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KRÜSS – Jan Michael Hosan und die fotografierte Präzision

Ob die Toffee-Praline gut aus der Verpackung springt, wie viel Schaum beim Einseifen unter der Dusche entsteht oder ob der Regen zügig von der Windschutzscheibe perlt ist alles eine Frage der Chemie. Genauer gesagt: eine Frage der wechselseitigen Oberflächenspannung, des Kontaktwinkels oder der Schäumbarkeit und Schaumstabilität. Komplexe Themen, für die es wissenschaftliche Messmethoden, aber einfach zu bedienende Messinstrumente braucht. Und die werden mitten in Hamburg entwickelt und gebaut – von dem Familienunternehmen und Weltmarktführer für Instrumente zur Messung der Ober- und Grenzflächenspannung KRÜSS.

Im Zuge des neuen Corporate-Designs des Unternehmens ging es darum, eben diese Messinstrumente zu fotografieren – mit einem neuen Look, der die dahinter stehende Wissenschaft,  die Präzision und die Innovation heraus stellt. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die fotogloria-Fotograf und Produktspezialist Jan Michael Hosan aber gerade deswegen gerne übernommen hat.

Und die Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen. Jana-Liv Jacobsen, Head of Marketing, sagt zu den Bildern: »Wir hatten eine genaue Vorstellung davon, wie die Qualität und die Art unserer neuen Produktbilder sein sollte, um unsere Marke optimal zu präsentieren. Wir haben dafür lange nach dem richtigen Fotografen gesucht. Die tolle Beratung und das Netzwerk von fotogloria waren dabei eine sehr große Unterstützung und so haben wir letztlich fotogloria-Fotograf Jan Michael Hosan ausgewählt. Er hat unsere Produktbilder sehr professionell und hervorragend umgesetzt und ihnen einen ganz individuellen Look gegeben. Darüber hinaus macht es sehr viel Spaß, mit Jan Michael Hosan im Studio zu arbeiten. Er ist ein wirklicher Künstler mit Licht und Kamera, der aus jedem Bild das Beste heraus kitzelt.«

Wir haben Jan Michael Hosan zu dem Shooting, zu seinen Bildern und zu seiner Arbeitsweise befragt:

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fotogloria: Jan, für den neuen Produktlook der Firma KRÜSS bist Du für eine Woche nach Hamburg gereist – wie hast Du Dich auf das Shooting vorbereitet?
Jan Michael Hosan: Zuerst einmal habe ich mich natürlich ausführlich mit dem Unternehmen auseinander gesetzt, habe mich in die Website vertieft und mir selbstverständlich das Briefing angesehen – für den neuen Look der Produkte waren Marke und Kommunikationsziel wichtige Faktoren. Die Produkte selber habe ich zwar erst zum Test-Shooting »in natura« gesehen, aber fotogloria hatte im Vorfeld viel mit KRÜSS über Look und Shooting gesprochen und da die Kollegen wissen, wie ich arbeite, konnte ich mir vorher schon ein gutes Bild von Größen, Materialbeschaffenheit etc. machen. Entsprechend habe ich meine Lampen und meine Kameras eingepackt – die Alpa für die Produkte und die Leica S für die Details – und bin losgefahren.

Das Test-Shooting und das finale Shooting fanden nicht in Deinem Studio in Neuwied statt, sondern in den Räumen von KRÜSS – warum?
Bei so hochkomplexen Geräten halte ich es für sehr wichtig, dass ich 1. verstehe, worum es bei den Produkten geht, dass 2. jemand bei dem Shooting dabei ist, der weiß, wie die Geräte zu bedienen sind, wie sie richtig stehen etc. und das 3. die Aufnahmen sofort auf ihre Exaktheit geprüft werden können. Das ging nur vor Ort – es wäre doch etwas konsteninsiv geworden, alle Geräte, alle Produktmanager, die Geschäftsführer und die Marketing-Abteilung in mein Studio zu bringen… Im Ernst: Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten war selten gut – alle waren sehr gut vorbereitet und auf das Shooting eingestellt, die zu fotografierenden Geräte wurden extra für das Shooting gebaut und es war damit ein phantastisches Hand-in-Hand-Arbeiten.

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Was war für Dich die größte Herausforderung bei dem Shooting?
Ganz klar: Die verschiedenen Materialien der Produkte richtig heraus zu holen. Das war schon die hohe Kunst der Beleuchtung, weil jede Oberfläche – ob Glas oder Metall in seinen verschiedenen Ausprägungen – ihren Charakter behalten sollte. Da musste ich schon hier und da auf einen Trick zurück greifen, am besten gefallen hat mir der mit dem Kaffeelöffel – ich brauchte einfach einen sehr, sehr kleinen Reflektor…

Auf das Shooting folgte eine intensive Postproduction – wie hast Du mit 2-D-Artist Christoph Oberdieck zusammen gearbeitet?
Christoph war zwei Tage mit dabei, um sich mit mir gemeinsam die Produkte anzuschauen, die Oberflächen zu beurteilen und die Vorgehensweise zu besprechen. Fotografie und Postproduction müssen genauestens aufeinander abgestimmt werden, besonders, wenn sie von zwei verschiedenen Personen gemacht wird. Da wir uns aber schon von vorherigen Produktionen kennen, hat das super geklappt. Gemeinsam mit Jana-Liv Jacobsen, Head of Marketing, den beiden KRÜSS-Geschäftsführern Cornelius und Florian Weser und dem Vertriebsleiter Dr. Udo Ohlerich haben wir dann den neuen KRÜSS-Look kreiert und ihn auf die Produktpalette umgelegt.

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Die Ergebnisse sind brillant, präzise und haben einen hohen Wiedererkennungswert – bist Du mit den Bildern zufrieden?
Ja, das bin ich. Und das sage ich selten, da ich immer sehr kritisch an meine Bilder rangehe. Aber in diesem Fall war die Aufgabenstellung klar formuliert, das Shooting war bestens geplant, die Arbeitsbedingungen waren optimal, alle Beteiligten waren hochkonzentriert und haben gemeinsam an einem perfekten Ergebnis gearbeitet. Das hat geklappt. Wer sich selber ein Bild davon machen möchte kann HIER schauen – viel Spaß!

 

* Nach einer klassischen Ausbildung zum Werbefotografen arbeitete Jan Hosan in Studios in Österreich und der Schweiz. Sein Handwerk schließlich mehr als beherrschend, eröffnete er 2006 sein eigenes Studio. Seitdem setzt er die Ideen seiner internationalen Kunden um – mit einem hochprofessionellen und den speziellen Anforderungen angepassten Equipment und immer mit seinem eigenen Blick. Jan Hosan ist auf Industrie-, Technologie- und Wissenschafts-Fotografie spezialisiert und lebt in Neuwied.

fotogloria vertritt Jan Michael Hosan exklusiv und weltweit. Und über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

SZ – Lea Crespi und Nicoló Minerbi in der aktuellen Ausgabe

Schön, wenn man die SZ aufschlägt und gleich zwei Bilder aus den eigenen Reihen findet. In die aktuelle Ausgabe haben es geschafft: Lea Crespi mit einem Portrait von Kirchenkritiker und Buchautor Hans Küng und Nicolo‘ Minerbi mit einem Symbolbild zum Neubau des Apple Campus 2.

 

* Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

* Lea Crespi ist eine Ausnahmefotografin. Ihre Portraitfotografie von Größen aus Politik, Wirtschaft und Kultur ist meisterlich inszeniert und dabei emotional intensiv – der Blick hinter die Fassade gelingt ihr immer, sie offenbart in ihren Bildern die gesamte Palette menschlicher Gedanken und Gefühle. Lea Crespi lebt in Paris.

fotogloria vertritt Lea Crespi und ihre Portraitfotografie exklusiv im deutschsprachigen Raum. Über fotogloria jedenfalls können Sie sie gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.