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fotogloria Projekmanagement: Neue Motive für DHL Freight mit Christoph Papsch

Große Fotoproduktionen können etwas länger dauern, es gehen Tage, Wochen, Monate und in diesem Fall sogar über ein Jahr ins Land, ehe die Motive nicht nur sorgfältig geplant und organisiert, sondern so perfekt umgesetzt sind – eben genau so, wie Kunde und Fotograf es sich wünschen: Gemeinsam mit dem fotogloria-Fotografen Christoph Papsch haben wir, verantwortlich für das gesamte fotografische Projektmanagement, seit dem Spätherbst 2016 an neuen Motiven für die DHL Freight gearbeitet und das letzte Bild nun – jüngst aus der Postproduction kommend – abgesegnet.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, das findet auch Katja Bruns, ihres Zeichens Senior Manager Marketing von DHL Freight und verantwortlich für die gesamte Produktion: »Die Zusammenarbeit mit Mike Gamio von fotogloria und mit Christoph Papsch war für mich durchweg positiv. Angefangen bei der Vorbereitung und Planung der Shootings bis zur finalen Umsetzung. Vorausschauend, umfassend und kreativ. Anforderungen wurden verstanden und entsprechend gut übersetzt.
Für mich persönlich wichtig, dass bei den Produktionen auch eine gute Portion Spaß dabei war. Wichtig, da die Umsetzung insgesamt sehr zeitintensiv war und für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der persönliche Faktor eine nicht unwichtige Rolle spielt.«

Und wie Christoph und Mike sich zwischen Mietautobahnen, gelben LKW, Drohnen und Co. verstanden und organisiert haben, ist hier nachzulesen:

Christoph, bitte erzähle uns kurz, was der Inhalt der DHL-Shootings war.
Christoph Papsch: Die Veränderung im Corporate Design hat DHL Freight im Spätherbst 2016 zum Anlass genommen, neue Fotos zu planen und erstellen zu lassen. Motive waren dabei grob gesagt die Produkte und Dienstleistungen des Logistik-Dienstleisters. Konkret heißt das: Es sollten Szenen verschiedener LKW beim Be- und Entladen, im Fahren, mit Personen usw. fotografiert werden. Weitere Motive waren: Umschlaglager, Hochregallager, im Office, Kundenszenen.

Wie bist Du an die Bilder rangegangen – technisch und inhaltlich?
Christoph: Technisch – Fotografiert habe ich mit Canon 5DsR und 50 Mio Pixeln. Gerade bei den bewegten Motiven war die KB-Spiegelreflex sehr handlich. Zudem passt die 5D perfekt unter den Freeflight Alta-Copter, mit dem wir einige Landschaften aus der Luft fotografiert haben. Teilweise kam bei den Motiven in Lagern und Offices meine Profoto-Blitzanlage zum Einsatz.

Inhaltlich – Bei den Motiven muss man unterscheiden: Zum einen gab es diejenigen Motive, deren Location vorgegeben war wie z.B. Lager und Büros. Mike und ich haben uns vorab diese Locations zusammen mit dem Kunden angeschaut und festgelegt welche Motive wie an welcher Stelle und mit welchen Personen fotografiert werden. Der direkte Austausch mit dem Kunden war sehr fruchtbar, gerade wenn man vor Ort feststellt, dass gewisse Motiv-Vorstellungen nicht ohne Weiteres umsetzbar sind, es dafür aber andere Möglichkeiten gibt. Bei diesen Motiven standen oft die Personen im Mittelpunkt der Motive, deren Einsatzbereitschaft und Ausstrahlung entscheidend waren. Die Motive sollten durch den Einsatz echter Mitarbeiter authentisch wirken.

Dann gab es auf der anderen Seite die Motive mit fahrenden LKW. Wie die fertigen Bilder aussehen sollten, war uns allen klar: authentisch, klar und fokussiert auf das jeweilige Produkt. Außerdem sollten die Bilder möglichst »echt« fotografiert werden und nicht per CGI am Computer zusammengesetzt werden. Nun mussten zunächst die passenden Landschaften gefunden werden. Überlegungen wie folgende mussten wir anstellen: Wo gibt es eine Straße, an einer hübschen Location und mit passendem Hinter- wie Vordergrund, auf der wir ungestört zwei bis drei 40-Tonner fotografieren können, bei der das Licht aus der richtigen Richtung kommt und es obendrein keine Fahrverbote für LKW gibt. Es ist ja nicht so, dass man mal eben im Handumdrehen mit einem Sattelauflieger oder einem Wechselbrücken-Gliederzug von A nach B fährt…

Mike, was war Deine Aufgabe bei den Shootings?
Mike Gamio: Meine Aufgabe war das gesamte fotografische Projektmanagement. In Zusammenarbeit mit Christoph und Frau Bruns von DHL Freight habe ich die Models ausgesucht, Locations besichtigt, aber habe dann auch von Hamburg aus die Abläufe der Shootings geplant. Ich musste versuchen die Wünsche von DHL Freight bezüglich Locations oder Motive umzusetzen oder gute Alternativen zu finden. Zum Beispiel wurde gewünscht, auf einer Autobahn zu fotografieren. Einzelne Bilder konnten wir vor Ort an der Autobahn verwirklichen, aber für die meisten Motive haben wir tatsächlich eine ganze Autobahn gemietet, auf der wir in Ruhe den ganzen Tag shooten konnten.

Wie war die Zusammenarbeit?
Christoph: Beim allerersten Gespräch mit dem Kunden wurde schnell klar, dass die gewünschten Motive einiges an Planung erfordern würden. Grundsätzlich mag ich neben der eigentlichen Fotografie auch das Organisieren einer Fotoproduktion. Hier allerdings ahnte ich, dass dies viel Zeit und Planung in Anspruch nehmen würde, weshalb der Kunde sich eine begleitende Agentur wünschte und wir deshalb fotogloria mit ins Boot geholt haben.

Eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Die Zusammenarbeit mit fotogloria war großartig. Mike hat perfekt und vor allem verlässlich und professionell organisiert. Er stand dem Kunden sowie auch mir stets mit Rat und Tat zur Seite.

Mike: Mit Christoph haben wir sehr eng und gut zusammen gearbeitet. Jeder Schritt wurde abgesprochen und zusammen entschieden. Und Christoph hat auch in jeder Situation die Ruhe bewahrt, was sehr angenehm war.

Welches war der jeweils beste und schrecklichste Moment?
Christoph: Der beste Moment war stets der, wenn die Tagesproduktion abgeschlossen, ich selbst mit den fotografierten Bildern zufrieden war und ich die Erwartungen des Kunden erfüllt oder sogar übertroffen habe.

Der schrecklichste Moment: Der Tag, an dem wir für mehrere tausend Euro eine Mietautobahn für die LKW-Fahrszenen gebucht haben, mit einem 9-köpfigen Team und drei LKW früh morgens vor Ort waren und es dann – entgegen der Wettervorhersage – den halben Tag dichten Nebel gab… Wobei dabei trotzdem sehr gute Aufnahmen entstanden sind, die der Kunde heute gerne verwendet!

Mike: Geht mir genauso, der schrecklichste Moment war eindeutig der, als wir morgens bei der Mietautobahn ankamen und wir trotz einer anderen Wettervorhersage das Ende des Autos vor lauter Nebel nicht sehen konnten. Es dauerte tatsächlich bis in den frühen Nachmittag, bis wir freie Sicht hatten. Zum Glück hat Christoph dann so schnell und gut gearbeitet, dass wir trotz des Nebels aus dem Tag gute Ergebnisse mitgenommen haben.

Die Mietautobahn an sich war schon eins der Highlights bei dem ganzen Projekt, da man ja selten an solch einem Ort sein kann. Auf einer Autobahn zu stehen ist an für sich schon komisch und dann noch mit der Drohne oder gar mit dem Auto den LKW zu jagen, das hat Spaß gebracht.

Nach über einem Jahr ist der Auftrag in diesen Tagen nun abgeschlossen – wie lautet Euer Fazit?
Christoph: Das ganze DHL-Projekt hat mir sehr viel Spaß gemacht: Netter Kunde, nette Models, tolles Team, spannende Motive, coole Trucks, super Locations. Gerade bei solch großen Projekten ist eine gute Organisation entscheidend. Das alles hat wunderbar geklappt und auch der Kunde war mehr als zufrieden.

Mike: Ich fand die Zusammenarbeit mit Frau Bruns von DHL extrem angenehm, was sicherlich bei solch einem großen Unternehmen nicht selbstverständlich ist. Und das Arbeiten mit Christoph hat auch sehr viel Spaß gebracht – ich freue mich auf den nächsten Großauftrag mit ihm!

 

* Das Besondere an der Fotografie von Christoph Papsch ist die perfekt im Bild platzierte Mischung aus ungewöhnlicher Perspektive und emotionalem Moment – stets begleitet von einer differenzierten Beobachtung und einem leisen Humor. Aus all diesen Komponenten entstehen kraftvolle, inhaltsreiche und charismatische Fotos. Bilder, die Spaß machen. Christoph Papsch lebt in Bonn.

**fotogloria vertritt Christoph Papsch und seine Corporatefotografie exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

***Sie suchen jemanden, der Ihnen bei einem komplexen fotografischen Projekt mit Rat, Tat, Geduld und Know-How beiseite steht? Und jemanden, der auch eigene Ideen beizusteuern weiß? Dann sind Sie bei fotogloria Projektmanagement richtig: info@fotogloria.de oder +49 (0)40 609 42 906 -0. Mehr dazu gibt es auch HIER zu lesen.

 

 

fotogloria kann: PROJEKTMANAGEMENT

Wir sind darin erprobt, komplexe Aufgaben fotografischer und organisatorischer Natur zu bewältigen, denn wir sind erfahren in unserem Handwerk. Mit sorgfältiger Planung, Geduld und der nötigen Flexibilität realisieren wir sowohl langfristige, als auch internationale Projekte mit einem oder mehreren Fotografen. Oder beides zusammen. Lassen Sie uns Ihre Ideen wissen – wenn sie machbar ist, sind wir dafür die Richtigen.

Was heißt Projektmanangement im Zusammenhang mit Fotografie?
In unserem Fall heißt das, dass wir – neben der »normalen« Fotografen und -Shooting-Vermittlung – auch sehr gerne komplexe und längerfristige Aufgaben für unsere Kunden planen. Für eines unserer umfassendsten Projekte haben wir etwa für den Deutschen Industrie- und Handelskammertag realisiert – es galt rund 100 Berufe in anderthalb Jahren zu recherchieren, zu terminieren und letztlich zu fotografieren. Das braucht neben einer hervorragenden Organisation Geduld, hin und wieder Spontanität und vor allem eine gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.
Komplexe Aufgaben schrecken uns also nicht. Im Gegenteil: Sie spornen uns an, fordern uns heraus und bringen uns zu allem Überfluss Spaß.

Wenn ich nur eine vage Projektidee habe, könnt Ihr mir bei der Ausformung derselben behilflich sein?
Gerne, das können wir mit am Besten. In den vielen Jahren in der Branche haben wir nämlich eines besonders gut gelernt: Wir können zuhören. Und anschließend das Gehörte in eine machbare Form bringen.

Was genau bietet Ihr denn in punkto Organisation und Administration an?
Das Rundum-Sorglos-Paket: Wir kümmern uns um die komplette Organisation, Terminierung, Rechteklärung, Shootingorganisation, Abrechnung und alle geschätzten tausend Kleinigkeiten, die es rund um ein reibungsloses Projekt zu bewältigen gilt.

Eine letzte Frage: Entwickelt Ihr auch eigene Ideen für Projekte?
Ja. Mit Leidenschaft– dürfen wir mit einer Idee an Sie herantreten? Kurze Nachricht genügt und wir werden versuchen, Sie zu überraschen.

 

*Sie suchen jemanden, der Ihnen bei einem komplexen fotografischen Projekt mit Rat, Tat, Geduld und Know-How beiseite steht? Und jemanden, der auch eigene Ideen beizusteuern weiß? Dann sind Sie bei fotogloria Projektmanagement richtig: info@fotogloria.de oder +49 (0)40 609 42 906 -0!

Wir stellen vor: Superlative – Made in Germany

Nach über 8.000 Kilometern kreuz und quer mit der Großbildkamera durch Deutschland, nach Wochen und Monaten an Telefon und Rechner und vor allem nach vielen tollen und unglaublichen Begegnungen stellen wir voller Stolz und Freude unsere »Superlative – Made in Germany« vor!

»Superlative – Made in Germany« ist ein freies fotografisch-künstlerisches Projekt von dem fotogloria-Fotografen Christoph Morlinghaus und von uns als Ideengeber, konzeptionelle und organisatorische Kraft.

Und das ist die Idee hinter dem Projekt:

»Seit jeher streben die Menschen nach Superlativen – schneller, besser, höher, effektiver, weiter, mehr.

Superlative stehen für Fortschritt, für Zukunft, für Träume. Sie sind eine sich fortwährend weiter entwickelnde Leistungsschau der Menschheit. Und sie versetzen uns immer wieder aufs Neue ins Staunen über die Möglichkeiten von Ingenieurskunst, Architekturwagnissen, Design- konzepten & Co. Denn sie zeigen: Alles ist möglich.

Wir zeigen, was Menschen möglich machen. In Fotografien von Christoph Morlinghaus.

Und im direkten Umfeld, denn wir machen uns auf die Suche nach »Superlative – Made in Germany«

»Made in Germany« steht dabei für international anerkannte Leistungen, für innovatives Denken und nicht zuletzt für nachhaltiges Handeln in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belangen.

Diese Ansätze wollen wir mit sorgsam ausgewählten Superlativen zu einem Gesamtbild zusammenfügen, das im Ergebnis einen Blick auf den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stand Deutschlands erlaubt.«

Nach über einem Jahr Arbeit an dem Projekt stellen wir nun die ersten Ergebnisse auf der Superlative-Website vor – im Jahr 2016 haben wir 20 Superlative fotografiert, bis Ende 2017 sollen bis zu 20 weitere Superlative folgen.

P.S.: So ein Projekt lässt sich nur mit großartigen Partnern und Sponsoren realisieren und wir sind glücklich und dankbar über die Unterstützung von: BDI – Bundesverband der Deutschen Industrie, GEO, Olympus Deutschland, Österreich & Schweiz, UP There, Everywhere, Kodak Alaris und der VG BildKunst.

P.P.S.: Natürlich haben auch einige Menschen mit unermüdlichen Engagement an dem Projekt mitgearbeitet, als da wären: fotogloria-Fotograf Christoph Morlinghaus, die beiden fotogloria-Grüner und -Geschäftsführer Edda Fahrenhorst und Mike Gamio, Raphael Janzer als Fotograf der Projektokumentation, Kilian Palis und Jan-Erik Mohrmann von unserem Partner der Agentur UP there, everywhere und immer mit einem guten Rat dabei: Klaus Tiedge.