Archiv der Kategorie: Portrait

Modern Times – das Portrait der Tree Brokerin

Tree Brokerin ist ihr Beruf. Und da das ein so ungewöhnliches Betätigungsfeld ist, berichten Magazine & Co. sehr gerne über die Hamburgerin Katharina von Ehren. Und dazu braucht es dann natürlich auch ein gutes Portrait von der Baumschulenbesitzerin. Im Fall der großformatigen »Modern Times« aus Österreich liefert die fotogloria-Fotografin Anna Mutter.

 

* Anna Mutter liebt es, Menschen zu treffen, mit ihnen zu reden, sie kennen zu lernen. Und dabei schafft sie es immer – selbst wenn die Begegnung nur flüchtig ist – genau das Vertrauen aufzubauen, das es für ein gutes Portrait braucht. Zu ihrer Herangehensweise sagt sie: »Meine Kamera ist für mich eine Brücke. Ob im Bereich Corporate, Portrait, Wirtschaft oder Reise – fotografierend kann ich mich den Menschen und ihren Tätigkeiten nähern, sie verstehen und darüber eine Geschichte erzählen.« Anna Mutter lebt in Hamburg und portraitiert international.

fotogloria vertritt Anna Mutter exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie sie gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Focus – Lea Crespis Portrait von Dave Eggers

US-Schriftsteller Dave Eggers ist ein Star unter den Schriftstellern. Kein Wunder also, dass Rezensionen seines neuesten Romans überall zu finden sind – in Tageszeitungen genauso wie in Nachrichtenmagazinen. So auch dieser Tage im Focus. Bebildert mit einem schicken Portrait von fotogloria-Fotografin Lea Crespi.

 

* Lea Crespi ist eine Ausnahmefotografin. Ihre Portraits von Größen aus Politik, Wirtschaft und Kultur sind meisterlich inszeniert und dabei emotional intensiv – der Blick hinter die Fassade gelingt ihr immer, sie offenbart in ihren Bildern die gesamte Palette menschlicher Gedanken und Gefühle. Lea Crespi lebt in Paris.

fotogloria vertritt Lea Crespi und ihre Portraitfotografie exklusiv im deutschsprachigen Raum. Über fotogloria jedenfalls können Sie sie gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Spiegel – Ezequiel Scagnetti portraitiert Martin Schulz

Politiker unter allen Bedingungen zu fotografieren, ist für unseren Mann in Brüssel die fast tägliche Aufgabe. So auch für den aktuellen Spiegel: Wenig Zeit, viele Menschen, ungünstige Bedingungen und doch ein sehr gut druckbares Bild – fotogloria-Fotograf Ezequiel Scagnetti portraitiert EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.

* Ezequiel Scagnetti ist Portraitfotograf durch und durch. Ob Prominenz oder Mitmensch, er geht offen und neugierig auf sein Gegenüber zu. Und ist innerhalb kürzester Zeit in der Lage, die Besonderheit des Portraitierten zu erfassen – persönlich und mit der Kamera. Ezequiel Scagnetti lebt in Brüssel, Belgien, und arbeitet überall.

fotogloria vertritt Ezequiel Scagnetti weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Spiegel – Ezequiel Scagnetti portraitiert Jean-Claude Juncker

Vom Premierminister Luxemburgs, über den Vorsitz der Eurozone bis hin zum jüngst gewählten Präsident der Europäischen Komission – das sind die Karriereschritte des Politikers Jean-Claude Juncker. Und für den großen Antrittsartikel des Spiegel war fotogloria-Fotograf Ezequiel Scagnetti* in Brüssel und hat ihn portraitiert.

Layout 1

* Ezequiel Scagnetti ist Portraitfotograf durch und durch. Ob Prominenz oder Mitmensch, er geht offen und neugierig auf sein Gegenüber zu. Und ist innerhalb kürzester Zeit in der Lage, die Besonderheit des Portraitierten zu erfassen – persönlich und mit der Kamera. Ezequiel Scagnetti lebt in Brüssel, Belgien, und arbeitet überall.

** HIER können Sie sich die gesamte Strecke in der fotogloria-Bilddatenbank anschauen und natürlich gerne lizensieren.

*** fotogloria vertritt Ezequiel Scagnetti weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2014 | Marcus Koppen

Die Umwelt steht im Mittelpunkt des Fotofestivals »Horizonte Zingst«: Zu sehen ist in diesem Jahr aus diesem Grund bereits zum siebten Mal eine Mischung aus grandioser Naturfotografie, kritischen journalistischen Themen und facettenreichen Menschenbildern.

In diesem Jahr sind 13 fotogloria-Fotografen und ihre Arbeiten in den Ausstellungen mit dabei. Wir stellen im »Horizonte-Countdown« jeden Tag einen von Ihnen vor. Heute ist es Marcus Koppen und seine Arbeit »Drag Queen Olympiade«, in Zingst zu sehen in der Gruppenausstellung »One World«. Viel Spaß!

9th International Drag Queen Olympics - Scarlet Fudge

WAS
Portraits von TielnehmerInnen bei der neunten »Drag Queen Olympiade«.

WO
Amsterdam, Holland

WARUM
Jedes Jahr im August findet in Amsterdam die »Gay Pride« statt, wo hunderttausende Menschen aus der ganzen Welt zusammen kommen, um die Menschenrechte zu feiern. Einer der  Höhenpunkte des Tages ist immer wieder die »Drag Queen Olympiade«. Die Bilder wurden während der Show backstage fotografiert und alle Portraitierten hatten die freie Wahl, wie sie sich für die Fotos präsentieren und inszenieren wollen – für mich als Portraitfotografen immer wieder ein sehr spannender Prozess.

WIE
Zwei Blitzköpfe und eine Kamera.

9th International Drag Queen Olympics - Hoax Lebeau

WER
Nach seinem Studium der Fotografie am Southampton Institute of Art and Design und der angeschlossenen Lehrzeit in einem auf die Werbung spezialisierten Fotostudio reiste Marcus Koppen durch die Welt. Dabei entdeckte er seine Faszination für Megacities (die 2013 beim Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« zu sehen waren) und traf auf viele außergewöhnliche Menschen, die er mit viel Feingefühl portraitierte. Seine Bilder haben mittlerweile ihren Weg in Museen und Privatsammlungen gefunden. Marcus Koppen lebt in Amsterdam und arbeitet international.

P.S.:
fotogloria vertritt Marcus Koppen exclusiv und weltweit. Beispiele seiner Portrait-Arbeiten senden wie Ihnen gerne zu. Und über fotogloria können Sie ihn außerdem gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Focus – Dan Brown, portraitiert von Maki Galimberti

Der Focus legt nach – dieses Mal mit einer Doppelseite von Bestsellerautor Dan Brown. Portraitiert von Maki Galimberti. So kann es weitergehen. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!

Focus – Maki Galimberti portraitiert John Grisham

Neuigkeiten aus der der kleinen aber feinen fotogloria-Autoren-Sammlung: Maki Galimberti fotografiert Romane-Schreiber John Grisham und der Focus druckt das Bild auf einer Doppelseite. Gut das.

DIHK – zwei Fotografen und 100 Berufsbilder

Ungezählte Anrufe sind gemacht und zigtausende Kilometer sind gefahren: Für die Lehrstellenbörse des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.) ist das fotogloria-Fotografenduo Ahrens+Steinbach monatelang durch ganz Deutschland gereist. Ihre Aufgabe: Rund 100 DIHK-Berufe ins richtige Bild zu setzen.

Eine nicht ganz einfache, aber umso spannendere Aufgabe für die beiden Fotografen. Christian Ahrens: »Das Projekt war einfach phantastisch: Jedes Shooting führte uns in eine andere Welt in einen anderen Beruf, zu anderen Technologien und Tätigkeiten.«

Logistisch, administrativ und kreativ arbeitet das Fotografenduo eng mit dem fotogloria-Team zusammen, das die Organisation des Großauftrages übernommen hat. Jochen Raiß, fotogloria-Geschäftsführer und Mitinhaber, zieht eine positive Bilanz: »Wir freuen uns, dass so viele hochkarätige Unternehmen ihre Türen für das Projekt und für unsere Fotografen aufgemacht haben – mit Hilfe von etwa Warsteiner, Continental, Bosch, Zentis und vielen mehr sind unzählige tolle Bilder von spannenden Berufen entstanden. Außerdem hat uns diese Erfahrung wieder bewiesen: fotogloria und die fotogloria-Fotografen können Großprojekte wie dieses gemeinsam stemmen!«

Eingesetzt werden die Motive in der DIHK-Lehrstellenbörse und helfen bei der Wahl von Beruf und Ausbildungsplatz. Ulrike Friedrich, DIHK-Referatsleiterin des Bereiches Ausbildungsmarketing: »Der DIHK freut sich sehr, Ahrens+Steinbach und fotogloria für die Bebilderung der Börse gewonnen zu haben. Die Fotos von Ahrens+Steinbach beleuchten die bunte und moderne Welt der IHK-Berufe. Sie lassen bekannte Berufe strahlen und setzen neue ins rechte Licht. Sie zeigen einzigartige Perspektiven und spannende Facetten. Sie machen Lust auf Ausbildung. Vielen Dank!«

Im fotogloria-Blog kommen die beiden Fotografen Ahrens+Steinbach zu Wort und erzählen, was sie für sich persönlich und für ihre Fotografie aus der Zeit mitgenommen haben.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_2

fotogloria: Für die Bebilderung der DIHK-Lehrstellenbörse habt Ihr im Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren in rund 100 Unternehmen in ganz Deutschland fotografiert – ein Mammutprojekt. Wie kam es dazu?
Christian Ahrens: Die Anfrage vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag kam über die Vermittlung eines unserer Kunden, der IHK Köln. Hier hatten wir schon mehrere Ausstellungen zum Thema »Ausbildung« realisiert. Als nun der DIHK das Projekt »erste nationale Lehrstellenbörse im Internet« verfolgte, wollte er Bilder, die die rund 160 IHK-Berufe illustrieren.
Silvia Steinbach: Ja, und der DIHK wollte nicht irgendwelche Berufsbilder, sondern unseren Style und unsere Bildauffassung! Wir haben einen Teil aus unseren bestehenden Berufsbildern beisteuern können, aber darüber hinaus eineinhalb Jahre lang neue Fotos produziert und in spannenden Locations geschwelgt, ein herrliches Projekt. Organisatorisch natürlich ein enormer Aufwand. Uns war schnell klar, dass wir fotogloria dabei haben wollten.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_1

Ihr habt den Auftrag gemeinsam mit fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit gestemmt – wie sah die Arbeitsaufteilung aus?
Silvia: Die Arbeitsaufteilung war genau so wie wir es am liebsten mögen. fotogloria hat sich um das Angebot und die Verhandlung mit dem DIHK gekümmert. fotogloria hat auch das Informationsmaterial für die Unternehmen – Flyer, Infos und Projektbeschreibung auf der fotogloria-Website – gestaltet und zur Verfügung gestellt. Der organisatorische Aufwand bei jedem einzelnen Berufsbild war enorm: Die teilnehmenden Unternehmen mussten gesucht und ausgewählt werden, dann folgte die Terminierung der Shootings. Wir brauchten dann nur noch zu fotografieren….
Christian: Wir führten einen gemeinsamen Kalender via Google und bekamen Woche für Woche die Termine durchgegeben und mussten dann nur noch die Terminbestätigung beim Unternehmen vornehmen, hinfahren – und Bilder gestalten! Eine super Zusammenarbeit, die nahezu pannenlos und perfekt funktioniert hat. Eine professionelle Kommunikation und Organisation, die uns den Rücken frei hält – für uns Fotografen eine Traumkonstellation. Vielen Dank dafür!
Ein wichtiger Punkt in der Zusammenarbeitet war aber auch, dass fotogloria die weitergehende Bildvermarktung und die Akquisition von Folgejobs aus den Projektkontakten übernommen hat. Das macht das Projekt erst richtig erfolgreich.

Modenäherin (Strenesse, Nördlingen)

Wie viele Kilometer seid Ihr quer durch Deutschland gefahren?
Christian: Schwierige Frage, wir haben keine genaue Statistik geführt. 20.000 Kilometer? Oder noch mehr? Natürlich hat sich fotogloria bemüht, interessante Unternehmenspartner möglichst in unserer Region zu finden. Sehr oft hat das geklappt, aber immer ging es natürlich doch nicht. Daher waren wir auch ausgiebig in Norddeutschland, im Osten und Süden unterwegs. Uns hat das immer Spaß gemacht: neue Gegenden, andere Mentalitäten, spannende Berufe.
Silvia: Dank der Organisation von fotogloria haben wir teilweise in bestimmten Regionen mehrere Berufsbilder fotografieren können. In diesen Fällen waren wir dann einige Tage unterwegs. Das waren sehr schöne Touren. Musik-Instrumentenbauer werden zum Beispiel fast ausschließlich im Vogtland ausgebildert – und dort sitzen natürlich auch die Unternehmen. Also sind wir hingefahren.

Ihr habt jeden Termin fotografiert ohne vorher zu wissen, wer Euch erwartet, wie die Location aussieht oder wie die Lichtbedingungen sind – nicht ganz einfache Bedingungen. Wie habt Ihr es trotzdem geschafft, aus jedem Unternehmen tolle und vor allem ganz unterschiedliche Bilder mitzubringen?
Silvia: Ich glaube das gelingt uns deshalb gut, weil wir genau solche Bedingungen sehr mögen. Es ist zwar grundsätzlich gut, vorab zu wissen was einen erwartet: Man kann sich auf das Shooting vorbereiten, Bildideen entwickeln, planen usw. Aber: es nimmt einem auch viel Spontanität. Die besten Bilder sind häufig die, die unerwartet und aus der Situation heraus entstehen. Außerdem bekommt man die wichtigsten Informationen für ein Bild erst beim Shooting selbst. Die Menschen vor Ort, diejenigen, die die Arbeit wirklich ausüben, können einem die besten Informationen liefern.
Christian: Es stimmt, aufgrund des gegebenen Projektrahmens mussten wir mit dem klar kommen, was wir vor Ort vorgefunden haben. Für jeden Beruf haben wir immer etwa einen halben Tag Produktion veranschlagt. Also mussten wir im Schnitt in 4 Stunden 4-5 unterschiedliche Motive finden, entwickeln und fotografieren, die den Beruf inhaltlich korrekt und ästhetisch ausdrucksstark darstellen. Das war schon eine Herausforderung! Wir sind immer so vorgegangen, dass wir in der ersten Stunde mit den Unternehmensvertretern, den Ausbildern und Azubis gesprochen und das Projekt erklärt haben. Dabei haben wir aber auch sehr deutlich gemacht, mit welchem Anspruch wir die Bilder produzieren wollen, haben Beispiele gezeigt und klar gemacht, dass wir nicht eben mal schnell ein paar junge Leute an eine Werkbank stellen wollen. Fast immer wurde das auch sofort verstanden, und die Unternehmen und die Azubis haben sich sehr angestrengt, uns bei der Umsetzung unserer Ansprüche zu unterstützen. Aber es stimmt schon: Das Projekt hat uns sehr darin geschult, in kürzestmöglicher Zeit die spannenden Locations zu finden, die interessanten Momente herauszuarbeiten und die essentiellen Motive zu realisieren.
Und da unser Equipment auf schnelles, effizientes und flexibles Fotografieren on location ausgerichtet ist, war die eigentliche Umsetzung dann in der Regel sehr zügig.
Silvia: In einigen wenigen Fällen haben wir beim ersten Termin auch gar nicht fotografiert. In einem großen Werk in Hannover zum Beispiel hatte man das Projekt missverstanden und dachte, es wäre mit ein paar schnellen Bildern in der Lehrwerkstatt getan. Als der Ausbildungsleiter unsere Beispielbilder sah, war ihm jedoch sofort klar, dass wir ganz andere Kaliber als Ergebnisse wünschten und natürlich auch in der Produktion fotografieren wollten. Wir haben einen neuen Termin ausgemacht, und hatten dann auch die entsprechenden Fotografiererlaubnisse in den Produktionshallen. Das waren aber zum Glück Einzelfälle.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_8

Was war das schönste Erlebnis und auch schönste Bild, das Ihr mitgebracht habt?
Christian: Mit haben immer die längeren Fahrten am besten gefallen, etwa als wir mitten im Winter im Vogtland und danach in Süddeutschland unterwegs waren: überall hoher Schnee, Winterstimmung, jeden Abend in einem anderen Gasthaus. Am Tag haben wir die Musikinstrumentenbauer fotografiert und abends in der Gaststube unsere zeitgleich anlaufende Ausstellung »Abenteuer Ausbildung III« in Köln vorbereitet, Leute eingeladen, Presse benachrichtigt und so weiter. Eine spannende Zeit.
Toll fand ich auch, als wir bei einem großen Unternehmen im Norden aufgeschlagen sind. Ich glaube, man war da nicht ganz vorbereitet und hatte unseren Termin womöglich sogar vergessen. Und als wir dann das Projekt vorgestellt hatten und Beispielbilder gezeigt hatten, sagte unser Ansprechpartner spontan: »Ach, SOLCHE Bilder wollen Sie machen?!« Das war ein richtig gutes Gefühl, unsere Fotografien kommunizierten selbst, worauf wir aus sind. Wir mussten gar nicht mehr viel sagen. Der Ausbildungsleiter hat dann Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit wir doch noch zu unseren Fotos kamen, was auch ganz gut geklappt hat.
Silvia: Eines der spannendsten und aufregendsten Shootings für mich war sicherlich Untertage, im Salzbergwerk Sondershausen. Eine ganz andere Welt, in der »bergmännisch« gesprochen wird und der Umgang der Kumpel untereinander von Solidarität und Verlässlichkeit geprägt ist. In einem Förderkorb ging es erst einmal mit vier Meter pro Sekunde in 670 Meter Tiefe. Das Bergwerk ist riesig, und so haben wir einige Zeit im Geländewagen verbracht und sind durch die Stollen gefahren. Leider war die Zeit für das Shooting sehr begrenzt, ich hätte noch Stunden dort unten verbringen können. Spannende Motive gab es unbegrenzt.

Gerber/inn(Lanxess)

Ihr arbeitet grundsätzlich – und auch an diesem Projekt – zu zweit. Warum?
Silvia: Weil wir als Team einfach unschlagbar sind. Teamarbeit ermöglicht das Realisieren komplexer Vorhaben, für welche die Kompetenzen und Kräfte eines Einzelnen an die Grenzen gehen würden. Im Team ergänzen wir unsere Kompetenzen und können auf verschiedenste Situationen und Gegebenheiten schnell reagieren. Das ist ein großer Vorteil, den wir häufig erlebt und genutzt haben.
Christian: Weil es einfach mehr Spaß macht! Und weil man größere Projekte besser zu Zweit stemmt. Wir sind ein extrem gut eingespieltes Team und erreichen gemeinsam mehr als jeder für sich. Nicht nur fotografisch oder produktionstechnisch, auch in der Kommunikation und Akquise. Darüber hinaus bewirkt die Teamarbeit, dass wir uns auch immer weiter gegenseitig fotografisch inspirieren und entwickeln.
Und es gibt noch einen Aspekt: durch unsere Fokussierung auf die Themen Arbeit, Beruf, Ausbildung, Fortbildung, Fachkräfte, Personalmarketing usw. und durch unser Teamwork als Fotografen-Duo »Ahrens+Steinbach Projekte« bilden wir eine starke Marke. Das führt zu Produktionen und Projekten, die außerhalb normaler Auftragsproduktionen liegen – das macht Freude und ist auch unternehmerisch sehr positiv.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_5

Die Bebilderung der DIHK-Lehrstellenbörse war für alle Beteiligten eine großartige Erfahrung – was nehmt Ihr konkret daraus für Folgeaufträge mit?
Silvia: Wir haben im Laufe des Projektes viele kostbare Erfahrungen gesammelt. Davon profitieren wir bei jedem Auftrag, den wir realisieren. Für mich am wichtigsten ist, dass wir perfekt aufeinander eingespielt sind und gemeinsam viel schneller und effektiver an unser Ziel kommen. Uns ist es sehr wichtig die Prozesse in den Unternehmen genau zu verstehen. Wir wollen immer spannende und aufregende Bilder machen, aber sie sollen auch sinnvoll und richtig sein. Daher setzten wir immer einiges an Energie und Zeit ein, um uns die Prozesse und Berufsbilder erklären zu lassen. Dieses Vorgehen haben wir für uns sehr optimiert. Das ist natürlich besonders bei Produktionen in Unternehmen von Vorteil, bei denen zum Beispiel in der laufenden Produktion geshootet werden muss. Wir sind in der Lage, auch unter suboptimalen Bedingungen bestes Material heraus zu holen.
Und was ich noch mitnehme: Es hat sehr großen Spaß gemacht und es war eine phantastische Erfahrung!!!
Christian: Ich glaube, wir haben uns in diesen 18 Monaten auch als Fotografen deutlich weiter entwickelt; es war eine Art Schnellerhitzer, durch den wir gegangen sind. Es war aufreibend, anstrengend, konzentriert und komprimiert – eine intensive Zeit. Die Zusammenarbeit mit fotogloria war außerdem sehr erfolgreich und positiv. Das wollen wir fortsetzen und jetzt natürlich auch die Früchte unserer gemeinsamen Arbeit ernten.
Auf jeden Fall setzen wir unsere Projektarbeit fort, und wir starten in den Herbst mit mehreren Projekten aus der Arbeitswelt. Und machen damit genau das tun, was unser Firmenname und Slogan sagt. »Ahrens+Steinbach Projekte. Zukunft fotografieren«.

* Als Kreativ-Verbund haben sich Silvia Steinbach und Christian Ahrens auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftraggeber oder Unternehmen. Ahrens + Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens + Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.

** Viele der enstandenen Motive stehen übrigens über die fotogloria BERUFSBILDER Datenbank zur Lizensierung bereit – bitte HIER entlang.

fotogloria vertritt Ahrens+Steinbach exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie das Duo gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Neu bei fotogloria: Portraitfotograf Roeler

Roeler sagt von sich selber, dass er »verdammt neugierig« ist. Und das vor allem auf die Menschen, die er für seine Kunden fotografiert und auf diejenigen, die er für seine freien Arbeiten auch mal auf der Straße anspricht. Roeler fotografiert immer mit ein bisschen Rock’n Roll, immer die Besonderheiten seines Gegenübers inszenierend und immer mit einer feinfühligen Sympathie – eine gute Mischung für den Portraitfotograf und Filmemacher. Roeler lebt in Hamburg. Herzlich willkommen bei fotogloria!

fotogloria: Warum bist Du Fotograf geworden?
Roeler: Ich bin verdammt neugierig. Mit der Kamera hat man Zugang zu Menschen und Räumen, die man ohne den Apparat vielleicht nicht hätte. Ich mag mit Menschen arbeiten.
Das Feuer für die Fotografie wurde durch meinen alten Meister Raymond Jarchow während meiner Ausbildung entfacht. Er zeigt mir die Magnum Fotografen Henri-Cartier-Bresson und Elliot Erwitt. Wir haben viel Tee getrunken und über Bilder gesprochen. Warum ist ein gutes Bild ein gutes Bild. Was transportiert das Motiv noch, wo ist die Geschichte? Welche Bilderpaare bilden eine Serie. Warum braucht man auch schwache Bilder neben den Guten. Es ging gar nicht so um technische Aspekte. Noch heute haben wir Kontakt und tauschen uns aus.
Das schöne an dem Beruf ist es, dass jedes Portrait, jeder Mensch, jede Location anders ist – ich habe Spass dabei.

© Roeler_fotogloria_6

Kannst Du Dich an Deinen ersten Job erinnern?
Der erste Job war eine Reportagestrecke für eine Wohnungssgenossenschaft. Ich war ein wenig aufgeregt, konnte nicht schlafen. Es war zwar ein ziemliches »Rock’ n’ Roll« Projekt, aber alles lief gut und es hat Spaß gemacht.

Was war Dein schönstes / schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Schlimmtes Erlebnis: Eine defekte Speicherkarte bei einem Job.
Schönstes Erlebnis: Auf der betroffenen Karte waren nur die ersten Testaufnahmen.

Wie arbeitest Du am Liebsten?
Ich bin sehr auf die »Zwischen-Bilder« aus. Man überlegt sich vorher was und dann passiert etwas unerwartetes, ungeplantes – ich bin da sehr offen, denn manchmal entstehen dabei die viel spannenderen Bilder.
Ich arbeite auch als Filmemacher – Video und Fotografie haben die selben Wurzeln – beim Filmen kommt jedoch die Zeit- und Schnittkomponente noch hinzu. Ich mag es mit beiden Medien – Fotografie und Bewegtbild – Geschichten zu erzählen. Darum geht es doch letztlich.

© Roeler_fotogloria_2

Was verbindest Du mit fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit?
fotogloria ist eine junge, frische Agentur, die nach vorne schaut. Das Geschäft mit den Bildern verändert sich sehr schnell, fotogloria geht drauf ein und mischt mit. Das gefällt mir.

Wie hast Du Deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt / Standpunkt entwickelt?
Nun die Seele fotografiert ja stets mit, vieles geschieht unbewusst. Fotografien zu zeigen ist immer wie ein Striptease. Nach ein paar Jahren schaut man auf seine Sachen und reflektiert. Wobei hat man am meisten Spaß? Das spiegelt sich in den Bildern wieder. Mag ich lieber Still-Life Fotos oder Portraits von Menschen? Der eigene Schwerpunkt kristallisiert sich von ganz alleine heraus.

love, turban, hamburg, roeler, 2012, newkirk

Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Ich schätze es sehr, wenn Kunden sich trauen etwas auszuprobieren und Vertrauen in den Fotografen haben. Das sieht man hinterher auch in den Bildern und Filmen. Egal ob für Adidas oder Volkswagen…

fotogloria vertritt Roeler – Portraitfotograf – exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

7 Fragen an… Sabine von Bassewitz

Warum bist Du Fotografin geworden?
Zunächst habe ich begonnen, bei Zeitschriftenverlagen (Gruner+Jahr, Milchstraße, Bauer Verlag) als Editorial Designerin zu arbeiten und auch im Studium habe ich mich intensiv mit dem Themenspektrum Zeitschriften, Blattmachen, Layout, Visual Storyteling und Typographie beschäftigt. Über die Auseinandersetzung mit dem Editorial Design bin ich schließlich bei der Fotografie gelandet und habe gemerkt, dass es mich noch mehr reizt, die Bilder selbst zu erstellen als mit ihnen zu gestalten. Die Erfahrungen und Lehren aus dem Editorial Design sind für mich in der Fotografie jedoch Gold wert. Ich weiß einerseits, wie man eine Geschichte in Bildern erzählt und andererseits um das feine Zusammenspiel von Bildern, Layout und Typographie. Das geht mir nicht aus dem Kopf – sowohl beim fotografieren des einzelnen Bildes als auch beim konzipieren und editieren einer Bildstrecke.

Members of the "LEG III Ital"

Kannst Du Dich an Deinen ersten Job erinnern?
Ja. Schmerzhaft.

Was war Dein schönstes / schlimmstes Erlebnis als Fotografin?
Das schlimmste Erlebnis: der erste Job. Da ging alles drunter und drüber, außerdem war das Wetter furchtbar.
Schöne Erlebnisse hatte und habe ich gottlob viele. Eines davon: der Kunde des besagten ersten Jobs schien all die kleinen Katastrophen gar nicht zu bemerken und war sehr zufrieden. Das ist jetzt allerdings schon sehr lange her. Aktuell hatte ich zwei sehr schöne Erlebnisse: meine Arbeiten „Unisono“, „Trotz und Utopie“ und „Ordinary Cities“ sind jetzt Teil zweier staatlicher ständiger Sammlungen, zum einen des Museums Europäischer Kulturen – staatliche Museen zu Berlin und des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland – Zeitgeschichtliches Forum Leipzig.

Indian- & Westernclub "Old Manitou"

Wie arbeitest Du am Liebsten?
Bei Porträts – wie in meinen Arbeiten „Unisono“ und „Aber das Pils seid ihr beide?“ arbeite ich am liebsten nach dem Prinzip re-inszenierte Wirklichkeit. Ich greife also stark ins Geschehen ein – durch mein Licht, die Wahl der Location etc. – mache das alles aber auf der Basis der Persönlichkeit des Porträtierten. Bei Stadtporträts – wie in meiner Arbeit Ordinary Cities – liebe ich es Bilder zu machen, die man nicht suchen kann. Man kann sie nur finden.

© Sabine von Bassewitz_fotogloria

Was verbindest Du mir fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit?
Unser gemeinsames Magazinprojekt „Einsatz“. Gern mehr davon.

Wie hast Du Deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt entwickelt?
Mein Standpunkt hat sich stark durch mein Projekt „Unisono“ entwickelt: Ich sehe eine allgemeingültige Meinung – in diesem Fall „Uniform = Gleichmacherei, Gehorsam, Militär“ und hinterfrage, ob das eigentlich so stimmt. Dann finde ich haufenweise Bilder, die etwas ganz anderes erzählen. Nach dem selben Muster bin ich aktuell bei meiner Arbeit „Ordinary Cities“ vorgegangen.

Traditional korps of the Cologne Carneval

Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Ich würde gern mehr für wissenschaftliche und kulturelle Institutionen arbeiten.

 

* Aufgewachsen in einem norddeutschen Dorf, studierte sie in den Jahren 1999 bis 2006 Fotografie an der HAW Hamburg – mit einer Pause: von 2002 bis 2004 war sie als Art Direktorin auf der »MS Europa« tätig und bereiste die ganze Welt. Mit Ihrer Abschlussarbeit »Unisono« gewann sie den »Lucky Strike Junior Designer Award«. Sabine von Bassewitz lebt mit ihrer Familie in Berlin und Hamburg.

fotogloria vertritt Sabine von Bassewitz exklusiv und weltweit – Sie können sie gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.