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Horizonte-Countdown 2016 | Darius Ramazani

Es passiert sehr selten, dass man vor einer Fotoarbeit steht und anfängt zu schmunzeln. Und das nicht etwa, weil etwas sarkastisches, absurdes oder freches abgebildet ist, sondern schlicht reine Symapthie. Und ansteckende Lebensfreude.

Eine dieser seltenen Arbeiten ist die Strecke »Old People« von Darius Ramazani – offenbar mit viel Spaß und einem sehr liebevollen Blick hat er ältere Menschen portraitiert. Und was die Zahlen zu sagen haben…

Zu sehen ist die Arbeit »Old People« jedenfalls ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

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WAS
In der Fotoreihe »Old People« habe ich Senioren portraitiert

WO
Die Idee dafür ist mir während eines Castings in Kapstadt gekommen.

WARUM
In den ausdrucksstarken Gesichtern der älteren Menschen habe ich so viel Potenzial gesehen, dass ich aus dem Casting kurzerhand ein Porträtshooting machte. Dabei blieben die Models exakt so, wie sie zum ursprünglichen Casting erschienen waren: ohne professionelles Styling und Make-up. Denn genau diesen unverbrauchten Erstkontakt zwischen Model und Fotograf wollte ich einfangen. »Old People« zeigt authentische Gesichter, die, fernab von Schönheitsmaßstäben, die Biografien älterer Menschen erzählen. So steckt hinter jeder Lachfalte, jedem Altersfleck und grauem Haar eine Geschichte, über die der Betrachter mehr erfahren möchte.

WIE
Die Porträts sind in verschiedenen Altenheimen in Kapstadt entstanden,
wir haben vor Ort ein mobiles Studio aufgebaut und die Aufnahmen sind vor weißem Hintergrund mit der Contax 645 / auf Film (Kodak 160NC) fotografiert.

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WER
Darius Ramazani aus Berlin ist ein freier Fotograf mit Schwerpunkt auf Menschen und Porträts. Seine Fotoreportagen, Porträts und Werbekampagnen haben viele Preise gewonnen, wie den ADC Award, iF design award, red dot award und Deutscher Design Preis. Er verbrachte einen Teil seiner Kindheit im Iran, bevor er nach Deutschland zog. Seine Leidenschaft für die Fotografie wurde in seiner Schulzeit geweckt. Vor allem zwei Klassenfahrten nach Warschau und Krakau beeinflussten ihn nachhaltig. Mit seinen Mitschülern erkundete er die Städte und fotografierte alles, was für ihn interessant war.  Heute arbeitet Darius Ramazani national und international für namhafte Kunden wie Nokia, Diakonie, Allianz und Deutsche Bahn. Er ist an vielen verschiedenen sozialen und freien Projekten beteiligt. Ein Projekt, das ihm sehr wichtig ist, ist seine Arbeit mit älteren Menschen. Auf der einen Seite faszinieren ihn die vielen Lebensgeschichten, die ganze Bibliotheken füllen könnten; auf der anderen Seite ist er auch mit den negativen Seiten ihres Alters, wie Krankheit oder Tod, konfrontiert. Sein Fotografie-Stil kann als real und authentisch beschrieben werden.

Horizonte-Countdown 2016 | Nicoló Minerbi

Porto Palo di Capo Passero ist ein idyllisches sizilianisches Dörfchen, mit schönem Strand, meist scheint die Sonne, das Mittelmeer lädt zum baden ein – das ist die Touristen-Sicht auf das Örtchen. Für Flüchtende aus etwa Nordafrika und Syrien indes ist das Erreichen des Ortes verbunden mit der Hoffnung auf ein neues und besseres Leben. Mit Holzbooten verlassen Tausende von ihnen ihre Heimat, um Krieg und Not zu entkommen, sie machen sich auf über das Mittelmeer um etwa in Porto Palo di Capo Passero anzukommen.

Nicoló Minerbi ist in die sizilianische Provinz gefahren, um den Flüchtlingsströmen nachzuspüren. Gefunden hat er die »Leftovers« – Boote, mit denen die flüchtenden Menschen in Europa angekommen sind und die sie einfach zurück gelassen haben in der idyllischen Sonne Siziliens…

Zu sehen sind die »Leftovers« ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

Die Serie finden Sie ebenfalls in der fotogloria-Bilddatenbank, bitte HIER entlang.

Leftovers

WHAT
One of the recurrent breaking news about Sicily is actually something that is coming from abroad. Something that has more to do with geography and fortuity rather than other stuff. Thing is Sicily is one of the closest EU border to the North Africa. And often Italy is chosen from immigrants as the best option to enter a new life.

WHERE
Porto Palo di Capo Passero, a South Eastern small village, known to tourists for its beautiful beaches and almost always nice weather.

WHY
Rather than people, the boats got me hooked: immigrants come and go, they have the power to disappear (to be transparent in a way), but those things, those leftovers… not really. They actually instantly become landmarks, monuments of this human tragedy. These worn out piece of wood, the bright colors: everything talk about this drama, life and death. In such a touristic place, once known only for fun and holidays. What a contrast!

HOW
it was a super hot day, at the end of the Summer 2015. I choose it on purpose, and I wanted to shoot at noon (or about), just because I wanted everything strong and clear: sharp shadows, strong lights, something I usually avoid. This thing helped me to get the emotion of being there at its best: the viewer will have the feeling of finding himself lost in a desert, looking for a sip of water and a safe shelter.

WHO
I think photography is something able to make people experiencing something that would be difficult to imagine without being there.

Politics, refugee crisis, Sicily / Italy. Portopalo di Capo Passero: Immigrants' boats's cemetery. Portopalo di Capo Passero, 11.11.2015. - Politik, Fluechtlingskrise, Sizilien / Italien, Portopalo di Capo Passero, 11.11.2015. Bootsfriedhof. Verlassene Fluechtlingsboote. © NicolÛ Minerbi / fotogloria

P.S.: Nicoló Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: fotogloria vertritt Nicoló Minerbi exklusiv und weltweit – Sie können ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2016 | Johan Bävman

Es gibt diese Strecken, die sofort Hirn, Herz und Humorzentrum ansprechen: Die Arbeit »Swedish Dads« ist genau so eine. Johan Bävman, seines Zeichens auch mittlerweile zweifacher Vater und vielfach ausgezeichneter Fotograf, hat den Alltag der schwedischen Väter – die wie nirgendwo sonst auf der Welt von Staats wegen in ihrer Elternzeit unterstützt werden – portraitiert und dabei ebenso urkomische wie liebevolle Szenen festgehalten. Und auf dem fotogloria-Blog erzählt Johan mehr über seine Arbeit – Viel Spaß!

Achja: Zu sehen ist die großartige Arbeit ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

© Johan Beavman 2

WHAT
Sweden’s parental benefit system is one of the most generous in the world, allowing parents to stay home with their children and receive compensation from the state. One child entitles parents to 480 days of benefits. For the first 390 days parents are entitled to nearly 80 per cent of their pay, up to a maximum level. The remaining 90 days are paid at a lower fixed rate. Of the first 390 days, 90 are reserved for each parent while the rest can be transferred freely.

Sweden was the first country in the world to replace maternity leave with parental leave, in 1974. More than 40 years later, fathers take roughly 25 percent of the total number of days available to the couple. If fathers’ paternity leave continues to increase at the same pace it has kept so far during the 21st century, the use of parental leave will not be gender equal until 2040.

Swedish Dads is a photo exhibition based on portraits of a select group of fathers who choose to stay home with their babies for at least six months. I examined why these fathers have chosen to stay home with their children, what the experience has given them, and how their relationship with both their partners and their children has changed as a result. The exhibition aims to show the effects of gender equality in parenting on both individuals and society.

WHERE
In my neirborhood and around in the region of South of Sweden

WHY
I use portraits of fathers with their children in everyday situations, and interviews with dads to aim the spotlight on fathers who prioritise the connection to their children and family before their job and career. But the focus is also on the universal and loving aspects of parenting, regardless of whether you are the mother or father.

During my own paternity leave, I had trouble finding information about parenting from a father’s perspective. From reading and seeing other dads who share thoughts and ideas about parenting, perhaps more men will start to think about their role as a father and as a partner. I think that is an important step on the road towards a more equal society

HOW
With digital camera (Canon Mark 3) and with a lens of 35 mm. All pictures are standing and cropped.

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WHO
Johan Bävman, born in 1982, is a freelance photographer based in Malmö, Sweden. The photo project Swedish Dads has had a huge impact as it has been shown around the world and been published in book form in English. Johan has received many awards for his images, including World Press Photo, POY, the Sony Award, NPPA, UNICEF Photography Award, Swedish news agency TT’s grand prize, and Picture of the Year in Sweden.

P.S.:
Das Buch »Swedish Dads« von Johan Bävman kann man HIER bestellen.

P.P.S.: Wer die Ausstellung in Zingst verpasst, es gibt noch viele Möglichkeiten, Johans Arbeit zu sehen: Zur Zeit läuft die Ausstellung »Swedish Dads« in Bukarest, Kampala, Washington und Hanoi. Ab dem 1. Juni 2016 läuft sie dann in Bern, ab dem 6 Juni in Peking, ab dem 18 Juni in Hannover auf dem Lumix-Festival und weiterhin im Laufe des Jahres in Tel Aviv, Maputo, Paris, Addis Adeba…

Horizonte-Countdown 2016 | Dietmar Baum

»Visuelles Gedächtnis – Spurensuche und Entdeckungen«  – das ist der inhaltliche Leitfaden der großen Gruppenausstellung »One World« im Rahmen des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« .

Und damit ist die Arbeit von Dietmar Baum auch genau richtig in der Schau aufgehoben, beschäftigt sie sich mit der griechischen Vergangenheit (mit mystischen Bilder des verlassenen Königspalasts Tatoi) ebenso, wie mit der Gegenwart (mit Bestandsaufnahmen zum Zeitpunkt des Referendums). Im fotogloria-Blog erzählt er mehr über die Enstehung der Serie und warum ihn das Thema gereizt hat.

© Dietmar Baum 3

WAS
Griechenland gestern und heute.

WO
Den Glanz vergangener Zeiten lässt die Baukunst nur noch erahnen: Unweit von Athen liegt in einem weitläufigen, teils verwilderten Park das Anwesen des letzten, bis 1974 amtierenden griechischen Königs Konstantin der II – Tatoi. Langsam und unaufhörlich erobert sich die Natur das Refugium zurück. Das Volk, so scheint es, möchte seinen letzten König nur noch vergessen. Das Schloss mit seiner großen Liegenschaft, in dem einst reges Treiben war, vermodert, die Landschaft verwildert, nichts und niemand scheint sich mehr für diesen wundervollen Fleck Erde zu interessieren.

Dietmar Baum (in Zusammenarbeit mit Tini Papamichalis) konstruiert ein Stillleben über die Überbleibsel einer vergangenen Zeit im Jetzt: Erschütternd und doch zugleich poetisch verrottet hinter vernagelten Fensterläden eine ganze Epoche. Unwillkürlich stellt sich der Betrachter die fotografierten Räumen mit Leben vor, die konstruiert vor seinem inneren Auge den Prunk und die Aura, die die Zimmer ausgestrahlt haben müssen, darstellen. Eine glanzvolle Zeit modert in den Bildern von Tatoi vor sich hin.

Im Gegenzug dazu die Reflexion der Referendums-Entscheidung. Kein Lachen auf eine Entscheidung die keine war. OXI sagt ein Volk zur Ungerechtigkeit doch immer wieder JA zum Leben, und zur Hilfsbereitschaft. Gegenseitig, aber auch innerhalb Europas.

WIE
Hasselblad Mittelformat H5D 50  H4D 60 ,  Nikon KB ,
Sigma ART und das fantastische SIGMA 120 -300 , 2,8

© Dietmar Baum 2

WER
Dietmar Baum ist ein Lebenskünstler und Entrepreneur, der seit jeher erfolgreich macht, was ihm gefällt. Sein Geheimnis: Die Lust und den Antrieb Neues zu entdecken, Veränderungen zu bewirken und das zu optimieren, was das Leben bereithält. Seit über dreißig Jahren ist er ein anerkannter, kreativer Kopf in der interkulturellen Kommunikation. Dabei geht er oft unkonventionelle Wege. »Die Fotografie ist für mich die unmittelbarste, die direkteste Form, die Welt so zu kommunizieren, wie ich sie sehe«, so Baum über seine fotografischen Projekte. »Die Kamera schiebt sich zwischen die Wirklichkeit und ihren Betrachter und mit ihrer Hilfe kann man die äußere Welt und die innere Welt abgleichen. Man kann in der Fotografie zeigen, wie der eigene Blick darauf ist.“ Zentrale Themen sind für ihn dabei Menschen und ihre Werte, sowie die Kraft der Natur und den kritischen Blickwinkel darauf.

Baum setzt in seinen Werken seit 2012 die Fotografie stark zum interkulturellen Dialog ein.
Dabei sind Dialoge nach Argentinien, Indonesien, China und in die Antarktis ein Teil seiner Arbeit. Dietmar Baum arbeitet weltweit und in seinem Studios Hamburg, Athen sowie in seiner Wahlheimat Neustadt OH.

 

Horizonte-Countdown 2016 | Florian Müller

Es gibt diese Bilder, an denen die Gedanken hängen bleiben, selbst nach nur einem flüchtigen Blick, selbst wenn die Augen eigentlich schon längst wieder mit anderen Themen beschäftigt sind. Und es sind genau diese Bilder, zu denen man einfach wieder zurückkehren muss, um sie doch noch einmal intensiver anzuschauen.

Die Serie »REM« von Florian Müller hat eben diesen erstmal irritierenden Moment. Beim zweiten Blick dann löst sich die Irritation allerdings mitnichten auf, nein, sie wird sogar größer. Aber gleichzeitig beginnt auch das Spekulieren: Was ist das? Warum? Und vor allem: Wie ists gemacht? Einige Antworten dazu hat uns Florian Müller im fotogloria-Blog gegeben.

Zu sehen ist die Arbeit »REM« jedenfalls ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

© Florian Mueller 1

WAS
Die Serie zeigt Bilder aus dem Wald mit scheinbar schwebenden Baumstämmen und Ästen.
REM steht für »Rapid Eye Movement«, was die schnelle Augenbewegung des Auges während
der Tiefschlafphase, der Phase des Träumens, kennzeichnet. Zu sehen ist an sich nichts Ungewöhnliches: Wald, Bäume, Moos. Das Ungewöhnliche entsteht durch das surreale Schweben der Stämme. Es ist kein Fremdkörper im Raum aber »irgendwetwas stimmt nicht«. Das ist die Verbindung zwischen den Bildern und dem Titel.

WO
Entstanden sind die Bilder in der Eifel, nahe der »Hohen Acht« bei Adenau, dem höchsten Gipfel
der Eifel. Auf der Hohen Acht liegt das Naturschutzgebiet Hohe Acht, 1970 ausgewiesen und 1,67 km² groß. Zudem liegen dort Teile des Landschaftsschutzgebiets Rhein-Ahr-Eifel und des Vogelschutzgebiets Ahrgebirge.

WARUM
Zwei Gründe: Erstens hat mich das Erforschen des Träumens immer fasziniert. Vor allem die Träume in denen man die Vermutung hat, dass es ein Traum sein könnte, sich aber nicht sicher ist. Eben dieses Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Umgebung ist nicht ungewöhnlich, es ist kein Fremdkörper anwesend, trotzdem ist etwas nicht in Ordnung.
Zweitens sind die fotografierten Stämme Reste von Baumfällarbeiten. Baumfällarbeiten in einem Naturschutzgebiet. Natürlich sind solche Arbeiten sinnvoll und notwendig, trotzdem wirken sie in solch einem Areal absurd. So absurd wie 30 Kilogramm schwere, schwebende Stämme.

WIE
Alle Bilder sind Collagen, entstanden mit einer D800 Vollformatkamera auf einem Stativ und entfesselten Blitzen.

WER
Florian Mueller (1974), Köln. Seine Arbeiten werden international ausgestellt und veröffentlicht. In seinen Arbeiten ist eine Tendenz zum Abstrakten erkennbar, nicht als Gegenentwurf zur Realität, mehr als Abbildung des Tatsächlichen in Korrespondenz mit den Empfindungen und subjektiv eingegrenzten Wahrnehmungen des Betrachters. In einer Zeit der unbegrenzten Bilderflut und der Gier nach unbedingter Perfektion sieht er den Weg in eine andere Richtung: Das Bild alleine reicht nicht, es ist die Abstraktion und der individuelle Blick des Betrachters, zusammen greifen sie unter die Oberfläche der gewohnten Muster und Perspektiven.

Horizonte-Countdown 2016 | Bernd Jonkmanns

Es ist wieder soweit: In nur 15 Tagen startet das neunte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«. Und eine der größten Gruppenausstellungen während des Festivals ist traditionellerweise die Schau »One World«, die humorvolle, nachdenkliche, skurrile, politische, liebevolle und auf jeden Fall großartige Strecken zeigt.

In diesem Jahr stellt die Schau unter dem Motto »Visuelles Gedächtnis – Spurensuche und Entdeckungen« Arbeiten von 14 nationalen und internationalen Fotografen gegenüber – kuratiert von Klaus Tiedge (Kurator Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Edda Fahrenhorst (Mitbegründerin von fotogloria).

Und da die Ausstellung auch in diesem Jahr wieder eine ganz besondere ist, stellen wir ab heute bis zum Festivalstart jeden Tag eine der gezeigten Arbeiten aus.

Belgien Brüssel Arlequin Centre

WAS
Ein freies Projekt über die Kultur der Recordstores, an dem ich von 2009-2015 gearbeitet habe.

WO
Ich habe über die sechs Jahre in ca. 180 Recordstores in 35 Städten und auf fünf Kontinenten fotografiert, etwa in: New York, Tokyo, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Stockholm, Sydney, Oslo, London, Paris, Brighton, Berlin, Newcastle, Glasgow, Reykjavik, Los Angeles, San Francisco etc.

WARUM
Seit über 85 Jahren gibt es die Vinyl-Schallplatte und seit mehr als 34 Jahren die Compact Disc.
Es gab in jeder Kleinstadt mindestens einen Plattenladen und in der Großstadt zu jeder Musiksparte spezielle Läden. Durch Aufkommen des Internets und der MP 3 Dateien ist es nun möglich, innerhalb von Sekunden an die gesamte Musik der Welt zu kommen. Das macht das Kulturgut Tonträger und die Plattenläden fast überflüssig – in rasender Geschwindigkeit sterben Platten- und CD-Läden, die ein großer Bestandteil der Popkultur sind.
Deshalb gibt es nur noch wenige dieser Orte, die für viele Musikliebhaber ein Stück Heimat und auch Religion sind. Diese Orte habe ich besucht und die Atmosphäre bzw. das Besondere der Plattenläden mit Ihren Besitzern und Käufern fotografisch festgehalten.

WIE
Fotografiert habe ich mit einer Digital Spiegelreflexkamera Nikon D3X, Nikon D800 und D810. Diese Kameras mit Ihren hochauflösenden Chips und ihrer wahnsinnig guten Qualität im hohen Iso-Bereich haben mir es erst möglich gemacht in den doch sehr dunklen Recordstores zu fotografieren. Die Enge und die in Plastik eingepackten Plattencover haben mir es unmöglich gemacht mit einer Blitzanlage im Laden zu arbeiten. Atmosphärische Bilder dieser Musikszene zu machen, war nur möglich wenn ich mit meiner Technik und damit auch ich als Fotograf nicht groß auffiel.

WER
Nach der Ausbildung zum Werbefotograf und dem Studium der Fotografie in Dortmund, begann Bernd Jonkmanns 1996 die Welt zu bereisen – und die Menschen, die er traf, zu fotografieren. Seine eigenen Themen und vor allem hochkarätige Aufträge seiner Kunden aus dem Corporate- und Magazin-Bereich brachten ihn in die Callcenter von Bangalore, zu den Designern Schwedens oder in die Software-Industrie von Hyderabad. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgestellt, u. a. in der Robert Morat Galerie in Hamburg, beim Noorderlicht-Festival in den Niederlanden, bei der Photobiennale in Südkorea und bei der Paris Photo. Bernd Jonkmanns lebt in Hamburg.

P.S.: Aus dem freien Foto-Projekt »Recordstores« ist ein großartiger und umfassender Bildband entstanden –  ein Muss für Vinyl-Liebhaber! HIER gibt es mehr Details dazu.

P.P.S.: fotogloria vertritt Bernd Jonkmanns exklusiv und weltweit – Sie können ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Faszination Auto – Workshop mit Nicoló Minerbi

Das Auto ist nicht nur ein Transportmittel. Ein Auto ist vor allem ein Lebensgefühl. Und Nicoló Minerbi ist ein Meister darin, eben jenes zu fotografieren.

Im Zuge des neunten Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« gibt es nun die Möglichkeit, von Nicoló zu lernen, denn er gibt dort Ende Mai einen eintägigen und intensiven Workshop. Zu mehr Infos und der Anmeldung bitte HIER entlang.

Natürlich haben wir Nicoló gebeten, mehr darüber zu erzählen, was den geneigten Workshop-Besucher erwartet:

fotogloria | AutoMotive | Nicoló Minerbi

Cars have always been something more than the simple transportations they were meant to be. As worthy successors of the horses instead, they’ve been representing such an incredible variety of meanings and myths ever since. Freedom, dream, innovation, status symbol. Only to name a few of them. Such a complex and multidisciplinary product has always involved a huge variety of skills (from design to the safety engineering field). This is why, over the years, such a blend created a unique line of products able to get way beyond their original purpose.

WHAT AND WHY:

1. You’ll spend the day getting lots of hands on practice at car photography, sharing the techniques of a professional car photographer on location.

2. The more you ask, the more you learn.

3. You don’t have to be a car enthusiast to be a successful car photographer. Remember: not all wedding photographers are married 🙂

fotogloria | AutoMotive | Nicoló Minerbi

THIS WORKSHOP WILL TEACH YOU:

1. The right photo for every(car)body
What car do you need to take photos to? Is it your posh uncle’s exotic Ferrari or your mom’s kind of ugly MPV? Car bodies are sculptures, works of design you have to describe at their best. Environment, background, light, even the type of lens you use can make a huge difference (do you know Mr. Pagani asks photographers to use a specific lens only for his creations?). But first of all you have to figure out what the car you have in front inspires you. Does it talk you about luxury? Sport? Technology? Future? Retro style? Spot the strength of the model you choose, everything will follow.

2. All in sunlight
Although it is believed that the best time to shoot is a few minutes after sunset (or a few minutes before sunrise), this statement it’s not a rule at all. Take it like a religion instead. Maybe you trust in a different one. Hard light (the light you have in summer at noon) sometime might help you better than a mellow twilight. Silhouettes are always welcome too (to exalt the design of the body). How about backlights, then? That will help you getting more juice out of the shots, by adding lens flares and by emphasizing dust and smoke (think about off roads and burnout shots, for example).

And yet it moves (Panning and driving shots)
Design, colors, leather interiors. Yep, everything look good. But, bottom line, cars move (and move you around)! That’s why action photos always look good. Panning is just one option (freezing the subject and having the background motion blurred), but also having the car motion blurred can add something to the story you want to tell (remember, photos are always meant to tell stories).

fotogloria | AutoMotive | Nicoló Minerbi

4. Mix and match (Color and background)
Let the car interact with the environment. You’ll learn how to choose your background, to make the design of the body looking bold. You will also discover how to see the idea you have in mind becoming real: by playing with contrast or with the ton sur ton effect, for example. You’ll come to understand the whole anatomy of a location car photo shoot.

5. Now what?
And now that you got familiar with the subject, what can you get out of it? Car photography, appeals not just to car enthusiasts, remember it. Cars can be used as a metaphor, a recurrent visual element in your story, a colorful detail that add zest to your shots. An heaven of fine art details. Plus, taking photos to cars doesn’t make you a car photographer at all. Being aware of cars just brings a new subject into your imaginary world, it will be like having a new Lego brick to play with to build new funny stuff.

 

* Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt AutoMotive-Fotografe Nicoló Minerbi weltweit! Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

40.000 Besucher beim achten Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«

Was für eine Bilanz für das achte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«: Mehr als 40.000 Besucher schauten sich an nur sieben Tagen die 20 grandiosen Ausstellungen an!

Nebst Workshops, Multimediavorträgen und der abendlichen Bilderflut gab es vor allem wieder gute Fotografie zu sehen. Ganz vorne mit dabei war in diesem Jahr die große Gruppenausstellung »One World«, eines der Lieblingsstücke von Kurator Klaus Tiedge: »Es ist unsere Welt in aktuellen Bildern zeitgenössischer Fotografie, die in dieser Ausstellung Raum findet. Kontrastreich, widersprüchlich, erschreckend, aber auch begeisternd prallen hier visuelle Botschaften aufeinander. Die Bilder stammen von Fotografen, deren Anliegen es ist, Standpunkte und Positionen zu vermitteln. Dies geschieht mit dem Mut zu klaren Statements und oft auch mit avantgardistischen Bildideen.«

Gesagt, getan – ausgestellt waren entsprechend Arbeiten von sieben fotogloria-Fotografen: Nicoló Minerbi, Federico Ciamei, Christoph Morlinghaus, Toby Binder, Frank Herfort, Jordi Busque und Ed Thompson! Es war eine Freude, durch die Schau im Kunsthallenhotel zu gehen und so viele großartige fotogloria-Bilder zu sehen!

Und so fand dann auch Klaus Tiedge warme Worte zur Zusammenabeit mit fotogloria: »Aus der Sicht eines Kurators, der immer auf der Jagd nach der besonderen Fotografie ist: »Wenn es FOTOGLORIA nicht gäbe, müsste man eine solche Agentur sofort erfinden«. Ich habe keine andere Quelle auf der Suche nach den besonderen Bildern, jenseits des Mainstreams heutiger Betrachtungsweise, als eben diese auf Individualität ausgerichtete Agentur. Bei FOTOGLORIA sind immer wieder wahre Entdeckungen zu machen. Weder die spekulativen Bewertungen des Kunstbetriebes noch die spektakulären Auftritte im Werbegeschäft spielen hier eine Rolle. Es ist der Mut zur Außenseiterrolle, der ganz eigene Qualitätsstandards sichtbar macht. Für die Arbeit der Erlebniswelt Fotografie Zingst ist FOTOGLORIA ein erfolgsbestimmender Kontakt.«

Nicht zuletzt sind Qualität und Erfolg des Festivals aber natürlich dem umtriebigen Festival-Team zu verdanken, darum gilt unser Dank für diese grandiose Ausstellungsmöglichkeit und auch für die Gastfreundschaft an dieser Stelle:  Klaus Tiedge, Peter Krüger, Rico Nowicki, Anne Crämer, Steffi Schiller, Jens Redecker, Sascha Oemcke, Simone Marks, Doreen Meyer und allen anderen, die für ein weiteres unvergessliches Festival gesorgt haben.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr – das neunte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« findet vom 28. Mai bis zum 05. Juni 2016 statt!

 

P.S.: Die Fotos in diesem Beitrag wurden gemacht von: Anke Großklaß, Jochen Raiß und Edda Fahrenhorst.

Horizonte-Countdown 2015 | Nicoló Minerbi

Der Countdown läuft… Jetzt sind es nur noch ein paar Stunden, bis das achte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« eröffnet wird. Eine der größten Schauen ist die Ausstellung »One World« und sieben fotogloria-Fotografen sind mit ihren Arbeiten dabei!

In der letzten Woche haben wir Ihnen bereits sechs Fotografen mit ihren Arbeiten und Kurator Klaus Tiedge vorgestellt – zum Abschluss des fotogloria-Horizonte-Countdowns zeigen wir Ihnen heute nun die  »Golden Cameras« von fotogloria-Fotograf Nicoló Minerbi. Wir sehen uns in Zingst.

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WHAT
A bunch of shots about the Golden Gate Bridge. At the very first sight this is what it seems. But in the reality it is not at all. Or at least, not only. As a matter of fact the Western iconic bridge is just a pretext, an opportunity to experience how much photography has changed through the years. And since photography needs tools to express itself, it’s always important to know them, with their pro and cons, in order to fully understand the way we see things, people and life and therefore the way we remember them all and how we leave them as a legacy.

WHERE
Golden Gate Bridge, San Francisco, California

WHY
Tot capita tot sententiae (latin for many heads, so many opinions). Thing is, every single photographer always has his own point of view. Imagine to have a bunch of them at your beach party. You won’t get the same photo ever. It’s a matter of the photographer’s taste, style, skill, mood and approach. On top of that, especially in the film era, different cameras used to take different shots. Because of the lenses, because of the quality, because of the format. Because of the magic. The idea of this Golden Cameras selection is to show how different the icon of the West used to looked like through the years, without changing a thing, but having the photographic tools improved instead. The subject was always the same, kind of a parameter to test, to experiment new photographic languages and futuristic equipment, from the Ansel Adams style camera to the iPhone.

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HOW
Every diptych shows the camera used for shooting the picture below. Every single camera comes with its own historical background, with the dust of its own legend on top of it. Such as the Argus Autronic (35mm camera used by assassination witness Phil Willis to make a series of pictures before, during and after the John F. Kennedy assassination on November 22, 1963. Willis was standing on the south side of Elm Street during the shooting). Or the Hasselblad that shot either a star, Marilyn Monroe, and the Moon or the Leica M7 with the glorious Summicron lens (in this case the homage is to the famous Gianni Berengo Gardin’s and Elliott Erwitt’s shots).

WHO
Thing is, different cameras give different photos. It’s hard to imagine doing macro photography with a street photography camera such as the Leica M7 nor using the Polaroid to do sport events. I mean, you can, but the shots you’ll get out of them will be heavily influenced by the camera you pick for the job. Back in those days with film and darkrooms, the combination of the lenses and films made it all. Nowadays app such as Instagram or Snapseed brought darkrooms in everyone’s pocket.

 

P.S.: Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Die ganze Serie »Golden Cameras« von fotogloria-Fotograf Nicoló Minerbi ist  in der fotogloria Bilddatenbank zu sehen, bitte HIER entlang. Natürlich können Sie alle Motive auch für Ihre Zwecke lizensieren – Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

P.P.P.S.: fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

Horizonte-Countdown 2015 | Christoph Morlinghaus

Übermorgen ist es soweit – zum bereits achten Mal wird das Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« eröffnet. Unkonventionell und mutig dabei die traditionelle Gruppenschau »One World«: »Die Bilder stammen von Fotografen, deren Anliegen es ist, Standpunkte und Positionen zu vermitteln. Dies geschieht mit dem Mut zu klaren Statements und oft auch mit avantgardistischen Bildideen.« beschreibt Kurator Klaus Tidge die Auswahl der gezeigten Strecken.

Sieben fotogloria-Fotografen wurden in diesem Jahr ausgewählt und sind in der großen Gruppenausstellung zu sehen – bis zur Eröffnung stellen wir Ihnen jeden Tag einen der  Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »Computerwelt« von Christoph Morlinghaus. Viel Vergnügen!

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WAS
ungehäuste Halbleiter-Chips

WO
Mein Arbeitszimmer in Miami Beach

WARUM
»These CPU’s are hidden in electronic waste, forgotten, invisible, useless. As a form of recycling I opened those CPU’s and an entire microcosmos, almost looking like a cityscape, becomes visible. Basically images of forgotten memory. Those CPU’s are incredibly small, some only 1/4’’ across, and have been shot on 8×10’’ film.« (erschienen im US-amerikanischen Magazin Papersafe)

WIE
8×10’’ Grossformatfarbnegativfilm, Sinar P2, zwei Meter Kameraauszug

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WER
Christoph Morlinghaus lebt, liebt und atmet die Fotografie. Dazu kommen ein außer- gewöhnliches Talent, eine Großbildkamera und genug Mut, sich intelligenten Themen, schwierigen Motiven und komplexen Kunden- wünschen zu stellen. Ob auf unendlichen Ölfeldern, in weit verzweigten unterirdischen Archiven, ob in gigantischen Werkshallen oder angesichts Meisterwerke zeitgenössischer Architektur – Christoph Morlinghaus zeigt nicht nur, was zu sehen ist. Er macht sichtbar, was hinter dem Motiv steht und interpretiert auf subtile Weise, was sein könnte. Er lebt in Miami, USA, und Hamburg und arbeitet international.

P.S.: fotogloria vertritt Christoph Morlinghaus exklusiv in Deutschland. Und über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.