Schlagwort-Archive: Nicolo Minerbi

Horizonte-Countdown | 9 Tage | Nicoló Minerbi

450 Jahre zerfällt eine PET-Flasche im Ozean in immer kleinere Stücke, bis man sie mit dem bloßen Auge nicht mehr sehen kann – bis sie also zu Mikroplastik geworden ist und dann in die Nahrungsketten von Tier und Mensch gelangt. Mikroplastik enthält eine hohe Konzentration an Giftstoffen wie Polychlorierten Biphenylen (PCB).**

Um die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll – und damit die Gefährdung der eigenen Gesundheit – zumindest ein wenig zu lindern, kann jeder seinen Teil beitragen: Das eigene Konsumverhalten kritisch hinterfragen und Plastikmüll an den Ufern aufsammeln und vernünftig entsorgen.

Die Ausstellung »Pick It Up« beim zehnten Umweltfotofestival »horizonte zingst« ist ein Aufruf, genau das zu tun. Wir haben 13 Fotografen weltweit gebeten, ein Bild vom Plastikmüll vor ihrer Haustür zu machen. Heute:

Nicoló Minerbi – Noto | Italien | Europa | Mittelmeer

Why did you shoot in that way?
I love the simplicity, though the strength, of the composition, it looks like the fork has just been left, after a lunch on the beach.
It reminds me how a simple habit, a forgetfulness, could last way longer than the vacation we enjoyed by the sea.

How long did you search for the plastic waste?
Longer than what i expected, beaches are cleaner than the last year. As a matter of fact this area of the island is taking better care of itself than the rest of the region. Awareness of the locals and a quality tourism can make the difference.

Did you learn anything out of the project?
Too much plastic anyway
Take the sea, for instance. Take this fork.
A tourist left it? Or it might have fallen from a ferry?
It’s one world.
And it’s round. No corners to hide stuff behind.
That’s the thing.

Who are you?
A person who strongly believes beauty always makes the difference.
Trash covers and ruin every beauty.
Take the face of the person you love the most.
Cover it with dirty stuff. You don’t want to kiss that face anymore, right?

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Nicoló Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

42.800 Besucher beim neunten Fotofestival Horizonte Zingst

Was für ein phantastischer Erfolg für das neunte Umweltfotofestival Horizonte Zingst : 42.800  Besucher haben sich in neun Tagen von der Fotografie mit- und hinreißen lassen!

Zu sehen gab es am Bodden sehr viel, aber vor allem auch sehr gute Fotografie, wie beispielsweise in der großen Gruppenschau »One World« oder in der Open-Air-Ausstellung »Rettet die Meere« von Reinhard Dirscherl – beide kuratiert von Klaus Tiedge (Kurator Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Edda Fahrenhorst (fotogloria).

In der »One World« – die Klaus Tiedge liebevoll »mein kleines Welttheater« nennt und damit die konzentrierte Ausrichtung der Ausstellung auf internationale zeitgenössische fotografische und gesellschaftliche Phänomene meint – waren in diesem Jahr 112 spannende Bilder von 14 Fotografen zu sehen. Mit dabei waren: Daniel & Geo Fuchs, Lars Borges, Frank Stöckel, Florian Müller, Jochen Raiß, Darius Ramazani, Johan Bävman, Dietmar Baum, Nicoló Minerbi, Malte Jäger, Caio Vilela, Bernd Jonkmanns, Josef Fischnaller und Walter Schels. Eine besondere Freude war es in diesem Jahr, dass acht der »One World«-Fotografen nach Zingst gekommen sind!

Der Erfolg des Festivals ist aber natürlich vor allem dem tollen Festival-Team zu verdanken, darum gilt unser Dank für die grandiose Fotografiewoche und für die Gastfreundschaft an dieser Stelle: Ralf-Peter Krüger, Rico Nowicki, Anne Crämer, Stefanie Schiller, Sascha Oemcke, Simone Marks, Martin Dankert, Maria Fechtner, Daniel Hammer, Judith Schallwig, Jens Redecker, dem Filmteam, dem gesamten Bilderflut-Team, Anke Großklaß und allen anderen, die für ein weiteres unvergessliches Festival gesorgt haben.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr – das zehnte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« findet am 20. bis zum 28. Mai 2017 (in der Verlängerung über Pfingsten bis zum 5. Juni) statt.

P.S.: Wer das Festival verpasst hat – hier gibt es einen Einblick in die Ausstellungen »One World« und »Rettet die Meere«

Die Fotos haben gemacht: Mike Gamio, Nicoló Minerbi, Lars Borges & Edda Fahrenhorst.

Horizonte-Countdown 2016 | Nicoló Minerbi

Porto Palo di Capo Passero ist ein idyllisches sizilianisches Dörfchen, mit schönem Strand, meist scheint die Sonne, das Mittelmeer lädt zum baden ein – das ist die Touristen-Sicht auf das Örtchen. Für Flüchtende aus etwa Nordafrika und Syrien indes ist das Erreichen des Ortes verbunden mit der Hoffnung auf ein neues und besseres Leben. Mit Holzbooten verlassen Tausende von ihnen ihre Heimat, um Krieg und Not zu entkommen, sie machen sich auf über das Mittelmeer um etwa in Porto Palo di Capo Passero anzukommen.

Nicoló Minerbi ist in die sizilianische Provinz gefahren, um den Flüchtlingsströmen nachzuspüren. Gefunden hat er die »Leftovers« – Boote, mit denen die flüchtenden Menschen in Europa angekommen sind und die sie einfach zurück gelassen haben in der idyllischen Sonne Siziliens…

Zu sehen sind die »Leftovers« ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

Die Serie finden Sie ebenfalls in der fotogloria-Bilddatenbank, bitte HIER entlang.

Leftovers

WHAT
One of the recurrent breaking news about Sicily is actually something that is coming from abroad. Something that has more to do with geography and fortuity rather than other stuff. Thing is Sicily is one of the closest EU border to the North Africa. And often Italy is chosen from immigrants as the best option to enter a new life.

WHERE
Porto Palo di Capo Passero, a South Eastern small village, known to tourists for its beautiful beaches and almost always nice weather.

WHY
Rather than people, the boats got me hooked: immigrants come and go, they have the power to disappear (to be transparent in a way), but those things, those leftovers… not really. They actually instantly become landmarks, monuments of this human tragedy. These worn out piece of wood, the bright colors: everything talk about this drama, life and death. In such a touristic place, once known only for fun and holidays. What a contrast!

HOW
it was a super hot day, at the end of the Summer 2015. I choose it on purpose, and I wanted to shoot at noon (or about), just because I wanted everything strong and clear: sharp shadows, strong lights, something I usually avoid. This thing helped me to get the emotion of being there at its best: the viewer will have the feeling of finding himself lost in a desert, looking for a sip of water and a safe shelter.

WHO
I think photography is something able to make people experiencing something that would be difficult to imagine without being there.

Politics, refugee crisis, Sicily / Italy. Portopalo di Capo Passero: Immigrants' boats's cemetery. Portopalo di Capo Passero, 11.11.2015. - Politik, Fluechtlingskrise, Sizilien / Italien, Portopalo di Capo Passero, 11.11.2015. Bootsfriedhof. Verlassene Fluechtlingsboote. © NicolÛ Minerbi / fotogloria

P.S.: Nicoló Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: fotogloria vertritt Nicoló Minerbi exklusiv und weltweit – Sie können ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 oder info@fotogloria.de.

Nicoló Minerbi und seine »First Love« auf Malta

Glück braucht der Fotograf. Und er muss wissen, wo nach Ausschau zu halten lohnt. Wenn dann noch ein gutes Bild dabei rauskommt UND seine Agentur den besten Draht zum FIFA-Magazin hat… Voilá: Die nächste Doppelseite. Fotografiert von fotogloria-Fotograf Nicoló Minerbi!

 

* Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit! Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Faszination Auto – Workshop mit Nicoló Minerbi

Das Auto ist nicht nur ein Transportmittel. Ein Auto ist vor allem ein Lebensgefühl. Und Nicoló Minerbi ist ein Meister darin, eben jenes zu fotografieren.

Im Zuge des neunten Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« gibt es nun die Möglichkeit, von Nicoló zu lernen, denn er gibt dort Ende Mai einen eintägigen und intensiven Workshop. Zu mehr Infos und der Anmeldung bitte HIER entlang.

Natürlich haben wir Nicoló gebeten, mehr darüber zu erzählen, was den geneigten Workshop-Besucher erwartet:

fotogloria | AutoMotive | Nicoló Minerbi

Cars have always been something more than the simple transportations they were meant to be. As worthy successors of the horses instead, they’ve been representing such an incredible variety of meanings and myths ever since. Freedom, dream, innovation, status symbol. Only to name a few of them. Such a complex and multidisciplinary product has always involved a huge variety of skills (from design to the safety engineering field). This is why, over the years, such a blend created a unique line of products able to get way beyond their original purpose.

WHAT AND WHY:

1. You’ll spend the day getting lots of hands on practice at car photography, sharing the techniques of a professional car photographer on location.

2. The more you ask, the more you learn.

3. You don’t have to be a car enthusiast to be a successful car photographer. Remember: not all wedding photographers are married 🙂

fotogloria | AutoMotive | Nicoló Minerbi

THIS WORKSHOP WILL TEACH YOU:

1. The right photo for every(car)body
What car do you need to take photos to? Is it your posh uncle’s exotic Ferrari or your mom’s kind of ugly MPV? Car bodies are sculptures, works of design you have to describe at their best. Environment, background, light, even the type of lens you use can make a huge difference (do you know Mr. Pagani asks photographers to use a specific lens only for his creations?). But first of all you have to figure out what the car you have in front inspires you. Does it talk you about luxury? Sport? Technology? Future? Retro style? Spot the strength of the model you choose, everything will follow.

2. All in sunlight
Although it is believed that the best time to shoot is a few minutes after sunset (or a few minutes before sunrise), this statement it’s not a rule at all. Take it like a religion instead. Maybe you trust in a different one. Hard light (the light you have in summer at noon) sometime might help you better than a mellow twilight. Silhouettes are always welcome too (to exalt the design of the body). How about backlights, then? That will help you getting more juice out of the shots, by adding lens flares and by emphasizing dust and smoke (think about off roads and burnout shots, for example).

And yet it moves (Panning and driving shots)
Design, colors, leather interiors. Yep, everything look good. But, bottom line, cars move (and move you around)! That’s why action photos always look good. Panning is just one option (freezing the subject and having the background motion blurred), but also having the car motion blurred can add something to the story you want to tell (remember, photos are always meant to tell stories).

fotogloria | AutoMotive | Nicoló Minerbi

4. Mix and match (Color and background)
Let the car interact with the environment. You’ll learn how to choose your background, to make the design of the body looking bold. You will also discover how to see the idea you have in mind becoming real: by playing with contrast or with the ton sur ton effect, for example. You’ll come to understand the whole anatomy of a location car photo shoot.

5. Now what?
And now that you got familiar with the subject, what can you get out of it? Car photography, appeals not just to car enthusiasts, remember it. Cars can be used as a metaphor, a recurrent visual element in your story, a colorful detail that add zest to your shots. An heaven of fine art details. Plus, taking photos to cars doesn’t make you a car photographer at all. Being aware of cars just brings a new subject into your imaginary world, it will be like having a new Lego brick to play with to build new funny stuff.

 

* Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt AutoMotive-Fotografe Nicoló Minerbi weltweit! Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

AutoMotive von Nicoló Minerbi

Wie fühlt sich ein Auto an? Wie fährt es sich? Welche Komponenten werden verbaut? Und was genau ist eigentlich der Zauber an jedem einzelnen Modell?

Wir glauben, dass all diese Fragen mit Fotografie beantwortet werden können. Natürlich muss diese Fotografie intelligent sein. Und gleichermaßen subtil wie augenfällig. Sie soll Spaß machen, aber mit dem nötigen Ernst betrieben werden. Einfach gesagt: Sie muss sehr gut sein.

Die fotogloria-Fotografen sind sehr gut. Und da drei von Ihnen das Thema Auto (und die Industrie drumherum) lieben, haben wir die Kategorie AutoMotive entwickelt und mit Leben – besser gesagt mit Fotos – gefüllt.

Wolfram Schroll ist dabei unser Spezialist für alle Fertigungsprozesse von der Schraube bis zum finalen Auto, Nicoló Minerbi ist derjenigewelche, der das Gefühl Auto in Szene setzt und Christoph Morlinghaus ist der Meister der Inszenierung – wir haben also dafür gesorgt, dass ein Fotograf (oder auch alle drei) für alle Bereiche Ihrer Kommunikation sein Bestes geben kann.

fotogloria_AutoMotive_Minerbi_1

Und damit Sie die drei fotogloria AutoMotive-Fotografen besser kennenlernen können, haben wir sie jeweils befragt: Nicoló – was genau magst Du eigentlich so sehr an der Autofotografie?

I grew up on the race tracks. My father, journalist and car enthusiast, is also a pilot. Although as every young fellow I was attracted by the noises of the engines, speed wasn’t the topic for me, it was the shape of the metal bodies that got me hooked to the automotive world instead. Basically, I fall in love with cars not for what they are meant to do, but for what they became through the years: art installations, design stuff, status symbols that had changed the environment we live in forever.

Today’s streets and squares and cities are kind of hard to be rethought having cars out of sight. They are everywhere, they also managed to changed the very idea of where“. As a matter of fact, cars were the very first things to enter the Global Era“. The same sedan is sold in Germany, in USA and in China. Although architecture and fashion followed this trend by close, cars got the „speed“ at their side (you call it right timing or convenience). And they made it. All of the sudden the same car became the perfect status symbol for such a different variety of people (people that don’t speak the same language, that don’t eat the same food, that don’t even have the same sex symbols… but those people dream to own, not to drive, the same car: no matter if they live by the sea or up in the mountains, or lost in the woods, or heated up in the desert). That’s being global.

Inspirational to me is: to be surrounded by such things, able to impact every single mind, even though you don’t like cars, you cannot live without having them around you. Unless you live on the Moon (so far). In more than a century they had changed the way the cities, and people, live. But, perhaps in the very next future, let’s say in less than a century to come, they might become just obsolescente stuff for history books or museums. Who knows?

 

* Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt AutoMotive-Fotografe Nicoló Minerbi weltweit! Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

NEU bei fotogloria – Nicoló Minerbi

Nicoló Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen.

Nicoló ist außerdem ein alter Bekannter von fotogloria: Gemeinsam haben wir, neben zwei Ausstellungsbeteiligungen beim Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«,  eine große Einzelausstellung in der Leica Galerie Zingst mit ihm realisiert. Und so freuen wir uns um so mehr, dass wir ab sofort ganz offiziell und vor allem exklusiv für Deutschland mit ihm zusammen arbeiten – und dazu sein außergewöhnliches und umfassendes Archiv anbieten können. Natürlich haben wir auch ihn die »7 fotogloria-Fragen an…« beantworten lassen. Viel Spaß beim Lesen und herzlich willkommen Nicoló!

© Nicoló Minerbi | fotogloria

fotogloria: Can you remember your first job?
Nicoló Minerbi: As a photographer I got an assignment from an Italian travel magazine. It was in 2001 and I was traveling with my father’s Nikon F and with basically no lenses (I was lucky enough to find them used in Florence). I had fun, the pictures were ok (almost). The magazine was happy with them. It was a challenge, though. I got my very first job when I was 18. I was a writer contributor for a watch magazine and I was the guy in charge to follow the Swatch phenomenon.

What was your best / worst experience as a photographer?
The best one: a travel assignment in Croatia, when Croatia wasn’t in Europe yet. I was traveling with no Internet and with my old Fiat 500. To me, it still sounds like an amazing adventure. And it probably was. The worst one? I don’t remember it, clearly I already forgot it.

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How do you prefer to work?
Working is expressing himself. Having said that, my approach to work is to have fun. I have to enjoy the whole process. The assignment, the work has to have something interesting. Unique. An experience to be done. This is the must for me to take a job. I have to be engaged. To be totaly engaged.

What do you connect with fotogloria?
If the fotogloria thing happened it happened just because of Edda. Period. Then, after I entered the team, I felt also in love with Mike and Jochen.

Everybody gets crazy about Pagani © Nicolo' Minerbi. Nov 2014, Miami: the supercar Pagani Huayra on the streets of Miami ©Nicolò Minerbi / LUZphoto / fotogloria

How did you develop your own photographic emphasis / standpoint?
I take the pictures I see. Everybody does. I’m ironic, almost sarcastic. I like nice stuff, good people, interesting environments. I don’t believe in what usually people do. Politics, power, wars, economy, money. Those things are just stuff, not the real thing. In American I would have said „Where is the beef?“. And the beef for me is the beauty (and the lack of it) affects people more than wars. Beauty could be everywhere, in a perfect machinery or in a old guy walking alone on the dock or in a tree’s silhouette in the sunlight. Photography isn’t interesting to me because of the photographs. I love the „imagine“ side of  it, instead. I can see the word imagination behind it. And imagination can do miracles.

What clients would you like to work for?
People that have a vision to share. Dreamers for instance.

Feb 2010, San Francisco: Mission motors staff is working to the launch of the first electric superbike, Nicolo' Minerbi / LUZphoto

fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Nicolo Minerbi und die »First Love«

Da ist sie wieder, die »First Love«-Doppelseite in der »The FIFA Weekly« – dieses Mal von fotogloria-Fotograf Nicoló Minerbi (zwar gar kein Fußballfan, aber DAS Bild konnte er natürlich nicht unfotografiert an sich vorbei ziehen lassen…)

 

* Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

40.000 Besucher beim achten Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«

Was für eine Bilanz für das achte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«: Mehr als 40.000 Besucher schauten sich an nur sieben Tagen die 20 grandiosen Ausstellungen an!

Nebst Workshops, Multimediavorträgen und der abendlichen Bilderflut gab es vor allem wieder gute Fotografie zu sehen. Ganz vorne mit dabei war in diesem Jahr die große Gruppenausstellung »One World«, eines der Lieblingsstücke von Kurator Klaus Tiedge: »Es ist unsere Welt in aktuellen Bildern zeitgenössischer Fotografie, die in dieser Ausstellung Raum findet. Kontrastreich, widersprüchlich, erschreckend, aber auch begeisternd prallen hier visuelle Botschaften aufeinander. Die Bilder stammen von Fotografen, deren Anliegen es ist, Standpunkte und Positionen zu vermitteln. Dies geschieht mit dem Mut zu klaren Statements und oft auch mit avantgardistischen Bildideen.«

Gesagt, getan – ausgestellt waren entsprechend Arbeiten von sieben fotogloria-Fotografen: Nicoló Minerbi, Federico Ciamei, Christoph Morlinghaus, Toby Binder, Frank Herfort, Jordi Busque und Ed Thompson! Es war eine Freude, durch die Schau im Kunsthallenhotel zu gehen und so viele großartige fotogloria-Bilder zu sehen!

Und so fand dann auch Klaus Tiedge warme Worte zur Zusammenabeit mit fotogloria: »Aus der Sicht eines Kurators, der immer auf der Jagd nach der besonderen Fotografie ist: »Wenn es FOTOGLORIA nicht gäbe, müsste man eine solche Agentur sofort erfinden«. Ich habe keine andere Quelle auf der Suche nach den besonderen Bildern, jenseits des Mainstreams heutiger Betrachtungsweise, als eben diese auf Individualität ausgerichtete Agentur. Bei FOTOGLORIA sind immer wieder wahre Entdeckungen zu machen. Weder die spekulativen Bewertungen des Kunstbetriebes noch die spektakulären Auftritte im Werbegeschäft spielen hier eine Rolle. Es ist der Mut zur Außenseiterrolle, der ganz eigene Qualitätsstandards sichtbar macht. Für die Arbeit der Erlebniswelt Fotografie Zingst ist FOTOGLORIA ein erfolgsbestimmender Kontakt.«

Nicht zuletzt sind Qualität und Erfolg des Festivals aber natürlich dem umtriebigen Festival-Team zu verdanken, darum gilt unser Dank für diese grandiose Ausstellungsmöglichkeit und auch für die Gastfreundschaft an dieser Stelle:  Klaus Tiedge, Peter Krüger, Rico Nowicki, Anne Crämer, Steffi Schiller, Jens Redecker, Sascha Oemcke, Simone Marks, Doreen Meyer und allen anderen, die für ein weiteres unvergessliches Festival gesorgt haben.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr – das neunte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« findet vom 28. Mai bis zum 05. Juni 2016 statt!

 

P.S.: Die Fotos in diesem Beitrag wurden gemacht von: Anke Großklaß, Jochen Raiß und Edda Fahrenhorst.

Horizonte-Countdown 2015 | Nicoló Minerbi

Der Countdown läuft… Jetzt sind es nur noch ein paar Stunden, bis das achte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« eröffnet wird. Eine der größten Schauen ist die Ausstellung »One World« und sieben fotogloria-Fotografen sind mit ihren Arbeiten dabei!

In der letzten Woche haben wir Ihnen bereits sechs Fotografen mit ihren Arbeiten und Kurator Klaus Tiedge vorgestellt – zum Abschluss des fotogloria-Horizonte-Countdowns zeigen wir Ihnen heute nun die  »Golden Cameras« von fotogloria-Fotograf Nicoló Minerbi. Wir sehen uns in Zingst.

fotogloria _ Nicolo Minerbi _ Golden Cameras _ 2

WHAT
A bunch of shots about the Golden Gate Bridge. At the very first sight this is what it seems. But in the reality it is not at all. Or at least, not only. As a matter of fact the Western iconic bridge is just a pretext, an opportunity to experience how much photography has changed through the years. And since photography needs tools to express itself, it’s always important to know them, with their pro and cons, in order to fully understand the way we see things, people and life and therefore the way we remember them all and how we leave them as a legacy.

WHERE
Golden Gate Bridge, San Francisco, California

WHY
Tot capita tot sententiae (latin for many heads, so many opinions). Thing is, every single photographer always has his own point of view. Imagine to have a bunch of them at your beach party. You won’t get the same photo ever. It’s a matter of the photographer’s taste, style, skill, mood and approach. On top of that, especially in the film era, different cameras used to take different shots. Because of the lenses, because of the quality, because of the format. Because of the magic. The idea of this Golden Cameras selection is to show how different the icon of the West used to looked like through the years, without changing a thing, but having the photographic tools improved instead. The subject was always the same, kind of a parameter to test, to experiment new photographic languages and futuristic equipment, from the Ansel Adams style camera to the iPhone.

fotogloria _ Nicolo Minerbi _ Golden Cameras _ 1

HOW
Every diptych shows the camera used for shooting the picture below. Every single camera comes with its own historical background, with the dust of its own legend on top of it. Such as the Argus Autronic (35mm camera used by assassination witness Phil Willis to make a series of pictures before, during and after the John F. Kennedy assassination on November 22, 1963. Willis was standing on the south side of Elm Street during the shooting). Or the Hasselblad that shot either a star, Marilyn Monroe, and the Moon or the Leica M7 with the glorious Summicron lens (in this case the homage is to the famous Gianni Berengo Gardin’s and Elliott Erwitt’s shots).

WHO
Thing is, different cameras give different photos. It’s hard to imagine doing macro photography with a street photography camera such as the Leica M7 nor using the Polaroid to do sport events. I mean, you can, but the shots you’ll get out of them will be heavily influenced by the camera you pick for the job. Back in those days with film and darkrooms, the combination of the lenses and films made it all. Nowadays app such as Instagram or Snapseed brought darkrooms in everyone’s pocket.

 

P.S.: Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Die ganze Serie »Golden Cameras« von fotogloria-Fotograf Nicoló Minerbi ist  in der fotogloria Bilddatenbank zu sehen, bitte HIER entlang. Natürlich können Sie alle Motive auch für Ihre Zwecke lizensieren – Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

P.P.P.S.: fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.