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Frank Herfort für inside:tesa in der Eremitage in St. Petersburg

Geklebt wird überall. Und gerne mit Produkten aus dem Hause tesa. So auch in einem der altehrwürdigsten Museen der Welt, der Eremitage in St. Petersburg. Ebenjenes sollte dokumentiert werden, für das Mitarbeitermagazin inside:tesa und gemeinsam mit der Hamburger Agentur plan p.

Ohne Übertreibung kann man sagen, dass fotogloria-Fotograf Frank Herfort den Auftrag mit allergrößtem Vergnügen angenommen hat – denn: WFrank Herann darf man schon mal in den Backstage-Bereich der weltberühmten Eremitage!

fotogloria: Du hast über fotogloria für das Mitarbeitermagazin inside:tesa fotografiert – worum ging es dabei und was genau sollte fotografiert werden?
Frank Herfort: Das Shooting sollte die tesa-Produkte im Kunsteinsatz der eigenen Transport- und Verpackungsabteilung der Eremitage in Russland zeigen, also den Verpackungsprozess von Kunstwerken. Dabei stand im Fokus: Die Vielfältigkeit der tesa Klebebänder, beim Verpacken von sehr teuren Gemälden und Skulpturen für Wanderausstellungen und von Kunstwerken, die zu Besuch in der Eremitage waren und nun an die Besitzer zurück gehen.

Wie hast Du Dich auf das Shooting vorbereitet und was hast Du dafür eingepackt? 
Ich habe mit den tesa Mitarbeitern vor Ort telefoniert und gefragt, was die besondere Herausforderung am Verpacken von Kunst ist und habe eine kleine Google-Reise durch die Eremitage gemacht.

Hattest Du bei der Motivauswahl und -Aufbau freie Hand oder gab es ein Briefing von Kundenseite?
Es gab einen kurzen Text mit Themen, die auf den Bildern zu sehen sein sollten, aber eigentlich hatte ich freie Motivwahl. Die Atmosphäre, der besondere Ort und der Kunstkontext sollten zu sehen sein.

Wie bist Du bei dem Shooting vorgegangen und hast das beste fotografische Resultat erreicht?
Am Anfang waren die Mitarbeiter schon eher irritiert und konnten gar nicht verstehen, warum ein Fotograf zuschaut, wie sie die Bilder einpacken und dass auch noch fotografiert. Obwohl sie mitten im größten Kunstraum Russlands arbeiten und einem der bekanntesten Kunstorte der Welt, habe ich weder eine Faszination dafür, noch ein erhöhtes Kunstinteresse bei den Mitarbeitern feststellen können – für sie ist es ein Job wie jeder andere auch… Mit ein paar Inszenierungen und mehreren Erklärungen kam ich dann aber doch noch zu meinen Bildern.

Welcher Moment war der Beste beim Shooting? 
Der schönste Moment war, als Sie mir nach ca. 40 Minuten Arbeit an einem Bild, eine Tür öffneten und dort das toll eingepackte Pferd zeigten. Da schlägt das Fotografenherz schon schneller. Endlich was visuell interessanteres.

Welches ist Dein Lieblingsbild aus dem Shooting und warum?
Mein Liebingsbild ist natürlich dann auch ein Bild wie alle Mitarbeiter diese eingepackte Pferd durch die Gegend tragen.

Und zuguterletzt: Wie war die Zusammenarbeit mit fotogloria?
Wie immer ausgezeichnet und professionell.

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Das BESTE Bild… von Uwe Mühlhäußer

Was ist ein gutes Foto? Sind die Beherrschung des Handwerks und Technikverständnis dafür am wichtigsten? Geht es um Farbaufbau und Bildaufteilung? Um fotografischen Stil? Gar darum, ob es sich verkaufen lässt? Oder doch vor allem um Emotionen und Geschmack?

Zumindest in einem Punkt dürften sich Kunstkritiker, Artbuyer, Bildredakteure, Fotografierende (und so einige mehr) einig sein: Es gibt auf diese Frage maximal eine anwendungsbezogene Antwort.

Oder eben eine ganz individuelle – gemixt aus Erlebnis, Technikaffinität, Bildverständnis und Persönlichkeit. Und genau darauf sind wir bei jedem fotogloria-Fotografen neugierig und haben folgende Frage gestellt: Welches ist Dein BESTES Bild, Uwe Mühlhäußer?

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Uwe Mühlhäußer: Das Bild ist am 1. September 2015 entstanden – also noch ganz frisch. Aufgenommen habe ich es in den Südtiroler Alpen (Italien) auf einer Höhe von 2275 Metern, auf dem Gipfelplateau des Kronenplatzes (Plan de Corones). Dieser ist das Zentrum eines Skigebietes und liegt am Rande der Dolomiten. Just an diesem Ort hat der sowohl bekannte und verehrte, als auch umstrittene Rheinhold Messner sein sechstes Museum zum Thema Alpinismus eröffnet. Das Museum wurde von der aus dem Irak stammenden Stararchitektin Zaha Hadid entworfen. Der Name dieses Platzes stammt übrigens aus einer alten Sage. Laut der Sage soll hier Dolasilla, eine unverwundbare Prinzessin, gekrönt worden sein.

Wie ist es entstanden?
Aufgestiegen bin ich aus Zeitgründen nicht zu Fuß, was ich bevorzugt hätte. Der Kabinenlift hat mich und mein Equipment auf den Kronenplatz befördert. Fotografiert habe ich das Museum in den Morgenstunden – sobald ich Zugang  zum Plateau hatte.  Technisch habe ich das Ganze mit einer Nikon D810 umgesetzt, mit Hilfe eines 24-70 mm Objektives 2.8. Festgeschraubt habe ich das Ganze an einem Manfrotto Stativ, mit dem ich sehr oft arbeite: Nicht zu schwer, nicht zu leicht – ermöglicht meine geforderte Flexbilität. In meiner Postproduction versuche ich in den letzten Jahren immer wieder einige Filter zu verwenden. Das ist natürlich Geschmackssache, wie so vieles in der Fotografie… In diesem konkreten Fall war mein Ziel durch die Benutzung der Filter – also die Verschiebung von Farben und Kontrasten – das Surreale dieses Ortes und dieses Gebäudes mehr in den Vordergrund zu stellen.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Dieses Bild hab ich in erster Linie für mich persönlich gemacht – eine Arbeit für meine Seele. Ich habe auch zwei Anläufe gebraucht – beim ersten Versuch hat die Witterung leider nicht mitgespielt. Innerhalb des nächsten Jahres werde ich versuchen, es als Print in groß und mit kleiner Auflage zu verkaufen.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Weil es eine Idee ist, die schon lang in meine Kopf spukt! Weil ich dieses Gebäude faszinierend finde! Weil ich mich sehr darauf gefreut habe, dass es endlich geklappt hat! Weil die Witterungsverhältnisse super waren! Und weil ich es selber einfach schön finde dieses Bild und noch einige andere aus dieser Serie anzuschauen!

Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein noch gerne verändern würdest?
An den Umständen vielleicht, wie es entstanden ist. Beim nächsten Mal würde ich versuchen, irgendwo da oben zu übernachten. Ab ca. 9:30 Uhr kommen Winter wie Sommer sehr viele Touristen an diesen Ort. Und die haben mir es nicht gerade leicht gemacht, die Perspektiven umzusetzen, die ich wollte. Technisch gesehen würde ich es gerne in einer noch größeren Auflösung umsetzten. Beim nächsten Mal.

 

* Ob in der Vorstandsetage oder in der Werkshalle – Uwe Mühlhäußer macht richtig gute Bilder. Die Basis dafür hat er mit seinem Studium zum Umweltingenieur gelegt. Und ist damit und danach zum Fotografen geworden. Mit seinem technischen Gespür versteht er so nicht nur, worauf es in den verschiedensten Arbeitsabläufen ankommt, sondern weiß auch, wie er das beste Foto von jeder Situation bekommt.

fotogloria vertritt Uwe Mühlhäußer exklusiv und weltweit. Über fotogloria jedenfalls können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.