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Das BESTE Bild von… Philip Benjamin

»Auf dem Gelände wurden damals ausgemusterte Waffen und Fahrzeuge (…) gelagert und abgebaut…« Philip Benjamins BESTES Bild (zumindest eines davon) ist 20 Jahre alt, wurde analog mit einer damals schon 30 Jahren alten Rolleiflex fotografiert, war ein Bild aus einem nicht-kommerziellen und persönlichen Projekt und hat ihn bis heute nicht losgelassen.

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Philip Benjamin: Das Bild ist im Winter 1996 auf dem US Army Depot Gelände bei Germersheim entstanden. Auf dem Gelände wurden damals unter Anderem ausgemusterte Waffen und Fahrzeuge in Übereinstimmung mit dem Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag / CFE Treaty) gelagert und abgebaut.

Wie ist es entstanden?
Das Bild wurde mit einer alten Rolleiflex 2.8 F, zweiäugige Spiegelreflexkamera, mit 6×6-cm Rollfilm erstellt. Es war sehr kalt, etwa -10 Grad, und der Verschluss fror immer wieder ein. Ich konnte 1-2 Bilder schießen, dann musste ich die Kamera in der Jacke aufwärmen oder wieder ins Gebäude reingehen.
Die Erlaubnis für das Shooting zu bekommen war sehr langwierig und es waren viele Auflagen zu erfüllen. Eine Auflage war, dass keiner der Arbeiter vor Ort auf den Bildern zu erkennen sein sollte. Ich habe immer wieder nach Metaphern gesucht die diesen Abbau der Waffen plastisch wiedergeben könnten. Ich fand diesen Moment sehr treffend.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Das Bild habe ich erstmal für mich gemacht – später haben es viele Menschen sehen können. Die Fotografie ist wie ein Pass, der einem ermöglicht irgendwo zu sein, sich dort aufzuhalten und Dinge zu erleben, zu denen man sonst keinen Zugang hätte. Später wurde die Fotoreportage in der englischen Sonntagszeitung »The Independent on Sunday« als Bilderserie veröffentlicht. Danach wurden die Bilder im Ort ausgestellt. So konnten Menschen aus dem Ort sehen was auf dem Gelände passiert ist.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Dieses Bild ist stellvertretend für eine Zeit und für viele andere gute Bilder – ein »bestes Bild« habe ich nicht. Dieses schwarzweiße, analoge, mittelformatige Bild jedenfalls ist mit einer 30 Jahre alten Kamera ohne Auftrag oder jeglichen kommerziellen Anspruch gemacht worden. Es ist organisch entstanden, ohne große technische Planung. Es wurde später primär wegen der Bilder aufgegriffen und von einer englischen Zeitung veröffentlicht.
Heute fotografiere ich ausschließlich mit digitaler Technik. Heute ist alles schneller und komplexer. Ich schieße mehr Bilder als ich es damals gemacht habe und selten können private Projekte ohne Planung und kommerziellen Hintergrund unternommen werden.
Ich bin heute nach wie vor leidenschaftlicher Fotograf, schätze die moderne Technik und freue mich, dass meine Kamera nicht nach zwei Bildern einfriert. Ich vermisse also die alten Zeiten nicht, aber ich erinnere mich gerne an diese Zeit. Früher waren die Dinge nicht unbedingt besser aber häufig einfacher.

Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein noch gerne verändern würdest?
Ich würde heute das Bild etwas weniger stark kippen. Und ich würde heute diese alte Rolleiflex, mit der das Bild gemacht wurde, nicht mehr aus den Händen geben und verkaufen, wie ich es damals getan habe.

 

* Philip Benjamin arbeitet vor allem in einem der anspruchvollsten Bereiche für Fotografen, der Medizin – mit den Schwerpunkten (Corporate-) Reportage und Portrait. Unter teils schwie- rigsten emotionalen Bedingungen nähert er sich Mensch und Thema mit großem Einfühlungsvermögen und dennoch mit der nötigen Distanz.  Ein Balanceakt, den er auf höchstem Niveau meistert. Philipp Benjamin lebt in Ladenburg nahe Heidelberg.

fotogloria vertritt Philip Benjamin exklusiv und weltweit. Über fotogloria jedenfalls können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Medizinfotografie – Philip Benjamin

Ob im Operationssaal oder im wissenschaftlichen Labor. Ob während eines Anamnesegesprächs oder in der pharmazeutischen Fertigungshalle. Ob während einer apparativen Diagnostik oder in einer Konferenz von klinischen Mitarbeitern – alle Situationen im Gesundheitswesen haben eines gemeinsam: Für eine wirksame Unternehmenskommunikation brauchen sie ein besonderes fotografisches Fingerspitzengefühl.

Die fünf fotogloria-Medizin-Fotografen bringen genau das mit und haben die nötige Erfahrung, sich in jeder der gefragten Umgebungen zu bewegen – sensibel, motivsicher und mit dem erforderlichen Fachwissen. Und ihre Medizinfotografie ist darüber hinaus sowohl kreativ als auch qualitativ höchst anspruchsvoll.

Einer der fünf ist Philip Benjamin. Unter teils schwierigsten emotionalen Bedingungen nähert er sich Mensch und Thema mit großem Einfühlungsvermögen und dennoch mit der nötigen Distanz. Ein Balanceakt, den er auf höchstem Niveau meistert. Philip Benjamin lebt in Ladenburg nahe Heidelberg.

Mit freundlicher Genehmigung des Universitätsklinikums Heidelberg.

Mit freundlicher Genehmigung des Universitätsklinikums Heidelberg.

fotogloria fragt: Philip, was reizt Dich eigentlich an der Medizinfotografie?

Philip Benjamin: Die Medizinfotografie verbindet mein Interesse für Menschen und deren Geschichten und die Fotodokumentation. Dabei kann ich mich in meiner Vielseitigkeit (Portrait-, Reportage-, Objekt-, und Corporate-Fotografie) und Erfahrung einbringen und dabei einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen.

Mir ist es wichtig den Menschen näher zu kommen, Beziehungen aufzubauen und ein tieferes Verständnis für die Problematik oder den Sachverhalt zu entwickeln. Dabei ist es mir besonders wichtig, keine gestellten Bilder aufzunehmen, sondern mit höchstens minimalen Anweisungen eine reelle, authentische Dokumentation darzustellen. Die Zeit, die es braucht um diese Verbindungen zu bilden, sehe ich als ein unheimlich kostbares Element in der Fotografie an.

Während meiner Zeit als medizinischer Fotograf im Universitätsklinikum Heidelberg habe ich gesehen, dass mir die Darstellung sensibler Themen sehr gut liegt. Durch mein Bachelor und später Masterstudium in Dokumentarfotograf habe ich mir einen Stil angeeignet, die Ereignisse und Menschen möglichst natürlich zu portraitieren. Dies hat auch zu einer besonders authentischen und klaren Bildsprache in meiner Corporate-Fotografie geführt.

Für mich sind die Kunden besonders reizvoll, bei denen es um Menschen und sozial wichtige Themen wie in der Medizin geht, ganz gleich, ob es sich um ein Projekt in der Dokumentarfotografie, im Editorial, mit Portraits oder in der Corporate-Fotografie handelt.

Wichtig ist mir die authentische Darstellung und der Kontakt zu den Menschen und Vorgängen, die abzubilden sind. Mit meiner Arbeit möchte ich etwas bewegen und eine Plattform finden, in der Fotografie für Kliniken, im Editorialbereich, Caritative Vereine, Pharmaunternehmen und medizinischer Industrie.

fotogloria vertritt Medizinfotograf Philip Benjamin exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Medizinfotograf Philip Benjamin produziert Titelgeschichte

Es ist immer wieder schön, einen erledigten Auftrag gedruckt zu sehen. Noch schöner ists, wenn die Bilder daraus auf dem Titel und in Doppelseiten zu sehen sind. Und am allerschönsten ists, wenn der Kunde Siemens ist. So geschehen für das Magazin inside:health, über die Agentur Independent Medien Design und mit  fotogloria-Medizinfotograf Philip Benjamin.

Philipp Benjamin _ fotogloria _ Siemens3

* Philipp Benjamin arbeitet in einem der anspruchvollsten Bereiche für Fotografen, der Medizinfotografie – mit den Schwerpunkten (Corporate-) Reportage und Portrait. Unter teils schwierigsten emotionalen Bedingungen nähert er sich Mensch und Thema mit großem Einfühlungsvermögen und dennoch mit der nötigen Distanz.  Ein Balanceakt, den er auf höchstem Niveau meistert. Medizinfotograf Philipp Benjamin lebt in Ladenburg nahe Heidelberg.

fotogloria vertritt den Medizinfotografen Philip Benjamin exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Philipp Benjamin _ fotogloria _ Siemens2

Medizinfotograf Philip Benjamin – NEU bei fotogloria

fotogloria begrüßt einen neuen Fotografen: Philip Benjamin. Der gebürtige Amerikaner arbeitet in einem der anspruchvollsten Bereiche für Fotografen, der Medizinfotografie – mit den Schwerpunkten Corporate, Reportage und Portrait. Unter teils schwierigsten emotionalen Bedingungen nähert er sich Mensch und Thema mit großem Einfühlungsvermögen und dennoch mit der nötigen Distanz.  Ein Balanceakt, den er auf höchstem Niveau meistert. Philip Benjamin lebt in Ladenburg in der Nähe von Heidelberg.

Im fotogloria-Blog beantwortet Philip in der Rubrik die »7 Fragen an…« und erzählt von den einprägsamsten Momenten seiner Laufbahn. Herzlich willkommen Philip.

fotogloria: Warum bist Du Fotograf geworden?
Philip Benjamin: Ich bin ein neugieriger und interessierter Mensch, Beobachtung ist meine Leidenschaft. Es gibt kaum einen Beruf, in dem man so einschneidende Erlebnisse und so einen direkten Zugang zu Menschen und Situationen entwickeln kann, mit denen man sonst nicht in Verbindung gekommen wäre. Ein Fotograf muss immer direkt vor Ort sein und die Situation unmittelbar einfangen. Fotografie gibt mir die Möglichkeit, meine Leidenschaft mit meinem Beruf zu verbinden.

© Philip Benjamin_fotogloria_5

Kannst Du Dich an Deinen ersten Job erinnern?
Als Sportfotograf sollte ich für eine Londoner Zeitung einen Lauf fotografieren. Es war eine Herausforderung für mich die Läufer in Aktion festzuhalten, da es zu der Zeit keinen Autofokus gab. Es war außerdem sehr anspruchsvoll, die Vorstellung der Redaktion zu treffen. Dieser Testjob ist gut verlaufen, so dass ich weitere Aufträge in der Fußball-Liga oder Formel-1 bekam.

Was war Dein schönstes / schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Es gibt kein einzelnes »schönstes Erlebnis« für mich. Wenn ein schönes Erlebnis entsteht ist es eher ein aufregendes, energetisierendes Gefühl, weil man bei etwas Außergewöhnlichem dabei ist und besondere Dinge erlebt. Das kann ein Tor bei einem wichtigen Fußballspiel sein, oder ein intensiver, emotionaler Augenblick während einer Dokumentation. In diesem Augenblick darf ich Zeuge eines wichtigen Moments sein.

Ich habe allerdings schon viele schockierende Momente als Medizinfotograf erlebt. Ein Erlebnis ist für mich aber besonders wichtig, da es für mich einen Wendepunkt in meiner Rolle als Fotograf darstellt. Während der Dokumentation einer Operation kam ein Notfall in den OP-Saal, bei dem ich nur zufällig anwesend war. Nach der Notoperation, durch die der Patient wieder stabilisiert werden konnte, bemerkte ich als einzige Person, dass der Patient wieder lebensgefährlich zu bluten anfing. Ich machte die Ärzte darauf aufmerksam, die sofort anfingen den Patienten zu versorgen. Durch meine Anwesenheit war ich direkt involviert worden, konnte jedoch nichts mehr tun und fühlte eine große Hilflosigkeit.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine Rolle als Fotograf als möglichst objektiver, passiver Beobachter gesehen. Mir wurde klar, dass dies nicht eineingeschränkt möglich ist und man eine Balance finden muss, wann man die passive Rolle verlässt um aktiv zu werden und zu helfen.

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Wie arbeitest Du am liebsten?
Mir ist es wichtig den Menschen näher zu kommen, Beziehungen aufzubauen und ein tieferes Verständnis für die Problematik oder den Sachverhalt zu entwickeln. Dabei ist es mir wichtig, keine gestellten Bilder aufzunehmen, sondern mit höchstens minimalen Anweisungen eine reelle, authentische Dokumentation darzustellen. Die Zeit, die es braucht um diese Verbindungen zu bilden, sehe ich als ein unheimlich kostbares Element in der Fotografie an.

© Philip Benjamin_fotogloria_2

Was verbindest Du mit fotogloria?
Mit den Menschen von fotogloria verbindet mich eine bestimmte Chemie. Bei den gemeinsamen Gesprächen ist mir immer wieder aufgefallen, dass wir eine gemeinsame Basis und Sichtweise der Fotografie haben. Hier habe ich die Möglichkeit in einem Team zu arbeiten, das sich gegenseitig ergänzt und neue Blickwinkel setzt. Durch die Zusammenarbeit, geprägt durch die Fachkenntnisse des fotogloria-Teams und die Vernetzung nach Hamburg, ergibt sich eine Dynamik, die ich als einzelner Fotograf nicht erreichen kann.
Ich freue mich auf die Zukunft mit fotogloria und darauf, durch meine Arbeit die Gemeinschaft voran bringen zu können.

Wie hast Du Deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt entwickelt?
Während meiner Zeit als Medizinfotograf im Universitätsklinikum Heidelberg habe ich gesehen, dass mir die Darstellung sensibler Themen sehr gut liegt. Durch mein Bachelor und später Masterstudium in Dokumentarfotograf habe ich mir einen Stil angeeignet, die Ereignisse und Menschen möglichst natürlich zu portraitieren. Dies hat auch zu einer besonders authentischen und klaren Bildsprache in meiner Corporate-Image-Fotografie geführt.

© Philip Benjamin_fotogloria_1

Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Für mich sind die Kunden besonders reizvoll, bei denen es um Menschen und sozial wichtige Themen wie in der Medizin geht, ob es sich um ein Projekt in der Dokumentarfotografie, im Editorial, in der Portraitierung oder Corporate-Image-Fotografie handelt.
Wichtig ist mir die authentische Darstellung und der Kontakt zu den Menschen und Vorgängen, die abzubilden sind. Mit meiner Arbeit möchte ich etwas bewegen und eine Plattform finden, in der Fotografie für Kliniken, im Editorialbereich, Caritative Vereine, Pharmaunternehmen und medizinischer Industrie. Natürlich habe ich auch Wunschkunden… Ich würde sehr gerne einmal für die Deutsche Krebshilfe oder die Deutsche Muskelschwund-Hilfe arbeiten. Hochinteressant finde ich auch die Themen der Allianz Chronischer Seltener Krankheiten (Achse) und das Thema Cochlear Implantate. Natürlich würde ich mich auch über einen Auftrag von Siemens Medical freuen…

fotogloria vertritt Medizinfotograf Philip Benjamin exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

* Foto: © Philip Benjamin | fotogloria | Universitätsklinikum Heidelberg