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#FacesOfPhotography – Teil 118: Tobias Habermann aus Hamburg

Für die Autofotografie von Tobias Habermann bedeutete der Anfang der Pandemie erstmal den beruflichen Stopp. Im Gespräch mit Producern, Agenturen und Kunden allerdings entwickelte sich bald eine neue, eine konzeptionellere Arbeitsweise. Mehr darüber und auch darüber, was sein größter fotografischer Wunsch ist, erzählt er bei den #FacesofPhotography:

Tobias, wie geht es Dir?
Ich kann vollen Herzens behaupten, dass es mir gut geht!
Da bin ich recht pragmatisch. Wenn es mir und besonders den Menschen in meinem Umfeld gut geht, sie gesund sind, dann passt es schon. Alles andere findet sich.

Wie ist es Dir jobmäßig in den letzten Monaten ergangen?
Ich denke es erging mir ähnlich wie den meisten meiner Kollegen.
Ab März ging erst einmal der Vorhang auf unbestimmte Zeit runter. Mein Portrait beschreibt im Grunde den Startpunkt des Ganzen. Es wurde Ende Januar 150 Kilometer nördlich des Polarkreises aufgenommen. Wir waren, nach einem arbeitsreichen Jahr 2019, auf einer 2-wöchigen Produktion für Porsche in Finnland unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt war von Pandemie noch keine Rede. Der Mundschutz diente bei minus 30 Grad einzig und allein dem Erhalt der Sprechfähigkeit. Bei der Zwischenlandung in Helsinki fielen uns jedoch viele asiatische Passagiere auf, die in langen Schlangen an den diversen Flughafenapotheken anstanden. Seltsam, dachte man sich… Die Erklärung dafür kam erst ein paar Wochen später.
Bis Ende Februar/Mitte März war ich noch gut mit Postproduktion und der Planung für kommende Jobs beschäftigt, bis klar wurde, dass es wohl nicht ganz so reibungslos weitergehen würde. Viele Jobs wurden auf unbestimmte Zeit verschoben – einige sogar abgesagt.
Anfangs gab es natürlich den Gedanken sich durch die »geschenkte Freizeit« endlich einmal um geplante freie Projekte, neue Fertigkeiten, oder um die Sichtung lange beiseite gelegter Arbeiten kümmern zu können.
Eine Woche später – die Kita wurde geschlossen – war schnell klar, dass meine Prioritäten in erster Linie der Familie, speziell meiner kleinen Tochter, gelten sollten.
So seltsam es vielleicht auch klingen mag, aber den ersten Lockdown habe ich tatsächlich sehr genossen. Während meine Frau im Homeoffice saß, waren meine Tochter und ich unterwegs in allen öffentlichen Grünflächen der Stadt, haben gebastelt, viel gelesen und eine tolle Zeit miteinander gehabt.
Ab Mitte des Jahres ging es dann wieder verhalten los und es gab auch wieder etwas Luft für freie Arbeiten, oder die Fortführung von Langzeit-Projekten, wie meiner Serie »Clouds«.
Momentan befinden wir uns nun im zweiten Lockdown und beinahe ein Jahr in der Pandemie. Der Lockdown fühlt sich, obwohl ja schon trainiert, seltsamer Weise doch anstrengender an als der erste. Alleine die Schließung der Kita ist für uns momentan ein Balance-Akt. Oft passiert es, dass ich erst gegen 16-17h ins Büro komme und dann natürlich einen ganz normalen Arbeitstag vorfinde.
Da es den meisten so geht, kann man sich natürlich damit arrangieren. Die Joblage allerdings wird gerade merklich besser. Da Projekte bei mir aber selten regional stattfinden, kann man sich dann überlegen ob man die Notbetreuung in Anspruch nimmt, oder der Partner Urlaub einreichen muss.
Den Luxus Anfragen abzusagen, können sich die meisten, spätestens nach dem ersten Lockdown, nur selten noch leisten.
Die Stimme im Kopf jedenfalls, unbedingt wieder richtig arbeiten zu können, wird allerdings lauter.

Du bist fotografisch vor allem im Autobereich unterwegs: Wie reagieren Deine Kunden auf die Pandemie im Hinblick auf Marketing, Werbung, Fotografie?
Im Grunde reagierten meine Kunden wie beinahe alle Großkonzerne reagiert haben. Etats wurden bis auf Weiteres eingefroren und Produktionen gestoppt. Nachvollziehbar. Jeder musste sich erst einmal sammeln, Optionen sondieren und die eventuellen Risiken abzuwägen lernen. Es fanden viele Gespräche mit Producern, Agenturen und Kunden statt, wie man unter diesen Bedingungen überhaupt noch Jobs durchführen könnte.
Da es sich im Autobereich meist um reiseintensive Produktionen handelt, diese aber nicht wirklich möglich waren, wurden Konzepte kurzerhand geändert um sie in Studioumgebung, im eigenen Land, oder auch per CG zu realisieren. Das habe ich persönlich durchaus begrüßt, da ich mich so vor allem konzeptionell stark einbringen konnte.



Du bist auch CGI-Director – wie sind Deine Pandemie-Erfahrungen in diesem Bereich?

Diesen Bindestrich wollte ich eigentlich schon lange abändern. Es müsste mittlerweile eher CGI und Director heissen – da der Bereich Bewegtbild immer mehr Raum gewinnt und CGI im Grunde als gegebenes Beiwerk verstanden wird.
Eine wirklich Trennung von einem Shoot on Location und der Integration eines gerenderten Bildteils gibt es in der aktuellen Autofotografie eigentlich nicht mehr.
Zu Anfang der Pandemie kam mir tatsächlich der Gedanke, dass CGI nun wohl wesentlich mehr zum Zuge kommen würde als zuvor – bei mir zumindest kann ich das im Nachhinein nicht unterschreiben. Denn da für die meisten CG-Produktionen immer noch Locations, Models und ein gewisses Team benötigt wird, unterlagen auch diese Jobs den üblichen Schwierigkeiten. Bemerkbar waren allerdings die wesentlich höheren Lizenzerträge durch Bildagenturen, die sich auf Hintergründe und HDR-Spähren spezialisiert haben.

Wie ist Deine persönliche Prognose für die Fotografie generell sowohl inhaltlich als auch wirtschaftlich?
Es wird sich wohl nicht viel ändern.
Ich hoffe jedoch, dass wir einige der Erkenntnisse »herüber retten«, die sich durchaus als Chancen aufgetan haben. Inhaltlich zum Einen, dass man im Automobilbereich – nicht allein aus der Not heraus, weil es das Budget nicht hergibt – wieder lernt, den Fotografen mehr in den kreativen Prozess einzubinden und den Mut zu haben Produktionen auch mit verhältnismäßig »kleinem Besteck«, aber gutem Konzept, zu realisieren.
Wirtschaftlich kann das für Fotografen, auf den Tag gerechnet, natürlich durchaus bedeuten, dass man einfach mehr arbeiten »muss« als bei großen Kampagnen.
Die dafür gewonnene Freiheit in der Umsetzung, die Reduktion auf das Wesentliche, die kurzen Entscheidungswege und das lebendigere Ergebnis zahlen sich, für mich zumindest, aus. Dafür liebe ich diesen Beruf und kann mir ehrlich nicht viel Schöneres vorstellen.

Hast Du einen ganz persönlichen fotografischen Wunsch?
Mein größer Wunsch ist, das Fotografie – wie alle anderen Künste auch – möglichst schnell wieder in die Öffentlichkeit treten kann. Ich wünsche mir Ausstellungen, Diskussionen, Treffen und all das was eine lebendige Kulturlandschaft ausmacht. Wieder zu reisen wäre natürlich auch ganz schön… Ich freue mich darauf.

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Natürlich können Sie auch gerne über Fotogloria Kontakt zu Tobias aufnehmen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

Das BESTE Bild von… Philippe Roy

Für Porsche ein Bild komponieren und fotografieren? Ein Traum. Und ebenjener wurde jüngst wahr für Philippe Roy. Kein Wunder also, dass das Motiv das BESTE Bild des Shanghaier Fotografen ist.

fotogloria: Where and when did you take your best picture?
Philippe Roy: This was taken in Shanghai just this May (2016) for our most recent local campaign for Porsche China After Sales department.

How did it come about?
This was a very complicated picture series for a multitude of reasons, and probably why it’s one of our favorites as it tested all of our skills: production, photography, CGI and retouching – until the next challenge comes along, of course! Basically each part of the final artwork was taken individually and put together in post-production. The background was created by John Foster, my partner. Because of the car logistics (the Porsche Macan GTS and 919 Le Man’s LMP1) we had to shoot on-location at the Porsche garages which created a long list of technical issues we had to surpass. We had to map out the shooting area, and figure out camera angles and lighting positions weeks before the actual shooting. And we also had to order two tons of mirrors to create the reflections we needed… that said, life is boring without a challenge.

For whom did you take your best picture?
PCN. Porsche China After Sales Services.

Why do you consider this picture in particular your best picture?
Because it showcases all of our studio talents into one project. Where we project managed and planned the shooting down to the millimeter. Had 3D floor plans of our shooting area created. Did photography. Did a CGI background. Put it all together and made our client happy on top of it all!

Retrospectively, is there anything in the picture that you would change?
Nothing that we would like to change in this picture particularly, but more that we are ready to take on the next project. Something even more challenging. Something even more complicated… bring it on.

 

* Ob Werkshalle, Fertigungsstraße, Qualitätskontrolle oder Lager. Ob Mitarbeiter, Führungsstab oder Produktpalette – Philippe Roy bewegt sich mühelos an allen Stationen, die zu einer guten Corporate Fotografie gehören. Seine Bilder zeigen alles, was wichtig ist: Konzentriert, auf den Punkt gebracht und das in höchster fotografischer Qualität. Corporate Fotograf Philippe Roy hat einige Zeit seines Lebens in Indien verbracht, lebt derzeit in Shanghai, China, und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt Philippe Roy exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Das BESTE Bild von… Wolfram Schroll

Die Industriefotografie ist Wolfram Schrolls Job. Aber einer, den er über alles liebt. Und bei dem er immer wieder sein BESTES Bild sucht und vor allem auch findet:

Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Dieses Bild habe ich im Februar 2015 in Ellwangen, Baden Württemberg fotografiert.

Wie ist es entstanden?
Der Fokus meines Auftrages lag auf einem Film über den Ablauf dieser Anlage. Hier werden Motoren für den weiteren Prozess sehr aufwendig gereinigt. Nach den Filmaufnahmen habe ich einige Fotos von der Anlage für den Geschäftsbericht gemacht und dass sah etwa so aus: Ich stehe und hocke auf einem wackeligen Gerüst und fotografiere durch eine dicke Glasscheibe. In der Anlage ist es sehr warm und nass, ständig schieben sich Nebel und Wasser zwischen Objekt und Kamera…
Das Foto zeigt sehr gut, wie ich oft arbeite. So gut wie nie verwende ich künstliches Licht.
Ich habe zwar immer einen Koffer mit Licht dabei, aber bestimmt 95%  meiner Aufnahmen entstehen mit vorhandenem Licht. Aus mehreren Belichtungen kombiniere ich das endgültige Bild, in diesem Fall waren es drei.
Zur Zeit benutze ich Kameras von Sony, hier die Sony Alpha 99, den Film habe ich mit der Sony Alpha 7R gemacht. Während der Aufnahmen steht, liegt oder kniet mein Assi hinter mir und hält ein großes schwarzes Tuch über mich, um Reflexe zu vermeiden. Nach etwa 15 Minuten waren die Aufnahmen erledigt.
Ich fotografiere mit einer WIFI SD Karte in mein MacBook und kann zum einen sofort sehen, was ich hinterher bekomme, zum anderen kann ich meine Bildidee dem Kunden vor Ort kommunizieren. Sehr praktisch.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Elwema Automotive in Ellwangen.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Als ich auf dem Gerüst stand, wußte ich sofort, dass es ein tolles Bild wird. Ich liebe Technik und Industrie und das Bild ist für mich ein Symbolbild für Automation, Bewegung und High Tech. Diese Kombination aus hellem Licht und Glas und endlich einem nicht orangenen Roboter fand ich super. Und was mich besonders freut, ist, dass auch die internationale Jury vom Lürzer Archiv das Bild toll fand und es jetzt im Buch der 200 best ad photographers 2016/17 abgebildet ist.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein doch noch gerne verändern würdest?
An dem Bild nicht. Manchmal sage ich beim Shooting: Wenn sich der Fotograf jetzt etwas wünschen dürfte… In diesem Fall bitte ohne dicke Glasscheibe und mit einem stabilen Gerüst für meine Hasselblad und ein scharfes Bild. Ich finde scharfe Bilder toll. Aber dem Bild und seiner Aussage und visuellen Kraft ist es Wurscht.

 

* Schmieröl statt Haarspray, Blauleinen statt Haute Couture, lieber der Geruch von Stahl als der von Parfums. Wolfram Schroll liebt seine Arbeit – die Industriefotografie. Nach einer klassischen Fotografenausbildung und der Eröffnung seines eigenen Studios 1983 mag er besonders und immer wieder die Herausforderung, aus dunklen Hallen oder komplexen Anlagen Fotos mitzubringen, die das Wort Bild verdienen. Wolfram Schroll lebt in Krummewiese, einem Bauernhof bei Hagen und arbeitet auf der ganzen Welt.

fotogloria vertritt Wolfram Schroll exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Wolfram Schroll gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

AutoMotive von Nicoló Minerbi

Wie fühlt sich ein Auto an? Wie fährt es sich? Welche Komponenten werden verbaut? Und was genau ist eigentlich der Zauber an jedem einzelnen Modell?

Wir glauben, dass all diese Fragen mit Fotografie beantwortet werden können. Natürlich muss diese Fotografie intelligent sein. Und gleichermaßen subtil wie augenfällig. Sie soll Spaß machen, aber mit dem nötigen Ernst betrieben werden. Einfach gesagt: Sie muss sehr gut sein.

Die fotogloria-Fotografen sind sehr gut. Und da drei von Ihnen das Thema Auto (und die Industrie drumherum) lieben, haben wir die Kategorie AutoMotive entwickelt und mit Leben – besser gesagt mit Fotos – gefüllt.

Wolfram Schroll ist dabei unser Spezialist für alle Fertigungsprozesse von der Schraube bis zum finalen Auto, Nicoló Minerbi ist derjenigewelche, der das Gefühl Auto in Szene setzt und Christoph Morlinghaus ist der Meister der Inszenierung – wir haben also dafür gesorgt, dass ein Fotograf (oder auch alle drei) für alle Bereiche Ihrer Kommunikation sein Bestes geben kann.

fotogloria_AutoMotive_Minerbi_1

Und damit Sie die drei fotogloria AutoMotive-Fotografen besser kennenlernen können, haben wir sie jeweils befragt: Nicoló – was genau magst Du eigentlich so sehr an der Autofotografie?

I grew up on the race tracks. My father, journalist and car enthusiast, is also a pilot. Although as every young fellow I was attracted by the noises of the engines, speed wasn’t the topic for me, it was the shape of the metal bodies that got me hooked to the automotive world instead. Basically, I fall in love with cars not for what they are meant to do, but for what they became through the years: art installations, design stuff, status symbols that had changed the environment we live in forever.

Today’s streets and squares and cities are kind of hard to be rethought having cars out of sight. They are everywhere, they also managed to changed the very idea of where“. As a matter of fact, cars were the very first things to enter the Global Era“. The same sedan is sold in Germany, in USA and in China. Although architecture and fashion followed this trend by close, cars got the „speed“ at their side (you call it right timing or convenience). And they made it. All of the sudden the same car became the perfect status symbol for such a different variety of people (people that don’t speak the same language, that don’t eat the same food, that don’t even have the same sex symbols… but those people dream to own, not to drive, the same car: no matter if they live by the sea or up in the mountains, or lost in the woods, or heated up in the desert). That’s being global.

Inspirational to me is: to be surrounded by such things, able to impact every single mind, even though you don’t like cars, you cannot live without having them around you. Unless you live on the Moon (so far). In more than a century they had changed the way the cities, and people, live. But, perhaps in the very next future, let’s say in less than a century to come, they might become just obsolescente stuff for history books or museums. Who knows?

 

* Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt AutoMotive-Fotografe Nicoló Minerbi weltweit! Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

AutoMotive von Christoph Morlinghaus

Wie fühlt sich ein Auto an? Wie fährt es sich? Welche Komponenten werden verbaut? Und was genau ist eigentlich der Zauber an jedem einzelnen Modell?

Wir glauben, dass all diese Fragen mit Fotografie beantwortet werden können. Natürlich muss diese Fotografie intelligent sein. Und gleichermaßen subtil wie augenfällig. Sie soll Spaß machen, aber mit dem nötigen Ernst betrieben werden. Einfach gesagt: Sie muss sehr gut sein.

Die fotogloria-Fotografen sind sehr gut. Und da drei von Ihnen das Thema Auto (und die Industrie drumherum) lieben, haben wir die Kategorie AutoMotive entwickelt und mit Leben – besser gesagt mit Fotos – gefüllt.

Wolfram Schroll ist dabei unser Spezialist für alle Fertigungsprozesse von der Schraube bis zum finalen Auto, Nicoló Minerbi ist derjenigewelche, der das Gefühl Auto in Szene setzt und Christoph Morlinghaus ist der Meister der Inszenierung – wir haben also dafür gesorgt, dass ein Fotograf (oder auch alle drei) für alle Bereiche Ihrer Kommunikation sein Bestes geben kann.

fotogloria | AutoMotive | Christoph Morlinghaus

Und damit Sie die drei fotogloria AutoMotive-Fotografen besser kennenlernen können, haben wir sie jeweils befragt: Christoph – was genau magst Du eigentlich so sehr an der Autofotografie?

Was ich gut kann, ist ein Objekt mit seiner Umgebung verbinden – und daraus ohne viel Brimborium gute Bilder machen.

Ursprünglich komme ich aus dem Stilleben. Dies, kombiniert mit Landschafts-, Architektur- und generell »Locationfotografie« funktioniert mit Auto sehr gut. Dabei kommt man nicht drumherum, ganz genau hinzuschauen. Man muss aus dem Gesehenen eine vernünftige und interessante Bildaufteilung entwickeln und dann vor allem einen eigenen Akzent hinzufügen, nur so wird ein Bild zu einem (hoffentlich) noch nicht dagewesenem Bild…

Als mich vor einigen Jahren der erste Kunde aus der Autobranche engagiert hat, war ich erst etwas ratlos – aber dankenswerterweise ging es dem Kunden tatsächlich darum, meine Sicht auf eine Location mit seinem Modell zu verbinden. Das hat so gut geklappt, sah so gut aus und hat mich so sehr angefixt, dass viele Shootings von Audi über Bentley bis hin zu … folgten. Bin gespannt, was als nächstes kommt!

 

* Christoph Morlinghaus lebt, liebt und atmet die Fotografie. Dazu kommen ein außergewöhnliches Talent, eine Großbildkamera und genug Mut, sich intelligenten Themen, schwierigen Motiven und komplexen Kundenwünschen zu stellen. Ob auf unendlichen Ölfeldern, in weit verzweigten unterirdischen Archiven, ob in gigantischen Werkshallen oder angesichts Meisterwerke zeitgenössischer Architektur – Christoph Morlinghaus zeigt nicht nur, was zu sehen ist. Er macht sichtbar, was hinter dem Motiv steht und interpretiert auf subtile Weise, was sein könnte. Er lebt in Miami, USA, und Hamburg und arbeitet international.

fotogloria vertritt Christoph Morlinghaus und seine AutoMotive Fotografie in Deutschland. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

AutoMotive von Wolfram Schroll

Wie fühlt sich ein Auto an? Wie fährt es sich? Welche Komponenten werden verbaut? Und was genau ist eigentlich der Zauber an jedem einzelnen Modell?

Wir glauben, dass all diese Fragen mit Fotografie beantwortet werden können. Natürlich muss diese Fotografie intelligent sein. Und gleichermaßen subtil wie augenfällig. Sie soll Spaß machen, aber mit dem nötigen Ernst betrieben werden. Einfach gesagt: Sie muss sehr gut sein.

Die fotogloria-Fotografen sind sehr gut. Und da drei von Ihnen das Thema Auto (und die Industrie drumherum) lieben, haben wir die Kategorie AutoMotive entwickelt und mit Leben – besser gesagt mit Fotos – gefüllt.

Wolfram Schroll ist dabei unser Spezialist für alle Fertigungsprozesse von der Schraube bis zum finalen Auto, Nicoló Minerbi ist derjenigewelche, der das Gefühl Auto in Szene setzt und Christoph Morlinghaus ist der Meister der Inszenierung – wir haben also dafür gesorgt, dass ein Fotograf (oder auch alle drei) für alle Bereiche Ihrer Kommunikation sein Bestes geben kann.

fotogloria | AutoMotive | Wolfram Schroll

Und damit Sie die drei fotogloria AutoMotive-Fotografen besser kennenlernen können, haben wir sie jeweils befragt: Wolfram, was reizt Dich eigentlich an der Fotografie rund um das Thema Auto?

Mit 19 habe ich mir einen Werkzeugkasten und mein erstes, eigenes Auto von meinem ersten selbst verdienten Geld gekauft, übrigens schon als Fotograf (Ausbildung). Mittlerweile fahre ich mein 17tes Auto und kann alle aufzählen – inklusive der verrücktesten Details. Nicht, das ich irgendwelche Sportwagen fahren würde oder seltsame Exoten, es sind immer ganz normale Autos. Aber Autofahren gehörte für mich von Anfang an zu meinem Leben und zu meiner Unabhängigkeit. Das hat sich erst geändert, als ich Ehemann und Vater wurde. Aber immer noch bevorzuge ich das Auto und lasse, wenn immer möglich, Bahn oder Flieger links liegen.

Und irgendwann kamen die ersten Kontakte zur Automobilindustrie durch meine Konzentration generell auf die Industriefotografie. Ich habe sehr schnell gelernt, was High Tech im Bereich Automotive heißt. Fassungslos stand ich etwa vor einer Maschine, die Stickstoff gekühlte Dichtringe in Zylinderköpfe presste – so ein einfaches Prinzip: kalter Ring wird warm, dehnt sich aus und bleibt für immer an seinem Ort. So einfach die physikalischen Grundlagen, so irre komplex ist die Maschine – oder besser Anlage – dazu. Und solche Dinge sieht man ständig.

Faszinierend finde ich auch die Strukturen moderner Automobil Zulieferer. Deren Wertschöpfungsketten, die komplexen Abläufe und das nie aufhörende Optimieren der Arbeitsprozesse sind einzigartig. Ich glaube, diese Mischung aus Hightech, Effizienz, größter Genauigkeit und irrem Tempo finde ich toll. Da mach ich gerne mit als Fotograf.

 

* Schmieröl statt Haarspray, Blauleinen statt Haute Couture, lieber der Geruch von Stahl als der von Parfums. Wolfram Schroll liebt seine Arbeit – die Industriefotografie. Nach einer klassischen Fotografenausbildung und der Eröffnung seines eigenen Studios 1983 mag er besonders und immer wieder die Herausforderung, aus dunklen Hallen oder komplexen  Anlagen Fotos mitzubringen, die das Wort Bild verdienen. Wolfram Schroll lebt mit seiner Frau in Krummewiese, einem Bauernhof bei Hagen.

fotogloria vertritt AutoMotive Fotograf Wolfram Schroll exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Wolfram Schroll gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

NEU bei fotogloria – Nicoló Minerbi

Nicoló Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen.

Nicoló ist außerdem ein alter Bekannter von fotogloria: Gemeinsam haben wir, neben zwei Ausstellungsbeteiligungen beim Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«,  eine große Einzelausstellung in der Leica Galerie Zingst mit ihm realisiert. Und so freuen wir uns um so mehr, dass wir ab sofort ganz offiziell und vor allem exklusiv für Deutschland mit ihm zusammen arbeiten – und dazu sein außergewöhnliches und umfassendes Archiv anbieten können. Natürlich haben wir auch ihn die »7 fotogloria-Fragen an…« beantworten lassen. Viel Spaß beim Lesen und herzlich willkommen Nicoló!

© Nicoló Minerbi | fotogloria

fotogloria: Can you remember your first job?
Nicoló Minerbi: As a photographer I got an assignment from an Italian travel magazine. It was in 2001 and I was traveling with my father’s Nikon F and with basically no lenses (I was lucky enough to find them used in Florence). I had fun, the pictures were ok (almost). The magazine was happy with them. It was a challenge, though. I got my very first job when I was 18. I was a writer contributor for a watch magazine and I was the guy in charge to follow the Swatch phenomenon.

What was your best / worst experience as a photographer?
The best one: a travel assignment in Croatia, when Croatia wasn’t in Europe yet. I was traveling with no Internet and with my old Fiat 500. To me, it still sounds like an amazing adventure. And it probably was. The worst one? I don’t remember it, clearly I already forgot it.

prova description

How do you prefer to work?
Working is expressing himself. Having said that, my approach to work is to have fun. I have to enjoy the whole process. The assignment, the work has to have something interesting. Unique. An experience to be done. This is the must for me to take a job. I have to be engaged. To be totaly engaged.

What do you connect with fotogloria?
If the fotogloria thing happened it happened just because of Edda. Period. Then, after I entered the team, I felt also in love with Mike and Jochen.

Everybody gets crazy about Pagani © Nicolo' Minerbi. Nov 2014, Miami: the supercar Pagani Huayra on the streets of Miami ©Nicolò Minerbi / LUZphoto / fotogloria

How did you develop your own photographic emphasis / standpoint?
I take the pictures I see. Everybody does. I’m ironic, almost sarcastic. I like nice stuff, good people, interesting environments. I don’t believe in what usually people do. Politics, power, wars, economy, money. Those things are just stuff, not the real thing. In American I would have said „Where is the beef?“. And the beef for me is the beauty (and the lack of it) affects people more than wars. Beauty could be everywhere, in a perfect machinery or in a old guy walking alone on the dock or in a tree’s silhouette in the sunlight. Photography isn’t interesting to me because of the photographs. I love the „imagine“ side of  it, instead. I can see the word imagination behind it. And imagination can do miracles.

What clients would you like to work for?
People that have a vision to share. Dreamers for instance.

Feb 2010, San Francisco: Mission motors staff is working to the launch of the first electric superbike, Nicolo' Minerbi / LUZphoto

fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.