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Horizonte-Countdown 2016 | Nicoló Minerbi

Porto Palo di Capo Passero ist ein idyllisches sizilianisches Dörfchen, mit schönem Strand, meist scheint die Sonne, das Mittelmeer lädt zum baden ein – das ist die Touristen-Sicht auf das Örtchen. Für Flüchtende aus etwa Nordafrika und Syrien indes ist das Erreichen des Ortes verbunden mit der Hoffnung auf ein neues und besseres Leben. Mit Holzbooten verlassen Tausende von ihnen ihre Heimat, um Krieg und Not zu entkommen, sie machen sich auf über das Mittelmeer um etwa in Porto Palo di Capo Passero anzukommen.

Nicoló Minerbi ist in die sizilianische Provinz gefahren, um den Flüchtlingsströmen nachzuspüren. Gefunden hat er die »Leftovers« – Boote, mit denen die flüchtenden Menschen in Europa angekommen sind und die sie einfach zurück gelassen haben in der idyllischen Sonne Siziliens…

Zu sehen sind die »Leftovers« ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

Die Serie finden Sie ebenfalls in der fotogloria-Bilddatenbank, bitte HIER entlang.

Leftovers

WHAT
One of the recurrent breaking news about Sicily is actually something that is coming from abroad. Something that has more to do with geography and fortuity rather than other stuff. Thing is Sicily is one of the closest EU border to the North Africa. And often Italy is chosen from immigrants as the best option to enter a new life.

WHERE
Porto Palo di Capo Passero, a South Eastern small village, known to tourists for its beautiful beaches and almost always nice weather.

WHY
Rather than people, the boats got me hooked: immigrants come and go, they have the power to disappear (to be transparent in a way), but those things, those leftovers… not really. They actually instantly become landmarks, monuments of this human tragedy. These worn out piece of wood, the bright colors: everything talk about this drama, life and death. In such a touristic place, once known only for fun and holidays. What a contrast!

HOW
it was a super hot day, at the end of the Summer 2015. I choose it on purpose, and I wanted to shoot at noon (or about), just because I wanted everything strong and clear: sharp shadows, strong lights, something I usually avoid. This thing helped me to get the emotion of being there at its best: the viewer will have the feeling of finding himself lost in a desert, looking for a sip of water and a safe shelter.

WHO
I think photography is something able to make people experiencing something that would be difficult to imagine without being there.

Politics, refugee crisis, Sicily / Italy. Portopalo di Capo Passero: Immigrants' boats's cemetery. Portopalo di Capo Passero, 11.11.2015. - Politik, Fluechtlingskrise, Sizilien / Italien, Portopalo di Capo Passero, 11.11.2015. Bootsfriedhof. Verlassene Fluechtlingsboote. © NicolÛ Minerbi / fotogloria

P.S.: Nicoló Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: fotogloria vertritt Nicoló Minerbi exklusiv und weltweit – Sie können ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2016 | Johan Bävman

Es gibt diese Strecken, die sofort Hirn, Herz und Humorzentrum ansprechen: Die Arbeit »Swedish Dads« ist genau so eine. Johan Bävman, seines Zeichens auch mittlerweile zweifacher Vater und vielfach ausgezeichneter Fotograf, hat den Alltag der schwedischen Väter – die wie nirgendwo sonst auf der Welt von Staats wegen in ihrer Elternzeit unterstützt werden – portraitiert und dabei ebenso urkomische wie liebevolle Szenen festgehalten. Und auf dem fotogloria-Blog erzählt Johan mehr über seine Arbeit – Viel Spaß!

Achja: Zu sehen ist die großartige Arbeit ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

© Johan Beavman 2

WHAT
Sweden’s parental benefit system is one of the most generous in the world, allowing parents to stay home with their children and receive compensation from the state. One child entitles parents to 480 days of benefits. For the first 390 days parents are entitled to nearly 80 per cent of their pay, up to a maximum level. The remaining 90 days are paid at a lower fixed rate. Of the first 390 days, 90 are reserved for each parent while the rest can be transferred freely.

Sweden was the first country in the world to replace maternity leave with parental leave, in 1974. More than 40 years later, fathers take roughly 25 percent of the total number of days available to the couple. If fathers’ paternity leave continues to increase at the same pace it has kept so far during the 21st century, the use of parental leave will not be gender equal until 2040.

Swedish Dads is a photo exhibition based on portraits of a select group of fathers who choose to stay home with their babies for at least six months. I examined why these fathers have chosen to stay home with their children, what the experience has given them, and how their relationship with both their partners and their children has changed as a result. The exhibition aims to show the effects of gender equality in parenting on both individuals and society.

WHERE
In my neirborhood and around in the region of South of Sweden

WHY
I use portraits of fathers with their children in everyday situations, and interviews with dads to aim the spotlight on fathers who prioritise the connection to their children and family before their job and career. But the focus is also on the universal and loving aspects of parenting, regardless of whether you are the mother or father.

During my own paternity leave, I had trouble finding information about parenting from a father’s perspective. From reading and seeing other dads who share thoughts and ideas about parenting, perhaps more men will start to think about their role as a father and as a partner. I think that is an important step on the road towards a more equal society

HOW
With digital camera (Canon Mark 3) and with a lens of 35 mm. All pictures are standing and cropped.

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WHO
Johan Bävman, born in 1982, is a freelance photographer based in Malmö, Sweden. The photo project Swedish Dads has had a huge impact as it has been shown around the world and been published in book form in English. Johan has received many awards for his images, including World Press Photo, POY, the Sony Award, NPPA, UNICEF Photography Award, Swedish news agency TT’s grand prize, and Picture of the Year in Sweden.

P.S.:
Das Buch »Swedish Dads« von Johan Bävman kann man HIER bestellen.

P.P.S.: Wer die Ausstellung in Zingst verpasst, es gibt noch viele Möglichkeiten, Johans Arbeit zu sehen: Zur Zeit läuft die Ausstellung »Swedish Dads« in Bukarest, Kampala, Washington und Hanoi. Ab dem 1. Juni 2016 läuft sie dann in Bern, ab dem 6 Juni in Peking, ab dem 18 Juni in Hannover auf dem Lumix-Festival und weiterhin im Laufe des Jahres in Tel Aviv, Maputo, Paris, Addis Adeba…

Horizonte-Countdown 2016 | Dietmar Baum

»Visuelles Gedächtnis – Spurensuche und Entdeckungen«  – das ist der inhaltliche Leitfaden der großen Gruppenausstellung »One World« im Rahmen des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« .

Und damit ist die Arbeit von Dietmar Baum auch genau richtig in der Schau aufgehoben, beschäftigt sie sich mit der griechischen Vergangenheit (mit mystischen Bilder des verlassenen Königspalasts Tatoi) ebenso, wie mit der Gegenwart (mit Bestandsaufnahmen zum Zeitpunkt des Referendums). Im fotogloria-Blog erzählt er mehr über die Enstehung der Serie und warum ihn das Thema gereizt hat.

© Dietmar Baum 3

WAS
Griechenland gestern und heute.

WO
Den Glanz vergangener Zeiten lässt die Baukunst nur noch erahnen: Unweit von Athen liegt in einem weitläufigen, teils verwilderten Park das Anwesen des letzten, bis 1974 amtierenden griechischen Königs Konstantin der II – Tatoi. Langsam und unaufhörlich erobert sich die Natur das Refugium zurück. Das Volk, so scheint es, möchte seinen letzten König nur noch vergessen. Das Schloss mit seiner großen Liegenschaft, in dem einst reges Treiben war, vermodert, die Landschaft verwildert, nichts und niemand scheint sich mehr für diesen wundervollen Fleck Erde zu interessieren.

Dietmar Baum (in Zusammenarbeit mit Tini Papamichalis) konstruiert ein Stillleben über die Überbleibsel einer vergangenen Zeit im Jetzt: Erschütternd und doch zugleich poetisch verrottet hinter vernagelten Fensterläden eine ganze Epoche. Unwillkürlich stellt sich der Betrachter die fotografierten Räumen mit Leben vor, die konstruiert vor seinem inneren Auge den Prunk und die Aura, die die Zimmer ausgestrahlt haben müssen, darstellen. Eine glanzvolle Zeit modert in den Bildern von Tatoi vor sich hin.

Im Gegenzug dazu die Reflexion der Referendums-Entscheidung. Kein Lachen auf eine Entscheidung die keine war. OXI sagt ein Volk zur Ungerechtigkeit doch immer wieder JA zum Leben, und zur Hilfsbereitschaft. Gegenseitig, aber auch innerhalb Europas.

WIE
Hasselblad Mittelformat H5D 50  H4D 60 ,  Nikon KB ,
Sigma ART und das fantastische SIGMA 120 -300 , 2,8

© Dietmar Baum 2

WER
Dietmar Baum ist ein Lebenskünstler und Entrepreneur, der seit jeher erfolgreich macht, was ihm gefällt. Sein Geheimnis: Die Lust und den Antrieb Neues zu entdecken, Veränderungen zu bewirken und das zu optimieren, was das Leben bereithält. Seit über dreißig Jahren ist er ein anerkannter, kreativer Kopf in der interkulturellen Kommunikation. Dabei geht er oft unkonventionelle Wege. »Die Fotografie ist für mich die unmittelbarste, die direkteste Form, die Welt so zu kommunizieren, wie ich sie sehe«, so Baum über seine fotografischen Projekte. »Die Kamera schiebt sich zwischen die Wirklichkeit und ihren Betrachter und mit ihrer Hilfe kann man die äußere Welt und die innere Welt abgleichen. Man kann in der Fotografie zeigen, wie der eigene Blick darauf ist.“ Zentrale Themen sind für ihn dabei Menschen und ihre Werte, sowie die Kraft der Natur und den kritischen Blickwinkel darauf.

Baum setzt in seinen Werken seit 2012 die Fotografie stark zum interkulturellen Dialog ein.
Dabei sind Dialoge nach Argentinien, Indonesien, China und in die Antarktis ein Teil seiner Arbeit. Dietmar Baum arbeitet weltweit und in seinem Studios Hamburg, Athen sowie in seiner Wahlheimat Neustadt OH.

 

Horizonte-Countdown 2016 | Florian Müller

Es gibt diese Bilder, an denen die Gedanken hängen bleiben, selbst nach nur einem flüchtigen Blick, selbst wenn die Augen eigentlich schon längst wieder mit anderen Themen beschäftigt sind. Und es sind genau diese Bilder, zu denen man einfach wieder zurückkehren muss, um sie doch noch einmal intensiver anzuschauen.

Die Serie »REM« von Florian Müller hat eben diesen erstmal irritierenden Moment. Beim zweiten Blick dann löst sich die Irritation allerdings mitnichten auf, nein, sie wird sogar größer. Aber gleichzeitig beginnt auch das Spekulieren: Was ist das? Warum? Und vor allem: Wie ists gemacht? Einige Antworten dazu hat uns Florian Müller im fotogloria-Blog gegeben.

Zu sehen ist die Arbeit »REM« jedenfalls ab Ende Mai in der großen Gruppenausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals »Horizonte Zingst« – zusammen gestellt von Kurator Klaus Tiedge (Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Co-Kuratorin Edda Fahrenhorst (fotogloria).

© Florian Mueller 1

WAS
Die Serie zeigt Bilder aus dem Wald mit scheinbar schwebenden Baumstämmen und Ästen.
REM steht für »Rapid Eye Movement«, was die schnelle Augenbewegung des Auges während
der Tiefschlafphase, der Phase des Träumens, kennzeichnet. Zu sehen ist an sich nichts Ungewöhnliches: Wald, Bäume, Moos. Das Ungewöhnliche entsteht durch das surreale Schweben der Stämme. Es ist kein Fremdkörper im Raum aber »irgendwetwas stimmt nicht«. Das ist die Verbindung zwischen den Bildern und dem Titel.

WO
Entstanden sind die Bilder in der Eifel, nahe der »Hohen Acht« bei Adenau, dem höchsten Gipfel
der Eifel. Auf der Hohen Acht liegt das Naturschutzgebiet Hohe Acht, 1970 ausgewiesen und 1,67 km² groß. Zudem liegen dort Teile des Landschaftsschutzgebiets Rhein-Ahr-Eifel und des Vogelschutzgebiets Ahrgebirge.

WARUM
Zwei Gründe: Erstens hat mich das Erforschen des Träumens immer fasziniert. Vor allem die Träume in denen man die Vermutung hat, dass es ein Traum sein könnte, sich aber nicht sicher ist. Eben dieses Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Umgebung ist nicht ungewöhnlich, es ist kein Fremdkörper anwesend, trotzdem ist etwas nicht in Ordnung.
Zweitens sind die fotografierten Stämme Reste von Baumfällarbeiten. Baumfällarbeiten in einem Naturschutzgebiet. Natürlich sind solche Arbeiten sinnvoll und notwendig, trotzdem wirken sie in solch einem Areal absurd. So absurd wie 30 Kilogramm schwere, schwebende Stämme.

WIE
Alle Bilder sind Collagen, entstanden mit einer D800 Vollformatkamera auf einem Stativ und entfesselten Blitzen.

WER
Florian Mueller (1974), Köln. Seine Arbeiten werden international ausgestellt und veröffentlicht. In seinen Arbeiten ist eine Tendenz zum Abstrakten erkennbar, nicht als Gegenentwurf zur Realität, mehr als Abbildung des Tatsächlichen in Korrespondenz mit den Empfindungen und subjektiv eingegrenzten Wahrnehmungen des Betrachters. In einer Zeit der unbegrenzten Bilderflut und der Gier nach unbedingter Perfektion sieht er den Weg in eine andere Richtung: Das Bild alleine reicht nicht, es ist die Abstraktion und der individuelle Blick des Betrachters, zusammen greifen sie unter die Oberfläche der gewohnten Muster und Perspektiven.

Horizonte-Countdown 2016 | Bernd Jonkmanns

Es ist wieder soweit: In nur 15 Tagen startet das neunte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«. Und eine der größten Gruppenausstellungen während des Festivals ist traditionellerweise die Schau »One World«, die humorvolle, nachdenkliche, skurrile, politische, liebevolle und auf jeden Fall großartige Strecken zeigt.

In diesem Jahr stellt die Schau unter dem Motto »Visuelles Gedächtnis – Spurensuche und Entdeckungen« Arbeiten von 14 nationalen und internationalen Fotografen gegenüber – kuratiert von Klaus Tiedge (Kurator Erlebniswelt Fotografie Zingst) und Edda Fahrenhorst (Mitbegründerin von fotogloria).

Und da die Ausstellung auch in diesem Jahr wieder eine ganz besondere ist, stellen wir ab heute bis zum Festivalstart jeden Tag eine der gezeigten Arbeiten aus.

Belgien Brüssel Arlequin Centre

WAS
Ein freies Projekt über die Kultur der Recordstores, an dem ich von 2009-2015 gearbeitet habe.

WO
Ich habe über die sechs Jahre in ca. 180 Recordstores in 35 Städten und auf fünf Kontinenten fotografiert, etwa in: New York, Tokyo, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Stockholm, Sydney, Oslo, London, Paris, Brighton, Berlin, Newcastle, Glasgow, Reykjavik, Los Angeles, San Francisco etc.

WARUM
Seit über 85 Jahren gibt es die Vinyl-Schallplatte und seit mehr als 34 Jahren die Compact Disc.
Es gab in jeder Kleinstadt mindestens einen Plattenladen und in der Großstadt zu jeder Musiksparte spezielle Läden. Durch Aufkommen des Internets und der MP 3 Dateien ist es nun möglich, innerhalb von Sekunden an die gesamte Musik der Welt zu kommen. Das macht das Kulturgut Tonträger und die Plattenläden fast überflüssig – in rasender Geschwindigkeit sterben Platten- und CD-Läden, die ein großer Bestandteil der Popkultur sind.
Deshalb gibt es nur noch wenige dieser Orte, die für viele Musikliebhaber ein Stück Heimat und auch Religion sind. Diese Orte habe ich besucht und die Atmosphäre bzw. das Besondere der Plattenläden mit Ihren Besitzern und Käufern fotografisch festgehalten.

WIE
Fotografiert habe ich mit einer Digital Spiegelreflexkamera Nikon D3X, Nikon D800 und D810. Diese Kameras mit Ihren hochauflösenden Chips und ihrer wahnsinnig guten Qualität im hohen Iso-Bereich haben mir es erst möglich gemacht in den doch sehr dunklen Recordstores zu fotografieren. Die Enge und die in Plastik eingepackten Plattencover haben mir es unmöglich gemacht mit einer Blitzanlage im Laden zu arbeiten. Atmosphärische Bilder dieser Musikszene zu machen, war nur möglich wenn ich mit meiner Technik und damit auch ich als Fotograf nicht groß auffiel.

WER
Nach der Ausbildung zum Werbefotograf und dem Studium der Fotografie in Dortmund, begann Bernd Jonkmanns 1996 die Welt zu bereisen – und die Menschen, die er traf, zu fotografieren. Seine eigenen Themen und vor allem hochkarätige Aufträge seiner Kunden aus dem Corporate- und Magazin-Bereich brachten ihn in die Callcenter von Bangalore, zu den Designern Schwedens oder in die Software-Industrie von Hyderabad. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgestellt, u. a. in der Robert Morat Galerie in Hamburg, beim Noorderlicht-Festival in den Niederlanden, bei der Photobiennale in Südkorea und bei der Paris Photo. Bernd Jonkmanns lebt in Hamburg.

P.S.: Aus dem freien Foto-Projekt »Recordstores« ist ein großartiger und umfassender Bildband entstanden –  ein Muss für Vinyl-Liebhaber! HIER gibt es mehr Details dazu.

P.P.S.: fotogloria vertritt Bernd Jonkmanns exklusiv und weltweit – Sie können ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2015 | Nicoló Minerbi

Der Countdown läuft… Jetzt sind es nur noch ein paar Stunden, bis das achte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« eröffnet wird. Eine der größten Schauen ist die Ausstellung »One World« und sieben fotogloria-Fotografen sind mit ihren Arbeiten dabei!

In der letzten Woche haben wir Ihnen bereits sechs Fotografen mit ihren Arbeiten und Kurator Klaus Tiedge vorgestellt – zum Abschluss des fotogloria-Horizonte-Countdowns zeigen wir Ihnen heute nun die  »Golden Cameras« von fotogloria-Fotograf Nicoló Minerbi. Wir sehen uns in Zingst.

fotogloria _ Nicolo Minerbi _ Golden Cameras _ 2

WHAT
A bunch of shots about the Golden Gate Bridge. At the very first sight this is what it seems. But in the reality it is not at all. Or at least, not only. As a matter of fact the Western iconic bridge is just a pretext, an opportunity to experience how much photography has changed through the years. And since photography needs tools to express itself, it’s always important to know them, with their pro and cons, in order to fully understand the way we see things, people and life and therefore the way we remember them all and how we leave them as a legacy.

WHERE
Golden Gate Bridge, San Francisco, California

WHY
Tot capita tot sententiae (latin for many heads, so many opinions). Thing is, every single photographer always has his own point of view. Imagine to have a bunch of them at your beach party. You won’t get the same photo ever. It’s a matter of the photographer’s taste, style, skill, mood and approach. On top of that, especially in the film era, different cameras used to take different shots. Because of the lenses, because of the quality, because of the format. Because of the magic. The idea of this Golden Cameras selection is to show how different the icon of the West used to looked like through the years, without changing a thing, but having the photographic tools improved instead. The subject was always the same, kind of a parameter to test, to experiment new photographic languages and futuristic equipment, from the Ansel Adams style camera to the iPhone.

fotogloria _ Nicolo Minerbi _ Golden Cameras _ 1

HOW
Every diptych shows the camera used for shooting the picture below. Every single camera comes with its own historical background, with the dust of its own legend on top of it. Such as the Argus Autronic (35mm camera used by assassination witness Phil Willis to make a series of pictures before, during and after the John F. Kennedy assassination on November 22, 1963. Willis was standing on the south side of Elm Street during the shooting). Or the Hasselblad that shot either a star, Marilyn Monroe, and the Moon or the Leica M7 with the glorious Summicron lens (in this case the homage is to the famous Gianni Berengo Gardin’s and Elliott Erwitt’s shots).

WHO
Thing is, different cameras give different photos. It’s hard to imagine doing macro photography with a street photography camera such as the Leica M7 nor using the Polaroid to do sport events. I mean, you can, but the shots you’ll get out of them will be heavily influenced by the camera you pick for the job. Back in those days with film and darkrooms, the combination of the lenses and films made it all. Nowadays app such as Instagram or Snapseed brought darkrooms in everyone’s pocket.

 

P.S.: Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Die ganze Serie »Golden Cameras« von fotogloria-Fotograf Nicoló Minerbi ist  in der fotogloria Bilddatenbank zu sehen, bitte HIER entlang. Natürlich können Sie alle Motive auch für Ihre Zwecke lizensieren – Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

P.P.P.S.: fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

Horizonte-Countdown 2015 | Christoph Morlinghaus

Übermorgen ist es soweit – zum bereits achten Mal wird das Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« eröffnet. Unkonventionell und mutig dabei die traditionelle Gruppenschau »One World«: »Die Bilder stammen von Fotografen, deren Anliegen es ist, Standpunkte und Positionen zu vermitteln. Dies geschieht mit dem Mut zu klaren Statements und oft auch mit avantgardistischen Bildideen.« beschreibt Kurator Klaus Tidge die Auswahl der gezeigten Strecken.

Sieben fotogloria-Fotografen wurden in diesem Jahr ausgewählt und sind in der großen Gruppenausstellung zu sehen – bis zur Eröffnung stellen wir Ihnen jeden Tag einen der  Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »Computerwelt« von Christoph Morlinghaus. Viel Vergnügen!

fotogloria_Morlinghaus_Computerwelt_3

1DIE2-CyrixCx486DX2-V66GP

WAS
ungehäuste Halbleiter-Chips

WO
Mein Arbeitszimmer in Miami Beach

WARUM
»These CPU’s are hidden in electronic waste, forgotten, invisible, useless. As a form of recycling I opened those CPU’s and an entire microcosmos, almost looking like a cityscape, becomes visible. Basically images of forgotten memory. Those CPU’s are incredibly small, some only 1/4’’ across, and have been shot on 8×10’’ film.« (erschienen im US-amerikanischen Magazin Papersafe)

WIE
8×10’’ Grossformatfarbnegativfilm, Sinar P2, zwei Meter Kameraauszug

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3DIE3-IntelPentiumA8052120-SY062

WER
Christoph Morlinghaus lebt, liebt und atmet die Fotografie. Dazu kommen ein außer- gewöhnliches Talent, eine Großbildkamera und genug Mut, sich intelligenten Themen, schwierigen Motiven und komplexen Kunden- wünschen zu stellen. Ob auf unendlichen Ölfeldern, in weit verzweigten unterirdischen Archiven, ob in gigantischen Werkshallen oder angesichts Meisterwerke zeitgenössischer Architektur – Christoph Morlinghaus zeigt nicht nur, was zu sehen ist. Er macht sichtbar, was hinter dem Motiv steht und interpretiert auf subtile Weise, was sein könnte. Er lebt in Miami, USA, und Hamburg und arbeitet international.

P.S.: fotogloria vertritt Christoph Morlinghaus exklusiv in Deutschland. Und über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

Horizonte-Countdown 2015 | Federico Ciamei

»Die Mischung des Themenspektrums ist extrem kontrovers und die Entscheidungskriterien darüber, was in welcher Reihenfolge und in welchem Zusammenspiel gezeigt werden kann, brechen bewusst mit allgemein gültigen Regeln.« So beschreibt Kurator Klaus Tiedge seinen Ansatz bei der großen Gruppenschau »One World« – zu sehen beim achten Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« ab dem 30. Mai.

Wir stellen Ihnen ab heute bis zur Festival-Eröffnung jeden Tag einen der sieben ausstellenden fotogloria-Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »The Things That I Learned From The Internet« von Federico Ciamei. Viel Spaß!

How to solve Rubik's cube

WHAT
Do you know how to tie a Victoria knot? Or how to make your hands dance the tutting dance? Do you know how to shoot free kicks like Roberto Carlos? No? Enter YouTube. The uber-popular video sharing site is populated by a bigger-than-enough share of unlikely masters promising to reveal the secrets to the craziest arts, such as that of conceiving twins (spoiler: you need to eat a lot of soybeans).
In »The Things That I Learned from the Internet« I gathered all the knowledge in obscure and often fundamental topics that I got after years spent on the weird part of YouTube, where nearly no man has browsed before.

WHERE
I shot the photo for the »How to shave under the shower« tutorial in my house bathroom, all the others are shot in studio.

WHY
I’ve always been attracted by the weird part of youtube, memes and internet mythology. The things that I learned from the Internet is almost true, I really learned a lot online.

How to shave under the shower

HOW
I shot using a digital 35mm camera, a single flash and a tripod to get the correct exposure for the video frame of the tutorial. The more difficult prop to find were the soybeans in the »How to conceive twins naturally« photo, after searching in several markets and shops I ended up buying them in a chinese take away.

WHO
I’m interested in working in situations where some details are deliberately left undetermined so that the final result, contains a certain amount of unexpected. I think it is essential to start any project without knowing exactly what the final result may be: with this process something new and interesting is more likely to happen.

P.S.: Die ganze Serie »The Things That I Learned From The Internet« von fotogloria-Fotograf Federico Ciamei halten wir für Sie im fotogloria-Archiv bereit, natürlich können Sie alle Motive auch für Ihre Zwecke lizensieren – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2015 | Interview Klaus Tiedge

In nurmehr vier Tagen – am kommenden Samstag, den 30. Mai – wird das bereits achte Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« eröffnet. Seit Anfang an dabei und bis heute mittendrin: Kurator Klaus Tiedge. Mit seinem unfehlbaren Gespür für publikumswirksame Fotografie und seinen unzählbaren Kontakten in die Fotoszene – unter anderen zu fotogloria – fungiert er seither als Denker und Lenker der unverwechselbaren fotografischen Inhalte und Konzepte des Festivals.

Im fotogloria-Interview erzählt er darüber, wie das Festival zu einer »herausragenden Größe« im Foto-Business wurde und was er an der Zusammenarbeit mit fotogloria schätzt.

fotogloria_Morlinghaus_Computerwelt_1

fotogloria: Ende Mai startet das Umweltfotofestival »Horizonte Zingst« zum achten Mal: Es wird von Jahr zu Jahr größer und die gezeigten Ausstellungen internationaler und qualitativ hochwertiger. Wie sind heute die Akzeptanz und der Bekanntheitsgrad des Festivals einzuschätzen?
Klaus Tiedge: Das Umweltfotofestival »horizonte« zingst findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Damit wird deutlich, dass die Veranstaltung mittlerweile als »Institution« betrachtet wird. Parallel dazu hat sich die Akzeptanz entwickelt. Zingst ist in der Fotoszene und im Fotomarkt eine herausragende Größe – nicht zuletzt deshalb, weil die Fotografie das ganze Jahr eine unübersehbare Rolle spielt. Das Umweltfotofestival »horizonte« ist der absolute Höhepunkt – aber auch im Frühjahr (Foto-Convention) und im Herbst (Aktiver Fotoherbst) wird für Fotografen viel geboten.

Was alles erwartet in diesem Jahr den Festivalbesucher?
An erster Stelle sind natürlich immer die Open-Air-Ausstellungsinstallationen zu sehen. Am Strand gibt es in diesem Jahr  mit den Fotografien von Carsten Peter und seiner Show »Erde extrem« eine echte Superlative der Naturfotografie. Aber auch alle anderen der rund 20 Fotoschauen ergeben in der Mischung der Thematik ein faszinierenden Spektrum.

How to get in shape at home for free

fotogloria ist seit 2011 ein fester Partner vom Fotofestival und die Arbeiten der fotogloria-Fotografen sind vornehmlich in der großen Gruppenausstellung »One World« zu sehen – so auch in diesem Jahr. Wie funktioniert die Zusammenarbeit?
Für die Zusammenarbeit gibt es einen Begriff, der als charakteritisch betrachtet werden kann und der heißt: partnerschaftlich. fotogloria in eine Fundgrube für außergewöhnliche und herausragende Fotografie mit überraschenden Bildern, die Geschichten erzählen. Kritische bildjournalistische Leistungen und zukunftsweisende Bildkreationen mit sensiblen und experimentellen Gestaltungsansätzen sind in gleichem Maße bei fotogloria zu finden.

Nach welchen Kriterien wurden die Arbeiten der fotogloria-Fotografen – etwa Frank Herforts »Time in Between«, Nicoló Minerbis »Golden Cameras« oder Christoph Morlinghaus »Computerwelt« ausgesucht?
Frank Herforts »Time in Between« lebt von jenen magischen Momenten, die deutlich machen, warum die Fotografie erfunden wurde. Nicoló Minerbis »Golden Cameras« erzählen in ironischer Weise eine kleine Gesichte der Entwicklung der Kameras in der jüngeren Vergangenheit – vor und nach dem Sprung in die digitale Bilderwelt. Christoph Morlinghaus »Computerwelt« gibt das Innenleben von Rechnern frei und offenbart in der »nackten« Technik eine faszinierende Ästhetik.

fotogloria _ Frank Herfort _ Time In Between

Ganz allgemein: Was kann Fotograf(in) unternehmen, um mit eigenen Arbeiten vorstellig zu werden?
Es reicht nicht gute Bilder zu machen, man muss sie auch zeigen. Die Erlebniswelt Fotografie Zingst in immer auch eine Dialogplattform für Fotografie. Außerdem gibt es ja zum Glück auch Agenturen wie fotogloria, die verantwortungsbewusst in einer Mittlerrolle tätig sind.

Wo siehst Du die langfristigen Ziele des Festivals?
Der Veranstalter hat gleich zu Beginn den Wertekanon »Natur – Kultur – Fotografie – Begegnung« formuliert. Diese Schlüsselbegriffe tragen heute noch und werden uns in die Zukunft begleiten. Wobei speziell der Begriff »Begegnung« eine große Rolle spielt. Je perfekter unsere digitale Bildkommunikation wird, desto wichtiger wird das unmittelbare Sichtbarmachen von realen Bildwerken und die Begegnung mit den Künstlern. Ein starkes Festival erfüllt alle damit verbundenen Ansprüche.

Portrait_Klaus_Tiedge_02

* In diesem Jahr stellen sieben fotogloria-Fotografinnen und Fotografen ihre Arbeiten in der großen Ausstellung »One World« während des Umweltfotofestivals in Zingst aus. Es sind: Ed Thompson, Toby Binder, Jordi Busque, Frank Herfort, Federico Ciamei, Christoph Morlinghaus und Nicoló Minerbi.

Wenn Sie mehr über die Arbeiten und die einzelnen Fotografen erfahren möchten, schauen Sie einfach täglich beim fotogloria-Blog vorbei, der Horizonte-Countdown läuft. Oder Sie fahren einfach selber nach Zingst und schauen sich das gesamte Festival an – es lohnt sich.

Die Fotos von oben nach unten sind aus den in der Gruppenausstellung »One World« gezeigten Arbeiten: »Golden Cameras«|Nicolò Minerbi, »Computerwelt« | Christoph Morlinghaus, »Time In Between« | Frank Herfort und »The Things That I Learned From The Internet« | Federico Ciamei. Das Portrait von Klaus Tiedge hat Peter Prast fotografiert.

Horizonte-Countdown 2015 | Frank Herfort

»Die Gruppenausstellung »One World« hat Tradition beim Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«. Das Konzept dieser Bilderschau ist ganz bewusst alles andere als konservativ angelegt…« Das stimmt. Und darum ist die Schau auch für Kurator Klaus Tiedge immer wieder eine gerne gesehene Herausforderung.

Zu sehen ist die Ausstellung übrigens beim achten Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«, das am 30. Mai eröffnet wird. Und wir stellen Ihnen jeden Tag einen der sieben ausstellenden fotogloria-Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »Time in Between« von Frank Herfort. Viel Spaß!

fotogloria _ Frank Herfort _ Time In Between _ 1

WAS
Time In Between ist eine Arbeit, die ich schon vor 10 Jahren als Teil meiner Diplomarbeit begonnen habe. Da ich aber bis zum heutigen Tag nicht von dem Thema loskomme, wird es wohl ein Dauerprojekt bleiben. Immer wenn ich Zeit und Gelegenheit habe, widme ich mich diesem Thema und versuche neue Bilder zu realisieren. Die letzten neuen Arbeiten sind erst vor ein paar Wochen in Sankt Petersburg entstanden. Gerade im aktuellen Russland, entdecke ich wieder vermehrt solche Situationen und öffentliche Ort, die mich wieder neu zu meinen Bildideen inspirieren.

WO
Die Bilder sind fast ausschließlich in Moskau und Sankt Petersburg entstanden. Ein kleiner Teil auf meinen Reisen durch Russland in Orten wie Tscheljabinsk, Shanty, Kansisk oder Kazan.

WARUM

Fasziniert haben mich immer die Menschen, die scheinbar wartend an einem Fleck standen oder einfach da waren. Für mich war immer unklar, was da eigentlich passiert. Haben sie eine Verabredung mit einem Bekannten, warten sie auf den Zug oder Bus, sind sie arbeitslos oder obdachlos, haben sie keinen Plan was sie als nächstes machen … ?  Eine Art Schwebezustand ohne Hoffnung , aber vielleicht auch ganz im Gegenteil. In der westlichen Welt, sieht man sowas nicht. Da steht niemand einfach so mal rum, jeder hat seinen Plan im Kopf und der wird jeden Tag abgearbeitet.
Von daher fand ich es auch irgendwie ganz erfrischend, zu sehen, das man auch mal nichts macht und guckt was das Schicksal für einen bereit hält. Es gibt doch jeden Tag soviel neue Entscheidungen , die man treffen muss und es gibt tausende von Möglichkeiten sein Leben zu leben. Um die Frage geht es eigentlich, weniger um Russland, obwohl man dort die Frage visuell sehr gut erkennen kann. Vielleicht ist das ja die berühmte russische Seele ?

fotogloria _ Frank Herfort _ Time In Between _ 2

WIE
Fotografiert habe ich anfangs alles mit meiner Hasselbald und einer Sinar mit Planfilmen. Neuere Bilder nehme ich mit einem Mittelformatdigitalrückteil auf, fast immer vom Stativ. Ich fotografiere nichts heimlich oder versteckt. Ich mag es selber gern an einem Ort längere Zeit zu warten.

WER
Frank Herfort ist ein Reisender – sowohl durch die Wahl seiner beiden Wohnorte (Berlin und Moskau) als auch im Auftrag seiner internationalen Kunden. Aber eben auch durch die verschiedensten Facetten seiner Fotografie: Als wohlüberlegt und positiv neugierig kann man seine Reportagen bezeichnen, als strukturiert und emotional inspiriert seine Commercials. Präzise und dabei staunend sich sind seine Interieur- und Architektur-Arbeiten, exakt und liebevoll komponiert seine Industrie-Themen. Kurz: Frank Herfort überrascht und ist dabei trotzdem immer zuverlässig in den höchsten Qualitätsstufen der Fotografie unterwegs.

P.S.: fotogloria vertritt Frank Herfort exklusiv und weltweit. Und über fotogloria können Sie ihn natürlich gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.