Schlagwort-Archive: Wirtschaft

Das Portraitfoto einer Milliardärin

Jelena Baturina ist die einzige Milliardärin Russlands. Und sie gibt äußerst selten Interviews. Im Spiegel-Gespräch jedoch steht sie Rede und Antwort – ein sensibler Termin, der einen erfahrenen, zuverlässigen, schnellen und dabei sehr guten Fotografen brauchte. Vor Ort in Mailand und von einem Tag auf den anderen… Eine Kombination, die es in sich hat! Aber dabei genau das in sich birgt, was die fotogloria-Herzen höher schlagen lässt: Das beinahe Unmögliche in perfekter Qualität für unsere Kunden zu realisieren. National und International.

Und so begleitete der fotogloria-Fotograf Andrea Frazzetta die Spiegel-Redakteuren zu dem Gespräch mit der Milliardärin und macht DAS Portraitfoto – zu sehen in der aktuellen Ausgabe. Frazzetta ist übrigens für den Spiegel ein alter Bekannter, hat er vor nicht allzu langer Zeit das Titelbild von Alexis Tsipras geliefert und das gibt es HIER zu sehen.

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation, für jede Ihrer Ideen oder einfach nur für ein Portraitfoto – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Doppelportrait für das manager magazin

»Vater-Sohn-Komplex« titelt das aktuelle manager magazin – das Thema sind Dynastien. Und das Doppelportrait für den den doppelseitigen Aufmacher dazu liefert fotogloria-Fotografin Anna Mutter, portraitiert hat sie den Hamburger Unternehmer und Gründer der Steakhaus-Kette »Block House« Eugen Block und sein Sohn Dirk Block.

 

*Anna Mutter liebt es, Menschen zu treffen, mit ihnen zu reden, sie kennen zu lernen. Und dabei schafft sie es immer – selbst wenn die Begegnung nur flüchtig ist – genau das Vertrauen aufzubauen, das es für ein gutes Portrait braucht. Zu ihrer Herangehensweise sagt sie: »Meine Kamera ist für mich eine Brücke. Ob im Bereich Corporate, Portrait, Wirtschaft oder Reise – fotografierend kann ich mich den Menschen und ihren Tätigkeiten nähern, sie verstehen und darüber eine Geschichte erzählen.« Anna Mutter lebt in Hamburg und arbeitet international.

fotogloria vertritt Anna Mutter exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie sie gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Das Herz der Wirtschaft schlägt weiter mit fotogloria

Die Website Herz der Wirtschaft ist ein engagiertes Projekt, das Unternehmen, Mitarbeiter und Produktpaletten der deutschen Metall- und Elektro-Industrie in Foto und Text vorstellt. Im Interview erzählten uns jüngst Klaus Chevalier und Nicolas Schöneich von der betreuenden Agentur IW Medien Köln mehr zu dem Projekt, bitte HIER entlang.

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Mittlerweile ist fotogloria-Fotograf Jan Michael Hosan weiter kreuz und quer durch Deutschland getourt und hat für das Projekt etwa bei Bombardier oder MTU fotografiert und wir können drei weitere gelungene Produktionen zeigen – Fortsetzung folgt…

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Das Herz der Wirtschaft schlägt mit fotogloria

Die deutsche Wirtschaft ist in ihrer Innovation, Perfektion und Zuverlässigkeit einzigartig. Und in ihrer Vielfalt legendär. So viel ist bekannt.
Wie viele Millionen Menschen aber alleine in den Unternehmen der deutschen Metall- und Elektro-Industrie beschäftigt sind, welche Unternehmen auf ihrem Gebiet Weltmarktführer sind und wie viele Produkte »Made in Germany« ihren Weg ins Ausland antreten, davon erzählt die Website » Herz der Wirtschaft «. Und die Fotos dazu liefern die fotogloria Fotografinnen und Fotografen.
Im Interview erzählen Klaus Chevalier und Nicolas Schöneich von der betreuenden Agentur IW Medien Köln mehr zu dem Projekt.

fotogloria: Das » Herz der Wirtschaft « – welche Idee steckt dahinter?
Klaus Chevalier und Nicolas Schöneich: Das » Herz der Wirtschaft « sind die Unternehmen der deutschen Metall- und Elektro-Industrie. Das sind Firmen, die zum Beispiel Autos oder Schiffe bauen, die Elektrotechnik oder Maschinen produzieren – und auf ihrem Gebiet häufig Weltmarktführer sind. Sie beschäftigen mehr als 3,7 Millionen Menschen hierzulande und sorgen für mehr als 60 Prozent aller Exporte. Zugleich kennt man aber viele von ihnen gar nicht. Diese Unternehmen stellen wir – die Mitarbeiter der Kölner Agentur IW Medien – auf der Webseite www.herz-der-wirtschaft.de vor. Damit die Menschen erfahren, wo Deutschlands Wirtschaft Spitze ist und wer sie dazu macht: alle Beschäftigten vom Azubi bis zum Chef.

An wen wendet sich das Projekt?
Wir sprechen einerseits die Menschen an, die in einem M+E-Unternehmen arbeiten: Sie sollen sich dort wiederfinden, sie sollen lesen, warum ihre Kollegen stolz auf ihre Branche und deren Leistungen sind. Andererseits aber ist natürlich auch die breite Öffentlichkeit unsere Zielgruppe: Seien es Jugendliche, die nach einem Ausbildungsplatz in einer innovativen Branche suchen, oder einfach Technikbegeisterte, die wir mit Blicken hinter die sonst verschlossenen Werkstore faszinieren wollen.

© Tobias Gerber_fotogloria_IWK

Vorgestellt werden Unternehmen in Bild und Text. Und die Bilder liefern Ihnen unter anderen fotogloria-Fotografen wie Jan Michael Hosan, Anna Schroll oder Tobias Gerber – was schätzen Sie an der Zusammenarbeit?
Bilder machen unsere Unternehmensreportagen erst sehenswert. Und die fotogloria-Fotografen bringen genau den Blick mit, den wir uns wünschen. Sie haben das Auge für die besten Motive, sind kreativ und technisch immer auf dem neusten Stand. Egal, in welcher Region Deutschlands wir auch kurzfristig einen Fotografen brauchen – fotogloria hat einen, der unsere Ansprüche versteht: Wenn man junge Spezialisten für Industriefotografie wie Jan Michael Hosan oder Anna Schroll bucht, weiß man, dass die Aufnahmen perfekt werden und dabei authentisch bleiben. Da gibt es keine Routinen, nur große Aufgeschlossenheit und die Lust am besten Bild, ob von der tonnenschweren Maschine oder vom winzigen Bauteil. Bei Jan kommt noch eine Besonderheit hinzu: Er ist gelernter Metallbauer, zu ihm fassen die Menschen in dieser Branche sehr schnell Vertrauen, weil er weiß, wie sie ticken. Das macht den Umgang mit den Beschäftigten umso leichter.

Wonach suchen Sie die gezeigten Unternehmen aus? Vielmehr: Können sich interessierte Unternehmen auch bei Ihnen melden?
Wir suchen eigentlich »nur« nach interessanten Geschichten, ob über ein Unternehmen, eine Technologie oder einen einzelnen Mitarbeiter. Ob über die Nummer Eins in einem Nischenmarkt, das Auto von morgen oder eine sozial engagierte Ingenieurin. Zu allen drei Aspekten gibt es sicher noch eine Unmenge zu erzählen. Auftraggeber von »Herz der Wirtschaft« sind die Arbeitgeberverbände der deutschen Metall- und Elektroindustrie. Deshalb ist die einzige Voraussetzung, um von uns vorgestellt zu werden, dass ein Unternehmen Mitglied in einem Verband wie Nordmetall oder Südwestmetall ist.

© Jan Michael Hosan_fotogloria_IWK

Das » Herz der Wirtschaft « schlägt noch nicht lange, stellt aber schon jetzt Unternehmen aus vielen Regionen Deutschlands vor – was sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Es gibt sicherlich mehrere Tausend Firmen, die wir potenziell porträtieren könnten, mit Abertausenden Themen. Insofern werden wir weiter deutschlandweit nach spannenden Unternehmen suchen, sie besuchen und vorstellen. Parallel wollen wir die Bekanntheit der Seite ausbauen, sodass noch mehr Menschen das »Herz der Wirtschaft« entdecken.

Die Bilder von oben nach unten wurden fotografiert von Anna Schroll, Tobias Gerber und Jan Michael Hosan.

* Anna Schroll liebt es, Menschen bei der Arbeit zu portraitieren – deren Tätigkeit, das individuelle Arbeitsumfeld, die Leidenschaft für das, was sie tun. Sie ist dabei die stille Beobachterin hinter der Kamera, die ihren Protagonisten viel Raum und gerne Zeit lässt. Damit schafft sie es, in ihren Motiven dezent und dennoch wirkungsvoll auf den Punkt zu kommen. Anna Schroll lebt in Jena.

* Nach einer klassischen Ausbildung zum Werbefotografen arbeitete Jan Michael Hosan in Studios in Österreich und der Schweiz. Sein Handwerk schließlich mehr als beherrschend, eröffnete er 2006 sein eigenes Studio. Seitdem setzt er die Ideen seiner internationalen Kunden um – mit einem hochprofessionellen und den speziellen Anforderungen angepassten Equipment und immer mit seinem eigenen Blick. Jan Hosan ist auf Industrie-, Technologie- und Wissenschafts-Fotografie spezialisiert und lebt in Neuwied.

* Bereits am Anfang seiner fotografischen Karriere entwickelte Tobias Gerber seine Liebe zum Detail in einem kleinen Werbestudio für Produkt- und Architektur-Aufnahmen – es folgte eine klassische Ausbildung zum Fotografen in einem Stuttgarter Studio mit dem Schwerpunkt Industrie. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er freiberuflich in den Schwerpunkten Portrait, Corporate, Reise und Landschaft. Tobias Gerber lebt bei Stuttgart.
fotogloria vertritt Anna Schroll, Jan Michael Hosan und Tobias Gerber exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie sie natürlich auch gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

fotogloria kooperiert mit »Lange Nacht der Industrie«

Wirtschaft und Mensch zusammen bringen: Das ist – kurz gesagt – die Idee hinter der »Langen Nacht der Industrie«. Bei der Veranstaltung öffnen unzählige Unternehmen nächtens ihre Tore für Interessierte und präsentieren so nicht nur ihre Produktionsstätten, sondern zeigen sich als Arbeitgeber und Ausbilder. Der neugierige Besucher indes kann sich aus ungewohnter Perspektive umsehen, informieren und vor allem mitreißen lassen von der oft unerwarteten wirtschaftlichen Vielfalt seiner Region.

Mehrere gute Gründe also, die »Lange Nacht der Industrie«-Touren von Fotografen begleiten und so die Faszination durch das Bild einfangen zu lassen. Eine Aufgabe, derer sich fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit samt angeschlossener Fotografinnen und Fotografen künftig gerne annimmt – in Kooperation mit Jürgen Henke, dem Veranstalter der »Langen Nacht der Industrie«.

Jürgen Henke – gemeinsam mit Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch Ideengeber der »Langen Nacht der Industrie« (LNDI) –  hat die Veranstaltung mittlerweile in ganz Deutschland etabliert und zu einem festen Termin im Wirtschaftskalender werden lassen. Von der künftigen Zusammenarbeit mit fotogloria ist Henke überzeugt: »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – so spricht der Volksmund und er hat wieder einmal recht. Wenn es uns gelingt, die wunderbaren Motive, die wir als Organisatoren bei jeder LNDI in den Betrieben sehen dürfen, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist die Kooperation für mich und mein Team schon erfolgreich. Und so, wie ich das Team von fotogloria kennen gelernt habe, wird sich daraus noch viel mehr im Verlauf des Projektes entwickeln.«

Interesse? Über die »Lange Nacht der Industrie« können Sie die fotogloria-Fotografen gerne für Ihre Touren buchen. Für alle weiteren Ideen ist das fotogloria-Team natürlich auch gerne und direkt für Sie da – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Im Interview erzählt der Hamburger Jürgen Henke mehr über die Geschichte der LNDI und darüber, wie »seine« Veranstaltungsreihe bei Unternehmen und Menschen in ganz Deutschland angenommen wird.

Jürgen Henke, Prima Events, Hamburg, Foto Gloria, Roeler, Portrait,

fotogloria: Bitte beschreiben Sie die Idee hinter der  »Langen Nacht der Industrie« (LNDI)
Jürgen Henke: Ganz formell haben wir das Konzept so zusammengefasst: Die »Lange Nacht der Industrie« ist das erste Veranstaltungsformat, das im Umfeld der Industrie zusammen bringt, was zusammen gehört: die Industrie als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und die Menschen der Region.
Industriebetriebe – vom Mittelständler bis zum Weltkonzern, von der bekannten Marke bis zum »Hidden Champion« – öffnen ihre Tore und präsentieren sich, ihre Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte. Die Besucher lernen spannende Produktionsstätten und Arbeitsplätze in der Industrie näher kennen. Die Unternehmen zeigen sich der Öffentlichkeit als wichtige Bestandteile der Region und als attraktive Arbeitgeber und Ausbilder.
Hemdsärmelig könnte man auch sagen: Die Idee ist ein bisschen wie die »Sendung mit der Maus«. Wir lassen die Teilnehmer erleben, wie Dinge entwickelt und hergestellt werden, die uns täglich umgeben – wie das Rot für den Ferrari entsteht und wie eine PET-Flasche ihre Form erhält. Der Blick hinter die Kulissen beeindruckt die Menschen auf unseren Touren sehr. Und die Mitarbeiter in den Betrieben zeigen gern und stolz, was sie jeden Tag schaffen. Diese ungewohnte Perspektive auf eigentlich Alltägliches trägt eine Menge zur Faszination der LNDI bei.

Wie kam es dazu?
Frank Horch, damals Präses der Handelskammer Hamburg und Vorstandsvorsitzender des Industrieverbands Hamburg IVH, hatte die Idee, eine breite Öffentlichkeit erleben zu lassen, was Industrie am Standort Hamburg heute bedeutet. Diese Idee war die Grundlage für das heutige Veranstaltungsformat.
Zeitgleich hat sich bei uns, der Agentur für Live-Kommunikation »prima events gmbh«, eine solche Idee entwickelt, da wir von vielen unserer Kundenveranstaltungen wissen, wie spannend das produzierende Gewerbe ist. Frank Horch, heute Wirtschaftssenator in Hamburg, ist uns nach wie vor sehr verbunden und übernimmt jedes Jahr gern die Schirmherrschaft für die Hamburger LNDI. Er ist der Vater des Gedankens und wir haben ein nachhaltiges, nationales Projekt daraus gemacht.

Teilezurichter, CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH

Die Liste der mitwirkenden Unternehmen ist lang und führt große Namen, wie etwa Vattenfall, Evonik, Olympus oder Daimler – wie gewinnen Sie die Unternehmen?
Zunächst einmal ist mir ganz wichtig, dass wir neben den von Ihnen genannten großen und populären Namen auch und sehr gern die – dem breiten Publikum häufig gänzlich unbekannten – Hidden Champions auf unseren Touren ansteuern. Diese bzw. unser kerngesunder Mittelstand sind es, die den Erfolg der deutschen Industrie ausmachen, einen maßgeblichen Anteil an der Wertschöpfung haben, Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Leider sind sie kaum sichtbar. Das zu ändern ist eines der wesentlichen Ziele der »Langen Nacht der Industrie«.
Auch wir kennen diese Unternehmen häufig nicht, wenn wir in eine neue Region kommen. Gemeinsam mit den Trägern der LNDI – den regionalen Industrie- und Handelskammern, Unternehmensverbänden und teilweise Gewerkschaften – präsentieren wir ihnen unser Konzept und gewinnen sie für eine Teilnahme. Letztendlich müssen die Betriebe – wie die Teilnehmer auch – einen klaren Nutzen für sich erkennen. Und das tun sie.

Was erhoffen sich die Unternehmen von der LNDI?
Die Ziele und Gewichtungen sind sehr unterschiedlich, ändern sich manchmal sogar im Verlauf des Projektes oder in den Jahren der Teilnahme. Fast immer gehören dazu: Erhöhung des Bekanntheitsgrades, Optimierung des Images, Verdeutlichung der Rolle des eigenen Betriebsteils in komplexen Konzernstrukturen und Positionierung als Arbeitgeber- und Ausbildermarke. Gerade in Zeiten von Nachwuchs- und Fachkräftemangel.

Was bieten die Unternehmen den Besuchern an?
Die Betriebe sind nahezu frei, wie sie die Gruppen mit rund 40 Teilnehmern in jeweils 100 Minuten ihr Unternehmen erleben lassen. Der Schwerpunkt ist meist ein spannender Rundgang – ganz nahe heran an die Produktion, die Arbeitsprozesse, hinein in die Labore, die Abfüllung oder den Hochofen. Manche Unternehmen fahren mit den Besuchern in den Steinbruch oder steigen auf Silos.
Im Fokus steht das Erleben mit allen Sinnen und die Vermittlung des Gefühls: »Wir übernehmen Verantwortung für das, was wir tun, und wir machen das sehr gut.« Wichtige Daten und Fakten zum Unternehmen und zu aktuellen Karrieremöglichkeiten werden natürlich auch kommuniziert.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_1

Welche Eindrücke nehmen die Besucher mit?
Die komplexen Prozesse moderner Industrie sind bei der bewusst sehr breit angelegten Teilnehmerstruktur – Schüler, Studierende, Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende, Berufstätige vom Helfer bis zum Akademiker und allgemein interessierte Menschen – und der begrenzten Zeit nicht bis ins Detail zu verstehen. Das ist aber auch nicht das Ziel.
Die Besucher erleben in der LNDI hautnah, dass hinter dem anonymen Begriff Industrie engagierte, kompetente Menschen stehen, die alle ihre Fähigkeiten einbringen, um aufwändige Produktionsabläufe zu entwickeln und zu steuern. Viele Teilnehmer haben anschließend Lust auf mehr. Das ist das eigentliche Ziel.
Die umfassend organisierten Bus-Touren sind für die Teilnehmer übrigens kostenlos – sie starten von einem oder mehreren zentralen Treffpunkten und enden dort auch wieder.

Wie lautet das langfristige Feedback der Unternehmen?
Die »Lange Nacht der Industrie« ist kein Tool zur kurzfristigen Deckung eines konkreten Personalbedarfs. Sie ist aber sehr wohl ein wirksames Instrument, die Bekanntheit des Unternehmens und Positionierung als Arbeitgeber und Ausbilder zu fördern. So hat eine Hamburger Stahlhütte über die Zeit vier Mitarbeiter über die LNDI gewonnen.
In jedem Fall werden die Bewerbungen zielorientierter und sind stärker auf die Anforderungen der Unternehmen ausgerichtet. Auch die Motivation der Mitarbeiter wird gesteigert, weil sie häufig erstmalig das Interesse einer breiten Öffentlichkeit an ihrer Arbeit wahrnehmen.

Sie sind im Zuge des großen Ausbildungsprojektes des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.) – fotografiert von den fotogloria-Fotografen Silvia Steinbach und Christian Ahrens – auf fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit aufmerksam geworden. Ist das Thema Ausbildung ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit?
Auf dem Ausbildungsmarkt vollzieht sich derzeit ein massiver Wandel. Konnten die Unternehmen lange unter einer Vielzahl von Bewerbern wählen, gelingt es heute kaum noch, geeignete Interessenten für die Stellen zu finden, denen der Ausbildungsbetrieb auch zutraut, die Ausbildung mit Erfolg zu absolvieren. Ein junger Mensch, der heute nicht mit der Lehre beginnt, steht in zehn Jahren nicht als erfahrener Meister zur Verfügung.
Schon jetzt erleben Unternehmen den Fachkräftemangel, u. a. als Konsequenz des Nachwuchsmangels, als existenzbedrohend.
Insbesondere die Hidden Champions unter den Unternehmen sind in den Städten und Regionen nicht bekannt, bilden jedoch interessante und zukunftsweisende Berufe aus, die viele Menschen nicht einmal vom Namen her kennen. Hier sehe ich anspruchsvolle Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen fotogloria und der LNDI.

©AhrensSteinbach_fotogloria_LNDI_4

Die »Lange Nacht der Industrie« und fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit treffen sich ab diesem Jahr auf partnerschaftlicher Ebene. Was versprechen Sie sich von der Kooperation?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – so spricht der Volksmund und er hat wieder einmal recht. Wenn es uns gelingt, die wunderbaren Motive, die wir als Organisatoren bei jeder LNDI in den Betrieben sehen dürfen, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist die Kooperation für mich und mein Team schon erfolgreich. Und so, wie ich das Team von fotogloria kennen gelernt habe, wird sich daraus noch viel mehr im Verlauf des Projektes entwickeln.

Die LNDI nahm in Hamburg ihren Anfang, findet aber mittlerweile in vielen Regionen statt. Wie sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Wir wollen mittelfristig in 20 deutschen Regionen die LNDI jährlich durchführen. Dazu führen wir Gespräche in Mecklenburg-Vorpommern, das sicher von seiner industriellen Struktur besonders anspruchsvoll ist, ebenso wie in Bayern und Baden-Württemberg. Auch in anderen Bundesländern sehen wir noch Potenzial und vor allem Bedarf für das Projekt.
Ganz besonders spannend sind Anfragen aus Österreich und Schweden. Selbst russische Medien interessieren sich schon für das, was wir seit fünf Jahren veranstalten. Lassen Sie uns gemeinsam abwarten, was sich daraus entwickelt.

Interesse? Über die »Lange Nacht der Industrie« können Sie die fotogloria-Fotografen gerne für Ihre Touren buchen.  Für alle weiteren Ideen ist das fotogloria-Team natürlich auch gerne und direkt für Sie da – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Foto Jürgen Henke: Roeler für fotogloria
* Roeler sagt von sich selber, dass er »verdammt neugierig« ist. Und das vor allem auf die Menschen, die er für seine Kunden fotografiert und auf diejenigen, die er für seine freien Arbeiten auch mal auf der Straße anspricht. Roeler fotografiert immer mit ein bisschen Rock’n Roll, immer die Besonder- heiten seines Gegenübers inszenierend und immer mit einer feinfühligen Sympathie – eine gute Mischung für einen Portraitfotografen und Filmemacher. Roeler lebt in Hamburg.

Fotos Unternehmen: Ahrens+Steinbach | fotogloria für die Lehrestellenbörse des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e. V. (DIHK)
* Als Kreativ-Verbund haben sich Silvia Steinbach und Christian Ahrens auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftrag- geber oder Unternehmen. Ahrens + Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens + Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.