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Horizonte-Countdown 2017 | Philippe Roy

Die Meere der Welt sind  das größte Ökosystem der Erde, aber Überfischung, Verklappung, Unfälle auf Ölplattformen oder Plastikmüllstrudel stören das empfindliche Gleichgewicht immer mehr. Darum ist es Zeit zu handeln. Für jeden von uns.

Die Ausstellung »Pick It Up« ist ein Aufruf zum Handeln, denn jeder kann Müll an den Ufern der Meere aufsammeln (ein Foto davon machen und ebenjenes weiterverbreiten) und vernünftig entsorgen. Und das auf der ganzen Welt, im Alltag oder im Urlaub. Gezeigt wird die Schau übrigens auf dem 10ten Umweltfotofestival horizonte zingst und wir haben dafür 13 Fotografen weltweit gebeten, vor ihrer Haustür Plastikmüll zu sammeln und ein Foto daraus zu machen.

Heute: Philippe Roy – Ningbo | China | Asien | Ostchinesisches Meer

Where did you take your photo?
I took it at the sea port of Ningbo. It’s a 2nd tier city about 4 hours away from Shanghai.

Why did you shoot in that way?
I was on assignment for ELLE Deco. We’ve been doing a lot of travel stories for them lately, and we were at the port because Nantong is well known for its sea food.

How long did you search for the motif?
We were waiting for a boat to come into port so we could capture the fishermen unloading their catch. So while we waited I walked around the area. A lot of the fishermen have temporary houses right at the port, where they can sleep, play cards or drink tea while they wait for their next shift. But like many rural areas in China they have a habit of throwing things out the window instead of collecting, recycling and/or reusing. Though I was completely disgusted at how fishermen treat their own environment… essentially killing what makes them live, in the most ironic ways, I was also fascinated by how much of an insight this archeological pile of trash was. Playing cards, alcohol bottles, boots, gloves… all just thrown out the window, just meters away from where they live.

Did you learn anything out of the project?
To be honest, I’m unclear what to say… except for building public awareness to how fucked up we are as a species…

Who are you?
I’m a Canadian photographer from Montreal. I have lived in London, Delhi, Sao Paulo and now in Shanghai, where I have been since 2003. I shoot mainly commercial assignments with either a lifestyle or industrial focus.

 

P.S.: Ob Werkshalle, Fertigungsstraße, Qualitätskontrolle oder Lager. Ob Mitarbeiter, Führungsstab oder Produktpalette – Philippe Roy bewegt sich mühelos an allen Stationen, die zu einer guten Unternehmenskommunikation gehören. Seine Bilder zeigen alles, was wichtig ist: Konzentriert, auf den Punkt gebracht und das in höchster fotografischer Qualität. Philippe Roy lebt in Shanghai, China, und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

* Quelle: »Das Ozeanbuch« von Esther Gonstalla, erschienen im Erdgeschoss Verlag mit der ISBN 978-3-943118-06-3

Horizonte-Countdown 2017 | Claus Sjödin

Plastikmüll ist überall in den Ozeanen der Welt zu finden. Und auch an den Ufern, in Buchten, Flussmündungen oder an den schönsten Sandstränden, das hat jeder schon gesehen. Sehen, vorbeigehen, das Strandhandtuch vom Müll abrücken oder sich darüber aufzuregen alleine reicht aber nicht – jeder Mensch ist aufgerufen, hinzusehen, hinzugehen, aufzuheben und zu entsorgen. Ein paar Minuten pro Strandtag, pro Spaziergang reichen und ein kleiner, aber sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz ist geleistet.

Und wenn das dann noch fotografiert und gepostet wird, dann erreicht diese Botschaft  auch noch mehr Menschen!

Die Ausstellung »Pick It Up«, die im Rahmen des zehnten Jubiläumsfestivals horizonte zingst gezeigt wird, soll genau dazu aufrufen. Wir haben Fotografen auf der ganzen Welt gebeten, zu sammeln und ein Foto zu machen – als Beweis, als Aufruf, zum Nachahmen.

Von heute an bis zum Start des Festivals stellen wir jeden Tag einen der Fotografen vor, die ein Bild für die Ausstellung »Pick It Up« gemacht haben.

Heute: Claus Sjödin |Aarhus | Dänemark | Europa | Nord- und Ostsee

Where did you take your photo?
Plastic collected at the beach 1 km north of Søndervig on the west coast of Denmark (Northsea)  and the photo was taken at Mariendal Strand (Mariendal Beach) on the east coast of Jutland/Denmark just 15 km south of Aarhus. The sea here is called a part of the entrance to the Baltic Sea.

How long did you collect the plastic waste?
The plastic was collected within 25 minutes by two persons. There is only about half of the collected plastic on the line in the picture.

Why did you shoot in that way?
Its a process – this picture was not my intension when I first was asked to participate. But the it developed over days and became this….. Why? I can not tell – but it has something to do with the nature of plastic. It’s everywhere in the water, in the air – in the North Sea, in the Baltic Sea, in all the oceans all over the world. On the outside the picture is, I hope, a beauty picture but if you think a lille deeper also quite scaring…..

 

P.S.: Claus Sjödin ist ein zurückhaltender, sehr genauer und dabei aber immer ein äußerst zugewandter Beobachter. Für seine Motive – ob Mensch oder Maschine – entwickelt er sorgfältig das passende Umfeld und das richtige Licht. Um dann im richtigen Augenblick ein gutes Foto zu machen. Claus Sjödin lebt in Aarhus, Dänemark, und arbeitet überall.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Ian MacLellan

Etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen pro Jahr in die Meere der Welt*. Plastikteile werden in allen Größen und in allen Ozeanen rund um den Planeten gefunden – in der Arktis ,  auf Meeresböden, in den Mägen der Meeresbewohner und an den schönsten Sandstränden.

Diese mehr und mehr den Lebensraum der Ozeane – und damit gleichzeitig auch die Menschheit – bedrohende Menge an Plastikmüll hat das Umweltfotofestival »horizonte zingst« in diesem Jahr dazu veranlasst, ihr Festival unter das Leitthema »S.O.S. – Save Our Seas« zu stellen. Um aufmerksam zu machen. Und um die Fotografie noch stärker als Instrument für den aktiven Naturschutz einzubinden.

Wie also lässt sich das Thema so umsetzen, dass es gleichzeitig aufrüttelt, einen Blick auf die weltweite Plastikmüll-Verschmutzung der Meere ermöglicht, zum Nachahmen und zum Handeln aufruft und dabei auch noch fotografisch spannend ist?

Die Ausstellung »Pick It Up« macht all das. Und dafür hat fotogloria nicht nur das Konzept entwickelt, sondern ihre internationalen Fotografen-Kontakte angesprochen und sie gebeten, an den Meeren, Stränden oder Gewässern vor der Haustür Plastikmüll zu sammeln und daraus ein Bild zu machen.

Ab dem 20. Mai nun wird in Zingst das Ergebnis der Aktion gezeigt, die möglichst viele Nachahmer finden soll, die selber losgehen, hinsehen, aufsammeln, den gesammelten Plastikmüll fotografisch dokumentieren und – mithilfe des Fotofestivals horizonte zingst – die Fotos weiter verbreiten, also selber und im besten Sinne Naturschutz mit der Kamera betreiben.

Von heute an bis zum Start des Festivals stellen wir jeden Tag einen der Fotografen vor, die ein Bild für die Ausstellung »Pick It Up« gemacht haben.

Heute: Ian MacLellan – Boston | USA | Nordamerika | Nordatlantik

Where did you take the photo?
I took this photo on Revere Beach at sunrise. Revere Beach was the very first public beach in the USA but it’s current reputation is as a dirty place. I used to come to this beach in college to swim and surf at a beach a few miles away. I have definitely found some strange things on this beach in the past including an extraordinarily large rodent carcass that had been puffed up by time in the water and resembled a monster.

Why did you shoot in that way?
I took this photograph using a tripod and off-camera flash. I wanted to use a long exposure to get some movement in the ocean and I wanted to use a flash to really make the trash clear.

How long did you collect the plastic waste?
This morning I only collected waste for 2 hours before I had to go to an assignment. This project inspired me to collect more trash though and encourage others to clean up our beaches.

Did you learn anything out of the project?
Working on this project, was definitely an alarming experience. I barely had to walk 20 feet to find another piece of plastic trash to pick up.

Who are you?
I am a freelance photographer and filmmaker based in Boston, MA. I love swimming and surfing and spend as much time as I can in the water.

 

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

*Laut einem Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP) von Ende 2014