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Das BESTE Bild von… Carsten Behler

In der Ruhe liegt die Kraft. Sagt man. Und zumindest das BESTE Bild von fotogloria-Fotograf Carsten Behler tritt eben dafür den Beweis an.

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Carsten Behler: Das Bild ist beim MAYDAY, dem Tanz in den Mai der Techno-Szene, in den Dortmunder Westfalenhallen entstanden, irgendwann in den frühen Morgenstunden am 01. Mai 2004. Es ist also schon etwas älter.

Wie ist es entstanden?
Ich war auf dem MAYDAY, um sowohl Portraits als auch Fotos von den großen tanzenden Massen zu machen. Fotografiert habe ich mit der Hasselblad auf Film. Für die Massenszenen habe ich die Kamera auf ein Stativ gestellt und von den Tribünen aus jeweils mehrere Sekunden lang belichtet: Die meisten Personen waren dann durch die Bewegungsunschärfe verwischt, aber durch die Lichteffekte in der Halle wurden Einzelne klar umrissen gezeichnet, als würden sie stillstehen, während um sie herum alles in Bewegung ist.
Für die Einzelportraits habe ich Leute angesprochen, ob sie sich für ein paar Sekunden ruhig für mich hinstellen können. Meine Freundin hat mich begleitet und einen Stabblitz gehalten, der dann das Hauptlicht war. Zusätzlich habe ich noch etwa acht Sekunden mit der Kamera in der Hand belichtet, um das Raumlicht mit dazu zu nehmen.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Das Bild habe ich für meine Diplomarbeit gemacht. Es ging dabei um Privatheit und Öffentlichkeit, das Individuum und die Masse… um das mal grob zum umreißen. Ich habe etwa ein halbes Jahr lang daran gearbeitet.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Ich mag diesen Blick der Frau, wie sie völlig in sich ruhend dasteht, selbstvergessen, obwohl sie für die Kamera posiert. Dazu passt der diffuse, sich im Rauch und Nebel auflösende Hintergrund, in dem noch eine weitere Person verschwindet.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhineindoch noch gerne verändern  würdest?
Vielleicht noch etwas mehr Nebel…

 

* Carsten Behler ist in Unternehmen, deren Führungsetagen und auch in vielen Themen rundherum unterwegs. Für seine Auftraggeber ist immer auf der Suche nach DEM interessantesten Menschenbild und DEN spannendsten Motiven. Carsten Behler lebt in Essen.

** Über fotogloria können Sie Carsten Behler gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Anna Schroll für »mag« von ebm-papst

Ein kleines und fotografisch feines Stück über ein Gaskraftwerk, die Frage der Nachhaltigkeit und über 192 Ventilatoren: fotogloria-Fotografin Anna Schroll produziert für »mag«, das Magazin von ebm-papst (Erfinder und Erbauer eben jener 192 Ventilatoren), eine Geschichte über Zeppelin Power Systems in Dresden.

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* Anna Schroll liebt es, Menschen bei der Arbeit zu portraitieren – deren Tätigkeit, das individuelle Arbeitsumfeld, die Leidenschaft für das, was sie tun. Sie ist dabei die stille Beobachterin hinter der Kamera, die ihren Protagonisten viel Raum und gerne Zeit lässt. Damit schafft sie es, in ihren Motiven dezent und dennoch wirkungsvoll auf den Punkt zu kommen. Anna Schroll lebt in Jena.

** fotogloria vertritt Anna Schroll exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie Anna Schroll und ihre Corporate Fotografie gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

*** Mit Dank und Gruß an Steffen Beck von pr+co – der begleitenden Agentur!

**** Und HIER kann man sich übrigens das ganze Heft von ebm-papst ansehen.

Das BESTE Bild von… Andrea Artz

Auf der Suche nach dem einen, dem wichtigsten, dem prägnantesten, dem aussagekräftigsten Bild für einen Reportage-Job und auf einmal ist es da: Das BESTE Bild von Andrea Artz

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Andrea Artz: Eines meiner Lieblingsbilder dieses Jahres – denn für »ein« bestes Bild kann ich mich nicht entscheiden – ist im Geburtshaus von Shakespeare entstanden. Ich war zum erstenmal in Stratford-upon-Avon und meine Erwartungen wurden von der Disney-Kulisse und dem Ausverkauf des Lebens Shakespeares ziemlich enttäuscht. Wie also ein interessantes Foto machen das Bezug zu Shakespeare steht und auch noch Atmosphäre hat?

Wie ist es entstanden?
Als ich auf Motivesuche durch das Geburtshaus Shakespeares lief, fiel mir eine kostümierte Schauspielerin auf, die großen Besuchergruppen das Schlafzimmer Shakespeares erklärte. Der Raum war düster, aber das Licht hatte eine malerische Qualität. Und als die Frau während einer Besucherpause aus dem Fenster blickte, sah ich die perfekte Szene vor mir. Ich fragte Sie also, ob Sie damit einverstanden wäre, für mich zu posieren. Als der Besucherstrom kurz nachließ, dirigierte ich Sie in eine aus dem Fenster schauende Profilhaltung. Im Rucksack hatte ich meine Canon 5d MarkIII und verschiedene Optiken, wobei dieses Foto mit einer Weitwinkeloptik gemacht wurde da ich keinen Schritt mehr zurück konnte.
Wenn ich Portraits mache, lasse ich die Person eine Haltung oder Handlung die mir gefallen hat wiederholen. Ich komme selten mit einer vorgefertigten Vision zum Portraitshoot, sondern lasse mich vom Zufall und von den Menschen inspirieren und versuche dann die Situation zu perfektionieren.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Ich war unterwegs im Auftrag der Zeit für eine Reportage anlässlich des 400. Todestages von Shakespeare.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Ich mag dieses Bild, da es die Ruhe eines Gemäldes von Vermeer ausstrahlt und die Stimmung einer vergangenen Zeit einfängt. Es ist ein Portrait der Schauspielerin und gleichzeitig ein Reisebild. Besonders gefällt mir auch die verzerrte Reflexion der Portraitierten im Spiegel, die mich an die anamorphen Gemälde aus dieser Zeit erinnert.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein doch noch gerne verändern würdest?
Nein es ist genauso gut, wie es in diesem Moment möglich war. Licht und Model waren perfekt, was bei Portraitshoots recht selten vorkommt und wo ich dann meist noch viel nachhelfen muss.

 

* Andrea Artz ist gebürtige Deutsche und lebt seit 2010 in London. Von Ihrem South East London Studio in Peckham fotografiert Sie Portraits, Reisegeschichten und Reportagen für editorial und corporate Kunden, darunter Siemens, Deutsche Bank, Bystronic, Bombardier, Zeit, Spiegel, Cicero, Lufthansa Exklusiv, British Airways, The New Yorker, Fortune und Time Magazin etc… Über fotogloria können Sie sie gerne auch für Ihre Ideen buchen.

** Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Oder Sie suchen das ungewöhnliche Bild? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und jedes Bild für jede Ihrer Ideen. Eben das Internationale Fotografennetzwerk von fotogloria: international@fotogloria.de

fotogloria kann: BILDREDAKTION

Bilder können mit nur einem Blick Meinungen bilden, Emotionen auslösen oder Informationen weitergeben. Damit die Botschaft aber in den richtigen Kontext gebracht wird, braucht es Erfahrung, Professionalität und Kreativität – eben eine gute Bildredaktion. Und die bieten wir Ihnen beim Finden des richtigen Bildes an. Mithilfe unseres internationalen Fotografen-Netzwerks und natürlich auch über verschiedene Bildanbieter – das Ergebnis zählt.

Eine externe Bildredaktion soll zuallererst mal entlasten – welche Leistungen bietet Ihr diesbezüglich an?
Das ganze Paket: Das geht bei der Themenrecherche und -zusammenstellung los, führt dann über die Zusammenstellung von Vorschlägen und über die Rechteklärung bis hin zur Lizenzierung und finalen Abrechnung im jeweiligen Budgetrahmen. Also alles, was administrativ getan werden muss.
Aber da Administration zwar viel, aber nicht alles ist: Wir finden natürlich das beste Material für das jeweilige Medium.

Kann man bei Euch auch mit frischen Ideen rechnen?
Na klar – Ideen haben wir reichlich und beim Tun kommen immer noch welche dazu, denn: Die optimale Lösung für den Kunden und für das Medium will gefunden werden und dabei kann man auch ruhig quer und kreativ denken.

Wie geht Ihr bei einem Suchauftrag vor: Sucht Ihr nur im fotogloria-Archiv nach passendem Bildmaterial?
Nein, dafür ist das fotogloria-Archiv viel zu klein. Natürlich beziehen wir unsere Bilddatenbank immer mit ein, aber wir suchen grundsätzlich auf verschiedenen Ebenen: Im ersten Schritt kontaktieren wir alle Fotografen und Bildagenturen aus unserem Netzwerk – national und international. Zeitgleich recherchieren wir aber auch bei verschiedensten Bildanbietern nach dem richtigen Material. Und das so lange, bis es gefunden ist.

Was zeichnet Eurer Meinung nach eine gute Bildredaktion aus?
Neben dem unerlässlichen Wissen um die Regeln und Gesetze des Marktes vor allem zwei Dinge: Kreativität und ein gutes Allgemeinwissen. Das Allgemeinwissen braucht es, um auch im Bildbeschriftungs-Dschungel das richtige Bild zu finden. Die Kreativität ist gefragt, um neben dem üblichen Material auch überraschendes zu finden und in den richtigen Zusammenhang zu setzen.

Und was könnt Ihr davon besonders gut?
Offen gestanden sind wir in all den Punkten richtig gut. Wir kommen aus der traditionellen Schule der Bildagenturen und haben das Handwerk von der Pike auf gelernt. Dazu haben wir im Laufe unserer Jahre im Business sehr, sehr, sehr viele Fotos gesehen – mit diesem visuellen Wissen und Gedächtnis können wir einschätzen, was gut ist.

 

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin kann Unterstützung beim Bilder suchen, Bilder finden, Bilder lizensieren oder alles auf einmal gebrauchen? Melden Sie sich gerne und unverbindlich bei uns und wir schauen gemeinsam, wie wir Ihnen die Arbeit erleichtern können: info@fotogloria.de oder 040 609 42 906-0

TWD und die Bilder von Ulrich Wirrwa

Poster, Website, Flyer, Spielkartenverpackung – aus gescheiten Bildern kann man so ziemlich alles machen, was das PR- und Marketing-Herz begehrt. Das hat auch das Unternehmen TWD (Temporary Works Deign BV) verinnerlicht und so mit den Bildern von fotogloria-Fotograf Ulrich Wirrwa eben das alles für seine Kunden und die bessere Optik produziert. Das Thema? Der Bau des Offshore-Windparks Sandbank, an dem TWD mitgewirkt hat.

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*Die Bilder von Ulrich Wirrwa können auch Sie für Ihre Zwecke lizensieren, Sie finden sie in der fotogloria-Bilddatenbank – bitte HIER entlang

** Sie möchten mehr über den Fotografen Ulrich Wirrwa erfahren? Bitte HIER entlang zum ausführlichen Interview mit dem fotogloria-Spezialisten für Drohnen und Windpark-Fotografie

*** fotogloria vertritt Ulrich Wirrwa exklusiv und weltweit – Sie können ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 oder info@fotogloria.de.

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fotogloria auf Bilderjagd: Die nächste tolle Doppelseite für FIFA 1904

Da sage noch einer, es würde sich nicht lohnen, die eigene Arbeit auf den sozialen Netzwerken zu präsentieren. Es kann sich nämlich sehr lohnen, WENN jemand wie fotogloria-Chef Mike Gamio vorbei kommt und zugreift.

So geschehen neulich bei Yassine Alaoui Ismaili, der ganz arglos ein Bild bei Instagram postete und eben jenes Bild im nächsten Moment auf einer Doppelseite im FIFA-Magazin »1904« wiederfand – natürlich ordnungsgemäß lizensiert! Aber das selbstverständlich nicht durch Zauberhand, sondern weil Mike sein Bild aufgefallen war und er sofort wusste, dass das etwas für Peggy Knotz (ihres Zeichens Bildredakteurin vom FIFA-Magazin »1904«) ist.

In diesem Sinne: Zeigt uns Eure großartigsten Bilder und wir schauen mal, wo wir sie unterbringen.

 

*Planen auch Sie ein besonderes Thema und benötigen dafür starkes Bildmaterial? Melden Sie sich gerne bei uns, denn wir sind Experten darin, tolle Bilder zu beschaffen. Und sie bei Bedarf natürlich auch direkt zu lizensieren. info@fotogloria.de oder +40 (0)40 609 42 906 -0

** Mehr zu unserem Arbeitsbereich Bildredaktion erfahren Sie HIER.

Das BESTE Bild von… Florian Müller

Losgehen mit einer Bildidee, sich trotzdem von einem anderen Motiv überraschen lassen und dann das BESTE Bild mit nach Hause bringen – Florian Müller und seine Geschichte:

Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?

Im Januar 2015 im Bergischen Land. Auf einem verschneiten Feld im Nebel.

Wie ist es entstanden?
Ich war auf der Suche nach einem kleinen Wäldchen auf einem Feld im Nebel. Ursprünglich wollte ich die Ahnung dieses Wäldchens, auftauchend aus dem alles gleichmachenden Nebel aufnehmen. Eine Art visuell-poetische Übersetzung von Melancholie und Einsamkeit; aber auch Ruhe, Stille und Friedlichkeit vermittelnd. Ich hatte längere Zeit auf diese Kombination Schnee/Nebel gewartet und bin nach entsprechender Wettermeldung losgezogen. Im Gepäck: Stativ, Nikon D800E, diverse Festbrennweiten (50, 35, 85mm). Auf dem Weg zum Wäldchen tauchte plötzlich diese Gruppe eingepackter Heuballen aus dem Nebel auf.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Für ein privates Projekt. Für Ausstellungen und als Kunstwerk in limitierter Edition.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Was mich faszinierte, war das Material – kein Kunststoffüberzug, sondern feines, grünes Gewebe, was an Stoff erinnerte. Außerdem die Formen, wie Gesichter oder Skulpturen. Die Verpackung, der Stoff, die fast schon erhabene Präsenz mitten im Nichts. Für mich war sofort der Gedanke an Christo da. Natürlich abstrakter, nicht etwas Imposantes wurde verhüllt, sondern etwas Profanes. Trotzdem wurde der gewöhnliche Heuballen für mich durch die Verhüllung zu etwas Kunstvollem transformiert. Die Phrase, dass Kunst im Auge des Betrachters entsteht, wird hier augenzwinkernd realisiert und durch den Titel »Not Christo« fast brutal dem Betrachter entgegengeschleudert .
Für mich war das Entdecken des Motivs ein schöner »Ach Guckmal-Moment«. Auf der Suche nach etwas ganz anderem fand ich dieses Ensemble und war fasziniert. Der Engländer nennt diesen Moment »Serendipity« – Finden wonach man gar nicht sucht. Prima Sache. Dass sich dieses Bild auch noch an anderer Stelle großer Beliebtheit erfreut, ist ein weiterer schöner Nebeneffekt: Es hat bei den International Color Awards 2016 den ersten Platz in der Kategorie „Still Life“ gemacht und ist zur Zeit als Finalkandidat bei den diesjährigen Awards der Association of Photographers nominiert.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein doch noch gerne verändern würdest?
Nö.

Über die professionelle Fotografie – im Industrieanzeiger

Der Industrieanzeiger – die Fachzeitschrift für die verarbeitende Industrie – hat uns gebeten, seiner Leserschaft das Thema professionelle Fotografie näher zu bringen. Haben wir doch gerne gemacht:

Professionelle Fotografie als Kommunikationsinstrument

Fotografie ist ein vielseitiges Marketing- und Kommunikationsinstrument. Doch wie findet man in dem Überangebot den richtigen Weg für das eigene Unternehmen? Dieser Artikel möchte einige Hinweise darauf geben, wie sich Firmen dem Thema annähern oder es für ihre Zwecke gezielt ausbauen können.

Bilder sind und bleiben für den ersten Eindruck zuständig, nur dass sie mittlerweile eine noch viel breitere Verwendung als je zuvor finden. Eine klassische Messewand will heute genauso bespielt werden, wie die sozialen Medien. Das viel beschworene Content Marketing soll gleichermaßen bestückt sein, wie herkömmliche Flyer und Broschüren. Die Website ist ebenso Aushängeschild wie Produktkatalog oder die hauseigene B2B- oder B2C-Publikation.
Für eine erfolgversprechende Kommunikation mittels Fotografie ist ein schlüssiges und auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnittenes Bild-Konzept die Voraussetzung. Im Wesentlichen sollte es die folgenden Fragen aufgreifen und beantworten:
• Wofür werden Bilder benötigt?
• Was soll gezeigt werden?
• Wie sollen die Bilder wirken?
• Wo sollen die Bilder eingesetzt werden?
Ist ein Unternehmen beispielsweise auf die Fertigung von Produkten spezialisiert, die es außerdem mit eigens erbrachter Serviceleistung montiert, wartet und instand setzt, kann es mithilfe von Fotos zeigen, dass Kunden bei ihm höchste Funktionalität, beste Qualität und den dazu passenden zuverlässigen Service bekommen.

Wie könnten die Fotos aussehen?

Möglichkeit 1: Zeigen Sie in Ihrer Unternehmenskommunikation, wer Sie sind und was Sie können! Für das passende Motiv sollten Unternehmen sich über die Schulter schauen lassen und so potenzielle Kunden mit in ihre Produktion nehmen. Mit Hilfe einer gezielten Bildsprache – beispielsweise durch Mitarbeiterportraits oder Produktfotos – lassen sich Kunden begeistern.
Möglichkeit 2: Sie bringen alle aufgezählten Eigenschaften auf die Symbolebene und entwickeln für jede Kompetenz ein illustrierendes Bild. Für zuverlässigen Service steht beispielsweise ein kräftiger Händedruck. Entsprechende Einzelbilder sind mit etwas Glück bei Bilddatenbanken zu finden, können aber natürlich auch – und damit wesentlich gezielter – nach individuellen Vorstellungen, mit eigenen Mitarbeitern und in einer einheitlichen Bildsprache fotografiert werden.
Möglichkeit 3: Entwickeln Sie eine Kampagne, die auf einem individuell auf Ihr Unternehmen und Ihr Produkt zugeschnittenen Bildkonzept – meist in Verbindung mit Text – basiert. Mit starken Bildern können Unternehmen zeigen, wie sie denken, was sie können und wer sie sind. Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, eine fotografische Unternehmenskommunikation auszurichten – am Wichtigsten dabei ist, dass die individuellen Ziele dabei im Fokus stehen.

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Wie findet man den richtigen Fotografen?

Über die einschlägigen Suchmaschinen oder Mundpropaganda lassen sich zahlreiche Fotografen finden, von denen natürlich jeder davon überzeugt ist, sein Handwerk zu beherrschen und der Richtige zu sein. Unternehmen sollten bei der Auswahl berücksichtigen, dass es gerade in der Industriefotografie sehr gute und hoch spezialisierte Profis gibt. Und genau diese sollte man auch für die eigenen Ideen buchen, denn ausgewiesene Industriefotografen wissen, wie man sich in Werkshallen & Co. bewegt. Sie wissen, welche Fragen sie stellen müssen, damit das Bildergebnis exakt ist. Sie haben den richtigen Umgangston, der jeden Mitarbeiter davon überzeugt, gut und gerne Model zu stehen. Sie wissen, wie man ein gutes Bild von der kleinsten Schraube bis zur größten Produktionshalle bekommt. Und vor allem: Sie sind neugierig und interessieren sich für das, was sie fotografieren. Gleiches gilt natürlich auch für Fotografen, die sehr gut Menschen fotografieren können, oder Produkte inszenieren, oder große Kampagnen begleiten.

Was kostet das?

Die Frage ist natürlich an dieser Stelle nicht in Beträgen zu beantworten, aber generell ist es wie in jedem anderen Bereich auch: Für Qualität lohnt es sich, ein wenig mehr auszugeben, denn Profis liefern meist in kurzer Zeit zufriedenstellende Ergebnisse, die den Vorstellungen der Auftraggeber entsprechen.

Fazit

Qualitativ hochwertige und gezielt eingesetzte Fotografie ist ein perfektes Marketinginstrument. Um das individuell beste Ergebnis zu erreichen, ist es aber unerlässlich, Zeit und Geld in die Hand zu nehmen – beides fließt mithilfe der produzierten Fotos aber bestimmt wieder zurück in die Unternehmenskasse.

Praktische Hinweise

Augen auf beim Rechtekauf: Die Lizenzierung von Bildmaterial (vor allem bei bereits vorhandenen Fotos über Bildagenturen) ist ein sehr komplexes Thema, das – wenn man damit keine oder wenig Erfahrung hat – zu einem unangemessenem Geld- und Arbeitsaufwand führen kann. Darum sei hier ausdrücklich dazu geraten, Profis mit dem Thema Lizensierung zu beauftragen, die sich in allen Bereichen damit auskennen. Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Schulung zu organisieren – es gibt von verschiedenen Institutionen und Agenturen entsprechende Angebote, auch Inhouse.

Releases & Co.: Jegliches Bildmaterial (ob neu, archiviert oder dazu gekauft), dass in der Unternehmenskommunikation Verwendung findet, braucht ein Model- und/oder Property-Release (Freigabe für die Verwendungsrechte). Lassen Sie sich in diesem Punkt ausführlich beraten, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Archivarbeit: Es lohnt sich, für Ihre Fotos ein Bildarchiv aufzusetzen. Das bedeutet zwar eine Anfangsinvestition, aber danach über Jahre eine Arbeitserleichterung. Mit einem vernünftigen Archiv lassen sich Fotos schnell auffinden, können übergreifend (also von verschiedenen Standorten oder Abteilungen) genutzt werden und sind mit allen nötigen Infos zu Releases, Rechten & Co. versehen. Es gibt verschiedene Archivierungssysteme auf dem Markt, lassen Sie sich auch hier gut beraten. Das Wichtigste dabei ist allerdings die Verschlagwortung – sprechen Sie dafür Profis an.

 

*Die Autorin dieses Textes – Edda Fahrenhorst – gehört zu den drei Gründern und Geschäftsführern von fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit. Die Hamburger Agentur hat sich auf die Dienstleistung rund um das Thema Fotografie spezialisiert – mit den Schwerpunkten Industriefotografie und Unternehmenskommunikation. Vom fotografischen Konzept, über die gezielte Fotografenvermittlung (deutschlandweit und international) und die kreativ-administrative Shootingbegleitung bis hin zur Beratung in allen Fragen zu den Themen Bildredaktion oder Bildarchiv ist fotogloria der richtige Ansprechpartner für Unternehmen in jeder Größenordnung. Das Team von fotogloria arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich für seine Kunden und freut sich auch auf Ihre Anfrage – schauen Sie sich gerne unter www.fotogloria.de um und melden sich jederzeit unter info@fotogloria.de oder +49 (0)40 609 42 906 -0

NEU bei fotogloria: Ulrich Wirrwa

Ungewöhnliche Perspektiven sind seine fotografische Mission: Ob per Multikopter, 360°, Timelapse oder Film – Ulrich Wirrwa beherrscht die verschiedensten Techniken, um besondere Bilder für seine Kunden zu machen. Die übrigens sind nicht nur über seine Bilder glücklich, sondern auch über den fachlichen Austausch – als ursprünglicher Maschinenbauingenieur, weiß Ulli auch aus dieser Perspektive, worauf es bei den gewünschten Bilder ankommt.

UND er hat alle nötigen Zertifikate, um sich sicher und gut auf Windrädern, Plattformen & Co. zu bewegen, als da wären:

• Offshore Certifications compliance with NSOC-D and NOGEPA: G41 – HC Offshore – Health Guide IS-1879.
• Rescue at Heights BGR 198 / 199 and BGI 657, Offshore Safety Course incl. First Aid / Rescue and Recovery.
• HUET incl. EBS, Bootstransfer, Fire-Fighting, Sea Survival and Personal Security.
• HSE Examination for Operational Employees gemäß Dokument 018 des Normativen SCC-Regelwerkes.
• GWO Manual Handling in accordance to the guidelines of DGUV.
• Medical Examination according to principle OGUK Offshore and G4.
• First Aid Training

Wir freuen uns, dass wir Ulrich Wirrwa ab sofort exklusiv und weltweit vertreten, haben ihm zum Einstand natürlich unsere »7Fragen an…« gestellt und sagen: Herzlich Willkommen Ulli!

Warum bist Du Fotograf geworden?
Ich bin nicht  klassisch mit Ausbildung oder Studium Fotograf geworden, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. 50 Prozent meines Wissens habe ich von Fotografen-Kollegen, aus der Fachliteratur und durch die Teilnahme an Workshops bekommen und die anderen 50 Prozent durch Ausprobieren. Ich denke, mir kam die Digitalisierung der Branche ein gutes Stück entgegen. Auch wenn ich schon als kleiner Junge mit der Baldak-Box, inspiriert durch das Fotohobby meines Vaters, durch die Hansestadt gezogen bin und Sehenswürdigkeiten und Honda Motorräder in schwarz/weiss abgelichtet habe. Die Box hat übrigens heute noch einen Ehrenplatz in der Glasvitrine.

Kannst Du Dich an Deinen ersten Job erinnern?
Nein, beim besten Willen nicht; der Übergang vom reinen leidenschaftlichen fotografieren für das eigene Fotoalbum zur kommerziellen Fotografie war schwimmend.

Was war Dein schönstes Erlebnis als Fotograf?
Schöne Erlebnisse gibt es so viele, da fällt es mir schwer eines besonders hervorzuheben. 2013 hatte ich ein sehr schönes Erlebnis bei meinen ersten Luftbildaufnahmen mit der Foto-Drohne. Damals noch ohne Livebildübertragung bin ich weit raus übers Wasser geflogen um das Sailout einer Offshore-Plattform in Warnemünde aus der Luftperspektive zu fotografieren. Dabei muss man wissen, dass wir an dem Tag richtig starken ablandigen Wind hatten und ich noch sehr wenig Erfahrung mit der Technik. Trotzdem hat alles prima geklappt und nur Sekunden nach der Landung konnte ich die Bilder zum außerordentlich zufriedenen Kunden hochladen.

Wie  arbeitest Du am Liebsten?
Am liebsten arbeite ich gut vorbereitet mit der neuesten Technik an spannenden Locations.

Was verbindest Du mit fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit?
Mit fotogloria verbinde ich die Begriffe »professionelle Fotografen-Agentur mit dem richtigen Blick für außergewöhnliche Industriefotos«. Das Schöne ist die Kombination mit der Bilddatenbank, so brauchen die Bilder nicht auf der eigenen Festplatte zu verstauben und finden noch weitere erfreute und gut zahlende Kunden.

Wie hast Du Deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt / Standpunkt entwickelt?
Mein Schwerpunkt ist die Industriefotografie aus besonderen Perspektiven. Da ich schon immer gerne mit der Chessna oder dem Hubschrauber Luftbildaufnahmen gemacht habe, bot sich die Weiterentwicklung mit den heutigen Möglichkeiten der Fotodrohne förmlich an. Als ehemaliger Flug-Modellbauer mit dem Fachwissen des Maschinenbauingenieurs kann ich mir das nötige Prozess-Knowhow der jeweiligen Technikbranche in der ich Aufnahmen machen soll schnell aneignen. Nun ist in letzter Zeit die Nachfrage nach Videos von den oft schwer zugänglichen Aufnahmepositionen stark angewachsen; ich bediene diese Kundenwünsche gerne mit spannenden hochwertigen Aufnahmen mit Actioncams und Multikopterfilmen in 4K, die praktisch parallel zu den Fotos entstehen und nutze die Movie-Möglichkeiten meiner Vollformatkameras; auch der Filmschnitt ist für mich mit den heutigen Rechnerleistungen kein Problem mehr, wobei hier die Qualität des Filmes schon bei einem guten Exposé anfängt, so bekommt der Kunde alles aus einer Hand.

Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Ich würde gerne mal den Miss Tuning Kalender für Tuning World Bodensee mit nach oben offenen Budget an weltweit coolen Location erstellen.

* fotogloria vertritt Ulrich Wirrwa exklusiv und weltweit – Sie können ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 oder info@fotogloria.de.

fotogloria kann: FOTOGRAFENVERMITTLUNG in Deutschland

Sie haben eine Idee. Und Sie haben ein Budget. Und jetzt suchen Sie den  perfekten Fotografen dafür. Rufen Sie uns an, denn wir stellen Ihnen nicht nur individuelle Fotografen-Portfolios zusammen, sondern übernehmen auch die Kommunikation, die Organisation, das Briefing, die Kostenkalkulation und die gesamte Abrechnung – für ein maßgeschneidertes und effektives Shooting. Und natürlich für das beste Ergebnis.

Wenn ich einen Fotografen suche und bei Euch anrufe, was passiert dann?
Dann unterhalten wir uns erstmal darüber, was genau gebraucht wird. Und wofür. Und natürlich darüber, was das Ganze kosten darf. Eine Idee von der gewünschten Bildsprache nehmen wir auch gerne, recherchieren dazu aber sonst auch über Ihre Website & Co. Oder bringen einfach eine neue Idee mit.

Wenn das alles im ersten Schritt geklärt ist, dann stellen wir ganz gezielte und auf die Anfrage maßgeschneiderte Portfolios von den Fotografen zusammen, die in Frage kommen. Ist der Richtige dabei, geht es weiter zum Kostenvoranschlag. Ist der Richtige noch nicht dabei, geht es in die nächste Portfolio-Runde. Und so geht es weiter, bis DER Fotograf (oder natürlich DIE Fotografin) gefunden ist und der Kostenvoranschlag passt.

Übrigens: Bis dahin arbeiten wir unverbindlich und kostenfrei!

Kann ich mich mit jedem fotografischen Wunsch an Euch wenden oder habt Ihr einen Schwerpunkt?
Wir haben uns auf die Unternehmenskommunikation spezialisiert und arbeiten eng mit sehr guten Fotografen aus den Bereichen Industrie, Technik, Medizin, Automotive und Portrait zusammen – deutschlandweit und international.

Tatsächlich haben wir aber dank unserer jahrzehntelanger Berufserfahrung ein riesiges Fotografen-Netzwerk – eine Reportage zu organisieren, eine Ausstellung zu bestücken oder alles zusammen ist also auch kein Problem.

Wenn ich über fotogloria mit einem Fotografen zusammen arbeite muss ich dann mit Agenturaufschlägen rechnen?
Nein. Unsere Regelungen sind alle intern. So können wir uns ganz selbstverständlich im Budgetrahmen unserer Kunden bewegen und arbeiten immer transparent und nachvollziehbar in den Kosten. Natürlich können Sie auch Agenturleistungen wie etwa Shootingbegleitung dazu buchen, darüber erstellen wir dann aber einen gesonderten Kostenvoranschlag.

Und was ist, wenn ich nur ein begrenztes Budget zur Verfügung habe?
Dann sagen Sie das einfach im Vorgespräch und wir schauen, was wir gemeinsam möglich machen können – ist der Auftrag spannend, sind sowohl wir, als auch unsere Fotografen immer zu Kompromissen bereit.

Bekomme ich über fotogloria auch die gesamte Produktion?
Ein klares Jein – wir konzentrieren uns vor allem auf die Fotografie, also auf die Auswahl des richtigen Fotografen, die Terminierung, Organisation und finanzielle Abwicklung. Aber dank unseres Netzwerkes sind wir in der Lage, auch eine ganze Produktion zu organisieren – bis jetzt konnten wir noch jede Aufgabe lösen.

Last but not least: Gibt es etwas, das man nur bei fotogloria bekommt?
Ja, das gibt es und zwar die individuelle Zusammenarbeit mit den drei Geschäftsführern Edda Fahrenhorst, Mike Gamio und Jochen Raiß – wir nehmen jede Anfrage persönlich, wir können, was wir tun und lieben es von ganzem Herzen. Und wir arbeiten so lange und intensiv wie es nötig ist, damit unsere Kunden mit dem Ergebnis zufrieden sind.

 

* Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich Ihrer Unternehmenskommunikation – in jedem Bundesland, jeder Region
und in jeder Stadt. Für Informationen, Honoraranfragen und Terminabsprachen – eben die ganze Bandbreite der Fotografenvermittlung in Deutschland von fotogloria – schicken Sie uns gerne und jederzeit eine email an info@fotogloria.de oder rufen Sie uns an unter 040 609 42 906.