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Nicoló Minerbi und seine »First Love« auf Malta

Glück braucht der Fotograf. Und er muss wissen, wo nach Ausschau zu halten lohnt. Wenn dann noch ein gutes Bild dabei rauskommt UND seine Agentur den besten Draht zum FIFA-Magazin hat… Voilá: Die nächste Doppelseite. Fotografiert von fotogloria-Fotograf Nicoló Minerbi!

 

* Nicolo Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt Nicoló Minerbi weltweit! Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

»First Love« – Straßenfußball von Caio Vilela

In Panama wird auch Fußball gespielt… Fotografiert von fotogloria-Fotograf Caio Vilela, veröffentlicht von »FIFA 1904« – immer wieder schön, diese »First Love«-Doppelseiten!

Das BESTE Bild von… Patrick Strattner

Fotos können so viel. Sie können sogar das Gefühl vermitteln, endlich zuhause angekommen zu sein – fotogloria-Fotograf Patrick Strattner über sein BESTES Bild:

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Patrick Strattner: Wenn auch von einer etwas weniger bekannten Perspektive aufgenommen, ist es wahrscheinlich unschwer zu erkennen, dass es sich um den vielleicht berühmtesten Schriftzug der Welt handelt: Das Hollywood Sign in Los Angeles. Und fotografiert habe ich es im Oktober 2014.

Wie ist es entstanden?
Die Straße zur Rückseite vom Hollywood Schriftzug ist für die Öffentlichkeit gesperrt, daher muss man einen der zahlreichen Wanderwege nehmen. Ich habe etwa 2 Stunden für den Aufstieg gebraucht. Das Gelände vor und hinter dem Schild ist eingezäunt und durch Bewegungsmelder, Infrarotkameras und Mikrofone gesichert. Diejenigen, die es bisher gewagt haben über den Zaun zu klettern, wurden innerhalb weniger Minuten von Polizeihubschraubern vertrieben und kurz darauf verhaftet. Ich habe daher mit einem Weitwinkelobjektiv über den Zaun hinweg fotografiert.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Ich lebe seit 2012 in Long Beach, also nicht weit von Los Angeles entfernt, und die Rückseite der berühmten Buchstaben mit Sicht auf die Stadt war ein Motiv, dass ich schon seit meiner Ankunft einfach nur für mich umsetzen wollte.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Ich bin natürlich nicht der erste Fotograf, der diesen ikonischen Schriftzug so festgehalten hat und es ist wahrscheinlich auch nicht mein bestes Bild, das habe ich noch vor mir (hoffe ich jedenfalls), aber es hat für mich eine tiefere Bedeutung – dort oben hatte ich endlich das Gefühl in L.A. angekommen zu sein und daher liegt es mir sehr am Herzen.

Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein noch gerne verändern würdest?
Ich bin mit dem Ergebnis so weit sehr zufrieden. Es gibt auch eine Version mit dem gesamtem Schriftzug, aber mir gefällt es so besser. Ich hätte gerne noch den Sonnenuntergang abgewartet, aber um die Jahreszeit wird es hier innerhalb von einer halben Stunde stockdunkel und einen Abstieg in der totalen Finsternis wollte ich dann doch vermeiden.

 

* Wahrzeichen fotografieren kann Patrick Strattner – siehe oben. Menschen in Szene zu setzen, das kann er aber sogar noch besser. Äußerst geschickt – und dabei beinahe spielerisch – verknüpft er in seinen Bildern Thema, Umgebung, Licht, Protagonisten und Requisiten zu einer vielschichtigen und oft ebenso plakativen wie hintergründigen Aussage: Seine Bilder versteht man auf den ersten Blick. Aber der zweite und der dritte Blick lohnen (fast) noch mehr… Patrick Strattner lebt in Los Angeles, USA, und er arbeitet auf der ganzen Welt.

fotogloria vertritt Patrick Strattner weltweit. Über fotogloria können Sie ihn natürlich gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Literatenportrait: Umberto Eco von Andrea Frazzetta

Umberto Eco war sicher einer der bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller. Nun ist er gestorben. Und alle Zeitungen bringen Nachrufe – der in der Weltwoche wird aktuell mit einem sehr schönen Literatenportrait von Andrea Frazzetta bebildert.

 

Mehr Portraits aus der Serie von Andrea Frazzetta finden Sie in der fotogloria-Bilddatenbank, bitte HIER entlang. Aber auch Lea Crespi hat ein tolles Literatenportrait von Umberto Eco fotografiert, bitte HIER entlang.

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Oder Sie suchen das ungewöhnliche Bild? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und jedes Bild für jede Ihrer Ideen. Eben das Internationale Fotografennetzwerk von fotogloria: international@fotogloria.de

Das BESTE Bild von… Bernd Jonkmanns

Eine Straßenecke in San Francisco + Abendsonne + gelber Pickup + fancy Comic Store = fotografischer Leckerbissen. Und deswegen ist es auch das BESTE Bild von fotogloria-Fotograf Bernd Jonkmanns.

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Bernd Jonkmanns: Das Bild aus der Serie »Twenty-One American Photographs« ist im Jahr 2012 in San Francisco entstanden.

Wie ist es entstanden?
Bei dieser Serie habe ich versucht, in Verneigung vor meinen fotografischen Vorbildern wie Stephen Shore, stille amerikanische Szenen zu fotografieren die an Filmstills oder Gemälden von Edward Hopper erinnern.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Es fing als freies Foto-Projekt an und letztlich ist daraus  mein Buch »Twenty-One American Photographs« entstanden.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Eine rein subjektive Auswahl in diesem Moment. Nächste Woche kann es auch wieder ein anderes Bild sein.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein doch noch gerne verändern würdest?
Eigentlich nicht. Es ist ein perfektes weiches Abendlicht mit langen Schatten und durch diese Weichheit sieht es aus wie ein Gemälde oder wie Photorealismus. Die perfekte amerikanische Straßenszene.

 

* Nach der Ausbildung zum Werbefotograf und dem Studium der Fotografie in Dortmund, begann Bernd Jonkmanns 1996 die Welt zu bereisen – und die Menschen, die er traf, zu fotografieren. Seine eigenen Themen und vor allem hochkarätige Aufträge seiner Kunden aus dem Corporate- und Magazin-Bereich brachten ihn in die Callcenter von Bangalore, zu den Designern Schwedens oder in die Software-Industrie von Hyderabad. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgestellt, u. a. in der Robert Morat Galerie in Hamburg, beim Noorderlicht-Festival in den Niederlanden, bei der Photobiennale in Südkorea und bei der Paris Photo. Bernd Jonkmanns lebt in Hamburg.

fotogloria vertritt Bernd Jonkmanns exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn natürlich gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Noch einmal: FIFA 1904 – Straßenfußball von Caio Vilela

Monatlich grüßt… das Magazin FIFA 1904. Und wir sind einfach immer wieder glücklich über die Doppelseite »First Love«. Zumal die Bildredaktion auch dieses Mal wieder ein Straßenfußball-Bild von fotogloria-Fotograf Caio Vilela ausgesucht hat – sie sind aber auch einfach unglaublich gut, diese beiläufigen Szenen, die der Brasilianer immer wieder einfängt, dieses Mal in Jordanien. Schauen wir mal, was der nächste Monat so bringt.

Das war aber übrigens nicht das einzige fotogloria-Bild in der aktuellen Ausgabe – der Kollege Jochen Raiß hat mal wieder ein paar echte Fußball-Schätzchen aus seiner Sammlung von historischen Amateuraufnahmen gezogen und damit die Kategorie »Damals – Heute« zu einem echten Hingucker gemacht! Das ganze Interview zu Jochens Sammelleidenschaft gibt es übrigens HIER zu lesen.

©JochenRaiss_fotogloria

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Oder Sie suchen das ungewöhnliche Bild? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und jedes Bild für jede Ihrer Ideen. Eben das Internationale Fotografennetzwerk von fotogloria: international@fotogloria.de

Das BESTE Bild von… Sabine von Bassewitz

Per Kamera in politische Debatten einsteigen? Geht. Und fotogloria-Fotografin Sabine von Bassewitz macht das auch immer wieder sehr, sehr gerne. Es wundert also nicht, dass Ihr BESTES Bild die Gentrifizierungsdiskussion feinsinnig-humoristisch kommentiert.

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Sabine von Bassewitz: »Agähnst« habe ich im November 2010 in Berlin fotografiert.

Wie ist es entstanden?
Mit meiner analogen Mamiya RZ 67, ein schwerer und unhandlicher Koloss, den ich genau deswegen nach wie vor gern und häufig nutze. 800 ASA Kodak Rollfilm, Normaloptik, Blende mäßig geöffnet (ist schon so lange her, wenn ich mich recht an die schwummrig-dunklen Lichtverhältnisse erinnere, sollte es 4,5 oder 5,6 gewesen sein), aus der Hand, ohne Stativ.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Das Bild habe ich im Rahmen meines freien Langzeitprojektes »Ordinary Cities« gemacht, in dem ich die vielzitierten Berliner Stadtteile Neukölln und Prenzlauer Berg porträtiert habe. Die Arbeit wurde finanziell unterstützt durch das Stipendium der VG Bildkunst (Danke!!) und bereits vielfach gezeigt, unter anderem auf der fotogloria-Ausstellung im Rahmen des Festivals »Horizonte Zingst« und sie war in einer großen Einzelausstellung in der Berliner Galerie im Saalbau als offizieller Bestandteil des Europäischen Monats der Fotografie (MdF) 2014 zu sehen.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Ich kann gar nicht sagen, ob es überhaupt mein »bestes« Bild ist. Aber es ist mein Lieblingsbild. Ich mag seine grafische Steifheit – durch das enorme Gewicht der Kamera und die dadurch resultierende starre Körperhaltung unterscheiden sich die Bilder stark von der heute modernen schmissigen Bildsprache, die sonst im Genre der Street Photography viel zu sehen ist. Mir gefallen die unterschiedlichen Ebenen des Bildes und die Frage, was sich hinter der Tür verbergen mag, also wo es hingeht. Zudem finde ich die Ansage »Agähnst« rotzfrech und wunderbar. Es ist der treffendste Kommentar, der mir bisher zur aufgeheizten Gentrifizierungsdiskussion untergekommen ist, die beim Thema Neukölln eine große Rolle spielt. Der Autor dieses Begriffes ist dagegen und dennoch gelangweilt von der verlogenen und ewig gleichen Debatte.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein doch noch gerne verändern würdest?
Nee. Ich mag es wie es ist. Dit is Berlin.

 

* Aufgewachsen in einem norddeutschen Dorf, studierte Sabine von Bassewitz in den Jahren 1999 bis 2006 Fotografie an der HAW Hamburg – mit einer Pause: von 2002 bis 2004 war sie als Art Direktorin auf der »MS Europa« tätig und bereiste die ganze Welt. Mit Ihrer Abschlussarbeit »Unisono« gewann sie den »Lucky Strike Junior Designer Award«. Sabine von Bassewitz lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

fotogloria vertritt Sabine von Bassewitz exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie sie natürlich gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Das BESTE Bild von… Frank Herfort

»Natürlich hätte ich sie spontan und ungefragt schnell aus der Hand knipsen können, doch ich mag  ein schönes Licht, eine gute Komposition und wenn die Menschen wissen, dass ich sie fotografiere…« Und so ist Frank Herforts BESTES Bild ein sorgfältig komponiertes Schmuckstück geworden.

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Das Bild ist genau vor einem knappen Jahr im Februar 2015 in St. Petersburg in Russland entstanden. Es zeigt das Treppenhaus von dem ehemaligem Wohnhaus des berühmten Sergey Kirov, in dem jetzt ein Museum untergebracht ist.

Wie ist es entstanden?
Wie so oft begegnen mir die Sujets und Themen meiner Bilder durch Zufall und reale Gegebenheiten. Diese junge Frau kam gerade ins Treppenhaus herein, als ich den Aufzug verließ. Ich wußte schon beim Betreten des Hauses, dass ich das Treppenhaus-Interieur sehr bezaubernd fand und dort auf jeden Fall eine Aufnahme machen wollte. Nur wusste ich noch nicht wie. Aber jetzt war der Moment gekommen und genau diese Dame und der Aufzug ergaben das Bild. Also fragte ich sie, ob sie für ein paar Minuten mein Model sein könnte, um diese Aufnahme zu realisieren. Ich richtete meine Architekturkamera ein und sie musste einfach nur den Lift betreten. Das hatte sie ja sowieso vor. Natürlich hätte ich sie spontan und ungefragt schnell aus der Hand knipsen können, doch mag ich ein schönes Licht, eine gute Komposition und wenn die Menschen wissen, dass ich sie fotografiere.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Das Bild ist einfach ein Teil meiner persönlichen Arbeit, die ich schon seit Jahren verfolge. Also nur für mich selber. Ohne Grund, Ziel und Funktion. Parallel war ich aber tatsächlich für eine Reisegeschichte über St. Petersburg für die Zeitschrift Brigitte unterwegs. Deshalb war ich in dem Museum. Doch interessanter war natürlich alles andere drumherum.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Also ehrlich gesagt habe ich kein Lieblingsbild oder bestes Bild. Ich mag alle Bilder und alle Farben, die ich für meine eigene Arbeit anfertige. Deswegen mache ich sie ja. Nichtsdestotrotz hat genau dieses Bild, den für mich typischen magischen Moment, den ich immer in meinen Bildern suche. So eine Art unklare Geschichte. Ich denke, alle meine Bilder handeln davon und bei diesem ist es mir, wie ich finde, ganz gut gelungen. Das ist es, warum ich überhaupt fotografiere.

Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein noch gerne verändern würdest?
Nein, eigentlich nicht. Ich bin sehr zufrieden mit dem Bild wie es ist, sonst wäre es ja gar nicht in dieser Rubrik gelandet.

 

* Frank Herfort ist ein Reisender – sowohl durch die Wahl seiner beiden Wohnorte (Berlin und Moskau) als auch im Auftrag seiner internationalen Kunden. Aber eben auch durch die verschiedensten Facetten seiner Fotografie: Als wohlüberlegt und positiv neugierig kann man seine Reportagen bezeichnen, als strukturiert und emotional inspiriert seine Commercials. Präzise und dabei staunend sich sind seine Interieur- und Architektur-Arbeiten, exakt und liebevoll komponiert seine Industrie-Themen. Kurz: Frank Herfort überrascht und ist dabei trotzdem immer zuverlässig in den höchsten Qualitätsstufen der Fotografie unterwegs.

fotogloria vertritt Frank Herfort exklusiv und weltweit. Und über fotogloria können Sie ihn natürlich gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

FIFA 1904 – Straßenfußball von Caio Vilela

Es ist nicht nur die Liebe zum Fußball, die die beiden Chefs von fotogloria – Mike Gamio und Jochen Raiß – immer Ausschau nach guten Fußballbildern halten lässt. Es geht vor allem darum, ungewöhnliches und internationales Material zu entdecken. Und eben jenes natürlich dann auch den dazu passenden Kunden anzubieten.

Immer wieder gerne arbeiten wir mit The FIFA Weekly zusammen. Nur dass das Magazin mittlerweile Umfang, Aussehen und Erscheinungsweise geändert hat, aber auch in dem neuen FIFA 1904  sehen die »First Love«-Doppelseiten gut aus. Und so freuen wir uns über die erste von hoffenltich noch vielen fotografischen fotogloria-Highlights in dem Magazin. Dieses Mal übrigens in Schottland fotografiert von Caio Vilela.

 

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Oder Sie suchen das ungewöhnliche Bild? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und jedes Bild für jede Ihrer Ideen. Eben das Internationale Fotografennetzwerk von fotogloria: international@fotogloria.de

Das BESTE Bild von… Roeler

Fotograf portraitiert Fotograf. Und dazu noch eine Legende – warum Roeler dieser Moment nicht kalt gelassen hat und warum das Bild von Jim Rakete sein BESTES ist, verrät er in dem folgendem Interview:

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden? Und für wen hast Du es gemacht?
Roeler: Das Motiv entstand für das Hamburger »Stadtlichh Magazin«. In der Rubrik »Reizend« schreibt ein Prominenter einen kurzen Text über das was Ihn reizt. Das kann was positives oder negatives sein. Jim Rakete reizen die Nachbarstische.

Wie ist es entstanden?
Jim schlug vor uns in der Berliner »Bar Paris« zutreffen. Ein Ort an dem viel Kunst an den Wänden hängt und die Szene sich trifft. Es war dort aber leider dunkel wie ein Bären-Popo. Ich schlug also sofort vor, in das nahe gelegene »Literatur Cafe« zu gehen.
Wir hatten nicht viel Zeit, Jim gab mir nicht mal 30 Minuten. Das Cafe war rappelvoll. In dem Wintergarten war nur ein Tisch frei, er war reserviert. Das Licht aber war perfekt. Ich ignorierte das Reservierungsschild und platzierte Jim. Ein Aufheller und ein 50 Milimeter Objektiv genügten. Eine Frau am Nachbarstisch fühlte sich kurz von dem Aufheller bedrängt… Fotografen zu fotografieren ist nicht immer leicht. Von Jim kam die Frage ob das Licht und der Hintergrund stimmt. Bei so einer Fotografen-Legende kommt man schon leicht ins Schwitzen. Und die Kellnerin wollte uns nicht bedienen. Ich habe sehr wenig Bilder gemacht. Der Moment wo Jim die Arme auf den Tisch ablegte war perfekt. Kurz darauf wurde Jim nervös, er schaute zur Uhr und wollte weiter zu seinem nächsten Termin mit Wim Wenders.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Ich mag die Geometrie in dem Motiv und der Ausdruck stimmt.

Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein doch noch gerne verändern würdest?
Nein, es ist wie es ist. Es war nicht viel Zeit und das zwang mich, schnell Entscheidungen zu treffen.

 

* Roeler sagt von sich selber, dass er »verdammt neugierig« ist. Und das vor allem auf die Menschen, die er für seine Kunden fotografiert und auf diejenigen, die er für seine freien Arbeiten auch mal auf der Straße anspricht. Roeler fotografiert die Besonder- heiten seines Gegenübers und das immer mit einer feinfühligen Sympathie – eine gute Mischung für einen Portraitfotografen und Filmemacher. Roeler lebt in Hamburg.

fotogloria vertritt Roeler exklusiv und weltweit. Über fotogloria jedenfalls können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.