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AutoMotive von Wolfram Schroll

Wie fühlt sich ein Auto an? Wie fährt es sich? Welche Komponenten werden verbaut? Und was genau ist eigentlich der Zauber an jedem einzelnen Modell?

Wir glauben, dass all diese Fragen mit Fotografie beantwortet werden können. Natürlich muss diese Fotografie intelligent sein. Und gleichermaßen subtil wie augenfällig. Sie soll Spaß machen, aber mit dem nötigen Ernst betrieben werden. Einfach gesagt: Sie muss sehr gut sein.

Die fotogloria-Fotografen sind sehr gut. Und da drei von Ihnen das Thema Auto (und die Industrie drumherum) lieben, haben wir die Kategorie AutoMotive entwickelt und mit Leben – besser gesagt mit Fotos – gefüllt.

Wolfram Schroll ist dabei unser Spezialist für alle Fertigungsprozesse von der Schraube bis zum finalen Auto, Nicoló Minerbi ist derjenigewelche, der das Gefühl Auto in Szene setzt und Christoph Morlinghaus ist der Meister der Inszenierung – wir haben also dafür gesorgt, dass ein Fotograf (oder auch alle drei) für alle Bereiche Ihrer Kommunikation sein Bestes geben kann.

fotogloria | AutoMotive | Wolfram Schroll

Und damit Sie die drei fotogloria AutoMotive-Fotografen besser kennenlernen können, haben wir sie jeweils befragt: Wolfram, was reizt Dich eigentlich an der Fotografie rund um das Thema Auto?

Mit 19 habe ich mir einen Werkzeugkasten und mein erstes, eigenes Auto von meinem ersten selbst verdienten Geld gekauft, übrigens schon als Fotograf (Ausbildung). Mittlerweile fahre ich mein 17tes Auto und kann alle aufzählen – inklusive der verrücktesten Details. Nicht, das ich irgendwelche Sportwagen fahren würde oder seltsame Exoten, es sind immer ganz normale Autos. Aber Autofahren gehörte für mich von Anfang an zu meinem Leben und zu meiner Unabhängigkeit. Das hat sich erst geändert, als ich Ehemann und Vater wurde. Aber immer noch bevorzuge ich das Auto und lasse, wenn immer möglich, Bahn oder Flieger links liegen.

Und irgendwann kamen die ersten Kontakte zur Automobilindustrie durch meine Konzentration generell auf die Industriefotografie. Ich habe sehr schnell gelernt, was High Tech im Bereich Automotive heißt. Fassungslos stand ich etwa vor einer Maschine, die Stickstoff gekühlte Dichtringe in Zylinderköpfe presste – so ein einfaches Prinzip: kalter Ring wird warm, dehnt sich aus und bleibt für immer an seinem Ort. So einfach die physikalischen Grundlagen, so irre komplex ist die Maschine – oder besser Anlage – dazu. Und solche Dinge sieht man ständig.

Faszinierend finde ich auch die Strukturen moderner Automobil Zulieferer. Deren Wertschöpfungsketten, die komplexen Abläufe und das nie aufhörende Optimieren der Arbeitsprozesse sind einzigartig. Ich glaube, diese Mischung aus Hightech, Effizienz, größter Genauigkeit und irrem Tempo finde ich toll. Da mach ich gerne mit als Fotograf.

 

* Schmieröl statt Haarspray, Blauleinen statt Haute Couture, lieber der Geruch von Stahl als der von Parfums. Wolfram Schroll liebt seine Arbeit – die Industriefotografie. Nach einer klassischen Fotografenausbildung und der Eröffnung seines eigenen Studios 1983 mag er besonders und immer wieder die Herausforderung, aus dunklen Hallen oder komplexen  Anlagen Fotos mitzubringen, die das Wort Bild verdienen. Wolfram Schroll lebt mit seiner Frau in Krummewiese, einem Bauernhof bei Hagen.

fotogloria vertritt AutoMotive Fotograf Wolfram Schroll exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Wolfram Schroll gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Anna Schroll für das Cleanroom Magazin

Fachmagazine gibt es aus allen Branchen und Fachrichtungen und wir freuen uns immer über »exotische« Neuentdeckungen – dieser Tage: Das Magazin für News und Reportagen aus der Welt der Reinräume, das »Cleanroom Magazin«. Und wir wären nicht das gut sortierte Industrie-Archiv, das wir sind, wenn wir nicht auch für dieses Magazin die richtigen Bilder parat hätten – in diesem Fall von fotogloria-Fotografin Anna Schroll.

 

* Anna Schroll liebt es, Menschen bei der Arbeit zu portraitieren – deren Tätigkeit, das individuelle Arbeitsumfeld, die Leidenschaft für das, was sie tun. Sie ist dabei die stille Beobachterin hinter der Kamera, die ihren Protagonisten viel Raum und gerne Zeit lässt. Damit schafft sie es, in ihren Motiven dezent und dennoch wirkungsvoll auf den Punkt zu kommen. Anna Schroll lebt in Jena.

fotogloria vertritt Anna Schroll exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Anna Schroll und ihre Corporate Fotografie gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

GEOlino – Technikfotograf Jan Michael Hosan und die Roboter

Gute Wissenschafts- und Technikfotografie erfordert ein hohes Maß an Können,  Technikaffinität, Material und Spezialisierung – kein Wunder also, dass es nicht allzu viele derer Fotografen in Deutschland gibt. fotogloria-Technikfotograf Jan Michael Hosan allerdings ist einer von dieser seltenen Gattung und er arbeitet regelmäßig für Kunden wie Olympus, Wacker, Lohmann, Voith undundund.

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Aber nicht nur die großen Budgets und Firmen sind es, für die er unterwegs ist – wenn das Thema ihn interessiert, dann realisiert er auch immer wieder gerne kleine Strecken: »Als ich über fotogloria die Anfrage bekommen habe, für GEOlino an der Uni Bielefeld Roboter zu fotografieren, habe ich sofort zugesagt – ist schaue sehr gerne Wissenschaftlern über die Schulter und das Thema ist spannend. Und es liegt mir, auch komplexe Vorgänge möglichst einfach über Bilder zu erklären – warum also nicht auch für Kinder ein Thema richtig gut aufarbeiten?«

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Gesagt, getan: Das Ergebnis ist eine schöne Strecke über mehrere Doppelseiten im aktuellen Heft. Eva Pradel – zuständige Bildredakteurin bei GEOlino – sagt zur Zusammenarbeit: »Technik- und Wissenschafts-Themen frage ich sehr gern bei fotogloria an, denn dort bekomme ich garantiert tolles Material von Fotografen, die unkompliziert und gerne eine Strecke für die Kindermagazine von GEOlino produzieren. Dazu kommt, dass der fotogloria-Service für mich stimmt und es immer eine ergebnisorientierte und entspannte Zusammenarbeit ist.«

* Nach einer klassischen Ausbildung zum Werbefotografen arbeitete Jan Michael Hosan in Studios in Österreich und der Schweiz. Sein Handwerk schließlich mehr als beherrschend, eröffnete er 2006 sein eigenes Studio. Seitdem setzt er die Ideen seiner internationalen Kunden um – mit einem hochprofessionellen und den speziellen Anforderungen angepassten Equipment und immer mit seinem eigenen Blick. Jan Hosan ist auf Industrie-, Technologie-, Medizin und Wissenschafts-Fotografie spezialisiert und lebt in Neuwied.

fotogloria vertritt Technikfotograf Jan Michael Hosan exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Jan Michael Hosan gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2015 | Christoph Morlinghaus

Übermorgen ist es soweit – zum bereits achten Mal wird das Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« eröffnet. Unkonventionell und mutig dabei die traditionelle Gruppenschau »One World«: »Die Bilder stammen von Fotografen, deren Anliegen es ist, Standpunkte und Positionen zu vermitteln. Dies geschieht mit dem Mut zu klaren Statements und oft auch mit avantgardistischen Bildideen.« beschreibt Kurator Klaus Tidge die Auswahl der gezeigten Strecken.

Sieben fotogloria-Fotografen wurden in diesem Jahr ausgewählt und sind in der großen Gruppenausstellung zu sehen – bis zur Eröffnung stellen wir Ihnen jeden Tag einen der  Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »Computerwelt« von Christoph Morlinghaus. Viel Vergnügen!

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WAS
ungehäuste Halbleiter-Chips

WO
Mein Arbeitszimmer in Miami Beach

WARUM
»These CPU’s are hidden in electronic waste, forgotten, invisible, useless. As a form of recycling I opened those CPU’s and an entire microcosmos, almost looking like a cityscape, becomes visible. Basically images of forgotten memory. Those CPU’s are incredibly small, some only 1/4’’ across, and have been shot on 8×10’’ film.« (erschienen im US-amerikanischen Magazin Papersafe)

WIE
8×10’’ Grossformatfarbnegativfilm, Sinar P2, zwei Meter Kameraauszug

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WER
Christoph Morlinghaus lebt, liebt und atmet die Fotografie. Dazu kommen ein außer- gewöhnliches Talent, eine Großbildkamera und genug Mut, sich intelligenten Themen, schwierigen Motiven und komplexen Kunden- wünschen zu stellen. Ob auf unendlichen Ölfeldern, in weit verzweigten unterirdischen Archiven, ob in gigantischen Werkshallen oder angesichts Meisterwerke zeitgenössischer Architektur – Christoph Morlinghaus zeigt nicht nur, was zu sehen ist. Er macht sichtbar, was hinter dem Motiv steht und interpretiert auf subtile Weise, was sein könnte. Er lebt in Miami, USA, und Hamburg und arbeitet international.

P.S.: fotogloria vertritt Christoph Morlinghaus exklusiv in Deutschland. Und über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

Horizonte-Countdown 2015 | Frank Herfort

»Die Gruppenausstellung »One World« hat Tradition beim Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«. Das Konzept dieser Bilderschau ist ganz bewusst alles andere als konservativ angelegt…« Das stimmt. Und darum ist die Schau auch für Kurator Klaus Tiedge immer wieder eine gerne gesehene Herausforderung.

Zu sehen ist die Ausstellung übrigens beim achten Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«, das am 30. Mai eröffnet wird. Und wir stellen Ihnen jeden Tag einen der sieben ausstellenden fotogloria-Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »Time in Between« von Frank Herfort. Viel Spaß!

fotogloria _ Frank Herfort _ Time In Between _ 1

WAS
Time In Between ist eine Arbeit, die ich schon vor 10 Jahren als Teil meiner Diplomarbeit begonnen habe. Da ich aber bis zum heutigen Tag nicht von dem Thema loskomme, wird es wohl ein Dauerprojekt bleiben. Immer wenn ich Zeit und Gelegenheit habe, widme ich mich diesem Thema und versuche neue Bilder zu realisieren. Die letzten neuen Arbeiten sind erst vor ein paar Wochen in Sankt Petersburg entstanden. Gerade im aktuellen Russland, entdecke ich wieder vermehrt solche Situationen und öffentliche Ort, die mich wieder neu zu meinen Bildideen inspirieren.

WO
Die Bilder sind fast ausschließlich in Moskau und Sankt Petersburg entstanden. Ein kleiner Teil auf meinen Reisen durch Russland in Orten wie Tscheljabinsk, Shanty, Kansisk oder Kazan.

WARUM

Fasziniert haben mich immer die Menschen, die scheinbar wartend an einem Fleck standen oder einfach da waren. Für mich war immer unklar, was da eigentlich passiert. Haben sie eine Verabredung mit einem Bekannten, warten sie auf den Zug oder Bus, sind sie arbeitslos oder obdachlos, haben sie keinen Plan was sie als nächstes machen … ?  Eine Art Schwebezustand ohne Hoffnung , aber vielleicht auch ganz im Gegenteil. In der westlichen Welt, sieht man sowas nicht. Da steht niemand einfach so mal rum, jeder hat seinen Plan im Kopf und der wird jeden Tag abgearbeitet.
Von daher fand ich es auch irgendwie ganz erfrischend, zu sehen, das man auch mal nichts macht und guckt was das Schicksal für einen bereit hält. Es gibt doch jeden Tag soviel neue Entscheidungen , die man treffen muss und es gibt tausende von Möglichkeiten sein Leben zu leben. Um die Frage geht es eigentlich, weniger um Russland, obwohl man dort die Frage visuell sehr gut erkennen kann. Vielleicht ist das ja die berühmte russische Seele ?

fotogloria _ Frank Herfort _ Time In Between _ 2

WIE
Fotografiert habe ich anfangs alles mit meiner Hasselbald und einer Sinar mit Planfilmen. Neuere Bilder nehme ich mit einem Mittelformatdigitalrückteil auf, fast immer vom Stativ. Ich fotografiere nichts heimlich oder versteckt. Ich mag es selber gern an einem Ort längere Zeit zu warten.

WER
Frank Herfort ist ein Reisender – sowohl durch die Wahl seiner beiden Wohnorte (Berlin und Moskau) als auch im Auftrag seiner internationalen Kunden. Aber eben auch durch die verschiedensten Facetten seiner Fotografie: Als wohlüberlegt und positiv neugierig kann man seine Reportagen bezeichnen, als strukturiert und emotional inspiriert seine Commercials. Präzise und dabei staunend sich sind seine Interieur- und Architektur-Arbeiten, exakt und liebevoll komponiert seine Industrie-Themen. Kurz: Frank Herfort überrascht und ist dabei trotzdem immer zuverlässig in den höchsten Qualitätsstufen der Fotografie unterwegs.

P.S.: fotogloria vertritt Frank Herfort exklusiv und weltweit. Und über fotogloria können Sie ihn natürlich gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Neuer »Augenblick der Technik« von Wolfram Schroll

Es ist eines der eindrucksvollsten je gesehenen Industriebilder und sicher eines unser liebsten Motive: Wolfram Schrolls 50 Tonnen schweres und rot glühendes Schmiedestück, fotografiert bei VDM Metals. Kein Wunder also, dass der Industrieanzeiger das Motiv gerne auf seiner  Doppelseite »Augenblicke der Technik« veröffentlicht.

 

* Schmieröl statt Haarspray, Blauleinen statt Haute Couture, lieber der Geruch von Stahl als der von Parfums. Wolfram Schroll liebt seine Arbeit – die Industriefotografie. Nach einer klassischen Fotografenausbildung und der Eröffnung seines eigenen Studios 1983 mag er besonders und immer wieder die Herausforderung, aus dunklen Hallen oder komplexen  Anlagen Fotos mitzubringen, die das Wort Bild verdienen. Wolfram Schroll lebt mit seiner Frau in Krummewiese, einem Bauernhof bei Hagen.

**HIER geht es zum Interview mit Industrieanzeiger-Chefredakteur Werner Götz.

***fotogloria vertritt Wolfram Schroll exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Wolfram Schroll gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

PICTORIAL zeigt Corporatefotograf Christoph Papsch

Ist doch immer wieder schön, wenn auf kollegialer Basis Neuigkeiten ausgetauscht werden: Stefan Hartmann eröffnet seinen Newsletter PICTORIAL mit dem neuen fotogloria-Fotografen (genauer gesagt: Corporatefotograf) Christoph Papsch. Danke dafür!

NEU bei fotogloria: Corporate Fotografie von Christoph Papsch

Das Besondere an der Corporate Fotografie von Christoph Papsch ist die perfekt im Bild platzierte Mischung aus ungewöhnlicher Perspektive und emotionalem Moment – stets begleitet von einer differenzierten Beobachtung und einem leisen Humor. Aus all diesen Komponenten entstehen kraftvolle, inhaltsreiche und charismatische Fotos. Bilder, die Spaß machen. Christoph Papsch lebt in Bonn.

Wir freuen uns, dass Christoph Papsch ab sofort exklusiv und weltweit von fotogloria vertreten wird – Herzlich Willkommen Christoph!

fotogloria: Warum bist du Fotograf geworden?
Christoph Papsch: Schon immer wollte ich mit meinen Bildern Geschichten erzählen. Anfangs habe ich im Editorial-Bereich gearbeitet und für Tageszeitungen und Nachrichtenagenturen fotografiert. Später – als ich merkte, dass es gerade bei Nachrichtenagenturen mehr um die Schnelligkeit der Bildlieferung als um das gute Motiv geht – habe ich mehr und mehr für Zeitschriften und im Corporate-Bereich fotografiert.
Fotoreportagen und die Darstellung von Menschen in ihren jeweiligen Umgebungen interessieren mich besonders, die kleinen Dinge ebenso wie die großen Zusammenhänge. Als Fotograf begeistern mich große und laute Industriehallen, saubere HighTech-Reinräume, technische Anlagen und riesige Maschinen, Schiffe, Häfen, Flugzeuge und die dahinter stehende Logistik – vor allem aber das Zusammenwirken von Menschen und Technik.

© Christoph Papsch _ fotogloria _2

Kannst du dich an deinen ersten Job erinnern?
Einer meiner ersten bezahlten Jobs waren Fotos von feiernden Fußballfans in Köln während einer Fußballweltmeisterschaft. Der Auftrag war für eine Nachrichtenagentur. Die Stimmung und die Bilder waren bunt und alle (vor und hinter der Kamera) waren happy. Als ich tags darauf meine Fotos auf Zeitungswebseiten auf der anderen Seite der Erde gesehen habe, war ich natürlich stolz wie Bolle.

Was war dein schönstes | schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Schöne Erlebnisse hatte ich viele: Ich konnte in den letzten Jahren so viele spannende Projekte fotografieren, bin an Orte gekommen, die nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen und habe dabei etliche Länder gesehen. Das schönste ist aber noch immer das großartige Gefühl, das man hat, wenn der Job gut gelaufen, der Kunde zufrieden ist und es zurück nach Hause geht.
Schlimme Erlebnisse hatte ich, abgesehen von kleineren technischen Problemchen, bisher zum Glück keine – bis auf die fürchterlich stürmische Reise auf einem kleinen Frachtschiff durch die winterliche Biskaya mit meterhohen Wellen…

© Christoph Papsch _ fotogloria _4

Wie arbeitest du am Liebsten?
Meine Fotos entstehen ja hauptsächlich on location in oder für Unternehmen. Einerseits liebe ich es, ganz unbefangen und ohne starren Rahmen an ein Projekt heranzugehen und dabei spannende Motive zu finden. Andererseits sind Organisation und Absprachen vor einer Produktion ebenso wichtig, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Geht es um Reportage-Fotografie ist vieles oft nicht planbar, weil z.B. das Frachtflugzeug, das beim Entladen fotografiert werden soll, verspätet ist und nicht tagsüber sondern in der Nacht landet, das Licht plötzlich weg ist und die Parkposition der Maschine am unattraktiven Ende des Flughafens ist. Eine gute Organisation vorab, die alle Details so gut wie möglich aufnimmt und ebenso Alternativen einplant, ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Fotoproduktion, die auch den Kunden glücklich macht.

Was verbindest du mit fotogloria?
Mit fotogloria verbinde ich vor allem Professionalität in der Foto- und Bilderbranche. Edda, Mike und Jochen sind ein sympathisches Team. Sie sind sehr engagiert, kennen sich auf dem Markt gut aus und wissen was für welchen Kunden möglich ist.

Wie hast du deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt | Standpunkt entwickelt?
Vor einigen Jahren konnte ich auf einem Containerschiff mitfahren, eine mehrtägige Atlantik-Querung vom italienischen La Spezia nach New York. Die Fotoreportage war für ein Kundenmagazin. Während der Tage an Bord hat mich natürlich das Schiff, die Ladung, die Größe der Häfen und die dahinter stehende Logistik fasziniert. Auf der anderen Seite konnte ich die Menschen auf dem Schiff mehrere Tage begleiten und kennen lernen und habe dabei erlebt, wie sie dort sieben Tage die Woche für mehrere Monate fern von Heimat und Familie arbeiten und leben. Ein wirklich harter Job, mit dem ich nicht unbedingt tauschen möchte. Mir aber hat das gezeigt, dass die größte und beeindruckendste Technik nicht ohne Menschen stattfindet. Seitdem habe ich den Schwerpunkt der Corporate-Fotoreportage auf dieser Erfahrung weiter ausgebaut. Mir ist es ein besonderes Anliegen, wann immer möglich, auch die Menschen mit ins Bild zu nehmen.

© Christoph Papsch _ fotogloria _3

Für welchen Kunden würdest du gerne einmal arbeiten?
Ich liebe den Geruch von zerspanendem Metall, von Schweröl und Kerosin, das Zischen von Hydraulik, das Rappeln von Anlagen und das Wummern von Maschinen und Motoren. Kurzum: Ich stelle mir da keinen speziellen Kunden vor. Eher möchte ich all das fotografieren, was mit beeindruckender Technik, Industrie oder Logistik an ganz besonderen Orten zu tun hat, bei dem Menschen ebenso im Mittelpunkt stehen wie das Produkt; ich will mich da nicht festlegen – dafür gibt es zu viele spannende Projekte…

fotogloria vertritt Christoph Papsch und seine Corporate Fotografie ab sofort exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Neuer »Augenblick der Technik« von Ahrens + Steinbach

Starke Motive aus den Bereichen Technik, Industrie, Wissenschaft, Wirtschaft, Medizin… finden sich bei den fotogloria-Fotografen nahezu unendlich. Kein Wunder also, dass der Industrieanzeiger immer wieder gerne zugreift und für sein Magazin eine schicke Doppelseite für die Rubrik »Augenblicke der Technik«daraus baut – dieses Mal ists ein Bild vom fotogloria-Fotografen-Duo Ahrens + Steinbach.

*HIER geht es zum Interview mit Industrieanzeiger-Chefredakteur Werner Götz.

**fotogloria vertritt Ahrens + Steinbach exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie das Fotografen-Duo gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

Ein neues Jahr der fotogloria-Fotografie hat begonnen: 2015

Das Jahr 2015 ist da! Und fotogloria ist komplett zurück am Schreibtisch! Auf zu neuen Taten, interessanten Jobs, herausfordernden Anfragen, spannenden Kontakten und großartiger Fotografie – wir sind neugierig, was uns 2015 erwartet. In diesem Sinne: 040 609 42 906 -0 | info@fotogloria.de

P.S.: Das Jahreswechsel-Bild stammt dieses Mal übrigens von fotogloria-Fotograf Jordi Busque und zeigt ALMA, das größte Radioteleskop der Welt in der Atacama-Wüste in Chile. Mehr Bilder gibt es HIER zu sehen.