissenschaftsfotograf – für die Fotografie entschied er sich nach jahrelanger Tätigkeit als Astrophysiker an der Universität von Barcelona und dem Institut für Astrophysik in Paris. Für seine Arbeiten wurde er bereits u. a. mit dem Titel »BBC Photographer of The Year» ausgezeichnet. Seine Themen sind immer wieder der Sternenhimmel, aber er begleitete auch die Mönche von Vietnam oder lebte und fotografierte bei den Mennoniten in Bolivien. Jordi Busque lebt in Barcelona.

HIER sind die Arbeiten von Jordi Busque zu sehen – auch seine Sternenbilder. Und natürlich kann man ihn auch für Aufträge buchen – melden Sie sich gerne und jederzeit unter 040 609 42 906 oder info@fotogloria.de.