Schlagwort-Archive: Personal Marketing

Ahrens + Steinbach: Doppelseite im Evonik Magazin

Es gibt Bilder, über die freut man sich immer wieder – weil sie einfach so gut sind, so außergewöhnlich, in einem spannenden Kontext entstanden sind oder einfach nur schön anzusehen sind. So ein Bild hat das fotogloria-Fotografenduo im Kontext der Ausbildungsfotografie für die Lehrstellenbörse des DIHK gemacht. Bei der Brauerei Warsteiner. Und da es eben ein so besonderes Bild ist, freut es uns auch sehr besonders, das das aktuelle Evonik-Magazin »Die Zukunft der Arbeit« eine Doppelseite aus dem Bild gemacht hat.

 

* In welchem Rahmen und wie die knapp 100 Berufsbilder entstanden sind, lesen Sie HIER

** Viele der enstandenen Motive stehen übrigens über die fotogloria BERUFSBILDER Datenbank zur Lizensierung bereit – bitte HIER entlang.

*** Als Kreativ-Verbund haben sich Silvia Steinbach und Christian Ahrens auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftraggeber oder Unternehmen. Ahrens + Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens + Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.

fotogloria vertritt Ahrens+Steinbach exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie das Duo gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Places-Eintrag bei picturemaxx: BERUFSBILDER Datenbank

Die fotogloria BERUFSBILDER Datenbank hält ca. 800 aktuelle und sorgfältig editierte Bilder von 62 Berufen für Sie bereit.

Von der Fahrzeuginnenausstatterin zum Glasapparatebauer, vom Feuerwehrmann zur Produktionsmechanikerin – die ständig wachsende Kollektion zeigt außergewöhnliche und sehr gute Bilder von den verschiedensten (Ausbildungs-)Berufen.

Und damit Sie problemlos die Bilder anschauen und unkompliziert zum layouten laden können, haben wir aus der BERUFSBILDER Datenbank einen neuen Places-Eintrag bei picturemaxx gemacht!

Für die passgenaue Lizenzierung melden Sie sich gerne und jederzeit bei dem fotogloria BERUFSBILDER Spezialisten Jochen Raiß: jochen.raiss@fotogloria.de, 040 609 42 906 -0

Ist der gesuchte Beruf nicht dabei? Melden Sie sich auch gerne in diesem Fall und wir suchen mit Ihnen nach der besten Lösung – selbstverständlich fotografieren wir für Sie auch gerne maßgeschneidertes Bildmaterial.

fotogloria_Picturemaxx_2

BERUFSBILDER Datenbank: Vierte Broschüre mit Fachkräftebüro

Der viel zitierte Fachkräftemangel ist und bleibt ein großes Thema in der deutschen Unternehmenslandschaft. Und natürlich wissen auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sehr genau um damit einhergehende Schwierigkeiten & Co. Genau darum haben sich beide im »Innovationsbüro Fachkräfte für die Region« zusammen getan, um Aufklärungs-, Netzwerk- und Coachingarbeit zu leisten. Per Vortrag, Workshop, aber auch in Form von schicken und großformatigen Broschüren.

fotogloria Berufsbilderdatenbank

Und da solcherlei Themen natürlich am besten mit der entsprechenden Bebilderung Leben eingehaucht wird, ist die Bildredaktion des Fachkräftebüros mittlerweile ein sehr geschätzter immer wiederkehrender Kunde: In der fotogloria BERUFSBILDER Datenbank finden sich für jedes Thema die passenden Bilder, Doppelseiten sind damit ein leichtes. Und so finden sich die BERUFSBILDER in der mittlerweile vierten Broschüre wieder. Darüber freuen wir uns sehr.

Und warum auch das Fachkräftebüro sich freut, lesen Sie HIER im Interview mit Jan Kuper, seines Zeichens Projektleiter bei der DIHK Service GmbH.

fotogloria Berufsbilderdatenbank

* Zur fotogloria BERUFSBILDER Datenbank geht es HIER entlang, sie wurde übrigens von dem Fotografenduo Ahrens+Steinbach fotografiert.

** Als Kreativ-Verbund haben sich Silvia Steinbach und Christian Ahrens auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftraggeber oder Unternehmen. Ahrens + Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens + Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.

fotogloria Berufsbilderdatenbank

fotogloria vertritt Christian Ahrens zusammen mit seiner Partnerin Silvia Kröger-Steinbach exklusiv und weltweit. Gleiches gilt übrigens für die exklusive fotogloria BERUFSBILDER Datenbank. Über fotogloria jedenfalls können Sie das Duo Ahrens + Steinbach gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Ein neues Jahr der fotogloria-Fotografie hat begonnen: 2015

Das Jahr 2015 ist da! Und fotogloria ist komplett zurück am Schreibtisch! Auf zu neuen Taten, interessanten Jobs, herausfordernden Anfragen, spannenden Kontakten und großartiger Fotografie – wir sind neugierig, was uns 2015 erwartet. In diesem Sinne: 040 609 42 906 -0 | info@fotogloria.de

P.S.: Das Jahreswechsel-Bild stammt dieses Mal übrigens von fotogloria-Fotograf Jordi Busque und zeigt ALMA, das größte Radioteleskop der Welt in der Atacama-Wüste in Chile. Mehr Bilder gibt es HIER zu sehen.

Corporate Fotografie International – Philippe Roy für Hoffmann in China

Es gibt Kampagnen, die reisen einmal um die ganze Welt. Jüngstes Beispiel: Die großangelegte internationale Strecke über Kundenberater der Hoffmann Group. Immer vor Ort fotografiert, oft von ortsansässigen Fotografen. In diesem Fall war fotogloria-Corporate Fotograf Philippe Roy der Fotograf der Stunde. In Shanghai.

Und dass über Ogilvy & Mather Germany mit der Head of Artbuying Martina Diederichs: »Ein Mitarbeiterportraitshooting bei unserem Kunden in China, schnell und effizient umgesetzt von einem erfahrenen Corporate Profi vor Ort, mit verlässlicher Expertise – mit einem Partner wie fotogloria, die das Rundum-Sorglos-Paket liefern und von geeigneten Fotografenvorschlägen bis zur Shootingorga alles übernehmen – im Handumdrehen gelöst. Dabei schätze ich an fotogloria vor allem das breite Netzwerk an Fotografen weltweit, das es mir ermöglicht, ohne eigenen Rechercheaufwand im hinterletzten Zipfel der Welt auf Knopfdruck ein Shooting mit einem Local auf die Beine stellen zu können.«

* Ob Werkshalle, Fertigungsstraße, Qualitätskontrolle oder Lager. Ob Mitarbeiter, Führungsstab oder Produktpalette – Philippe Roy bewegt sich mühelos an allen Stationen, die zu einer guten Corporate Fotografie gehören. Seine Bilder zeigen alles, was wichtig ist: Konzentriert, auf den Punkt gebracht und das in höchster fotografischer Qualität. Corporate Fotograf Philippe Roy hat einige Zeit seines Lebens in Indien verbracht, lebt derzeit in Shanghai, China, und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt Philippe Roy exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Corporate Fotografie von Uwe Mühlhäußer – NEU bei fotogloria

Ob in der Vorstandsetage oder in der Werkshalle – Uwe Mühlhäußer macht richtig gute Bilder. Die Basis dafür hat er mit seinem Studium zum UmweltIngenieur gelegt. Und ist damit und danach zum Fotografen geworden. Mit seinem technischen Gespür versteht er so nicht nur, worauf es in den verschiedensten Arbeitsabläufen ankommt, sondern weiß auch, wie er das beste Foto von jeder Situation bekommt.

Wir freuen uns, dass wir Uwe Mühlhäußer und seine Corporate Fotografie ab sofort exklusiv und weltweit von fotogloria vertreten wird – herzlich willkommen Uwe!

Warum bist du Fotograf geworden?
Seit ich mich erinnern kann, gab es in meinem Elternhaus eine Kamera. Als Kind schon hat mich dieser Prozess völlig begeistert. Etwas zu gestalten löst in mir ein tiefes, befriedigendes Gefühl aus. Ich habe etwas Zeit gebraucht um zu verstehen, dass das ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit ist. Gerade die Fotografie ist ein ganz besonders vielfältige Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, Dinge auszudrücken und Momente zu manifestieren. Die Freude an diesem Medium hat mich letztlich dazu getrieben es zu meinem Beruf zu machen.

Kannst du dich an Deinen ersten Job erinnern?
Oh ja – das kann ich. Ich musste erst die Tage darüber schmunzeln. Für den Naturschutzbund habe ich für einen Wettbewerb gestaltete Baumflächen fotografiert. In der Stadt sind die oft etwas verwahrlost. Aber es gibt Menschen, die sich für das Schöne einsetzten und diese Baumflächen bepflanzt und gestaltet haben. Ich war Student, bin mit irgendeiner Minolta Spiegelreflex meines Vaters auf dem Fahrrad durch die Stadt gefahren und hab 80 Mark dafür bekommen. Kleinbild-Farbdiafilm von Fuji! Für mich war das ein tolles Erfolgserlebnis!

© Uwe Muehlhaeusser_fotogloria_4

Was war Dein schönstes / schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Mein schlimmstes Erlebnis in der Fotobranche hatte ich als Assistent. Damals war ich angehender Fotograf und habe noch ab und an assistiert. Unser Team hat in Portugal irgendeinen Katalog geschossen – direkt neben dem Hafenbecken. Toller Tag – tolle Sonne – tolles Modell. Mein Job war nach den Aufnahmen die Karte aus der Kamera zu nehmen, eine neue einzulegen und diese zu formatieren. Vorher hab ich das Mäppchen mit den 18 anderen Speicherkarten hinter mich gelegt. Mit meiner Aufgabe fertig, habe ich mich umgedreht und mit Schwung das Mäppchen mit den 18 Speicherkarten ins Hafenbecken geschleudert. In dieser Sekunde hab ich gedacht, dass ist das Ende meines Fotografendaseins. Innerhalb weniger Sekunden war ich in Unterhose zwischen Fotograf und Modell gestanden und wollte ins Hafenbecken springen. Mein Kollege hat mich gerade noch davon abgehalten. Es ist glimpflich ausgegangen – wir konnten mit einem langen Köcher alle Speicherkarten wieder herausfischen. Bis auf zwei – die hab ich ersetzt. Aber in Anbetracht der Situation ist das ein völlig vernachlässigbares Schmerzensgeld. Ich habs gern bezahlt!

Nun – die schönen Momente in der Fotografie sind sehr unterschiedlich. Es ist schwer für mich, da einen auszuwählen. Eigentlich wiederholen sich diese Momente immer wieder. Man ist angespannt vor einer Produktion, denkt sich in die Aufgabenstellung und wie man Sie lösen kann, schenkt Menschen das Vertrauen, dass die Fotografie nicht weh tut. Und am Ende bekommt man positives Feedback – die Kunden sind zufrieden und den Menschen, die ich portraitiert habe, vertrauen mir an, dass es doch gar nicht so schlimm war. Im Gegenteil: es hat sogar Spaß gemacht!

© Uwe Muehlhaeusser_fotogloria_3

Wie arbeitest du am liebsten?
Am liebsten arbeite ich mit einem guten Team zusammen. Guter Assistenz, gute Visagisten, gute Vorbereitung. Letzteres ist wohl das wichtigste für mich. Sicherlich reagiere ich gerne und immer wieder auf Unvorhersehbares. Aber eine gute Vorbereitung der Produktion erleichtert nicht nur den Job, sondern Sie erhöht auch meistens die Qualität des Ergebnisses. Das wirkt sich auch auf das Team aus und auf die Stimmung. Der Kunde fühlt sich wohler und kann dem Fotografen besser vertrauen. Ich persönlich arbeite gerne in einer menschlichen aber trotzdem konzentrierten Atmosphäre. Sicher – es ist ein verantwortungsvoller Job – aber die Freude und ab und an ein Lachen gehören für mich dazu und machen diesen Job noch schöner.

Was verbindest Du mit fotogloria | büro für fotografische Zusammenarbeit?
Ich hab genau nach so etwas wie fotogloria gesucht. Kompetent im Bereich der Fotografie (und das nicht nur theoretisch sondern mit viel Erfahrung untermauert), engagiert, zielstrebig. Dazu kommt noch der Blick für das Wesentliche. Was braucht der Kunde? Was ist die Essenz? Wie kann man den Fotografen bei der Umsetzung unterstützen. fotogloria: fachlich super fit und sympathische Menschen.

Wie hast du Deinen eigenen fotografischen  Schwerpunkt/Standpunkt entwickelt?
Die Entwicklung meines Schwerpunktes in der Industrie- und Corporatefotografie lief eigentlich von selbst auch wenn es etwas Zeit und Erfahrung dafür brauchte. Die Zutaten waren Vorhanden: betriebswirtschaftliche Berufsausbildung, technisches Studium zum Dipl. Ing (FH) Umweltingenieurwesen – und dazu noch der innere Antrieb eines kreativen Gestalters.
Mit diesem technischen Gespür und Grundwissen und meiner Fotografie konnte ich für Kunden Bildsprachen und Bildideen umsetzten, die mit einer klassischen technischen Ausbildung nichts mehr zu tun haben. Technik + Emotion. Damit kann ich immer wieder in Unternehmen erfolgreich arbeiten. Es geht auf der einen Seite um die Darstellung der technischen Features und Besonderheiten, die USPs eines Herstellers, Unternehmers, Konzerns – auf der anderen Seite geht es darum, den Kunden von Qualität des Produktes und zu überzeugen, Ihn über das Produkt zu informieren aber ihn auch emotional abzuholen. Der Mensch entscheidet nicht nur auf rationaler Ebene – die wichtigen Entscheidungen trifft er auf einer anderen, unbewussten Ebene. Und die hat auch mit einer Emotion zu tun. Die Fotografie ist aus meiner Sicht ein fast einzigartig für diesen Zweck geeignetes Mittel. So habe ich die Kombination aus technischen Gespür und Sachverstand mit meiner kreativen Ader gepaart. Das Interessante ist, dass die dabei entstehenden Ansätze und Ergebnisse immer noch im Wandeln sind – und, Gott sei Dank, auch immer im Wandel sein werden.

© Uwe Muehlhaeusser_fotogloria_1

Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Ich würde gerne mal für einen Kunden arbeiten, der etwas wagt, der etwas ausprobiert und den Mut aufbringt etwas anderes zu machen als alle anderen. Konventionen brechen – anders denken – die Komfort-Zone verlassen. Ich wäre sofort dabei und würde ihn mit aller Kraft unterstützen.

fotogloria vertritt Uwe Mühlhäußer und seine Corporate Fotografie exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Silvia Steinbach gewinnt Industriefotografie Wettbewerb

Fotowettbewerbe gibt es reichlich. Die Spezialisierung auf Industriethemen allerdings ist selten –  erstaunlich eigentlich, denn Themen, bildnerisches Potenzial und die Vielfältigkeit der Motive sind nahezu unerschöpflich. Erkannt hat das jedenfalls der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. (ZVEI) – in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe – und in diesem Jahr bereits zum vierten Mal zum Fotowettbewerb »ZVEI-Images« aufgerufen.

Auf der Industriemesse in Hannover wurden nun die Gewinner gekürt:  fotogloria-Fotografin Silvia Kröger-Steinbach ist eine von ihnen – herzlichen Glückwunsch!

Ahrens+Steinbach, Christian Ahrens, Corporate, Corporate Fotografie, Corporatefotograf, Corporatefotografie, EADS, Elektroindustrie, Fotowettbewerb, Industrie, Industriefotograf, Industriefotografie, Industriefotografin, Interview, Silvia Kröger-Steinbach, Silvia Steinbach, Thomas Ernsting, Unternehmenskommunikation, Wettbewerb, ZVEI, ZVEI-Images

Das Sieger-Bild von Silvia Kröger-Steinbach trägt den Titel »Prüfen unter Hochspannung« und zeigt einen Versuchsaufbau im Hochspannungsprüffeld der RWE Eurotest GmbH in Dortmund: Dort werden Wechselspannungsprüfungen an elektrischen Betriebsmitteln vorbereitet. Die 14 Meter hohe Halle ist mit Kupfer ausgekleidet, um sie gegen Einflüsse von außen abzuschirmen. Zu sehen ist Monteur Benjamin Hirnstein, wie er »Toroide« (Feldsteuerkörper) anbringt, um Koronaentladungen bei den Hochspannungsversuchen zu vermeiden. Silvia sagt zu dem Bild: »Die Halle ist sehr beeindruckend und voll gestopft mit hochtechnisierten Prüfgeräten. Man kommt sich vor, wie in einer Raumstation oder ähnliches. Die Halle ist Schallwellen gedämpft und der Boden besteht aus dicken Holzmosaik. Einen Entladungsversuch durften wir auch aus sicherem Abstand mitverfolgen. Das war sehr imposant. Was mir an diesem Shooting besonders gefallen hat, war die Zusammenarbeit mit den RWE-Mitarbeitern. Ohne die fachmännische Unterstützung hätte ich das Bild nicht so spannend komponieren können.«

Ein wohlverdienter zweiter Platz also. Bei der Preisverleihung in Hannover auf dem ZVEI-Messestand nahm Silvia dann auch gerne ihre Urkunde und ihr Preisgeld von Marc Siemering von der Deutschen Messe entgegen.

Ahrens+Steinbach, Christian Ahrens, Corporate, Corporate Fotografie, Corporatefotograf, Corporatefotografie, EADS, Elektroindustrie, Fotowettbewerb, Industrie, Industriefotograf, Industriefotografie, Industriefotografin, Interview, Silvia Kröger-Steinbach, Silvia Steinbach, Thomas Ernsting, Unternehmenskommunikation, Wettbewerb, ZVEI, ZVEI-Images

fotogloria war natürlich auch zur Preisverleihung in Hannover und nutzte die Gelegenheit, um mit Gunther Koschnick, dem Geschäftsführer des Fachverbandes Automation, über den ZVEI-Fotowettbewerb, über die Siegerfotos und über die emotionale Kommunikationsebene von Fotografie zu sprechen.

fotogloria: Gemeinsam mit der Deutschen Messe gehen Sie in das vierte Jahr des ZVEI-Fotowettbewerbs – wie kam es dazu?
Gunter Koschnick: Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) möchte auf Messen Botschaften platzieren und für Zukunftsthemen sensibilisieren. Neben Vorträgen, Foren und anderen Aktivitäten auf der Sachebene ist der Fotowettbewerb eine tolle Gelegenheit, mit kreativen Ideen eine ganz andere, emotionale Kommunikationsebene einzubeziehen. Bilder sagen mehr als Worte – das brachte uns auf die Idee, einen Fotowettbewerb für die Elektroindustrie ins Leben zu rufen. Die Bilder des Wettbewerbs sollen aktuelle Trend- bzw. Zukunftsthemen der Elektroindustrie visualisieren und »in die Köpfe und in die Herzen« der Betrachter bringen, zum „sich darüber austauschen“ animieren, und im besten Fall inspirieren.

Wie lautet das Thema des diesjährigen Wettbewerbs und welche Idee steckt dahinter?
Das Thema lautete: »Innovationen – Intelligenz – Ingenieurskunst: Die Elektroindustrie«. Es ging darum, Produkte und Innovationen aus der Elektroindustrie zu fotografieren, die das Potenzial und die Innovationskraft der Elektroindustrie zum Ausdruck bringen. Wenn Sie so wollen, sind die Bilder eine Leistungsschau und untermauern, dass die Branche ruhig stolz auf sich sein kann. Außerdem schaffen die Bilder hoffentlich Begeisterung beim Technik-Nachwuchs. Auf dem ZVEI-Hauptstand erwarten wir zahlreiche Schülergruppen, denen wir die Gewinnerbilder zeigen werden. Vielleicht lässt das eine oder andere Bild den Funken überspringen und inspiriert zu einer technischen Ausbildung.

Ahrens+Steinbach, Christian Ahrens, Corporate, Corporate Fotografie, Corporatefotograf, Corporatefotografie, EADS, Elektroindustrie, Fotowettbewerb, Industrie, Industriefotograf, Industriefotografie, Industriefotografin, Interview, Silvia Kröger-Steinbach, Silvia Steinbach, Thomas Ernsting, Unternehmenskommunikation, Wettbewerb, ZVEI, ZVEI-Images

Zum Wettbewerb 2014: Der zweite Platz geht in diesem Jahr an die fotogloria-Fotografin Silvia Kröger-Steinbach, das freut uns besonders! Was steckt hinter dieser Jury-Entscheidung?
Das Bild nimmt Betrachter an Ort mit, die sie so normalerweise nicht zu Gesicht bekommen. Elektroingenieure sind häufig nicht nur hinter Schreibtischen zu finden. Das machen die Bilder mehr als deutlich. Der Jury hat außerdem der Detailreichtum des Bildes gefallen. Es gibt so viel zu entdecken, dass man davor stehen bleiben und einen Moment verweilen kann – und sollte.

Wird es auch 2015 wieder einen ZVEI-Fotowettbewerb geben?
Wir möchten die ZVEI-Images gerne als den Fotowettbewerb der Elektroindustrie langfristig etablieren und hoffen auf eine weitere Unterstützung durch die Deutsche Messe. Es gilt, das Potenzial der Elektroindustrie für die deutsche Wirtschaft zu visualisieren. Wie gesagt: Bilder sagen mehr als tausend Worte.

* Silvia Kröger-Steinbach ist eine Hälfte des Kreativ-Verbundes Ahrens+Steinbach. Gemeinsam mit ihrem fotografischen Partner Christian Ahrens hat sich das Duo auf die Arbeitswelt und Industriefotografie spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftraggeber oder Unternehmen. Ahrens+Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens+Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall. HIER können Sie ihr Portfolio sehen.

fotogloria vertritt Silvia Kröger-Steinbach zusammen mit ihrem Partner Christian Ahrens exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie die Fotografen und ihre Industriefotografie gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

fotogloria kooperiert mit »Lange Nacht der Industrie«

Wirtschaft und Mensch zusammen bringen: Das ist – kurz gesagt – die Idee hinter der »Langen Nacht der Industrie«. Bei der Veranstaltung öffnen unzählige Unternehmen nächtens ihre Tore für Interessierte und präsentieren so nicht nur ihre Produktionsstätten, sondern zeigen sich als Arbeitgeber und Ausbilder. Der neugierige Besucher indes kann sich aus ungewohnter Perspektive umsehen, informieren und vor allem mitreißen lassen von der oft unerwarteten wirtschaftlichen Vielfalt seiner Region.

Mehrere gute Gründe also, die »Lange Nacht der Industrie«-Touren von Fotografen begleiten und so die Faszination durch das Bild einfangen zu lassen. Eine Aufgabe, derer sich fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit samt angeschlossener Fotografinnen und Fotografen künftig gerne annimmt – in Kooperation mit Jürgen Henke, dem Veranstalter der »Langen Nacht der Industrie«.

Jürgen Henke – gemeinsam mit Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch Ideengeber der »Langen Nacht der Industrie« (LNDI) –  hat die Veranstaltung mittlerweile in ganz Deutschland etabliert und zu einem festen Termin im Wirtschaftskalender werden lassen. Von der künftigen Zusammenarbeit mit fotogloria ist Henke überzeugt: »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – so spricht der Volksmund und er hat wieder einmal recht. Wenn es uns gelingt, die wunderbaren Motive, die wir als Organisatoren bei jeder LNDI in den Betrieben sehen dürfen, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist die Kooperation für mich und mein Team schon erfolgreich. Und so, wie ich das Team von fotogloria kennen gelernt habe, wird sich daraus noch viel mehr im Verlauf des Projektes entwickeln.«

Interesse? Über die »Lange Nacht der Industrie« können Sie die fotogloria-Fotografen gerne für Ihre Touren buchen. Für alle weiteren Ideen ist das fotogloria-Team natürlich auch gerne und direkt für Sie da – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Im Interview erzählt der Hamburger Jürgen Henke mehr über die Geschichte der LNDI und darüber, wie »seine« Veranstaltungsreihe bei Unternehmen und Menschen in ganz Deutschland angenommen wird.

Jürgen Henke, Prima Events, Hamburg, Foto Gloria, Roeler, Portrait,

fotogloria: Bitte beschreiben Sie die Idee hinter der  »Langen Nacht der Industrie« (LNDI)
Jürgen Henke: Ganz formell haben wir das Konzept so zusammengefasst: Die »Lange Nacht der Industrie« ist das erste Veranstaltungsformat, das im Umfeld der Industrie zusammen bringt, was zusammen gehört: die Industrie als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und die Menschen der Region.
Industriebetriebe – vom Mittelständler bis zum Weltkonzern, von der bekannten Marke bis zum »Hidden Champion« – öffnen ihre Tore und präsentieren sich, ihre Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte. Die Besucher lernen spannende Produktionsstätten und Arbeitsplätze in der Industrie näher kennen. Die Unternehmen zeigen sich der Öffentlichkeit als wichtige Bestandteile der Region und als attraktive Arbeitgeber und Ausbilder.
Hemdsärmelig könnte man auch sagen: Die Idee ist ein bisschen wie die »Sendung mit der Maus«. Wir lassen die Teilnehmer erleben, wie Dinge entwickelt und hergestellt werden, die uns täglich umgeben – wie das Rot für den Ferrari entsteht und wie eine PET-Flasche ihre Form erhält. Der Blick hinter die Kulissen beeindruckt die Menschen auf unseren Touren sehr. Und die Mitarbeiter in den Betrieben zeigen gern und stolz, was sie jeden Tag schaffen. Diese ungewohnte Perspektive auf eigentlich Alltägliches trägt eine Menge zur Faszination der LNDI bei.

Wie kam es dazu?
Frank Horch, damals Präses der Handelskammer Hamburg und Vorstandsvorsitzender des Industrieverbands Hamburg IVH, hatte die Idee, eine breite Öffentlichkeit erleben zu lassen, was Industrie am Standort Hamburg heute bedeutet. Diese Idee war die Grundlage für das heutige Veranstaltungsformat.
Zeitgleich hat sich bei uns, der Agentur für Live-Kommunikation »prima events gmbh«, eine solche Idee entwickelt, da wir von vielen unserer Kundenveranstaltungen wissen, wie spannend das produzierende Gewerbe ist. Frank Horch, heute Wirtschaftssenator in Hamburg, ist uns nach wie vor sehr verbunden und übernimmt jedes Jahr gern die Schirmherrschaft für die Hamburger LNDI. Er ist der Vater des Gedankens und wir haben ein nachhaltiges, nationales Projekt daraus gemacht.

Teilezurichter, CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH

Die Liste der mitwirkenden Unternehmen ist lang und führt große Namen, wie etwa Vattenfall, Evonik, Olympus oder Daimler – wie gewinnen Sie die Unternehmen?
Zunächst einmal ist mir ganz wichtig, dass wir neben den von Ihnen genannten großen und populären Namen auch und sehr gern die – dem breiten Publikum häufig gänzlich unbekannten – Hidden Champions auf unseren Touren ansteuern. Diese bzw. unser kerngesunder Mittelstand sind es, die den Erfolg der deutschen Industrie ausmachen, einen maßgeblichen Anteil an der Wertschöpfung haben, Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Leider sind sie kaum sichtbar. Das zu ändern ist eines der wesentlichen Ziele der »Langen Nacht der Industrie«.
Auch wir kennen diese Unternehmen häufig nicht, wenn wir in eine neue Region kommen. Gemeinsam mit den Trägern der LNDI – den regionalen Industrie- und Handelskammern, Unternehmensverbänden und teilweise Gewerkschaften – präsentieren wir ihnen unser Konzept und gewinnen sie für eine Teilnahme. Letztendlich müssen die Betriebe – wie die Teilnehmer auch – einen klaren Nutzen für sich erkennen. Und das tun sie.

Was erhoffen sich die Unternehmen von der LNDI?
Die Ziele und Gewichtungen sind sehr unterschiedlich, ändern sich manchmal sogar im Verlauf des Projektes oder in den Jahren der Teilnahme. Fast immer gehören dazu: Erhöhung des Bekanntheitsgrades, Optimierung des Images, Verdeutlichung der Rolle des eigenen Betriebsteils in komplexen Konzernstrukturen und Positionierung als Arbeitgeber- und Ausbildermarke. Gerade in Zeiten von Nachwuchs- und Fachkräftemangel.

Was bieten die Unternehmen den Besuchern an?
Die Betriebe sind nahezu frei, wie sie die Gruppen mit rund 40 Teilnehmern in jeweils 100 Minuten ihr Unternehmen erleben lassen. Der Schwerpunkt ist meist ein spannender Rundgang – ganz nahe heran an die Produktion, die Arbeitsprozesse, hinein in die Labore, die Abfüllung oder den Hochofen. Manche Unternehmen fahren mit den Besuchern in den Steinbruch oder steigen auf Silos.
Im Fokus steht das Erleben mit allen Sinnen und die Vermittlung des Gefühls: »Wir übernehmen Verantwortung für das, was wir tun, und wir machen das sehr gut.« Wichtige Daten und Fakten zum Unternehmen und zu aktuellen Karrieremöglichkeiten werden natürlich auch kommuniziert.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_1

Welche Eindrücke nehmen die Besucher mit?
Die komplexen Prozesse moderner Industrie sind bei der bewusst sehr breit angelegten Teilnehmerstruktur – Schüler, Studierende, Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende, Berufstätige vom Helfer bis zum Akademiker und allgemein interessierte Menschen – und der begrenzten Zeit nicht bis ins Detail zu verstehen. Das ist aber auch nicht das Ziel.
Die Besucher erleben in der LNDI hautnah, dass hinter dem anonymen Begriff Industrie engagierte, kompetente Menschen stehen, die alle ihre Fähigkeiten einbringen, um aufwändige Produktionsabläufe zu entwickeln und zu steuern. Viele Teilnehmer haben anschließend Lust auf mehr. Das ist das eigentliche Ziel.
Die umfassend organisierten Bus-Touren sind für die Teilnehmer übrigens kostenlos – sie starten von einem oder mehreren zentralen Treffpunkten und enden dort auch wieder.

Wie lautet das langfristige Feedback der Unternehmen?
Die »Lange Nacht der Industrie« ist kein Tool zur kurzfristigen Deckung eines konkreten Personalbedarfs. Sie ist aber sehr wohl ein wirksames Instrument, die Bekanntheit des Unternehmens und Positionierung als Arbeitgeber und Ausbilder zu fördern. So hat eine Hamburger Stahlhütte über die Zeit vier Mitarbeiter über die LNDI gewonnen.
In jedem Fall werden die Bewerbungen zielorientierter und sind stärker auf die Anforderungen der Unternehmen ausgerichtet. Auch die Motivation der Mitarbeiter wird gesteigert, weil sie häufig erstmalig das Interesse einer breiten Öffentlichkeit an ihrer Arbeit wahrnehmen.

Sie sind im Zuge des großen Ausbildungsprojektes des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.) – fotografiert von den fotogloria-Fotografen Silvia Steinbach und Christian Ahrens – auf fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit aufmerksam geworden. Ist das Thema Ausbildung ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit?
Auf dem Ausbildungsmarkt vollzieht sich derzeit ein massiver Wandel. Konnten die Unternehmen lange unter einer Vielzahl von Bewerbern wählen, gelingt es heute kaum noch, geeignete Interessenten für die Stellen zu finden, denen der Ausbildungsbetrieb auch zutraut, die Ausbildung mit Erfolg zu absolvieren. Ein junger Mensch, der heute nicht mit der Lehre beginnt, steht in zehn Jahren nicht als erfahrener Meister zur Verfügung.
Schon jetzt erleben Unternehmen den Fachkräftemangel, u. a. als Konsequenz des Nachwuchsmangels, als existenzbedrohend.
Insbesondere die Hidden Champions unter den Unternehmen sind in den Städten und Regionen nicht bekannt, bilden jedoch interessante und zukunftsweisende Berufe aus, die viele Menschen nicht einmal vom Namen her kennen. Hier sehe ich anspruchsvolle Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen fotogloria und der LNDI.

©AhrensSteinbach_fotogloria_LNDI_4

Die »Lange Nacht der Industrie« und fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit treffen sich ab diesem Jahr auf partnerschaftlicher Ebene. Was versprechen Sie sich von der Kooperation?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – so spricht der Volksmund und er hat wieder einmal recht. Wenn es uns gelingt, die wunderbaren Motive, die wir als Organisatoren bei jeder LNDI in den Betrieben sehen dürfen, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist die Kooperation für mich und mein Team schon erfolgreich. Und so, wie ich das Team von fotogloria kennen gelernt habe, wird sich daraus noch viel mehr im Verlauf des Projektes entwickeln.

Die LNDI nahm in Hamburg ihren Anfang, findet aber mittlerweile in vielen Regionen statt. Wie sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Wir wollen mittelfristig in 20 deutschen Regionen die LNDI jährlich durchführen. Dazu führen wir Gespräche in Mecklenburg-Vorpommern, das sicher von seiner industriellen Struktur besonders anspruchsvoll ist, ebenso wie in Bayern und Baden-Württemberg. Auch in anderen Bundesländern sehen wir noch Potenzial und vor allem Bedarf für das Projekt.
Ganz besonders spannend sind Anfragen aus Österreich und Schweden. Selbst russische Medien interessieren sich schon für das, was wir seit fünf Jahren veranstalten. Lassen Sie uns gemeinsam abwarten, was sich daraus entwickelt.

Interesse? Über die »Lange Nacht der Industrie« können Sie die fotogloria-Fotografen gerne für Ihre Touren buchen.  Für alle weiteren Ideen ist das fotogloria-Team natürlich auch gerne und direkt für Sie da – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Foto Jürgen Henke: Roeler für fotogloria
* Roeler sagt von sich selber, dass er »verdammt neugierig« ist. Und das vor allem auf die Menschen, die er für seine Kunden fotografiert und auf diejenigen, die er für seine freien Arbeiten auch mal auf der Straße anspricht. Roeler fotografiert immer mit ein bisschen Rock’n Roll, immer die Besonder- heiten seines Gegenübers inszenierend und immer mit einer feinfühligen Sympathie – eine gute Mischung für einen Portraitfotografen und Filmemacher. Roeler lebt in Hamburg.

Fotos Unternehmen: Ahrens+Steinbach | fotogloria für die Lehrestellenbörse des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e. V. (DIHK)
* Als Kreativ-Verbund haben sich Silvia Steinbach und Christian Ahrens auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftrag- geber oder Unternehmen. Ahrens + Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens + Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.

 

7 Fragen an… Industriefotografin Silvia Kröger-Steinbach

fotogloria: Warum bist du Industriefotografin geworden?
Silvia Kröger-Steinbach: Weil mich meine Kamera an Orte bringt, an denen ich sonst nicht sein könnte. Fotografien haben eine unglaubliche Wirkung. Schnell, intensiv, eindringlich. Es ist ein großartiges Medium, um starke und emotionale Aussagen zu treffen. Das ist genau mein Ding. Und nicht zuletzt ist es einfach einer der schönsten Berufe der Welt.

Kannst du dich an deinen ersten Job erinnern?
Ja klar. Eine Reportage für Brigitte WOMAN. Eine Geschichte über die blinde Sabiye Tenberken. Sie hat eine Blindenschule in Tibet gegründet und leitet diese gemeinsam mit ihrem Mann. Ich war wahnsinnig aufgeregt und sehr nervös. Aber die Stimmung war sehr gut und in wenigen Augenblicken entstand eine sehr offene und vertraute Atmosphäre, in der es sich gut arbeiten ließ. Ich war sehr beeindruckt von dieser jungen und starken Frau und habe das Interview mit meiner Kamera begleitet und im Anschluss einige Portraits von ihr und ihrem Mann gemacht. Damals (2006) wollte der Verlag die Bilder auf Mittelformat und auf Film fotografiert haben. Ich fotografierte mit meiner Mamiya RZ67. Obwohl schon alle Welt digital unterwegs war, hatte ich nichts dagegen, auf Film zu fotografieren. Ich hab sie geliebt, diese Kamera. Und ich muss zugeben, dass ich zu den Spätzündern gehörte, was das Umsatteln auf die digitale Fotografie anging.

Edelsteinfasser (Patrick Schneider Fasseratelier)

Was war dein schönstes/schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Außer einigen technischen Schäden, welche ja für das Fotografenherz sehr schlimm sein können, ist mir in meiner beruflichen Laufbahn bisher noch nichts wirklich schlimmes passiert.
Natürlich sind die schönsten Erlebnisse in einem Fotografenleben, wenn man einen tollen und aufregenden Auftrag hat, sich an großartigen Location aufhalten darf und die Bedingungen perfekt sind. Das ist einfach und macht großen Spaß. Weniger einfach sind die Momente in denen nicht alles perfekt ist. Die Lokation ist so lala und die Bedingungen (Zeitmangel, Enge, schlechtes Licht…) nicht zufrieden stellend. Dennoch ist immer ein gutes Bild möglich. Davon bin ich überzeugt. Die schönsten Erlebnisse sind für mich die, in denen unter solchen Voraussetzungen ein gutes Bild gelingt.

Wie arbeitest du am Liebsten?
Ich arbeite am liebsten im Team mit meinem Kollegen Christian Ahrens. Zusammen sind wir einfach unschlagbar! Eingespielt wie wir sind, können wir auch schwierige Gegebenheiten und Locations entspannt und ruhig händeln. Wir sind wirklich ein starkes Team!
Ich höre außerdem gerne den Satz: »Sie machen das schon«. Ich mag es, wenn die Bilder noch offen sind und ich als Fotografin auf die Bildkonzepte Einfluss habe.
Und ich arbeite gerne an außergewöhnlichen Locations. Dann verspüre ich immer ein besonderes Glücksgefühl darüber, welchen Weg mir meine Kamera bahnt.
Darüber hinaus mag ich es, wenn ich herausgefordert werde. Deshalb müssen die Bedingungen nicht immer perfekt sein.
Und ich liebe es, dass Fotografierverbotsschild ignorieren zu dürfen.

© Silvia Steinbach_fotogloria

Wie hast Du Deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt / Standpunkt entwickelt?
Ich würde sagen, mein fotografischer Schwerpunkt hat mich gefunden. Ursprünglich wollte ich mich fotografisch im Sport austoben. Allerdings hat mir hier die Vermarktung der Bilder nicht gefallen. Zu schnell, zu kurzlebig, zu hektisch, zu unästhetisch…
Aufträge aus den Bereichen Industrie und Corporate kamen einfach auf mich zu und wurden  immer zahlreicher. Erst im Laufe der Zeit habe ich meine Liebe zu dieser Fotografie entdeckt. Und jetzt möchte ich so schnell nichts anderes mehr tun – es ist spannend, aufregend, immer anders, und das Wichtigste: es ist eine absolut sinnvolle Fotografie.
In meinem Fotodesign-Studium hat mich dieser Bereich noch eher weniger interessiert. Es brauchte etwas Erfahrung, Menschen bei der Arbeit, Technologien und Arbeitsprozesse so zu visualisieren, dass es spannend, emotional und für die Zielgruppe ansprechend wurde. Dabei bin ich nicht der stille Begleiter, sondern kreiere bewusst und aktiv Bilder für die Unternehmenskommunikation. Neue und innovative Techniken und Entwicklungen, sowie die Menschen dahinter zu zeigen und im Bild verständlich zu machen, ist eine große Aufgabe. Ganz nach meinem Slogan: Der Mensch im Mittelpunkt, die Technik im Vordergrund und neue und innovative Entwicklungen in der Industrie im Fokus.

Was verbindest Du mit fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit?
Ein starkes Team, mit drei Charakterköpfen, die den Markt beobachten, neugierig und ehrgeizig sind.
Ich gebe gerne Verantwortung an fotogloria ab, denn ich weiß, hier bin ich gut aufgehoben. Besonders für große Projekte, wie im vergangenen Jahr für den DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.) in Berlin, schätze ich es, fotogloria an meiner Seite zu haben!
Ich glaube, in diesem Dreierteam steckt viel Potenzial und ich bin gespannt und voller Erwartung auf die noch anstehenden Projekte und Aufgaben. Wir sind gemeinsam schon einen ganz schönen Weg gegangen und viele weitere werden hoffentlich noch folgen. Toll, dass wir uns über den Weg gelaufen sind!

© Silvia Steinbach_fotogloria_3

Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Die großen Namen der Industrie machen sich natürlich gut in der Referenzliste und haben meistens spannende und aufregende Locations. Daher sind sie natürlich immer gern gesehene Kunden und Auftraggeber.
Aber grundsätzlich arbeite ich gerne für Kunden, die die Themen unserer Zeit, wie Fachkräftemangel und die Azubi-Rekrutierung im Blick haben und aktiv und kreativ angehen.
Ich möchte weiterhin vor allem für Kunden arbeiten, die mit einer emotionalen und spannenden Bildsprache ihre Zielgruppe erreichen wollen und erkannt haben, dass das Medium Fotografie hierfür eine starke Waffe ist.

 

* Silvia Kröger-Steinbach ist eine Hälfte des Kreativ-Verbundes Ahrens+Steinbach. Gemeinsam mit ihrem fotografischen Partner Christian Ahrens hat sich das Duo auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftraggeber oder Unternehmen. Ahrens+Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens+Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.

fotogloria vertritt die Industriefotografin Silvia Kröger-Steinbach zusammen mit ihrem Parter Christian Ahrens exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie das Duo Ahrens+Steinbach gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Auf ein phantastisches fotogloria Jahr 2014!

Es hat begonnen: Das Jahr 2014! fotogloria ist zurück am Schreibtisch und freut sich auf spannende Anfragen, facettenreiche Jobs, herausfordernde Aufgaben, großartige Ausstellungen und vielfältige Kontakte zu Fotografen, Agenturen und Unternehmen rund um die Welt. In diesem Sinne: 040 609 42 906 -0 | info@fotogloria.de