Schlagwort-Archive: Internationale Fotografie

Horizonte-Countdown 2017 | Andrea Artz

Der sichtbar oben auf der Wasseroberfläche schwimmende Müll ist mit der »Spitze des Eisbergs« zu vergleichen. Etwa dreißig Meter zieht sich in einem »Müllstrudel« die Brühe aus kleinsten und große Plastikteilen in die Tiefe.**

Ab dem 20. Mai 2017 ist die Ausstellung »Pick It Up« beim zehnten Umweltfotofestival horizonte zingst zu sehen. Dafür haben wir internationale Fotografen gebeten, ein Foto von dem Plastikmüll vor ihrer Haustür zu machen.

Heute: Andrea Artz – Hastings | Großbritannien | Europa | Straße von Dover

Wo hast Du fotografiert?
Das Foto wurde in Hastings, East Sussex im Südosten von England gemacht. Der Blick zeigt den größten auf Land gelegenen Fischereihafen Englands (The Stade) wo seit über 1.000 Jahren gefischt wird. Heutzutage haben die Fischer große Probleme zu überleben – unter anderem auch wegen unsinniger EU Gesetze, weswegen viele für UKIP gestimmt hatten.

Warum hast Du es so fotografiert?
Es gab nur einen Tag an dem ich die Aufnahmen in Hastings machen konnte und dafür war es wichtig, die Gezeiten zu wissen. Ich wollte den Müll zeigen, aber dahinter auch den Strand mit den alten Fischerbooten, um dadurch einen Zusammenhang schaffen  Der Zeitpunkt der Ebbe und des besten Lichtes fielen auf den Morgen. Der Blickwinkel ist tief um die Plastikflaschen monumentaler erscheinen zu lassen. Das Licht ist vorhandenes direktes Sonnenlicht, eine geringen ISO Zahl und ein leichter Weitwinkel. Mir gefielen die unterschiedlichen Stadien der Flaschen, einige angeschwemmte die ewig im Wasser lagen und andere einfach am Strand abgestellt und wie neu.

Wie lange hast Du den Müll für das Bild gesammelt?
Eine Stunde. Ich bin mit dem Fahrrad die Strandpromenade entlang gefahren und konnte nur wenig Müll entdecken. Auf dem Bild sieht man alles was ich gefunden habe. Ich nehme an es gab gerade vorher einen großen Frühlingsputz. Normalerweise kann man mehr Plastikmüll finden, der von den Standparties liegen gelassen wurde.

Was ist Deine Erkenntnis aus dem Projekt?
An diesem speziellen Tag gab es nicht viel Müll, der war gerade aufgesammelt oder weggeschwemmt worden. Der Strand in Hastings hat gute Wasserqualität und man gibt sich Mühe ihn sauber zuhalten. Es kommt also immer individuell auf die Menschen an die hier leben und wie wichtig Umweltschutz für diese ist. Hier gibt es aufjedenfall Engagement.

Wer bist Du?
Andrea Artz ist gebürtige Deutsche und lebt seit 2010 in London. Von Ihrem Londoner Studio in Peckham fotografiert Sie Portraits, Reisegeschichten und Reportagen für editorial und corporate Kunden, darunter ADAC, Siemens, Deutsche Bank, Bystronic, Bombardier, Zeit, Spiegel, Cicero, Lufthansa Exklusiv, British Airways, The New Yorker, Fortune und Time Magazin etc… Die Wochenenden verbringt Sie in Hastings am Meer.

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Nicoló Minerbi

450 Jahre zerfällt eine PET-Flasche im Ozean in immer kleinere Stücke, bis man sie mit dem bloßen Auge nicht mehr sehen kann – bis sie also zu Mikroplastik geworden ist und dann in die Nahrungsketten von Tier und Mensch gelangt. Mikroplastik enthält eine hohe Konzentration an Giftstoffen wie Polychlorierten Biphenylen (PCB).**

Um die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll – und damit die Gefährdung der eigenen Gesundheit – zumindest ein wenig zu lindern, kann jeder seinen Teil beitragen: Das eigene Konsumverhalten kritisch hinterfragen und Plastikmüll an den Ufern aufsammeln und vernünftig entsorgen.

Die Ausstellung »Pick It Up« beim zehnten Umweltfotofestival horizonte zingst ist ein Aufruf, genau das zu tun. Wir haben 13 Fotografen weltweit gebeten, ein Bild vom Plastikmüll vor ihrer Haustür zu machen. Heute:

Nicoló Minerbi – Noto | Italien | Europa | Mittelmeer

Why did you shoot in that way?
I love the simplicity, though the strength, of the composition, it looks like the fork has just been left, after a lunch on the beach.
It reminds me how a simple habit, a forgetfulness, could last way longer than the vacation we enjoyed by the sea.

How long did you search for the plastic waste?
Longer than what i expected, beaches are cleaner than the last year. As a matter of fact this area of the island is taking better care of itself than the rest of the region. Awareness of the locals and a quality tourism can make the difference.

Did you learn anything out of the project?
Too much plastic anyway
Take the sea, for instance. Take this fork.
A tourist left it? Or it might have fallen from a ferry?
It’s one world.
And it’s round. No corners to hide stuff behind.
That’s the thing.

Who are you?
A person who strongly believes beauty always makes the difference.
Trash covers and ruin every beauty.
Take the face of the person you love the most.
Cover it with dirty stuff. You don’t want to kiss that face anymore, right?

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Nicoló Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Patrick Strattner

Der Plastikmüll in den Ozeanen wird momentan auf 150 Millionen Tonnen geschätzt, das entspricht etwa einem Fünftel des Gewichts aller Fische. Wenn wir unseren Plastikkonsum nicht drastisch reduzieren, wird es schon 2050 vom Gewicht her mehr Plastik als Fische im Ozean geben.**

Es wird also für jeden von uns dringend Zeit, dass wir unseren Plastikkonsum überdenken. Und dass wir aufräumen – an den Ufern dieser Welt werden Massen von Plastik angeschwemmt, die aufgesammelt und vernünftig entsorgt werden müssen.

Genau dafür ist die Ausstellung »Pick It Up«, die im Rahmen des zehnten Umweltfotofestivals horizonte zingst ab dem 20. Mai gezeigt wird ein Aufruf. Und wir haben dafür 13 Fotografen rund um die Welt gebeten, genau das zu machen: Hingehen, hinsehen, aufsammeln, Foto machen und Plastikmüll entsorgen.

Heute: Patrick Strattner – Cabrillo Beach | USA | Nordamerika | Nordpazifik

Wo hast Du fotografiert?
Fotografiert habe ich bei mir Zuhause im Wohnzimmer, ca. 15 km entfernt vom Cabrillo Beach in Los Angeles, wo ich den Müll gesammelt habe.

Warum hast Du es so fotografiert?
Mir war es wichtig die Vielfalt, Größe, Menge und Art des Mülls zu zeigen. Um jedem einzelnen Teil seinen eigenen Platz zu geben, entschied ich mich den Müll auf einem Papierhintergrund auszubreiten, zu arrangieren, das Ganze auszuleuchten und dann direkt von oben zu fotografieren.

Wie lange hast Du den Müll für das Bild gesammelt?
Das Sammeln hat nur eine Stunde gedauert. Allerdings kamen mir auch einige Strandgänger zur Hilfe, die wohl ein schlechtes Gewissen bekamen, als sie mich beim Sammeln gesehen haben.

Was ist Deine Erkenntnis aus dem Projekt?
Wenn jeder Strandgänger seinen Müll wieder mitnehmen würde, sähen die Strände anders aus – ganz nach dem Motto »leave no trace«. Zudem hat die Industrie, vor allem hier in den USA, noch so einiges zu tun Verpackungen zu minimieren und umweltfreundlicher zu gestalten.

Wer bist Du?
Ich bin ein deutscher freiberuflicher Fotograf und wohne seit 5 Jahren an der Küste von Süd Kalifornien. Von hier aus arbeite ich für Kunden aus aller Welt.

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Menschen in Szene zu setzen, das kann Patrick Strattner auch sehr, sehr gut. Äußerst geschickt – und dabei beinahe spielerisch – verknüpft er in seinen Bildern Thema, Umgebung, Licht, Protagonisten und Requisiten zu einer vielschichtigen und oft ebenso plakativen wie hintergründigen Aussage: Seine Bilder versteht man auf den ersten Blick. Aber der zweite und der dritte Blick lohnen (fast) noch mehr… Patrick Strattner lebt in Los Angeles, USA, und er arbeitet auf der ganzen Welt.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Philippe Roy

Die Meere der Welt sind  das größte Ökosystem der Erde, aber Überfischung, Verklappung, Unfälle auf Ölplattformen oder Plastikmüllstrudel stören das empfindliche Gleichgewicht immer mehr. Darum ist es Zeit zu handeln. Für jeden von uns.

Die Ausstellung »Pick It Up« ist ein Aufruf zum Handeln, denn jeder kann Müll an den Ufern der Meere aufsammeln (ein Foto davon machen und ebenjenes weiterverbreiten) und vernünftig entsorgen. Und das auf der ganzen Welt, im Alltag oder im Urlaub. Gezeigt wird die Schau übrigens auf dem 10ten Umweltfotofestival horizonte zingst und wir haben dafür 13 Fotografen weltweit gebeten, vor ihrer Haustür Plastikmüll zu sammeln und ein Foto daraus zu machen.

Heute: Philippe Roy – Ningbo | China | Asien | Ostchinesisches Meer

Where did you take your photo?
I took it at the sea port of Ningbo. It’s a 2nd tier city about 4 hours away from Shanghai.

Why did you shoot in that way?
I was on assignment for ELLE Deco. We’ve been doing a lot of travel stories for them lately, and we were at the port because Nantong is well known for its sea food.

How long did you search for the motif?
We were waiting for a boat to come into port so we could capture the fishermen unloading their catch. So while we waited I walked around the area. A lot of the fishermen have temporary houses right at the port, where they can sleep, play cards or drink tea while they wait for their next shift. But like many rural areas in China they have a habit of throwing things out the window instead of collecting, recycling and/or reusing. Though I was completely disgusted at how fishermen treat their own environment… essentially killing what makes them live, in the most ironic ways, I was also fascinated by how much of an insight this archeological pile of trash was. Playing cards, alcohol bottles, boots, gloves… all just thrown out the window, just meters away from where they live.

Did you learn anything out of the project?
To be honest, I’m unclear what to say… except for building public awareness to how fucked up we are as a species…

Who are you?
I’m a Canadian photographer from Montreal. I have lived in London, Delhi, Sao Paulo and now in Shanghai, where I have been since 2003. I shoot mainly commercial assignments with either a lifestyle or industrial focus.

 

P.S.: Ob Werkshalle, Fertigungsstraße, Qualitätskontrolle oder Lager. Ob Mitarbeiter, Führungsstab oder Produktpalette – Philippe Roy bewegt sich mühelos an allen Stationen, die zu einer guten Unternehmenskommunikation gehören. Seine Bilder zeigen alles, was wichtig ist: Konzentriert, auf den Punkt gebracht und das in höchster fotografischer Qualität. Philippe Roy lebt in Shanghai, China, und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

* Quelle: »Das Ozeanbuch« von Esther Gonstalla, erschienen im Erdgeschoss Verlag mit der ISBN 978-3-943118-06-3

Horizonte-Countdown 2017 | Claus Sjödin

Plastikmüll ist überall in den Ozeanen der Welt zu finden. Und auch an den Ufern, in Buchten, Flussmündungen oder an den schönsten Sandstränden, das hat jeder schon gesehen. Sehen, vorbeigehen, das Strandhandtuch vom Müll abrücken oder sich darüber aufzuregen alleine reicht aber nicht – jeder Mensch ist aufgerufen, hinzusehen, hinzugehen, aufzuheben und zu entsorgen. Ein paar Minuten pro Strandtag, pro Spaziergang reichen und ein kleiner, aber sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz ist geleistet.

Und wenn das dann noch fotografiert und gepostet wird, dann erreicht diese Botschaft  auch noch mehr Menschen!

Die Ausstellung »Pick It Up«, die im Rahmen des zehnten Jubiläumsfestivals horizonte zingst gezeigt wird, soll genau dazu aufrufen. Wir haben Fotografen auf der ganzen Welt gebeten, zu sammeln und ein Foto zu machen – als Beweis, als Aufruf, zum Nachahmen.

Von heute an bis zum Start des Festivals stellen wir jeden Tag einen der Fotografen vor, die ein Bild für die Ausstellung »Pick It Up« gemacht haben.

Heute: Claus Sjödin |Aarhus | Dänemark | Europa | Nord- und Ostsee

Where did you take your photo?
Plastic collected at the beach 1 km north of Søndervig on the west coast of Denmark (Northsea)  and the photo was taken at Mariendal Strand (Mariendal Beach) on the east coast of Jutland/Denmark just 15 km south of Aarhus. The sea here is called a part of the entrance to the Baltic Sea.

How long did you collect the plastic waste?
The plastic was collected within 25 minutes by two persons. There is only about half of the collected plastic on the line in the picture.

Why did you shoot in that way?
Its a process – this picture was not my intension when I first was asked to participate. But the it developed over days and became this….. Why? I can not tell – but it has something to do with the nature of plastic. It’s everywhere in the water, in the air – in the North Sea, in the Baltic Sea, in all the oceans all over the world. On the outside the picture is, I hope, a beauty picture but if you think a lille deeper also quite scaring…..

 

P.S.: Claus Sjödin ist ein zurückhaltender, sehr genauer und dabei aber immer ein äußerst zugewandter Beobachter. Für seine Motive – ob Mensch oder Maschine – entwickelt er sorgfältig das passende Umfeld und das richtige Licht. Um dann im richtigen Augenblick ein gutes Foto zu machen. Claus Sjödin lebt in Aarhus, Dänemark, und arbeitet überall.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Ian MacLellan

Etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen pro Jahr in die Meere der Welt*. Plastikteile werden in allen Größen und in allen Ozeanen rund um den Planeten gefunden – in der Arktis ,  auf Meeresböden, in den Mägen der Meeresbewohner und an den schönsten Sandstränden.

Diese mehr und mehr den Lebensraum der Ozeane – und damit gleichzeitig auch die Menschheit – bedrohende Menge an Plastikmüll hat das Umweltfotofestival »horizonte zingst« in diesem Jahr dazu veranlasst, ihr Festival unter das Leitthema »S.O.S. – Save Our Seas« zu stellen. Um aufmerksam zu machen. Und um die Fotografie noch stärker als Instrument für den aktiven Naturschutz einzubinden.

Wie also lässt sich das Thema so umsetzen, dass es gleichzeitig aufrüttelt, einen Blick auf die weltweite Plastikmüll-Verschmutzung der Meere ermöglicht, zum Nachahmen und zum Handeln aufruft und dabei auch noch fotografisch spannend ist?

Die Ausstellung »Pick It Up« macht all das. Und dafür hat fotogloria nicht nur das Konzept entwickelt, sondern ihre internationalen Fotografen-Kontakte angesprochen und sie gebeten, an den Meeren, Stränden oder Gewässern vor der Haustür Plastikmüll zu sammeln und daraus ein Bild zu machen.

Ab dem 20. Mai nun wird in Zingst das Ergebnis der Aktion gezeigt, die möglichst viele Nachahmer finden soll, die selber losgehen, hinsehen, aufsammeln, den gesammelten Plastikmüll fotografisch dokumentieren und – mithilfe des Fotofestivals horizonte zingst – die Fotos weiter verbreiten, also selber und im besten Sinne Naturschutz mit der Kamera betreiben.

Von heute an bis zum Start des Festivals stellen wir jeden Tag einen der Fotografen vor, die ein Bild für die Ausstellung »Pick It Up« gemacht haben.

Heute: Ian MacLellan – Boston | USA | Nordamerika | Nordatlantik

Where did you take the photo?
I took this photo on Revere Beach at sunrise. Revere Beach was the very first public beach in the USA but it’s current reputation is as a dirty place. I used to come to this beach in college to swim and surf at a beach a few miles away. I have definitely found some strange things on this beach in the past including an extraordinarily large rodent carcass that had been puffed up by time in the water and resembled a monster.

Why did you shoot in that way?
I took this photograph using a tripod and off-camera flash. I wanted to use a long exposure to get some movement in the ocean and I wanted to use a flash to really make the trash clear.

How long did you collect the plastic waste?
This morning I only collected waste for 2 hours before I had to go to an assignment. This project inspired me to collect more trash though and encourage others to clean up our beaches.

Did you learn anything out of the project?
Working on this project, was definitely an alarming experience. I barely had to walk 20 feet to find another piece of plastic trash to pick up.

Who are you?
I am a freelance photographer and filmmaker based in Boston, MA. I love swimming and surfing and spend as much time as I can in the water.

 

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

*Laut einem Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP) von Ende 2014

Das BESTE Bild von… Andrea Artz

Auf der Suche nach dem einen, dem wichtigsten, dem prägnantesten, dem aussagekräftigsten Bild für einen Reportage-Job und auf einmal ist es da: Das BESTE Bild von Andrea Artz

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Andrea Artz: Eines meiner Lieblingsbilder dieses Jahres – denn für »ein« bestes Bild kann ich mich nicht entscheiden – ist im Geburtshaus von Shakespeare entstanden. Ich war zum erstenmal in Stratford-upon-Avon und meine Erwartungen wurden von der Disney-Kulisse und dem Ausverkauf des Lebens Shakespeares ziemlich enttäuscht. Wie also ein interessantes Foto machen das Bezug zu Shakespeare steht und auch noch Atmosphäre hat?

Wie ist es entstanden?
Als ich auf Motivesuche durch das Geburtshaus Shakespeares lief, fiel mir eine kostümierte Schauspielerin auf, die großen Besuchergruppen das Schlafzimmer Shakespeares erklärte. Der Raum war düster, aber das Licht hatte eine malerische Qualität. Und als die Frau während einer Besucherpause aus dem Fenster blickte, sah ich die perfekte Szene vor mir. Ich fragte Sie also, ob Sie damit einverstanden wäre, für mich zu posieren. Als der Besucherstrom kurz nachließ, dirigierte ich Sie in eine aus dem Fenster schauende Profilhaltung. Im Rucksack hatte ich meine Canon 5d MarkIII und verschiedene Optiken, wobei dieses Foto mit einer Weitwinkeloptik gemacht wurde da ich keinen Schritt mehr zurück konnte.
Wenn ich Portraits mache, lasse ich die Person eine Haltung oder Handlung die mir gefallen hat wiederholen. Ich komme selten mit einer vorgefertigten Vision zum Portraitshoot, sondern lasse mich vom Zufall und von den Menschen inspirieren und versuche dann die Situation zu perfektionieren.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Ich war unterwegs im Auftrag der Zeit für eine Reportage anlässlich des 400. Todestages von Shakespeare.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Ich mag dieses Bild, da es die Ruhe eines Gemäldes von Vermeer ausstrahlt und die Stimmung einer vergangenen Zeit einfängt. Es ist ein Portrait der Schauspielerin und gleichzeitig ein Reisebild. Besonders gefällt mir auch die verzerrte Reflexion der Portraitierten im Spiegel, die mich an die anamorphen Gemälde aus dieser Zeit erinnert.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein doch noch gerne verändern würdest?
Nein es ist genauso gut, wie es in diesem Moment möglich war. Licht und Model waren perfekt, was bei Portraitshoots recht selten vorkommt und wo ich dann meist noch viel nachhelfen muss.

 

* Andrea Artz ist gebürtige Deutsche und lebt seit 2010 in London. Von Ihrem South East London Studio in Peckham fotografiert Sie Portraits, Reisegeschichten und Reportagen für editorial und corporate Kunden, darunter Siemens, Deutsche Bank, Bystronic, Bombardier, Zeit, Spiegel, Cicero, Lufthansa Exklusiv, British Airways, The New Yorker, Fortune und Time Magazin etc… Über fotogloria können Sie sie gerne auch für Ihre Ideen buchen.

** Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Oder Sie suchen das ungewöhnliche Bild? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und jedes Bild für jede Ihrer Ideen. Eben das Internationale Fotografennetzwerk von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2016 | Caio Vilela

Die Faszination Fußball kennt keine Grenzen, keine Altersbeschränkung, keine Religionszugehörigkeit, keine Nationalität. Fußball wird einfach gespielt und das überall auf der Welt.

Mehr als 100 Länder hat Caio Vilela bereist und in jedem dieser Länder hat er Kinder gesucht und beim Fußballpielen gefunden. Daraus entstanden ist eine beeindruckende Sammlung von Straßenfußballbildern

Zu sehen ist die Arbeit »Straßenfußball« jedenfalls ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

Alle Bilder aus der Ausstellung und noch ein paar mehr können Sie übrigens über die fotogloria-Bilddatenbank lizensieren – bitte HIER entlang.

© Caio Vilela _ fotogloria 3

WHAT
Project Football Without Borders was born by accident in 2003 during an assignment trip in central Iran. After taking picture of kids playing football in the main square of Yazd I had the spark: from now on, I will keep my eyes open for street football kids out there. As I travel very often on journalism assignments or guiding groups, I had the chance of seeing and shooting street football in several places.

WHERE
So far I have pictures of street football in more than 100 countries (all continents plus Antarctica) and in all 27 brazillian states.

WHY
Soccer happens. Not only in Brazil but all over the world. Every single day, anywhere, at anytime. It doesn’t choose its players based on religion or race. Far from the football match on our TV screen, the World Cup events and the championships of the mega-sponsors with their billions of dollars competitions, there’s another – and more truthful –  football: the football played by children on any open field. To me these images shows unique shining moments of unknown weekend players in action on golden days to some people’s childhood or youth.

What fascinates me most about the set of images chosen for this exhibition is that I have registered golden moments of some anonymous talented kids. All these boys and girls have now an opportunity to shine in these enlargements, just like they shine every single day in a dirt pitch, away from the eyes of a talent scout. The plays displayed in these prints are the result of pure chance. They are here because there was a photographer in that pitch at the very moment they were playing.

On any given improvised squad, gathered in the hit of the moment just for fun, there was a boy that in near future will no longer live close to that field. Another one will start to work and probably will stop playing. They will all grow up. Maybe some of them will keep playing together for some years. Maybe some of them will turn into professional footballers. But there’s no way that the same game, with the same plays and players will ever repeat themselves the same way and on the same ground, like in the day I took their pictures.

Imagine how many brilliant goals Tostão, Pelé, Zico or Ronaldo must have scored as kids on an improvised dusty pitch with no TV cameras there to show the world.
I wish I had seen those guys playing during their childhood and had the chance to register their shine with the same vibe I felt while photographing what you see in this exhibition.

© Caio Vilela _ fotogloria 2

HOW
My method is simple: I ride around (on a taxi, rental car or bycicle) at 5pm, loking for kids with football jerseys. Then I ask where there may be people playing (in late afternoon there is always people playing! You can fly me to arctic Russia and I’ll be able to find the football kids!). Then, if the match is already happenning by the time I arrive at the football pitch, I just ask permission for the goalkeeper, sit on th ground and wait for the action to happen in front of my lens. If it is a serious match, I keep myself out of the field limits. If it a fun kids game, I feel confortable to get inside and take closer shots.

I approach the pitch like an eager striker and nervous as a defender, willing to see the ball being kicked towards the goal like a forward. At the end of the match, I am sweating and covered in dust, feeling like a player who has just scored a goal.

Taking pictures during a soccer match is at the same time similar and totally opposite of photographing a dance presentation: both are an exercise of agility, timing and blending in with the environment, with no interference. During a ballet, the lens points to a small limited space, where choreographed predictable moves will take place. While in a soccer pitch, action is everywhere. Anarchy and improvisation runs the show and that can drive dizzy the most experienced photographer. You have to foresee the right moment to press the button, predict when one body unblock the sight of another, in that split second when productivity struggles against the clock.

Just like dancers, amateur soccer players will probably not run, jump, fall on the ground and bring out their bodies best performance for more than one hour. Whenever I come across a thrilling spontaneous match, I have to run and hopefully produce two or three really good pictures. You can never tell if that game has just started or is about to come to an end.

P.S.: Die großartigen Fußballbilder von Caio Vilela sind 2015 in einem Buch zusammengefasst unter dem Titel »Straßenfußball« im Spielmacher-Verlag erschienen – mehr Infos gibt es HIER.

Horizonte-Countdown 2016 | Nicoló Minerbi

Porto Palo di Capo Passero ist ein idyllisches sizilianisches Dörfchen, mit schönem Strand, meist scheint die Sonne, das Mittelmeer lädt zum baden ein – das ist die Touristen-Sicht auf das Örtchen. Für Flüchtende aus etwa Nordafrika und Syrien indes ist das Erreichen des Ortes verbunden mit der Hoffnung auf ein neues und besseres Leben. Mit Holzbooten verlassen Tausende von ihnen ihre Heimat, um Krieg und Not zu entkommen, sie machen sich auf über das Mittelmeer um etwa in Porto Palo di Capo Passero anzukommen.

Nicoló Minerbi ist in die sizilianische Provinz gefahren, um den Flüchtlingsströmen nachzuspüren. Gefunden hat er die »Leftovers« – Boote, mit denen die flüchtenden Menschen in Europa angekommen sind und die sie einfach zurück gelassen haben in der idyllischen Sonne Siziliens…

Zu sehen sind die »Leftovers« ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

Die Serie finden Sie ebenfalls in der fotogloria-Bilddatenbank, bitte HIER entlang.

Leftovers

WHAT
One of the recurrent breaking news about Sicily is actually something that is coming from abroad. Something that has more to do with geography and fortuity rather than other stuff. Thing is Sicily is one of the closest EU border to the North Africa. And often Italy is chosen from immigrants as the best option to enter a new life.

WHERE
Porto Palo di Capo Passero, a South Eastern small village, known to tourists for its beautiful beaches and almost always nice weather.

WHY
Rather than people, the boats got me hooked: immigrants come and go, they have the power to disappear (to be transparent in a way), but those things, those leftovers… not really. They actually instantly become landmarks, monuments of this human tragedy. These worn out piece of wood, the bright colors: everything talk about this drama, life and death. In such a touristic place, once known only for fun and holidays. What a contrast!

HOW
it was a super hot day, at the end of the Summer 2015. I choose it on purpose, and I wanted to shoot at noon (or about), just because I wanted everything strong and clear: sharp shadows, strong lights, something I usually avoid. This thing helped me to get the emotion of being there at its best: the viewer will have the feeling of finding himself lost in a desert, looking for a sip of water and a safe shelter.

WHO
I think photography is something able to make people experiencing something that would be difficult to imagine without being there.

Politics, refugee crisis, Sicily / Italy. Portopalo di Capo Passero: Immigrants' boats's cemetery. Portopalo di Capo Passero, 11.11.2015. - Politik, Fluechtlingskrise, Sizilien / Italien, Portopalo di Capo Passero, 11.11.2015. Bootsfriedhof. Verlassene Fluechtlingsboote. © NicolÛ Minerbi / fotogloria

P.S.: Nicoló Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: fotogloria vertritt Nicoló Minerbi exklusiv und weltweit – Sie können ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2016 | Johan Bävman

Es gibt diese Strecken, die sofort Hirn, Herz und Humorzentrum ansprechen: Die Arbeit »Swedish Dads« ist genau so eine. Johan Bävman, seines Zeichens auch mittlerweile zweifacher Vater und vielfach ausgezeichneter Fotograf, hat den Alltag der schwedischen Väter – die wie nirgendwo sonst auf der Welt von Staats wegen in ihrer Elternzeit unterstützt werden – portraitiert und dabei ebenso urkomische wie liebevolle Szenen festgehalten. Und auf dem fotogloria-Blog erzählt Johan mehr über seine Arbeit – Viel Spaß!

Achja: Zu sehen ist die großartige Arbeit ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

© Johan Beavman 2

WHAT
Sweden’s parental benefit system is one of the most generous in the world, allowing parents to stay home with their children and receive compensation from the state. One child entitles parents to 480 days of benefits. For the first 390 days parents are entitled to nearly 80 per cent of their pay, up to a maximum level. The remaining 90 days are paid at a lower fixed rate. Of the first 390 days, 90 are reserved for each parent while the rest can be transferred freely.

Sweden was the first country in the world to replace maternity leave with parental leave, in 1974. More than 40 years later, fathers take roughly 25 percent of the total number of days available to the couple. If fathers’ paternity leave continues to increase at the same pace it has kept so far during the 21st century, the use of parental leave will not be gender equal until 2040.

Swedish Dads is a photo exhibition based on portraits of a select group of fathers who choose to stay home with their babies for at least six months. I examined why these fathers have chosen to stay home with their children, what the experience has given them, and how their relationship with both their partners and their children has changed as a result. The exhibition aims to show the effects of gender equality in parenting on both individuals and society.

WHERE
In my neirborhood and around in the region of South of Sweden

WHY
I use portraits of fathers with their children in everyday situations, and interviews with dads to aim the spotlight on fathers who prioritise the connection to their children and family before their job and career. But the focus is also on the universal and loving aspects of parenting, regardless of whether you are the mother or father.

During my own paternity leave, I had trouble finding information about parenting from a father’s perspective. From reading and seeing other dads who share thoughts and ideas about parenting, perhaps more men will start to think about their role as a father and as a partner. I think that is an important step on the road towards a more equal society

HOW
With digital camera (Canon Mark 3) and with a lens of 35 mm. All pictures are standing and cropped.

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WHO
Johan Bävman, born in 1982, is a freelance photographer based in Malmö, Sweden. The photo project Swedish Dads has had a huge impact as it has been shown around the world and been published in book form in English. Johan has received many awards for his images, including World Press Photo, POY, the Sony Award, NPPA, UNICEF Photography Award, Swedish news agency TT’s grand prize, and Picture of the Year in Sweden.

P.S.:
Das Buch »Swedish Dads« von Johan Bävman kann man HIER bestellen.

P.P.S.: Wer die Ausstellung in Zingst verpasst, es gibt noch viele Möglichkeiten, Johans Arbeit zu sehen: Zur Zeit läuft die Ausstellung »Swedish Dads« in Bukarest, Kampala, Washington und Hanoi. Ab dem 1. Juni 2016 läuft sie dann in Bern, ab dem 6 Juni in Peking, ab dem 18 Juni in Hannover auf dem Lumix-Festival und weiterhin im Laufe des Jahres in Tel Aviv, Maputo, Paris, Addis Adeba…