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Medizinfotografie – Kurt Paulus

Ob im Operationssaal oder im wissenschaftlichen Labor. Ob während eines Anamnesegesprächs oder in der pharmazeutischen Fertigungshalle. Ob während einer apparativen Diagnostik oder in einer Konferenz von klinischen Mitarbeitern – alle Situationen im Gesundheitswesen haben eines gemeinsam: Für eine wirksame Unternehmenskommunikation brauchen sie ein besonderes fotografisches Fingerspitzengefühl.

Die fünf fotogloria-Medizin-Fotografen bringen genau das mit und haben die nötige Erfahrung, sich in jeder der gefragten Umgebungen zu bewegen – sensibel, motivsicher und mit dem erforderlichen Fachwissen. Und ihre Medizinfotografie ist darüber hinaus sowohl kreativ als auch qualitativ höchst anspruchsvoll.

Einer der fünf ist Kurt Paulus, Medizinfotograf aus tiefster Überzeugung. Immer den richtigen Ton und das perfekte Bild treffend, bewegt er sich sicher durch OP-Säle, Untersuchungsräume und Säuglingsstationen. Das dazu nötige Wissen hat er sich in zehn Jahren als Rettungssanitäter an- geeignet, das dazu nötige Auge bringt er von Haus aus mit und die dazu nötige Ruhe und Erfahrung hat er in vielen Jahren als Fotograf im Bereich Medizin gesammelt.

Medizinfotografie | fotogloria | Kurt Paulus

fotogloria fragt: Kurt, was reizt Dich eigentlich an der Medizinfotografie?

Kurt Paulus: Gleich vorab: Die Inhalte der Bildbotschaften werden immer Wichtiger! Mitdenken, mitfühlen und sich mit den Themen identifizieren ist gefragt – weit mehr als die bloße Umsetzung. Denn es gibt kaum mehr einen stabilen Wettbewerbsvorsprung durch Technologie, somit fällt der stimmigen Bildbotschaft – in einer reizüberfluteten Umwelt – die wichtigste Aufgabe zu.

Kaum ein fotografischer Sektor ist so nah und gefühlsüberfachtet wie der Gesundheitsbereich. Weil diese existenziellen Fragen sich nur hier in unterschiedlichster Intensität stellen: Bin ich gesund? Bekomme ich eine positive Diagnose? Wie sieht meine zukünftige Vitalität aus? Die archetypische Frage, wie bleibe ich oder werde ich gesund, schwingt in allen Motiven unterschwellig oder sogar direkt mit.

Die Motive beeinflussen bewusst und unbewusst das menschliche Verhalten und auch sein Bewusstsein. Je emotionaler, je vertrauensbildender und archetypischer die Bilderwelt, ist umso größer ist auch ihre Wirkung. Besonders Kampagnen im Gesundheitswesen, die »Social Marketing Kampagnen in der Prävention« liegen mir besonders am Herzen.

Medizinfotografie | fotogloria | Kurt Paulus

Hier ist für mich nicht das reine informieren und gesundheitliche Aufklären wichtig. Sondern Motive mit positiven emotionalen Attributen – jedoch keine überredenden Botschaften. Einflüsse auf die richtige Lösung sind die Wahl der entsprechenden (emotionalen) Rollenmodells, der authentischen Location sowie die Lichtstimmung!

Licht ist Gesetz „Lux est lex“! Licht ist Macht, Kraft, Leben. Mit seinen Farb- und Helligkeitsabstufungen unterstreicht und verstärkt das Lichtsetting maßgeblich die emotionale Wirkung eines Motives. Parallel dazu sind die Aufnahmemedien wie Tiefenschärfe oder Perspektive zu beachtende Gestaltungselemente.

Über allem aber steht der Mensch mit seinen Gefühlen und Wünschen. Meine Bilder sollen Interesse wecken und positiv berühren. Das Fazit auf die Frage »Was ist für mich der Reiz an der Medizinfotografie« lautet: Die hier aufgeführten Faktoren und Komponenten zu einer Einheit zusammenführen und mit dieser vermittelten Botschaft die gewünschte Wirkung erzielen!

fotogloria vertritt Medizinfotograf Kurt Paulus exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Medizinfotograf Kurt Paulus – NEU bei fotogloria

Kurt Paulus ist Medizinfotograf aus tiefster Überzeugung. Immer den richtigen Ton und das perfekte Bild treffend bewegt er sich durch OP-Säle, Untersuchungsräume und Säuglingsstationen. Das dazu nötige Wissen hat er sich in zehn Jahren als Rettungssanitäter angeeignet, das dazu nötige Auge bringt er von Haus aus mit und die dazu nötige Ruhe und Erfahrung hat er in vielen Jahren als Fotograf im Bereich Medizin gesammelt.

Wir freuen uns, dass der Medizinfotograf Kurt Paulus ab sofort, weltweit und exklusiv von fotogloria vertreten wird! Im fotogloria-Blog erzählt er in den »7 Fragen an…«, warum er manchmal auch lieber kein Foto macht. Herzlich Willkommen!

© Kurt Paulus_fotogloria_1

fotogloria: Warum bist Du Fotograf geworden?
Kurt Paulus: Die Fotografie ist mein Mitteilungsmedium, mit dem ich Emotionen auf meine Art und Weise gestalten kann. Das Fotografieren fasziniert mich seit meiner frühesten Jugend und versetzt mich von Tag zu Tag erneut in Erstaunen. Das Entstehen eines Bildes – erst in der eigenen Vorstellung und dann die tatsächliche Realisierung – ist ein Schöpfungsprozess, der für mich auch nach vielen Jahren immer noch eine unbeschreibliche Faszination hat.

Kannst Du Dich an Deinen ersten Job erinnern?
Sehr gut sogar. Mein erster Job war die Detail-Reproduktion eines Landschaftsgemäldes von Toulouse Lautrec mit Infrarotlampe und der Exakta Varex Kamera für meinen Vater, der als Gutachter, die Echtheit des Ölbildes untersuchen sollte. Ich war 10 Jahre alt, mein Lohn waren 10 Mark und das Ölbild war eine Fälschung.

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Was war Dein schönstes | schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Im Februar 2002 war ich für das Kalendershooting »Siemens Megacitys« für 14 Tage in Sao Paulo. Unser Scout, mein Assistent und ich machten im Restaurant »Terraco Italia« hoch über der Metropole eine Mittagspause. Plötzlich färbte sich der Himmel purpurrot und eine gewaltige Schlechtwetterfront brach von Westen über die Stadt herein. Innerhalb von 5 Minuten war es stockdunkle Nacht. Überall gingen die Lichter an und das Gewitter brach mit all seiner Pracht über uns herein. Brachiale Donnerschläge schallten durch die Straßen zwischen den Hochhäusern und Blitze zierten das Firmament. Eine unbeschreibliche Stimmung über Sao Paulo. Aber so schnell wie dieses Naturspektakel kam, so schnell ging es wieder. Kurz danach war es wieder ein normaler Tag, so als wär nie etwas passiert. Ich habe diese wunderschönen Augenblicke bewusst nicht fotografiert, ich habe sie nur für mich erlebt!
Mein schlimmstes Erlebnis als Fotograf war im Sommer 1986. Ich war schon länger als Bildredakteur für die Nürnberger Nachrichten in der »Fränkischen Schweiz« tätig und wohnte zu der Zeit in einem Drei-Seelendorf. Eines Nachts um 2 Uhr, läuteten mich zwei junge Männer aus dem Schlaf. Sie baten mich, Ihren Opa zu fotografieren. Ich war natürlich nicht sofort bereit dazu und fragte nach. Die Erklärung, sie benötigen eine wichtige Porträtaufnahme für eine Veröffentlichung, war für mich um diese Nachtzeit nicht ganz klar, aber ich ließ ich mich aber breitschlagen und folgte ihnen in den Nachbarort. Ich wurde in die Küche geführt und machte meine Kamera mit Aufsteckblitz zum Schuss bereit. Kurzerhand räumte einer der Brüder mit einem Handstrich den Tisch ab, dann verschwanden beide aus dem Raum. Als sie wieder nach kurzer Zeit kamen, hatte einer von beiden den Opa auf dem Arm. Er war verstorben. Sie legten ihn auf den weißgrau karierten und laminierten Küchentisch und baten mich ein Bild von dem Verstorbenen zu machen. Und das machte ich auch.

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Wie arbeitest Du am Liebsten?
Bei schönem, stimmungsvollen Licht, mit großer Freiheit in der Gestaltung und ohne Stativ.

Was verbindest Du mir fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit?
fotogloria ist für mich ein Team, das genau versteht wie ich als Fotograf arbeite. Und mich so mit den Auftraggebern zusammen bringt, für die ich mit meiner Fotografie und meinen Ideen das beste Ergebnis erzielen kann.

Wie hast Du Deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt | Standpunkt entwickelt?
Während meiner Fotografentätigkeit, leistete ich zehn Jahre Zivildienst im Rettungswesen. Das ermöglichte mir einen sehr intensiven Einblick in eine zutiefst menschliche Welt. Die Faszination und die Intensivität der Emotionen war und ist bis heute meine Intention, sensible Motive entstehen zu lassen. Durch das Beobachten der mich umgebenden Personen mit ihren Ängsten, Wünschen und Neigungen habe ich gelernt, wie gut durchdachte Bilder den Betrachter bewegen können. Das Wohlbefinden des Menschen ist ein alles durchdringendes Thema. Und das in Bildwelten  umzuwandeln war für mich schon immer eine Herausforderung und ein Bedürfnis. Was lag da näher sich auf den Gesundheitsbereich zu spezialisieren!

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Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Kunden die meine Bildsprache und Arbeitsweise schätzen und mir Projekte anbieten, die mir die Freiheit geben, mein Können umzusetzen.

 

fotogloria vertritt Medizinfotograf Kurt Paulus ab sofort exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.