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Fußballfotografie: Die letzte 2015er »First Love«

Da ist sie, die letzte »First Love«-Doppelseite des Jahres 2015 im »The FIFA Weekly«… Zwar ist die Fußballfotografie nicht gerade sein Steckenpferd, aber… Dieses Mal fotografiert von fotogloria-Fotograf Ezequiel Scagnetti.

Horizonte-Countdown 2015 | Jordi Busque

Sieben fotogloria-Fotografen sind in diesem Jahr in der großen Gruppenschau »One World« beim achten Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« zu sehen. Eröffnet wird am 30. Mai und bis dahin stellen wir Ihnen jeden Tag einen der ausstellenden Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »The Mennonites of Bolivia« von Jordi Busque. Viel Spaß!

fotogloria _ Jordi Busque _ Mennoniten _ 1

WHAT
My series »The Mennonites of Bolivia« documents the lives of little known religious communities, of European decent, in Eastern Bolivia. Mennonites are Christians, living in isolated farming communities and fiercely protective of their privacy. They reject modern technology and follow a way of life that has not changed since the 16th century. They tend the fields and raise cattle mostly to produce cheese. Their language is an old dialect of medieval German called Plattdeutsch. They don’t allow marriage outside their community.
Their core belief is what they call »the narrow path«. By choosing a difficult road, instead of the comforts of modern society, they can be closer to God.

WHERE
As the 21st century brings modernity almost everywhere, Mennonites have found a place to settle in what they perceive is a little developed Bolivia, where they have enough isolation and freedom to follow their tradition without having to compromise their values.

WHY
I want to document a lifestyle that has all the chances to disappear in the modern and globalized 21st century.

fotogloria _ Jordi Busque _ Mennoniten _ 3

HOW
It is important to know that in these communities photography is usually taboo. It took much time and gentle prodding to be finally allowed to be in their midst and photograph their lives. Extreme patience is the key on how I obtained these photograph.

WHO
Jordi Busqué is an award winning photographer and former astrophysicist. His photographs and texts have appeared in some of the most prestigious publications including National Geographic Magazine (USA), Geo (Germany and France), El País Semanal (Spain), Lonely Planet Magazine (Spain), Science et Vie (France) and Terre Sauvage (France). Jordi divides his work between photojournalism, science and travel photography. He has traveled extensively around the world and he specializes in remote areas of South America.

P.S.: Schauen Sie sich gerne die ganze Serie »The Mennonites of Bolivia« von fotogloria-Fotograf Jordi Busque in der fotogloria-Bilddatenbank an – bitte HIER entlang.  Natürlich können Sie alle Motive auch für Ihre Zwecke lizensieren – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

P.P.S.: Jordi Busques »The Mennonites of Bolivia«  wurden Ende 2014 auf vielen Seiten im Magazin Stern gezeigt, passend dazu haben wir Jordi für den fotogloria-Blog interviewt. Die ganze Geschichte finden Sie HIER.

P.P.P.S.: fotogloria vertritt Jordi Busque exklusiv in Deutschland. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

Horizonte-Countdown 2015 | Toby Binder

 »One World« ist auch in diesem Jahr wieder eine brisante Mischung mit begeisternd vielfältigen und inspirierenden Gedankenanstößen.« So fasst Kurator Klaus Tiedge die Gruppenausstellung zusammen, die im Rahmen des achten Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« am 30. Mai eröffnet wird. Und in der Arbeiten von sieben fotogloria-Fotografen gezeigt werden.

Bis zum Festival-Startschuss stellen wir Ihnen jeden Tag einen anderen Fotografen und seine Arbeit vor, heute ist es Toby Binder mit seiner Reportage »Konfliktfreier Zinnabbau im Ostkongo«. Viel Vergnügen!

fotogloria _ Toby Binder _ Erzabbau Kongo _ 1

WAS
»Konfliktfreier Zinnabbau im Ostkongo« – Ohne die Gewinnung von Zinnerz gäbe es keine Smartphones, Digitalkameras oder Laptops. Doch an dem Metall, das in Teilen aus dem Ostkongo stammt klebt Blut. Immer wieder besetzen Rebellengruppen die Erzminen. Mit dem Geld, das sie von Bergleuten und Händlern erpressen, finanzieren sie ihre Waffen. Im kongolesischen Bürgerkrieg und in den fortlaufenden Konflikten im Osten des Landes, sind in den vergangenen 15 Jahren mehrere Hunderttausend Menschen ums Leben gekommen, mehrere Millionen wurden vertrieben, zehntausende Frauen vergewaltigt. Wer sich in Europa ein Handy kauft, muss damit rechnen, diesen Krieg ungewollt mitzufinanzieren.
Seit der Jahrtausendwende forderten NGO-Aktivistinnen und Aktivisten Gerätehersteller auf, ihre Lieferketten offenzulegen. Ein Gesetz gegen »Blutmineralien«, das der US-Kongress 2011 verabschiedete, verlangt von an der US-Börse gelisteten Firmen den Nachweis. dass Rohstoffe wie Zinnerz und Coltan aus dem Kongo und seinen Nachbarstaaten aus Minen stammen, die von keiner bewaffneten Gruppe kontrolliert werden. Daraufhin hat der Interessenverband der Zinnindustrie, das International Tin Research Institute (lTRI) mit Sitz in London, mit Partnern aus der Computer- und Telekommunikationsbranche ein System entwickelt, mit dem die Lieferkette von Zinn bis zum Bergwerksstollen luckenlos zuruckverfolgt werden kann. ln Nyabibwe wird das System in einem Pilotversuch getestet und von dem niederländischen Produzenten »Fairphone ß. V.« als erstem Hersteller genutzt. Toby Binder ist 2013 nach Nyabibwe gereist und hat das Projekt dort fotografisch dokumentiert.

WO
Nyabibwe, Süd-Kivu, Demokratische Republik Kongo

WARUM
ln einer globalisienen Welt ist es zunehmend schwierig nachzuvollziehen, welche Rohstoffe in
unseren Konsumgütern woher stammen – und welche Folgen ihre Förderung für die Menschen vor Ort hat. Das ITRI-Verfahren ist ein postives Beispiel, wie durch eine lückenlose Offenlegung der Lieferkette ausgeschlossen werden kann, dass Rohstoffe zur Finanzierung von Konflikten beitragen. Und das so dem Konsumenten die Möglichkeit, aber auch die Verantwortung übertragen wird, genau hinzuschauen, wo die Teile seines Mobihelefons, Computers oder Tablets herstammen.

fotogloria _ Toby Binder _ Erzabbau Kongo _ 3

WIE
Die Kamera im feuchten Schlamm der Minen bestmöglich wasserdicht verpackt und in den dunklen Stollen und Höhlen der Mine nur im Schein der Stirnlampe – vor allem auf einen schnellen Autofokus verlassend.

WER
Nach seinem Abschluss in Kommunikationsdesign bei Hans-Georg Pospischil und dem Master of Photography 2005 in Stuttgart, spezialisierte sich Toby Binder auf Reportagen vorwiegend aus den Bereichen Umwelt und Gesellschaft. In den letzten Jahren reiste er etwa zu den Ölfeldern in Aserbaidschan, erarbeitete eine Strecke über die Müttersterblichkeit in Sierra Leone oder begleitete illegale Kohlegräber in Polen. Toby Binder lebt in München.

P.S.: Toby Binder hat die Reportage seinerzeit für das Magazin Neon fotografiert und wir haben ihn für den fotogloria-Blog natürlich ausführlich dazu befragt. Das Interview finden Sie HIER.

P.P.S.: fotogloria vertritt Toby Binder exklusiv iund weltweit. Und über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2015 | Ed Thompson

Am 30. Mai ist es wieder soweit: Das achte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« wird eröffnet. Eine der größten Schauen in der Festivalwoche ist die Ausstellung »One World« – und sieben fotogloria-Fotografen sind mit ihren Arbeiten dabei!

»One World« muss unkonventionell sein und ist ganz auf Überraschungseffekte konzipiert.« sagt Festival-Kurator Klaus Tiedge in seinem Begleittext zur Ausstellung. Und in diesem Sinne stellen wir Ihnen ab heute bis zur Festival-Eröffnung jeden Tag eine von den überraschenden und unkonventionellen Arbeiten der fotogloria-Fotografen vor. den Anfang macht Ed Thompson mit seinen »Nuclear Families«. Viel Spaß!

Nuclear families © Ed Thomspon

WHAT
The series Nuclear Families looks into the modern family in Britain who happen to live by two nuclear power stations.

WHERE
The series is photographed near where I grew up, in the curiously flat shingle peninsular that is Dungeness, Kent.

WHY
Having grown up nearby I’d photographed Dungeness a number of times, it is a very surreal and photogenic area that has been photographed a lot over the years by thousands of photographers – in Nuclear Families I created a new take on a much photographed area. It allowed me to make a historical document of modern life in the early 21st century and our relationship with nuclear energy.

Nuclear Families

HOW
I worked on medium format film and spent time hanging out with the families for a number of months off and on, having tea and hanging out. At the end of the series they gave me a kitten.

WHO
Ed, who was born in Wales, has been published by National Geographic Magazine, the Guardian Weekend Magazine, Sunday Times Magazine, the BBC, CNN, the Huffington Post, Newsweek, Photoworks, Featureshoot, and Vice, among others. His work has been exhibited at Christie’s and Somerset House in London, Melkweg Gallery in Amsterdam and at various photography festivals including Les Rencontres d’Arles. Ed has lectured at the V&A Museum, The Bishopsgate Institute and at a number of universities. He regularly speaks about photography on television and radio; most recently he spoke live on the BBC World Service where he shared his views on the World Press Photo contest and image manipulation. Ed is currently an Associate Lecturer at the London College of Communication.

P.S.: Über fotogloria können Sie Ed Thompson gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906-0 oder info@fotogloria.de.

P.P.S.: Die ganze Serie »Nuclear Families« von fotogloria-Fotograf Ed Thompson ist  in der fotogloria Bilddatenbank zu sehen, bitte HIER entlang. Natürlich können Sie alle Motive auch für Ihre Zwecke lizensieren – Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Georg Knoll feiert Ritterfest für GEOlino

Wenn Menschen sich in Gewänder werfen und zu Ritter, Hofdamen und Knappen werden, dann ist Ritterfest. Und das ist natürlich besonders für Kinder eine spannende Sache – kein Wunder also, dass Geolino einen Fotografen auf die Marksburg mitten ins Mittelalter schickt. Und fotogloria-Fotograf Georg Knoll hat den Job auch richtig gerne erledigt!

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Über fotogloria können Sie Georg Knoll gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Nicoló Minerbis Vernissage in der Leica Galerie Zingst

Eine tolle Ausstellung in schicken Räumen mit perfekten Gastgebern – was wünscht sich der geneigte Vernissage-Besucher mehr. Und so war die Vernissage von Nicoló Minerbis Schau »The Visual Soundtrack of My American Years« am sonnigen Karfreitag in der Leica-Galerie Zingst ein voller und gleichzeitig gut besuchter Erfolg.

Zur Einführung sprachen gleich drei Fotokenner: Zuerst Rico Nowicki, seines Zeichens der Geschäftsführer der Erlebniswelt Fotografie Zingst, dann Klaus Tiedge, der Kurator aller Fotoschauen in Zingst. und als Dritte Edda Fahrenhorst, Mitinhaberin und Geschäftsführerin von fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit, durch die die Ausstellung ihren Weg nach Zingst fand. Hier ihre Rede:

fotogloria_Eroeffnung_Leica_Minerbi

Guten Tag!

Vielen Dank für die einleitenden Worte. Und vielen Dank auch für die Einladung, über diese Ausstellung zu sprechen, ist sie mir doch eine große persönliche Freude!

Mein Dank gilt vor allem Rico Nowicki und Peter Krüger – ich freue mich, dass wir immer wieder hier nach Zingst kommen dürfen, um die Bilder von den fotogloria-Fotografen zu zeigen und vorzustellen.

Danken möchte ich auch Klaus Tiedge für die jahrelange SO gute Zusammenarbeit – ich bin immer wieder glücklich darüber, dass wir uns in puncto Fotografie beinahe blind verstehen.

Vielen Dank außerdem natürlich an das ganze Team, an Steffi Schiller, Simone Marke, Jens Redecker, Doreen Meyer und allen anderen für die immer wieder reibungslose Organisation.

Was ist es, das Nicolos Fotografie so außergewöhnlich macht? Dieser Frage versuche ich auf den Grund zu gehen, seitdem ich angefangen haben, seine Bilder anzuschauen – und ich kann Ihnen versichern, es sind SEHR viele Bilder, Nicoló ist ein sehr produktiver Fotograf.

Und das ist natürlich auch die Frage, die ich in diesem Rahmen so gerne beantworten möchte.

Natürlich könnte ich jetzt auf formale Aspekte eingehen und könnte begeistert sein über Nicolòs perfekten Umgang mit etwa der Bildaufteilung – und darüber bin ich wirklich begeistert, denn ich habe selten einen Fotografen gesehen, der aus vermeintlich uninteressanten, farblosen und langweiligen Szenen und Momenten so viele gute Bilder rausholt.

Ich könnte auch darüber sprechen, wie mühelos er diverse Techniken beherrscht – tatsächlich arbeitet er mit jeder Kamera, die ihm in die Finger kommt – von der Jahrhundertwende-Balgenkamera bis zum Smartphone. Obwohl die Leica schon sein liebstes Stück ist. Vor allem aber sind es seine Leica-Optiken, die aus den 40er und 50er Jahren stammen.

Ich könnte mich auch darüber freuen, wie wenig er sich an vermeintlich gut funktionierende formale Kriterien hält, denn er springt mühelos durch Stile, Methoden, Sujets und experimentiert dabei hemmungslos.

Aber eigentlich geht es bei einem Fotografen – fernab von formalen Kriterien – darum, welche Ideen er zur Welt hat. Und wie er denkt, wie er fühlt.

The Scooter Coast. Where Vespas and Lambrettas rock America

In der Vorbereitung auf den heutigen Tag habe ich also noch einmal alle emails durchgelesen, die seit Monaten zwischen Nicoló und mir hin- und hergehen. Und habe dabei beschlossen, dass es wahrscheinlich das Sinnvollste ist, Nicoló selber zu Wort kommen zu lassen – ich möchte Ihnen also ein paar Auszüge aus unsere Korrespondenz vorlesen. Ich war so frei, und habe sie übersetzt:

Frage: Gibt es eigentlich irgendetwas in der Fotografie, dass Du nicht magst oder nicht bewältigen kannst?

Antwort: Alles hängt von der Stimmung ab – gute Vibrations, gute Bilder. Die Kunst ist, die Magie zu erkennen, die einen Augenblick einzigartig macht.

Frage: Hast Du denn Ziele als Fotograf?

Antwort: Ich sehe mich nicht als Fotograf. Ich benutze meine Kamera als einen Stift, um meine Geschichten zu schreiben und meine Fotos sind die Wörter.

Frage: Und wie sieht es mit fotografischen Vorbildern aus?

Antwort: Wahrscheinlich habe Tausende von fotografischen Vorbildern, aber das ist so, als hätte ich keine. Meine wirklichen Vorbilder sind in den Museen zu finden, so liebe ich etwa Dürer für seine vielschichtigen Bilder. Oder Edward Hopper – in seinen Bildern kann ich die Stille hören.

Frage: Wann und warum hast Du mit der Fotografie angefangen?

Antwort: 2001 habe ich angefangen zu fotografieren und ich glaube, ich konnte gar nicht anders, denn: Ich kann die Welt um mich herum nur verstehen, wenn ich sie sehe. Ich sehe Bilder. In Farbe in schwarzweiss. Andere Menschen hören, riechen, schmecken. Ich sehe. Also war es ein natürlicher Prozess, zur Kamera zu greifen, obwohl ich einst als Schreiber angetreten bin.

Frage: Zur aktuellen Ausstellung: Du hast sieben Jahre in San Francisco gelebt, das fotografische Ergebnis dieser Jahre wird hier nun ausgestellt. Wie haben Dich die Jahre in den USA geprägt?

Antwort: Am Anfang war ich geschockt. Allerdings auf eine gute Art: Ich war glücklich, wie ein Kind im Süßigkeitenladen. Alles war verrückt, interessant und neu für mich. Es war, als hätte ich mich verliebt – Du verstehst nichts und nimmst alles, was kommt. Nach und nach habe ich dann angefangen, hinter die Fassaden zu schauen, habe angefangen, zu verstehen. Und das war dann der Moment, in dem in angefangen habe, die Menschen und ihre Reaktionen auf ihre Umwelt mit ihren Einflüssen etc. zu fotografieren. Und zwar immer mit diesem Gedanken im Hinterkopf: Um die USA zu verstehen, muss man sich eigentlich nur amerikanische Filme ansehen, denn US-Amerikaner leben die Schauspielerei, sie schauspielern das Leben.

Frage: Worum also genau geht es Dir in Deiner Fotografie?

Antwort: Die eigentliche Herausforderung ist es, die Seele von etwas oder von jemanden einzufangen.

In diesem Sinne: Viel Spaß bei Nicoló Minerbis »Visual Soundtrack of my American Years“!

 

P.S.: Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Schauen Sie sich die ganzen Geschichten hinter den in der Leica Galerie Zingst ausgestellten Serien von Nicolò Minerbi auf der fotogloria-Bilddatenbank an: »Scooter Coast« | »Lebowsky Fest« | »American Graffiti« | »Camel Race« | »How the Evolution Turned the Frontyard Into an Iconic Quotation«  – selbstverständlich können Sie alle Motive auch über fotogloria lizensieren.

P.P.P.S.: fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

120 Jahre VfB Stuttgart – Toby Binder fotografiert Bildband

Stellen Sie sich vor, sie seien schon seit Kindesbeinen an ein glühender Fan von »Ihrem« Fußballverein. Stellen Sie sich weiter vor, sie seien im späteren Leben Reportagefotograf mit Herz und Seele. Und stellen Sie sich nun vor, Sie würden gefragt werden, ob Sie »Ihren« Verein über ein Jahr lang fotografisch begleiten möchten, mit freiem Zugang zu den Spielern, in alle Bereiche, zu allen Spielen und mit dem Endergebnis Bildband…

Es gibt ihn, diesen Traumjob. fotogloria-Fotograf Toby Binder hat ihn gerade abgeschlossen und  seinen Verein, den VfB Stuttgart, für den Bildband der jüngst erschienenen 3-teiligen Chronik in allen nur denkbaren Facetten fotografiert. Horst Walter, der Geschäftsführer der KircherBurkhardt Stuttgart GmbH und federführend in der Umsetzung der Chronik sagt zu der Fotografie von fotogloria-Fotograf Toby Binder: »Uns war schnell klar, dass wir mit Toby Binder den Richtigen für diesen Job ausgesucht hatten. Er ist nicht nur ein ausgezeichneter Fotograf mit dem Blick für außergewöhnliche Motive, er hat sich durch seine sympathische Art auch schnell quasi als zwölfter Mann in die VfB-Mannschaft integriert. Und wer Fußballprofis kennt, weiß, dass sie nicht so schnell andere Menschen so nahe an sich ran lassen.«

Das Ergebnis ist ein absolut sehenswertes Buch und das – erstaunlicherweise – nicht nur für Fußballfans. Es macht Spaß, Toby Binder zu folgen – Ihm, der Mannschaft und den VfB-Fans beim Arbeiten, beim Spielen, beim Mitfiebern, beim Jubeln und auch in die Niederlagen. Es ist ein emotionales Buch und ein sehr persönliches – nicht nur für den Fußballfan, sondern stellvertretend für jedes Thema, bei dem Mensch sich begeistert. Es ist eben das Resultat aus einem Traumjob.

© Toby Binder_fotogloria_VfB_12

fotogloria: Toby, zum 120-jährigen Club-Geburtstag hast Du ein Jahr lang den VfB Stuttgart fotografisch begleitet. Dieser Tage ist der Bildband im Rahmen einer großen Vereins-Chronik mit Deinen Fotos erschienen. Ein Traumjob – wie kam es dazu?
Toby Binder: Für meine Abschlussarbeit an der Kunstakademie Stuttgart habe ich mich ja schon vor langer Zeit intensiv für ein Buchprojekt mit dem Thema Fußball – vor allem auch abseits des Platzes – beschäftigt. Ein ähnliches Projekt nun für »meinen« Club machen zu dürfen, war natürlich ein Traumjob.

Der VfB Stuttgart ist und war schon immer »Dein« Verein. Wie hat es sich angefühlt, den Spielern, dem Team, dem Stadion über so lange Zeit so nah zu sein?
Es ist ein tolles Gefühl, als Fan seiner Mannschaft so nah zu sein, aber ich war ja in erster Linie nicht als Fan sondern als Fotograf im Stadion und es ging vor allem darum, professionell einen Job zu erledigen. Ich glaube dies ist mir bis auf den einen Moment auch ganz gut gelungen, als Martin Harnik im Pokalfinale zum 2:3 für den VfB verkürzen konnte – und ich der einzige Fotograf hinter dem Bayern-Tor war, der nicht fotografiert sondern gejubelt hat.

© Toby Binder_fotogloria_VfB_4

Horst Walter, der Geschäftsführer der KircherBurkardt Stuttgart GmbH und damit verantwortlicher Kreativer der Chronik sagt: »…Toby Binder hat sich durch seine sympathische Art auch schnell quasi als zwölfter Mann in die VfB-Mannschaft integriert…« Wie hast Du gearbeitet?
Da ich selber viele Jahre im Verein gespielt habe, wusste ich ja, wie es in einer Fußballkabine zugeht – und bei Sozialverhalten und den Gesprächsthemen herrscht zwischen Bezirksliga und Bundesliga dann doch weniger Unterschied, als man vielleicht denken würde.
Dass ich zu Beginn des Projektes natürlich ein Fremdkörper war, ist logisch. Aber spätestens nachdem Martin Harnik den Spitzname »Otto« für mich gefunden hatte, der sich bis zum Ende gehalten hat, hätte ich als Maskottchen getaugt – wenn die Saison nur etwas besser gelaufen wäre. Wenn man solche Spielchen mitmacht, kann man sich auch selber ab und zu einen frechen Spruch erlauben und irgendwann wird man dann zumindest so weit akzeptiert, dass man auch in Momenten fotografieren kann, die eigentlich tabu sind.

Das Buch hat sehr viele inhaltliche Facetten – Du warst natürlich bei den Spielen dabei, aber auch in den Ausrüstungskammern ebenso wie im Flugzeug unterwegs zu Auswärtsspielen, in Hotelzimmern oder hast neben Massagebänken gestanden. Waren die Themen von vorne herein festgelegt oder haben sie sich entwickelt? Wie frei konntest Du Dich bewegen?
Wenn ein Projekt über einen so langen Zeitraum wie in diesem Fall läuft, kann man natürlich nicht vorab im Detail festlegen, wie genau es am Ende aussehen wird. Uns war klar in welche Richtung es gehen soll und trotzdem musste man sich während des Jahres immer wieder den Gesamtüberblick verschaffen »Was haben wir schon? Was fehlt noch?« etc. Das Ergebnis dieser Überlegung wurde dann mit den Verantwortlichen vom VfB abgewogen und es wurde versucht, mir möglichst viel Bewegungsspielraum einzuräumen. Dass ich natürlich gerne noch viel mehre Einblicke bekommen und mich öfter in der Kabine herumgetrieben hätte, zum Beispiel auch einmal nach einer Niederlage, ist klar. Aber für die inzwischen wahrscheinlich im Profisport üblichen Bedingungen haben wir mit Sicherheit einen einzigartigen Einblick in das Innenleben eines Bundesligavereines bekommen und auch festgehalten.

© Toby Binder_fotogloria_VfB_8

Die Spieler haben sich jeweils ein Lieblingsbild ausgesucht. Wie kann man sich das vorstellen – habt Ihr jeweils die Köpfe über dem Bildschirm zusammen gesteckt?
Ich hatte im Wintertrainingslager eine Kiste mit 10×15-Abzügen von etlichen der bis dahin entstandenen Motive dabei. Diese haben wir dann im großen Saal auf den Tischen ausgebreitet und jeder Spieler hat sein Lieblingsbild per Post-it markiert. Interessant war für mich zu beobachten, wer sich wie lange mit welchen Bildern beschäftigt, wie darauf reagiert und auch untereinander kommentiert wird.

Die Vereins-Chronik ist dieser Tage erschienen und ist in der Bücherlandschaft sicher ungewöhnlich – Fotos, Grafik, Typo, Layout, alles ist sehr liebevoll und vor allem sehr schick aufeinander abgestimmt. Wie war die Arbeit an dem Buch?
Man merkt dem Endprodukt schon an, dass die Zusammenarbeit mit der Redaktion und Grafik von KircherBurkhardt sehr eng, immer gut aufeinander abgestimmt und darüber hinaus sehr freundschaftlich war, das heißt wir konnten sehr oft und offen zum Beispiel über Dinge wie Bildauswahl, Bildkombinationen undsoweiter sprechen.

© Toby Binder_fotogloria_VfB_6

Welches Erlebnis aus diesem Jahr Fotografie wirst Du nie vergessen?
Es gab da unzählige Momente, die sicher immer in Erinnerung bleiben werden; und diese resultieren sowohl aus Begegnungen mit den Spielern als auch mit dem Team hinter dem Team im Verein und in besonderer Weise auch mit den Fans. Das kurioseste Erlebnis war wahrscheinlich aber, als mich der Zeugwart des VfB morgens um sieben per Telefon aus dem Bett geklingelt hat: Am Vortag hatte der VfB das Pokal-Halbfinale gewonnen und Georg Niedermeier hatte mir seine Hose geschenkt – samt dem darin versteckten Glückspfennig! Da am Wochenende schon das nächste Spiel anstand, musste der Pfennig per Kurier zurück nach Stuttgart!
Aber das ganz Besondere war sicher, die Chance zu haben einen Bundesligaclub ein komplettes Jahr lang so intensiv begleiten zu können.

 

* Toby Binder schloss 2005 in Stuttgart ein Studium in Kommunikationsdesign und Fotografie ab und fokussiert seine Arbeit seither auf Umwelt- und Gesellschaftsthemen. Schon früh führten ihn Reportagereisen nach Afrika, so dokumentierte er die Müttersterblichkeit in Sierra Leone oder verfolgte den Betrieb auf der Geburtsstation eines malawischen Krankenhauses; auch in Osteuropa oder Lateinamerika stellte er seinen differenzierten, aber nie ins Gekünstelte umschlagenden Sinn für Farbe und Gestik in den Dienst der Unterprivilegierten und Randständigen. Toby Binder lebt in München.

Über fotogloria können Sie Toby Binder gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich gerne und jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

Leica Galerie – Didier Ruef zeigt seine »Animals‘ World«

Jeder Fotograf hat sein thematisches Steckenpferd, an dem er oft entlang seiner ganzen Laufbahn arbeitet. So entstehen teils kuriose, teils persönliche, vielleicht banale und nicht selten in die Hunderte gehende Bildersammlungen, die sich Ihren Weg in die Öffentlichkeit – je nach Ausprägung – erst bahnen müssen. Nicht so Didier Ruefs fotografischer »roter Faden«: Seit Anbeginn seiner Karriere fotografiert der fotogloria-Fotograf Tiere. Besser gesagt: Menschen und ihre Beziehungen zu Tieren. Immer als »Beiwerk« zu seinen Aufträgen, die ihn rund um den Globus reisen lassen. Und das immer so gut, so stetig humorvoll und in einer solchen Vielfalt, dass seine Arbeit »Animals‘ World« nun mit einer großen Schau in der Leica Galerie in Zingst gewürdigt wird – die Eröffnung ist am 4. Oktober 2013 ab 17.30 Uhr im Rahmen des »Fotoherbstes Zingst«.

Klaus Tiedge, der Kurator der Ausstellung sagt zu Didiers Arbeiten: »Es sind klassische bildjournalistische Tugenden, die Didier Ruef auszeichnen. Den erzählenden Höhepunkt einer Situation versteht er in wirkungsvoll gestalteten, sehenswerten Fotografien zu erfassen. Idealerweise ist die Leica seine Kamera für diese Arbeitsweise. Er steht damit in der Tradition beispielsweise eines Cartier Bresson. Die Agentur fotogloria hat sich bei der Suche nach außergewöhnlicher zeitgenössischer Fotografie als extrem leistungsstark bewährt. Sie erfüllt damit eine wichtige Funktion in der Fotoszene.«

USA, spanish Harlem å© Didier Ruef

fotogloria: Wann hast Du die ersten Bilder zu Deinem Langzeitprojekt »Animals‘ World« fotografiert?
Didier Ruef: Ich habe die ersten Bilder gemacht, als ich als professioneller Fotograf angefangen habe – das war 1985.

Warum Tiere?
Ich bin mit Hunden und Katzen aufgewachsen und sie immer geliebt… Im Ernst: Mein großes fotografisches Thema war und ist der Mensch – wo und wie leben die Menschen, was treibt sie an, was treibt sie um. Und Tiere sind – egal wo Du hinkommst – immer mit dabei. So habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Tier rund um die Welt aufzuspüren und zu fotografieren – im Optimalfall mit einer gehörigen Prise Humor.

Evening suit and bow tie. Swans.

Deine Bilder sind tatsächlich sehr komisch – was denkst Du über den Humor in der Fotografie?
Die Welt in der wir leben, kann Humor gebrauchen. Oder auch Ironie. Die Situationen auf meinen Bildern sind immer real, nie gestellt, es sind Alltagsszenen und damit – auch in ihrer Komik – stellvertretend für unsere Zeit.

Arbeitest Du immer noch an der Serie?
Ja, das mache ich. Mein Ziel sind weitere 20 starke Bilder und dann veröffentliche ich ein weiteres Buch.*

Russia. Birds. Communist statue. Star

Deine »Animals‘ World« wird in einer großen Ausstellung in der Leica Galerie ausgestellt – wie denkst Du darüber?
Eine Show in der Leica Galerie in Zingst zu haben ist großartig. Die freundschaftliche und herzliche Atmosphäre ist toll, um dem Publikum meine Bilder und meine Sicht auf die Dinge näher zu bringen – ich hoffe, die Zuschauer haben Spaß und nehmen vielleicht auch den ein oder anderen kritischen Gedanken mit.

HIER sehen Sie eine Auswahl aus Didier Ruefs Projekt »Animals‘ World«. Bei allen Lizensierungswünschen oder sonstigen Fragen melden Sie sich gerne und jederzeit bei fotogloria unter +49 (0)40 609 42 906 -0 oder auch unter info@fotogloria.de.

*Der schweizer Verlag QTI hat einen kleinen, aber feinen Bildband von Didier Ruefs »Bestiarium« herausgebracht. ISBN:  978-88-85922-14-3

Neon – Toby Binder fotografiert Reportage über fairen Erzabbau im Kongo

Man sagt, die engagierte und außerdem finanzierte Reportage sei eine vom Aussterben bedrohte Gattung. Zwar ist es tatsächlich so, dass sie mittlerweile im großen Reigen der fotografischen Möglichkeiten vergleichsweise nur noch eine Nische besetzt – und leider permanent unterbezahlt wird – aber in der gesellschaftlichen Bedeutung ist und bleibt sie ein Schwergewicht.

Deswegen ist es immer wieder schön, gute Reportagen über mehrere Seiten gedruckt zu sehen. Eines der besten aktuellen Stücke ist derzeit in der Neon zu sehen. Das Münchner Magazin schickte fotogloria-Fotograf Toby Binder für eine Geschichte über fairen Erzabbau in den Kongo. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, selbst für einen erprobten und erfahrenen Fotografen wie Toby Binder. fotogloria hat ihn zu seinen Erfahrungen befragt.

fotogloria: Du bist für Neon in den Kongo gefahren, was war Deine Aufgabe?
Toby Binder: Ich habe gemeinsam mit dem Redakteur Jörg Endriß die Arbeit in einer Mine dokumentiert, in der Zinnerz legal abgebaut und exportiert werden darf, da sie nicht von bewaffneten Gruppen kontrolliert wird und somit als „konfliktfrei“ gilt; das Material aus dieser Mine wird dann unter anderem im „Fairphone“ verbaut werden, das im Sommer auf den Markt kommt – das erst Smartphone, das komplett aus zertifiziert „konfliktfreien“ Materialien hergestellt wird.

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Wie hast Du Dich auf die Reise vorbereitet und was konntest Du von Deutschland aus organisieren?
Wir hatten Kontakt zu der Organisation ITRI, die diese Zertifizierung vor Ort durchführt. Dadurch war es dann im Kongo einfacher, an die ganzen nötigen Genehmigungen zu kommen. Aber trotz guter Vorbereitung passieren natürlich immer wieder Überraschungen; so sind wir z.B. 2 Tage in der Provinzhauptstadt Bukavu festgesteckt, bis endlich jemand vom Minenministerium zu sprechen war.

Wie bist Du mit den Minenarbeitern in Kontakt gekommen?
Zuerst über ITRI, deren lokaler Partner uns auch in die Mine von Nyabibwe begleitet hat; vor Ort versucht man dann ein Gespür für geeignete Protagonisten zu entwickeln. Die Hauptperson unserer Geschichte, Rugangu, haben wir dann abends im „Café de Mine“, dem zentralen Treffpunkt des Ortes, gefunden und angesprochen.

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Wie arbeitest Du in solchen Situationen – als stiller Beobachter, in ständigem Kontakt etc.?
Teils, teils, man muss natürlich den Kontakt mit den Menschen suchen und auch erklären, warum man plötzlich in ihr Leben platzt – um sich dann aber auch, sobald eine gewisse Vertrautheit hergestellt ist, wieder zurückzuziehen und zu beobachten – ohne dass man dann noch groß wahrgenommen wird. Vor allem in der Dunkelheit der Stollen hat das auch ganz gut funktioniert!

Was war der schwierigste Moment in der Geschichte?
In die – oft nur hüfthohen – Erdlöcher zu kriechen und dann nur im Schein der Stirnlampe bis zu 70 Meter in den Berg zu krabbeln hat schon Überwindung gekostet und man denkt sich zuerst: so schnell wie möglich wieder raus! Aber sobald man am Fotografieren ist, vergisst man Zeit und Raum und konzentriert sich nur noch auf das Bild.

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Und der schönste?Mit einem guten Ergebnis wieder rauszukommen! Aber auch die anerkennenden Blicke der Minenarbeiter, die abends im „Café de Mine“ der komplett verdreckten Kleidung galten; und Rugangu mit etwas Stolz berichtet: „Ja! Er war wirklich im Berg!“

Wie viel Zeit hattest Du für die Reportage?
Alles in allem 10 Tage, aber sowohl die Organisation (bis man alle Genehmigungen und Stempel hat!) als auch die Anreise (zu Land, Wasser und Luft) war sehr aufwendig; im Minenort Nyabibwe selbst waren wir 3 Tage.

 

* Toby Binder schloss 2005 in Stuttgart ein Studium in Kommunikationsdesign und Fotografie ab und fokussiert seine Arbeit seither auf Umwelt- und Gesellschaftsthemen. Schon früh führten ihn Reportagereisen nach Afrika, so dokumentierte er die Müttersterblichkeit in Sierra Leone oder verfolgte den Betrieb auf der Geburtsstation eines malawischen Krankenhauses; auch in Osteuropa oder Lateinamerika stellte er seinen differenzierten, aber nie ins Gekünstelte umschlagenden Sinn für Farbe und Gestik in den Dienst der Unterprivilegierten und Randständigen. Toby Binder lebt in München.

HIER sind die Arbeiten von Toby Binder zu sehen. Und natürlich kann man ihn auch für Aufträge buchen – melden Sie sich gerne und jederzeit unter 040 609 42 906 oder info@fotogloria.de.