Schlagwort-Archive: Industriefotografie

Titelgeschichte für das Bystronic Kundenmagazin

Es gibt florierende und weltweite Industrieunternehmen in wirklich allen Sparten – in diesem Fall der Weltmarktführer in der Konzipierung effizienter Fischmehlfabriken: Héoinn in Island. Und da das Unternehmen jüngst zwei Anlagen von Bystronic in Betrieb genommen hat, hat die Firma aus der Schweiz den fotogloria-Fotografen Gunnar Svanberg für Ihr Kundenmagazin »Bystronic World« im hohen Norden losgeschickt. Daraus entstanden ist prompt die Titelgeschichte und dazu noch ein kurzer Film über Héoinn. Begleitet hat das Thema übrigens die Münchner Agentur independent medien design. Und wir haben Gunnar Svanberg zu dem Job befragt.

fotogloria: You came to do the Bystronic World photo shoot via fotogloria – what was it about and what exactly needed to be photographed?
Gunnar Svanberg: I received a call from a colleague and friend who was first asked to do the job. His plans changed so he asked me if I could take over for him. I was asked to photograph an industrial company with a special focus on the Bystronic machines – they just started to use them.

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How did you prepare for the photo shoot and what equipment did you take with you?
My choice of equipment was Canon 5DSr with Canon 85mm f.1.2. lens, Canon 24-70 II f.2.8, Canon 100mm Macro, Canon 135mm f.2, Sigma 50mm f.1.4 The lights that I took with me where 1 Profoto B1 and two Profoto D1 heads. Then I had one big LED panel for the video interview. For the sound of the video I had RODE microphone and a Zoom H5 for recording the sound.

Did you have free rein in the choice of motifs and the compositions, or did the client brief you about what was required?
The brief was quite good. It said what had to be done, but still leaving enough space for me to be creative.

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How did you go about the photo shoot? Did you achieve the best photographic results?
Since there was a journalist coming from Sweden, who was taking the actual interview (I just filmed that), I had no flexibility regarding choosing the the right light etc. So when I showed up, I met the client and asked them to show me around the factory. Then I spoke to my assistant on what I wanted to shoot, so we used the time to set it up while waiting for the journalist. When he arrived we shot the interview and then we took the photos in the company. I always try to have my setups as relaxed as possible so nobody feels that they are actually in a photoshoot. I feel like that was achieved, so I’m happy with the results.

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Which was the toughest and/or best moment during the photo shoot?
The only thing that was tough in this photoshoot was being able to see video-record the factory in the background while the interview was done. The factory is a loud place :)…

Last but not least, how did you find the collaboration with fotogloria?
The people at fotogloria where all very quick in responding my requests and are easy to work with.

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* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Corporatefotografie International von fotogloria: international@fotogloria.de

Industriefotografie de luxe – Jan Michael Hosan bei Festo

Innovation und Zukunftsvision. Global Player und Weltmarktführer. Industrie 4.0 und Impulsgeber. All das und noch sehr viel mehr beschreibt das Wirken und Handeln des Esslinger Traditionsunternehmens Festo. Und gibt gleichzeitig die Anforderungen an das große Festo-Fotoshooting mit fotogloria-Industriefotograf Jan Michael Hosan wieder.

fotogloria hat mit Philip Freudigmann, dem verantwortlichen Kreativen von Festo, mit Jan Michael Hosan und mit Mike Gamio von fotogloria über das Shooting gesprochen.

fotogloria: Herr Freudigmann, das große Festo-Shooting hatte die neue Technologiefabrik in Scharnhausen zum Inhalt. Bitte lassen Sie uns ein paar Hintergründe dazu wissen – seit wann wurde gebaut, wann wurde sie eröffnet, was wird dort produziert, wer arbeitet dort, was sind die Besonderheiten?
Philip Freudigmann: Der Grundstein zur Technologiefabrik Scharnhausen wurde bereits im Dezember 2010 mit den ersten Entwürfen gelegt. Die offizielle Eröffnung fand dann knapp vier Jahre später am 24. September 2015 statt. Heute werden hier in vier Leistungszentren Automatisierungskomponenten für pneumatische Steuerungen und Handhabungstechnik produziert: Kundenlösungen, Elektronik, Fertigung und Montage. Die Technologiefabrik bietet dabei ein ideales Umfeld für die Zusammenarbeit der über 1.200 Mitarbeiter – von deren kooperativer Entwicklung bis hin zu Produktion und Versand. Als Referenzfabrik sind wir fortan ein Vorzeige-Produktionsstandort für Festo.

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fotogloria: Mike und Jan, im Vorfeld des Festo-Shootings – im wahrsten Sinne Industriefotografie de luxe – wart Ihr gemeinsam in Scharnhausen. Erzählt mal.
Mike Gamio: Mit Jan habe ich ja schon viele Termine in den letzten Jahren zusammen gemacht, daher sind wir ein gut eingespieltes Team – die Zusammenarbeit ist einfach klasse. Aber das zu fotografierende Objekt war dann doch etwas anders als üblich… Wir sollten ein komplett neues und einzigartiges Werk bei Stuttgart ablichten. Dort war einfach alles groß, supermodern, aufgeräumt und schick – ein Traum für jeden Industriefotografen. Wir sind mehrere Stunden durch die Werkshallen gegangen, haben uns alles angeschaut und waren einfach sehr beeindruckt davon… und freuten uns wie kleine Kinder über das Projekt.

Jan Michael Hosan: Mein erster Gedanke war: Auweia, da werde ich während des Shootings sehr viele Kilometer laufen müssen… Nein, natürlich nicht – ich war sofort absolut begeistert von dem Gebäude, von der Technik, von der Optik. So viele verschiedene Möglichkeiten, so viele Motive, eine regelrechte Bilderflut ist über mir zusammen gebrochen. Es war eine knallharte Denksportaufgabe, die Anforderungen an das Shooting und die Ideen des Kunden in Motive umzusetzen, um diese dann zu beraten. Aber das war ja auch das Tolle an dem Shooting – Festo und Philip Freudigmann waren total flexibel und dabei neugierig auf meine fotografische Meinung. Traumhaft.

Wie sah denn die konkrete Vorbereitung zu dem Shooting seitens fotogloria aus?
Mike Gamio: Wir haben Briefings, Ablauf und Zeitpläne mit Jan besprochen, die gewünschten Motive auf Realisierbarkeit geprüft, dann alle Punkte mit dem Kunden abgesprochen und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge gemacht. Und dazu kamen natürlich die ganzen administrativen Tätigkeiten rund um das Shooting, wie Kostenklärung, Terminkoordination, das Buchen der Assistentin…

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Und Jan, wie hast Du Dich auf Deine Industriefotografie bei Festo vorbereitet?
Jan Michael Hosan: Festo hat ja glücklicherweise im Vorfeld zu dem großen Shooting ein Probeshooting in einem anderen Werk, aber mit ähnlicher Aufgabenstellung, realisiert. Bei dem Vorabshooting hatte ich fotografisch absolut freie Hand und anhand der Ergebnisse haben wir dann gemeinsam einen Look für Scharnhausen ausgetüftelt – das war sehr hilfreich, um genau zu wissen, wohin die fotografische Reise geht.

Um ehrlich zu sein, habe ich genau diesen Look dann tatsächlich auch vorher noch einmal richtig durchgespielt und »geübt« – im Unternehmen von einem Freund. Ich wollte einfach ganz sicher sein, dass ich die Ideen des Kunden optimal und im Zeitplan umsetze. Und natürlich wollte ich schauen, wie viele Lampen etcetera ich tatsächlich einsetzen muss. Am Ende habe ich dann sicherheitshalber wirklich alles doppelt mitgenommen – 2 Bodies (ich fotografiere mit der neuen Leica S), jede Optik, gefühlt kilometerweise Kabel, 10 Lampen plus Wannen & Co., zwei Laptops… Das war aber auch gut so, denn tatsächlich ist mir zwei mal etwas kaputt gegangen…

Über mehrere Tage wurden viele Szenen vor Ort und mit Festo-Mitarbeitern
fotografiert – wie haben Sie die Inhalte und die dazu gehörige Bildsprache
entwickelt?
Philip Freudigmann: Unser Ziel war es von Anfang an, authentisch zu bleiben. Insofern fiel die Entscheidung leicht, nicht mit professionellen Models zu arbeiten, sondern die Kolleginnen und Kollegen vor Ort mit einzubinden. Die Stoßrichtung der Bildsprache war ebenso klar: innovativ, dynamisch, sympathisch. Ich denke rückblickend, das ist uns mit diesen Bildern sehr gut gelungen!

fotogloria-Fotograf Jan Michael Hosan hat das Shooting realisiert – wie haben Sie sich für ihn entschieden?
Philip Freudigmann: Auf Herrn Hosan kamen wir durch die Empfehlung von fotogloria-Mitinhaber Mike Gamio. Nach Durchsicht seines beeindruckenden Portfolios und dem Probeshooting war dann klar, dass wir das Projekt mit ihm zusammen angehen wollen!

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An der Vorbereitung des Shootings haben Festo, Jan Michael Hosan und natürlich fotogloria mitgewirkt – wie war die Zusammenarbeit?
Philip Freudigmann: Von Anfang bis Ende war es eine durchweg professionelle Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Und trotzdem fühlte es sich nie nach einer »Kunde-Dienstleister-Beziehung« an. Im Gegenteil: die Zusammenarbeit empfanden wir als äußerst kollegial und damit auch sehr effizient.

Jan MIchael Hosan: Super. Philip Freudigmann und seine Kollegen waren sehr zielorientiert, dabei aber total entspannt, immer für eine Idee zu haben und vom Feeling her fast familiär. Und mit fotogloria… Wir kennen uns jetzt schon so viele Jahre und haben schon so viele Shootings zusammen gelöst – ich muss gar nicht mehr mit Mike sprechen, der weiß eh, wie und was ich denke.

Mike Gamio: Die Arbeit mit Jan ist seit Jahren vertraut, eingespielt, reibungslos und im Ergebnis immer super – darauf können wir uns zu 100 Prozent verlassen. Die Zusammenarbeit mit Philip Freudigmann und seinen Kollegen von Festo war richtig, richtig gut und professionell, immer sehr strukturiert und dabei sehr freundlich und nett. Da freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Auftrag, der in ein paar Tagen realisiert wird!

Welches war der beste Moment bei dem Shooting?
Philip Freudigmann: Es ist nicht einfach, sich auf den einen »besten Moment« festzulegen. Es waren einfach zu viele.

Jan Michael Hosan: Es waren wirklich sehr viele sehr gute Momente, aber der Materialzug hat es mir besonders angetan – ich musste mir für das optimale Motiv richtig was ausdenken und improvisieren. Am Ende habe ich mit Tape die Kamera an den Zug geklebt…

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Welches Bild aus dem Shooting gefällt Dir am besten und warum?
Jan Michael Hosan: Der Festo-Mitarbeiter am »Rondell«. Ich habe mich mit dem Licht richtig ausgetobt und habe einiges ausprobiert – dankenswerterweise hat Festo mir insgesamt genug Zeit pro Motiv eingeräumt. Im Ergebnis finde ich, fügen sich Mensch und Technik richtig gut zusammen.

Mike Gamio: Das ist schwierig. Fotografisch würde ich sagen, dass mir der Materialzug (siehe Publikation) am besten gefällt, weil das Bild sehr dynamisch ist – das Licht an der Decke und die Tiefe des Bildes unterstützten diese Dynamik. Aber als Motiv bzw. Hintergrundgeschichte finde ich das Motiv mit dem Roboterarm am Spannendsten (siehe oben), weil ich dabei war und den Roboter live erleben durfte. Unglaublich, was da schon möglich ist… Aber das darf ich nicht im Detail erzählen…

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Die Ergebnisse sind sehr gut geworden – wo wurden und werden sie künftig eingesetzt?
Philip Freudigmann: Die Bilder, die mit Jan Michael Hosan erstellt wurden, finden sich ab sofort auf allen Kanälen, die das Thema »Technologiefabrik Scharnhausen« kommunizieren. Aber auch darüber hinaus werden wir die Bilder sicherlich ebenso für andere Kampagnen verwenden, die die Innovationskraft von Festo bildlich belegen sollen.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

* Nach einer klassischen Ausbildung zum Werbefotografen arbeitete Jan Michael Hosan in Studios in Österreich und der Schweiz. Sein Handwerk – die Industriefotografie – schließlich mehr als beherrschend, eröffnete er 2006 sein eigenes Studio. Seitdem setzt er die Ideen seiner internationalen Kunden um – mit einem hochprofessionellen und den speziellen Anforderungen angepassten Equipment und immer mit seinem eigenen Blick. Jan Hosan ist neben der Industriefotografie auf Technologie-, Medizin und Wissenschafts-Fotografie spezialisiert. Er lebt in Neuwied und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt  Jan Michael Hosan und seine Industriefotografie exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge im Bereich Industriefotografie buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

 

 

 

AutoMotive von Wolfram Schroll

Wie fühlt sich ein Auto an? Wie fährt es sich? Welche Komponenten werden verbaut? Und was genau ist eigentlich der Zauber an jedem einzelnen Modell?

Wir glauben, dass all diese Fragen mit Fotografie beantwortet werden können. Natürlich muss diese Fotografie intelligent sein. Und gleichermaßen subtil wie augenfällig. Sie soll Spaß machen, aber mit dem nötigen Ernst betrieben werden. Einfach gesagt: Sie muss sehr gut sein.

Die fotogloria-Fotografen sind sehr gut. Und da drei von Ihnen das Thema Auto (und die Industrie drumherum) lieben, haben wir die Kategorie AutoMotive entwickelt und mit Leben – besser gesagt mit Fotos – gefüllt.

Wolfram Schroll ist dabei unser Spezialist für alle Fertigungsprozesse von der Schraube bis zum finalen Auto, Nicoló Minerbi ist derjenigewelche, der das Gefühl Auto in Szene setzt und Christoph Morlinghaus ist der Meister der Inszenierung – wir haben also dafür gesorgt, dass ein Fotograf (oder auch alle drei) für alle Bereiche Ihrer Kommunikation sein Bestes geben kann.

fotogloria | AutoMotive | Wolfram Schroll

Und damit Sie die drei fotogloria AutoMotive-Fotografen besser kennenlernen können, haben wir sie jeweils befragt: Wolfram, was reizt Dich eigentlich an der Fotografie rund um das Thema Auto?

Mit 19 habe ich mir einen Werkzeugkasten und mein erstes, eigenes Auto von meinem ersten selbst verdienten Geld gekauft, übrigens schon als Fotograf (Ausbildung). Mittlerweile fahre ich mein 17tes Auto und kann alle aufzählen – inklusive der verrücktesten Details. Nicht, das ich irgendwelche Sportwagen fahren würde oder seltsame Exoten, es sind immer ganz normale Autos. Aber Autofahren gehörte für mich von Anfang an zu meinem Leben und zu meiner Unabhängigkeit. Das hat sich erst geändert, als ich Ehemann und Vater wurde. Aber immer noch bevorzuge ich das Auto und lasse, wenn immer möglich, Bahn oder Flieger links liegen.

Und irgendwann kamen die ersten Kontakte zur Automobilindustrie durch meine Konzentration generell auf die Industriefotografie. Ich habe sehr schnell gelernt, was High Tech im Bereich Automotive heißt. Fassungslos stand ich etwa vor einer Maschine, die Stickstoff gekühlte Dichtringe in Zylinderköpfe presste – so ein einfaches Prinzip: kalter Ring wird warm, dehnt sich aus und bleibt für immer an seinem Ort. So einfach die physikalischen Grundlagen, so irre komplex ist die Maschine – oder besser Anlage – dazu. Und solche Dinge sieht man ständig.

Faszinierend finde ich auch die Strukturen moderner Automobil Zulieferer. Deren Wertschöpfungsketten, die komplexen Abläufe und das nie aufhörende Optimieren der Arbeitsprozesse sind einzigartig. Ich glaube, diese Mischung aus Hightech, Effizienz, größter Genauigkeit und irrem Tempo finde ich toll. Da mach ich gerne mit als Fotograf.

 

* Schmieröl statt Haarspray, Blauleinen statt Haute Couture, lieber der Geruch von Stahl als der von Parfums. Wolfram Schroll liebt seine Arbeit – die Industriefotografie. Nach einer klassischen Fotografenausbildung und der Eröffnung seines eigenen Studios 1983 mag er besonders und immer wieder die Herausforderung, aus dunklen Hallen oder komplexen  Anlagen Fotos mitzubringen, die das Wort Bild verdienen. Wolfram Schroll lebt mit seiner Frau in Krummewiese, einem Bauernhof bei Hagen.

fotogloria vertritt AutoMotive Fotograf Wolfram Schroll exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Wolfram Schroll gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Anna Schroll für das Cleanroom Magazin

Fachmagazine gibt es aus allen Branchen und Fachrichtungen und wir freuen uns immer über »exotische« Neuentdeckungen – dieser Tage: Das Magazin für News und Reportagen aus der Welt der Reinräume, das »Cleanroom Magazin«. Und wir wären nicht das gut sortierte Industrie-Archiv, das wir sind, wenn wir nicht auch für dieses Magazin die richtigen Bilder parat hätten – in diesem Fall von fotogloria-Fotografin Anna Schroll.

 

* Anna Schroll liebt es, Menschen bei der Arbeit zu portraitieren – deren Tätigkeit, das individuelle Arbeitsumfeld, die Leidenschaft für das, was sie tun. Sie ist dabei die stille Beobachterin hinter der Kamera, die ihren Protagonisten viel Raum und gerne Zeit lässt. Damit schafft sie es, in ihren Motiven dezent und dennoch wirkungsvoll auf den Punkt zu kommen. Anna Schroll lebt in Jena.

fotogloria vertritt Anna Schroll exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Anna Schroll und ihre Corporate Fotografie gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

GEOlino – Technikfotograf Jan Michael Hosan und die Roboter

Gute Wissenschafts- und Technikfotografie erfordert ein hohes Maß an Können,  Technikaffinität, Material und Spezialisierung – kein Wunder also, dass es nicht allzu viele derer Fotografen in Deutschland gibt. fotogloria-Technikfotograf Jan Michael Hosan allerdings ist einer von dieser seltenen Gattung und er arbeitet regelmäßig für Kunden wie Olympus, Wacker, Lohmann, Voith undundund.

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Aber nicht nur die großen Budgets und Firmen sind es, für die er unterwegs ist – wenn das Thema ihn interessiert, dann realisiert er auch immer wieder gerne kleine Strecken: »Als ich über fotogloria die Anfrage bekommen habe, für GEOlino an der Uni Bielefeld Roboter zu fotografieren, habe ich sofort zugesagt – ist schaue sehr gerne Wissenschaftlern über die Schulter und das Thema ist spannend. Und es liegt mir, auch komplexe Vorgänge möglichst einfach über Bilder zu erklären – warum also nicht auch für Kinder ein Thema richtig gut aufarbeiten?«

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Gesagt, getan: Das Ergebnis ist eine schöne Strecke über mehrere Doppelseiten im aktuellen Heft. Eva Pradel – zuständige Bildredakteurin bei GEOlino – sagt zur Zusammenarbeit: »Technik- und Wissenschafts-Themen frage ich sehr gern bei fotogloria an, denn dort bekomme ich garantiert tolles Material von Fotografen, die unkompliziert und gerne eine Strecke für die Kindermagazine von GEOlino produzieren. Dazu kommt, dass der fotogloria-Service für mich stimmt und es immer eine ergebnisorientierte und entspannte Zusammenarbeit ist.«

* Nach einer klassischen Ausbildung zum Werbefotografen arbeitete Jan Michael Hosan in Studios in Österreich und der Schweiz. Sein Handwerk schließlich mehr als beherrschend, eröffnete er 2006 sein eigenes Studio. Seitdem setzt er die Ideen seiner internationalen Kunden um – mit einem hochprofessionellen und den speziellen Anforderungen angepassten Equipment und immer mit seinem eigenen Blick. Jan Hosan ist auf Industrie-, Technologie-, Medizin und Wissenschafts-Fotografie spezialisiert und lebt in Neuwied.

fotogloria vertritt Technikfotograf Jan Michael Hosan exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Jan Michael Hosan gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2015 | Christoph Morlinghaus

Übermorgen ist es soweit – zum bereits achten Mal wird das Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« eröffnet. Unkonventionell und mutig dabei die traditionelle Gruppenschau »One World«: »Die Bilder stammen von Fotografen, deren Anliegen es ist, Standpunkte und Positionen zu vermitteln. Dies geschieht mit dem Mut zu klaren Statements und oft auch mit avantgardistischen Bildideen.« beschreibt Kurator Klaus Tidge die Auswahl der gezeigten Strecken.

Sieben fotogloria-Fotografen wurden in diesem Jahr ausgewählt und sind in der großen Gruppenausstellung zu sehen – bis zur Eröffnung stellen wir Ihnen jeden Tag einen der  Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »Computerwelt« von Christoph Morlinghaus. Viel Vergnügen!

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WAS
ungehäuste Halbleiter-Chips

WO
Mein Arbeitszimmer in Miami Beach

WARUM
»These CPU’s are hidden in electronic waste, forgotten, invisible, useless. As a form of recycling I opened those CPU’s and an entire microcosmos, almost looking like a cityscape, becomes visible. Basically images of forgotten memory. Those CPU’s are incredibly small, some only 1/4’’ across, and have been shot on 8×10’’ film.« (erschienen im US-amerikanischen Magazin Papersafe)

WIE
8×10’’ Grossformatfarbnegativfilm, Sinar P2, zwei Meter Kameraauszug

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WER
Christoph Morlinghaus lebt, liebt und atmet die Fotografie. Dazu kommen ein außer- gewöhnliches Talent, eine Großbildkamera und genug Mut, sich intelligenten Themen, schwierigen Motiven und komplexen Kunden- wünschen zu stellen. Ob auf unendlichen Ölfeldern, in weit verzweigten unterirdischen Archiven, ob in gigantischen Werkshallen oder angesichts Meisterwerke zeitgenössischer Architektur – Christoph Morlinghaus zeigt nicht nur, was zu sehen ist. Er macht sichtbar, was hinter dem Motiv steht und interpretiert auf subtile Weise, was sein könnte. Er lebt in Miami, USA, und Hamburg und arbeitet international.

P.S.: fotogloria vertritt Christoph Morlinghaus exklusiv in Deutschland. Und über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

Horizonte-Countdown 2015 | Frank Herfort

»Die Gruppenausstellung »One World« hat Tradition beim Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«. Das Konzept dieser Bilderschau ist ganz bewusst alles andere als konservativ angelegt…« Das stimmt. Und darum ist die Schau auch für Kurator Klaus Tiedge immer wieder eine gerne gesehene Herausforderung.

Zu sehen ist die Ausstellung übrigens beim achten Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«, das am 30. Mai eröffnet wird. Und wir stellen Ihnen jeden Tag einen der sieben ausstellenden fotogloria-Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »Time in Between« von Frank Herfort. Viel Spaß!

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WAS
Time In Between ist eine Arbeit, die ich schon vor 10 Jahren als Teil meiner Diplomarbeit begonnen habe. Da ich aber bis zum heutigen Tag nicht von dem Thema loskomme, wird es wohl ein Dauerprojekt bleiben. Immer wenn ich Zeit und Gelegenheit habe, widme ich mich diesem Thema und versuche neue Bilder zu realisieren. Die letzten neuen Arbeiten sind erst vor ein paar Wochen in Sankt Petersburg entstanden. Gerade im aktuellen Russland, entdecke ich wieder vermehrt solche Situationen und öffentliche Ort, die mich wieder neu zu meinen Bildideen inspirieren.

WO
Die Bilder sind fast ausschließlich in Moskau und Sankt Petersburg entstanden. Ein kleiner Teil auf meinen Reisen durch Russland in Orten wie Tscheljabinsk, Shanty, Kansisk oder Kazan.

WARUM

Fasziniert haben mich immer die Menschen, die scheinbar wartend an einem Fleck standen oder einfach da waren. Für mich war immer unklar, was da eigentlich passiert. Haben sie eine Verabredung mit einem Bekannten, warten sie auf den Zug oder Bus, sind sie arbeitslos oder obdachlos, haben sie keinen Plan was sie als nächstes machen … ?  Eine Art Schwebezustand ohne Hoffnung , aber vielleicht auch ganz im Gegenteil. In der westlichen Welt, sieht man sowas nicht. Da steht niemand einfach so mal rum, jeder hat seinen Plan im Kopf und der wird jeden Tag abgearbeitet.
Von daher fand ich es auch irgendwie ganz erfrischend, zu sehen, das man auch mal nichts macht und guckt was das Schicksal für einen bereit hält. Es gibt doch jeden Tag soviel neue Entscheidungen , die man treffen muss und es gibt tausende von Möglichkeiten sein Leben zu leben. Um die Frage geht es eigentlich, weniger um Russland, obwohl man dort die Frage visuell sehr gut erkennen kann. Vielleicht ist das ja die berühmte russische Seele ?

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WIE
Fotografiert habe ich anfangs alles mit meiner Hasselbald und einer Sinar mit Planfilmen. Neuere Bilder nehme ich mit einem Mittelformatdigitalrückteil auf, fast immer vom Stativ. Ich fotografiere nichts heimlich oder versteckt. Ich mag es selber gern an einem Ort längere Zeit zu warten.

WER
Frank Herfort ist ein Reisender – sowohl durch die Wahl seiner beiden Wohnorte (Berlin und Moskau) als auch im Auftrag seiner internationalen Kunden. Aber eben auch durch die verschiedensten Facetten seiner Fotografie: Als wohlüberlegt und positiv neugierig kann man seine Reportagen bezeichnen, als strukturiert und emotional inspiriert seine Commercials. Präzise und dabei staunend sich sind seine Interieur- und Architektur-Arbeiten, exakt und liebevoll komponiert seine Industrie-Themen. Kurz: Frank Herfort überrascht und ist dabei trotzdem immer zuverlässig in den höchsten Qualitätsstufen der Fotografie unterwegs.

P.S.: fotogloria vertritt Frank Herfort exklusiv und weltweit. Und über fotogloria können Sie ihn natürlich gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Neuer »Augenblick der Technik« von Wolfram Schroll

Es ist eines der eindrucksvollsten je gesehenen Industriebilder und sicher eines unser liebsten Motive: Wolfram Schrolls 50 Tonnen schweres und rot glühendes Schmiedestück, fotografiert bei VDM Metals. Kein Wunder also, dass der Industrieanzeiger das Motiv gerne auf seiner  Doppelseite »Augenblicke der Technik« veröffentlicht.

 

* Schmieröl statt Haarspray, Blauleinen statt Haute Couture, lieber der Geruch von Stahl als der von Parfums. Wolfram Schroll liebt seine Arbeit – die Industriefotografie. Nach einer klassischen Fotografenausbildung und der Eröffnung seines eigenen Studios 1983 mag er besonders und immer wieder die Herausforderung, aus dunklen Hallen oder komplexen  Anlagen Fotos mitzubringen, die das Wort Bild verdienen. Wolfram Schroll lebt mit seiner Frau in Krummewiese, einem Bauernhof bei Hagen.

**HIER geht es zum Interview mit Industrieanzeiger-Chefredakteur Werner Götz.

***fotogloria vertritt Wolfram Schroll exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Wolfram Schroll gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

PICTORIAL zeigt Corporatefotograf Christoph Papsch

Ist doch immer wieder schön, wenn auf kollegialer Basis Neuigkeiten ausgetauscht werden: Stefan Hartmann eröffnet seinen Newsletter PICTORIAL mit dem neuen fotogloria-Fotografen (genauer gesagt: Corporatefotograf) Christoph Papsch. Danke dafür!

NEU bei fotogloria: Corporate Fotografie von Christoph Papsch

Das Besondere an der Corporate Fotografie von Christoph Papsch ist die perfekt im Bild platzierte Mischung aus ungewöhnlicher Perspektive und emotionalem Moment – stets begleitet von einer differenzierten Beobachtung und einem leisen Humor. Aus all diesen Komponenten entstehen kraftvolle, inhaltsreiche und charismatische Fotos. Bilder, die Spaß machen. Christoph Papsch lebt in Bonn.

Wir freuen uns, dass Christoph Papsch ab sofort exklusiv und weltweit von fotogloria vertreten wird – Herzlich Willkommen Christoph!

fotogloria: Warum bist du Fotograf geworden?
Christoph Papsch: Schon immer wollte ich mit meinen Bildern Geschichten erzählen. Anfangs habe ich im Editorial-Bereich gearbeitet und für Tageszeitungen und Nachrichtenagenturen fotografiert. Später – als ich merkte, dass es gerade bei Nachrichtenagenturen mehr um die Schnelligkeit der Bildlieferung als um das gute Motiv geht – habe ich mehr und mehr für Zeitschriften und im Corporate-Bereich fotografiert.
Fotoreportagen und die Darstellung von Menschen in ihren jeweiligen Umgebungen interessieren mich besonders, die kleinen Dinge ebenso wie die großen Zusammenhänge. Als Fotograf begeistern mich große und laute Industriehallen, saubere HighTech-Reinräume, technische Anlagen und riesige Maschinen, Schiffe, Häfen, Flugzeuge und die dahinter stehende Logistik – vor allem aber das Zusammenwirken von Menschen und Technik.

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Kannst du dich an deinen ersten Job erinnern?
Einer meiner ersten bezahlten Jobs waren Fotos von feiernden Fußballfans in Köln während einer Fußballweltmeisterschaft. Der Auftrag war für eine Nachrichtenagentur. Die Stimmung und die Bilder waren bunt und alle (vor und hinter der Kamera) waren happy. Als ich tags darauf meine Fotos auf Zeitungswebseiten auf der anderen Seite der Erde gesehen habe, war ich natürlich stolz wie Bolle.

Was war dein schönstes | schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Schöne Erlebnisse hatte ich viele: Ich konnte in den letzten Jahren so viele spannende Projekte fotografieren, bin an Orte gekommen, die nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen und habe dabei etliche Länder gesehen. Das schönste ist aber noch immer das großartige Gefühl, das man hat, wenn der Job gut gelaufen, der Kunde zufrieden ist und es zurück nach Hause geht.
Schlimme Erlebnisse hatte ich, abgesehen von kleineren technischen Problemchen, bisher zum Glück keine – bis auf die fürchterlich stürmische Reise auf einem kleinen Frachtschiff durch die winterliche Biskaya mit meterhohen Wellen…

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Wie arbeitest du am Liebsten?
Meine Fotos entstehen ja hauptsächlich on location in oder für Unternehmen. Einerseits liebe ich es, ganz unbefangen und ohne starren Rahmen an ein Projekt heranzugehen und dabei spannende Motive zu finden. Andererseits sind Organisation und Absprachen vor einer Produktion ebenso wichtig, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Geht es um Reportage-Fotografie ist vieles oft nicht planbar, weil z.B. das Frachtflugzeug, das beim Entladen fotografiert werden soll, verspätet ist und nicht tagsüber sondern in der Nacht landet, das Licht plötzlich weg ist und die Parkposition der Maschine am unattraktiven Ende des Flughafens ist. Eine gute Organisation vorab, die alle Details so gut wie möglich aufnimmt und ebenso Alternativen einplant, ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Fotoproduktion, die auch den Kunden glücklich macht.

Was verbindest du mit fotogloria?
Mit fotogloria verbinde ich vor allem Professionalität in der Foto- und Bilderbranche. Edda, Mike und Jochen sind ein sympathisches Team. Sie sind sehr engagiert, kennen sich auf dem Markt gut aus und wissen was für welchen Kunden möglich ist.

Wie hast du deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt | Standpunkt entwickelt?
Vor einigen Jahren konnte ich auf einem Containerschiff mitfahren, eine mehrtägige Atlantik-Querung vom italienischen La Spezia nach New York. Die Fotoreportage war für ein Kundenmagazin. Während der Tage an Bord hat mich natürlich das Schiff, die Ladung, die Größe der Häfen und die dahinter stehende Logistik fasziniert. Auf der anderen Seite konnte ich die Menschen auf dem Schiff mehrere Tage begleiten und kennen lernen und habe dabei erlebt, wie sie dort sieben Tage die Woche für mehrere Monate fern von Heimat und Familie arbeiten und leben. Ein wirklich harter Job, mit dem ich nicht unbedingt tauschen möchte. Mir aber hat das gezeigt, dass die größte und beeindruckendste Technik nicht ohne Menschen stattfindet. Seitdem habe ich den Schwerpunkt der Corporate-Fotoreportage auf dieser Erfahrung weiter ausgebaut. Mir ist es ein besonderes Anliegen, wann immer möglich, auch die Menschen mit ins Bild zu nehmen.

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Für welchen Kunden würdest du gerne einmal arbeiten?
Ich liebe den Geruch von zerspanendem Metall, von Schweröl und Kerosin, das Zischen von Hydraulik, das Rappeln von Anlagen und das Wummern von Maschinen und Motoren. Kurzum: Ich stelle mir da keinen speziellen Kunden vor. Eher möchte ich all das fotografieren, was mit beeindruckender Technik, Industrie oder Logistik an ganz besonderen Orten zu tun hat, bei dem Menschen ebenso im Mittelpunkt stehen wie das Produkt; ich will mich da nicht festlegen – dafür gibt es zu viele spannende Projekte…

fotogloria vertritt Christoph Papsch und seine Corporate Fotografie ab sofort exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.