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Horizonte-Countdown 2015 | Frank Herfort

»Die Gruppenausstellung »One World« hat Tradition beim Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«. Das Konzept dieser Bilderschau ist ganz bewusst alles andere als konservativ angelegt…« Das stimmt. Und darum ist die Schau auch für Kurator Klaus Tiedge immer wieder eine gerne gesehene Herausforderung.

Zu sehen ist die Ausstellung übrigens beim achten Umweltfotofestival »Horizonte Zingst«, das am 30. Mai eröffnet wird. Und wir stellen Ihnen jeden Tag einen der sieben ausstellenden fotogloria-Fotografen und seine Arbeit vor. Heute zeigen wir Ihnen die Strecke »Time in Between« von Frank Herfort. Viel Spaß!

fotogloria _ Frank Herfort _ Time In Between _ 1

WAS
Time In Between ist eine Arbeit, die ich schon vor 10 Jahren als Teil meiner Diplomarbeit begonnen habe. Da ich aber bis zum heutigen Tag nicht von dem Thema loskomme, wird es wohl ein Dauerprojekt bleiben. Immer wenn ich Zeit und Gelegenheit habe, widme ich mich diesem Thema und versuche neue Bilder zu realisieren. Die letzten neuen Arbeiten sind erst vor ein paar Wochen in Sankt Petersburg entstanden. Gerade im aktuellen Russland, entdecke ich wieder vermehrt solche Situationen und öffentliche Ort, die mich wieder neu zu meinen Bildideen inspirieren.

WO
Die Bilder sind fast ausschließlich in Moskau und Sankt Petersburg entstanden. Ein kleiner Teil auf meinen Reisen durch Russland in Orten wie Tscheljabinsk, Shanty, Kansisk oder Kazan.

WARUM

Fasziniert haben mich immer die Menschen, die scheinbar wartend an einem Fleck standen oder einfach da waren. Für mich war immer unklar, was da eigentlich passiert. Haben sie eine Verabredung mit einem Bekannten, warten sie auf den Zug oder Bus, sind sie arbeitslos oder obdachlos, haben sie keinen Plan was sie als nächstes machen … ?  Eine Art Schwebezustand ohne Hoffnung , aber vielleicht auch ganz im Gegenteil. In der westlichen Welt, sieht man sowas nicht. Da steht niemand einfach so mal rum, jeder hat seinen Plan im Kopf und der wird jeden Tag abgearbeitet.
Von daher fand ich es auch irgendwie ganz erfrischend, zu sehen, das man auch mal nichts macht und guckt was das Schicksal für einen bereit hält. Es gibt doch jeden Tag soviel neue Entscheidungen , die man treffen muss und es gibt tausende von Möglichkeiten sein Leben zu leben. Um die Frage geht es eigentlich, weniger um Russland, obwohl man dort die Frage visuell sehr gut erkennen kann. Vielleicht ist das ja die berühmte russische Seele ?

fotogloria _ Frank Herfort _ Time In Between _ 2

WIE
Fotografiert habe ich anfangs alles mit meiner Hasselbald und einer Sinar mit Planfilmen. Neuere Bilder nehme ich mit einem Mittelformatdigitalrückteil auf, fast immer vom Stativ. Ich fotografiere nichts heimlich oder versteckt. Ich mag es selber gern an einem Ort längere Zeit zu warten.

WER
Frank Herfort ist ein Reisender – sowohl durch die Wahl seiner beiden Wohnorte (Berlin und Moskau) als auch im Auftrag seiner internationalen Kunden. Aber eben auch durch die verschiedensten Facetten seiner Fotografie: Als wohlüberlegt und positiv neugierig kann man seine Reportagen bezeichnen, als strukturiert und emotional inspiriert seine Commercials. Präzise und dabei staunend sich sind seine Interieur- und Architektur-Arbeiten, exakt und liebevoll komponiert seine Industrie-Themen. Kurz: Frank Herfort überrascht und ist dabei trotzdem immer zuverlässig in den höchsten Qualitätsstufen der Fotografie unterwegs.

P.S.: fotogloria vertritt Frank Herfort exklusiv und weltweit. Und über fotogloria können Sie ihn natürlich gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen. Melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Neu bei fotoloria: Industriefotografie von Frank Herfort

Frank Herfort ist ein Reisender – sowohl durch die Wahl seiner beiden Wohnorte (Berlin und Moskau) als auch im Auftrag seiner internationalen Kunden. Aber eben auch durch die verschiedensten Facetten seiner Fotografie: Als wohlüberlegt und positiv neugierig kann man seine Reportagen bezeichnen, als strukturiert und emotional inspiriert seine Commercials. Präzise und dabei staunend sind seine Interieur- und Architektur-Arbeiten, exakt und liebevoll komponiert seine Industrie-Themen. Kurz: Frank Herfort überrascht und ist dabei trotzdem immer zuverlässig in den höchsten Qualitätsstufen der Fotografie unterwegs.

Im fotogloria-Blog beantwortet Frank die »7 Fragen an…« und erzählt wie er zur Industriefotografie gekommen ist und was sie für ihn bedeutet. Herzlich willkommen!

fotogloria: Warum bist Du Fotograf geworden?
Frank Herfort: Für mich war und ist es immer leichter mich mit Bildern auszudrücken als mit Worten.
Das engt die Berufswahl schonmal stark ein. Seit dem ich 16 bin interessiere ich mich für das Produzieren von Bildern und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich glaube es ist der schönste Beruf, den man sich vorstellen kann.

© Fank Herfort_fotogloria_3

Kannst Du Dich an Deinen ersten Job erinnern?
Während ich gerade als Assistent für einen anderen Fotograf unterwegs war, erhielt ich einen
Anruf vom Stern. Ich durfte für meinen ersten Job nach Finnland, wo ich den Nokia GM für eine
Reportage über die Stars der Funkamateurszene fotografierte. Über drei Stunden standen wir im verschneiten Wald, um ihn neben seinen Antennen zu fotografieren. Er war sicher genauso aufgeregt wie ich, denn er vergaß die Zündung an seinem Wagen abzustellen, was ein leere Batterie zur Folge hatte und ein Weiterfahren aus dem Wald unmöglich machte. Erst seine Frau mit dem Zweitwagen und dem Starterkabel retteten uns. Danach ging es noch quer durch Deutschland und meine Perspektive änderte sich und wollte nie wieder assistieren.

Was war Dein schönstes / schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Also ich erfreue mich immer an allen Sachen, die ich machen darf. Es ist immer irgendwie anders, spannend und herausfordernd. Eine sehr schönes Erlebnis war aber ein Job, den ich letztes Jahr in Afrika für ein rußisches Goldunternehmen fotografieren durfte. Ich bin drei Wochen lang mit einer für mich zur Verfügung gestellten Cessna, inkl. Pilot, durch Guinea, Mali, Mauretanien und Burkina Faso geflogen. An ein schlimmes Ereignis kann ich mich nur erinnern, als ich von einer russischen Taxigang in der Pampa stehengelassen wurde und ich auch noch um mehre hundert Euro erleichtert wurde. Da hatte ich schon ein etwas mulmiges Gefühl, die Jungs waren nicht so lustig.

Wie arbeitest Du am liebsten?
Am liebsten habe ich ein aufwendiges Projekt, bei dem ich mehrere Tage in der Welt unterwegs bin und nach meiner Regie die Bilder produzieren kann.

untitled

Was verbindet Dich mit fotogloria?
fotogloria ist für mich eine sehr professionelle Agentur mit langjähriger Erfahrung und guten Kontakten zu Industrie- und Corporate Kunden. Super Know-How und perfekte Organization und Produktion ist selbstverständlich.

Wie hast Du Deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt / Standpunkt entwickelt?
Ich fotografiere alles was mit Menschen, Architektur, Interieur und Industrie zu tun hat. Eine großartige Komposition und eine gewisse Statik sind für mich sehr wichtig. Alles was sich schnell bewegt sind nicht so meine Sachen. Ich liebe es mit Tageslicht zu arbeiten und das gegebenenfalls mit großen Reflektoren zu leiten, aber auch mit gezielten Spotlichtern arbeite ich gern. Ich bin lieber draußen auf location als drin im Studio. Entwickelt hat sich das alles aus meinen eigenem Interesse an diesen Dingen.

© Fank Herfort_fotogloria_1

Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Ich freue mich auf alle Kunden, die sich mit meiner Fotografie identifizieren können.

fotogloria vertritt Frank Herfort und seine Industriefotografie weltweit. Über fotogloria können Sie Frank Herfort gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.