Schlagwort-Archive: Ausbildungsfotografie

Ahrens + Steinbach: Doppelseite im Evonik Magazin

Es gibt Bilder, über die freut man sich immer wieder – weil sie einfach so gut sind, so außergewöhnlich, in einem spannenden Kontext entstanden sind oder einfach nur schön anzusehen sind. So ein Bild hat das fotogloria-Fotografenduo im Kontext der Ausbildungsfotografie für die Lehrstellenbörse des DIHK gemacht. Bei der Brauerei Warsteiner. Und da es eben ein so besonderes Bild ist, freut es uns auch sehr besonders, das das aktuelle Evonik-Magazin »Die Zukunft der Arbeit« eine Doppelseite aus dem Bild gemacht hat.

 

* In welchem Rahmen und wie die knapp 100 Berufsbilder entstanden sind, lesen Sie HIER

** Viele der enstandenen Motive stehen übrigens über die fotogloria BERUFSBILDER Datenbank zur Lizensierung bereit – bitte HIER entlang.

*** Als Kreativ-Verbund haben sich Silvia Steinbach und Christian Ahrens auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftraggeber oder Unternehmen. Ahrens + Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens + Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.

fotogloria vertritt Ahrens+Steinbach exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie das Duo gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Places-Eintrag bei picturemaxx: BERUFSBILDER Datenbank

Die fotogloria BERUFSBILDER Datenbank hält ca. 800 aktuelle und sorgfältig editierte Bilder von 62 Berufen für Sie bereit.

Von der Fahrzeuginnenausstatterin zum Glasapparatebauer, vom Feuerwehrmann zur Produktionsmechanikerin – die ständig wachsende Kollektion zeigt außergewöhnliche und sehr gute Bilder von den verschiedensten (Ausbildungs-)Berufen.

Und damit Sie problemlos die Bilder anschauen und unkompliziert zum layouten laden können, haben wir aus der BERUFSBILDER Datenbank einen neuen Places-Eintrag bei picturemaxx gemacht!

Für die passgenaue Lizenzierung melden Sie sich gerne und jederzeit bei dem fotogloria BERUFSBILDER Spezialisten Jochen Raiß: jochen.raiss@fotogloria.de, 040 609 42 906 -0

Ist der gesuchte Beruf nicht dabei? Melden Sie sich auch gerne in diesem Fall und wir suchen mit Ihnen nach der besten Lösung – selbstverständlich fotografieren wir für Sie auch gerne maßgeschneidertes Bildmaterial.

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BERUFSBILDER Datenbank: Vierte Broschüre mit Fachkräftebüro

Der viel zitierte Fachkräftemangel ist und bleibt ein großes Thema in der deutschen Unternehmenslandschaft. Und natürlich wissen auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sehr genau um damit einhergehende Schwierigkeiten & Co. Genau darum haben sich beide im »Innovationsbüro Fachkräfte für die Region« zusammen getan, um Aufklärungs-, Netzwerk- und Coachingarbeit zu leisten. Per Vortrag, Workshop, aber auch in Form von schicken und großformatigen Broschüren.

fotogloria Berufsbilderdatenbank

Und da solcherlei Themen natürlich am besten mit der entsprechenden Bebilderung Leben eingehaucht wird, ist die Bildredaktion des Fachkräftebüros mittlerweile ein sehr geschätzter immer wiederkehrender Kunde: In der fotogloria BERUFSBILDER Datenbank finden sich für jedes Thema die passenden Bilder, Doppelseiten sind damit ein leichtes. Und so finden sich die BERUFSBILDER in der mittlerweile vierten Broschüre wieder. Darüber freuen wir uns sehr.

Und warum auch das Fachkräftebüro sich freut, lesen Sie HIER im Interview mit Jan Kuper, seines Zeichens Projektleiter bei der DIHK Service GmbH.

fotogloria Berufsbilderdatenbank

* Zur fotogloria BERUFSBILDER Datenbank geht es HIER entlang, sie wurde übrigens von dem Fotografenduo Ahrens+Steinbach fotografiert.

** Als Kreativ-Verbund haben sich Silvia Steinbach und Christian Ahrens auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftraggeber oder Unternehmen. Ahrens + Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens + Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.

fotogloria Berufsbilderdatenbank

fotogloria vertritt Christian Ahrens zusammen mit seiner Partnerin Silvia Kröger-Steinbach exklusiv und weltweit. Gleiches gilt übrigens für die exklusive fotogloria BERUFSBILDER Datenbank. Über fotogloria jedenfalls können Sie das Duo Ahrens + Steinbach gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Neuer »Augenblick der Technik« von Ahrens + Steinbach

Starke Motive aus den Bereichen Technik, Industrie, Wissenschaft, Wirtschaft, Medizin… finden sich bei den fotogloria-Fotografen nahezu unendlich. Kein Wunder also, dass der Industrieanzeiger immer wieder gerne zugreift und für sein Magazin eine schicke Doppelseite für die Rubrik »Augenblicke der Technik«daraus baut – dieses Mal ists ein Bild vom fotogloria-Fotografen-Duo Ahrens + Steinbach.

*HIER geht es zum Interview mit Industrieanzeiger-Chefredakteur Werner Götz.

**fotogloria vertritt Ahrens + Steinbach exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie das Fotografen-Duo gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

 

fotogloria kooperiert mit »Lange Nacht der Industrie«

Wirtschaft und Mensch zusammen bringen: Das ist – kurz gesagt – die Idee hinter der »Langen Nacht der Industrie«. Bei der Veranstaltung öffnen unzählige Unternehmen nächtens ihre Tore für Interessierte und präsentieren so nicht nur ihre Produktionsstätten, sondern zeigen sich als Arbeitgeber und Ausbilder. Der neugierige Besucher indes kann sich aus ungewohnter Perspektive umsehen, informieren und vor allem mitreißen lassen von der oft unerwarteten wirtschaftlichen Vielfalt seiner Region.

Mehrere gute Gründe also, die »Lange Nacht der Industrie«-Touren von Fotografen begleiten und so die Faszination durch das Bild einfangen zu lassen. Eine Aufgabe, derer sich fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit samt angeschlossener Fotografinnen und Fotografen künftig gerne annimmt – in Kooperation mit Jürgen Henke, dem Veranstalter der »Langen Nacht der Industrie«.

Jürgen Henke – gemeinsam mit Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch Ideengeber der »Langen Nacht der Industrie« (LNDI) –  hat die Veranstaltung mittlerweile in ganz Deutschland etabliert und zu einem festen Termin im Wirtschaftskalender werden lassen. Von der künftigen Zusammenarbeit mit fotogloria ist Henke überzeugt: »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – so spricht der Volksmund und er hat wieder einmal recht. Wenn es uns gelingt, die wunderbaren Motive, die wir als Organisatoren bei jeder LNDI in den Betrieben sehen dürfen, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist die Kooperation für mich und mein Team schon erfolgreich. Und so, wie ich das Team von fotogloria kennen gelernt habe, wird sich daraus noch viel mehr im Verlauf des Projektes entwickeln.«

Interesse? Über die »Lange Nacht der Industrie« können Sie die fotogloria-Fotografen gerne für Ihre Touren buchen. Für alle weiteren Ideen ist das fotogloria-Team natürlich auch gerne und direkt für Sie da – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Im Interview erzählt der Hamburger Jürgen Henke mehr über die Geschichte der LNDI und darüber, wie »seine« Veranstaltungsreihe bei Unternehmen und Menschen in ganz Deutschland angenommen wird.

Jürgen Henke, Prima Events, Hamburg, Foto Gloria, Roeler, Portrait,

fotogloria: Bitte beschreiben Sie die Idee hinter der  »Langen Nacht der Industrie« (LNDI)
Jürgen Henke: Ganz formell haben wir das Konzept so zusammengefasst: Die »Lange Nacht der Industrie« ist das erste Veranstaltungsformat, das im Umfeld der Industrie zusammen bringt, was zusammen gehört: die Industrie als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und die Menschen der Region.
Industriebetriebe – vom Mittelständler bis zum Weltkonzern, von der bekannten Marke bis zum »Hidden Champion« – öffnen ihre Tore und präsentieren sich, ihre Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte. Die Besucher lernen spannende Produktionsstätten und Arbeitsplätze in der Industrie näher kennen. Die Unternehmen zeigen sich der Öffentlichkeit als wichtige Bestandteile der Region und als attraktive Arbeitgeber und Ausbilder.
Hemdsärmelig könnte man auch sagen: Die Idee ist ein bisschen wie die »Sendung mit der Maus«. Wir lassen die Teilnehmer erleben, wie Dinge entwickelt und hergestellt werden, die uns täglich umgeben – wie das Rot für den Ferrari entsteht und wie eine PET-Flasche ihre Form erhält. Der Blick hinter die Kulissen beeindruckt die Menschen auf unseren Touren sehr. Und die Mitarbeiter in den Betrieben zeigen gern und stolz, was sie jeden Tag schaffen. Diese ungewohnte Perspektive auf eigentlich Alltägliches trägt eine Menge zur Faszination der LNDI bei.

Wie kam es dazu?
Frank Horch, damals Präses der Handelskammer Hamburg und Vorstandsvorsitzender des Industrieverbands Hamburg IVH, hatte die Idee, eine breite Öffentlichkeit erleben zu lassen, was Industrie am Standort Hamburg heute bedeutet. Diese Idee war die Grundlage für das heutige Veranstaltungsformat.
Zeitgleich hat sich bei uns, der Agentur für Live-Kommunikation »prima events gmbh«, eine solche Idee entwickelt, da wir von vielen unserer Kundenveranstaltungen wissen, wie spannend das produzierende Gewerbe ist. Frank Horch, heute Wirtschaftssenator in Hamburg, ist uns nach wie vor sehr verbunden und übernimmt jedes Jahr gern die Schirmherrschaft für die Hamburger LNDI. Er ist der Vater des Gedankens und wir haben ein nachhaltiges, nationales Projekt daraus gemacht.

Teilezurichter, CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH

Die Liste der mitwirkenden Unternehmen ist lang und führt große Namen, wie etwa Vattenfall, Evonik, Olympus oder Daimler – wie gewinnen Sie die Unternehmen?
Zunächst einmal ist mir ganz wichtig, dass wir neben den von Ihnen genannten großen und populären Namen auch und sehr gern die – dem breiten Publikum häufig gänzlich unbekannten – Hidden Champions auf unseren Touren ansteuern. Diese bzw. unser kerngesunder Mittelstand sind es, die den Erfolg der deutschen Industrie ausmachen, einen maßgeblichen Anteil an der Wertschöpfung haben, Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Leider sind sie kaum sichtbar. Das zu ändern ist eines der wesentlichen Ziele der »Langen Nacht der Industrie«.
Auch wir kennen diese Unternehmen häufig nicht, wenn wir in eine neue Region kommen. Gemeinsam mit den Trägern der LNDI – den regionalen Industrie- und Handelskammern, Unternehmensverbänden und teilweise Gewerkschaften – präsentieren wir ihnen unser Konzept und gewinnen sie für eine Teilnahme. Letztendlich müssen die Betriebe – wie die Teilnehmer auch – einen klaren Nutzen für sich erkennen. Und das tun sie.

Was erhoffen sich die Unternehmen von der LNDI?
Die Ziele und Gewichtungen sind sehr unterschiedlich, ändern sich manchmal sogar im Verlauf des Projektes oder in den Jahren der Teilnahme. Fast immer gehören dazu: Erhöhung des Bekanntheitsgrades, Optimierung des Images, Verdeutlichung der Rolle des eigenen Betriebsteils in komplexen Konzernstrukturen und Positionierung als Arbeitgeber- und Ausbildermarke. Gerade in Zeiten von Nachwuchs- und Fachkräftemangel.

Was bieten die Unternehmen den Besuchern an?
Die Betriebe sind nahezu frei, wie sie die Gruppen mit rund 40 Teilnehmern in jeweils 100 Minuten ihr Unternehmen erleben lassen. Der Schwerpunkt ist meist ein spannender Rundgang – ganz nahe heran an die Produktion, die Arbeitsprozesse, hinein in die Labore, die Abfüllung oder den Hochofen. Manche Unternehmen fahren mit den Besuchern in den Steinbruch oder steigen auf Silos.
Im Fokus steht das Erleben mit allen Sinnen und die Vermittlung des Gefühls: »Wir übernehmen Verantwortung für das, was wir tun, und wir machen das sehr gut.« Wichtige Daten und Fakten zum Unternehmen und zu aktuellen Karrieremöglichkeiten werden natürlich auch kommuniziert.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_1

Welche Eindrücke nehmen die Besucher mit?
Die komplexen Prozesse moderner Industrie sind bei der bewusst sehr breit angelegten Teilnehmerstruktur – Schüler, Studierende, Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende, Berufstätige vom Helfer bis zum Akademiker und allgemein interessierte Menschen – und der begrenzten Zeit nicht bis ins Detail zu verstehen. Das ist aber auch nicht das Ziel.
Die Besucher erleben in der LNDI hautnah, dass hinter dem anonymen Begriff Industrie engagierte, kompetente Menschen stehen, die alle ihre Fähigkeiten einbringen, um aufwändige Produktionsabläufe zu entwickeln und zu steuern. Viele Teilnehmer haben anschließend Lust auf mehr. Das ist das eigentliche Ziel.
Die umfassend organisierten Bus-Touren sind für die Teilnehmer übrigens kostenlos – sie starten von einem oder mehreren zentralen Treffpunkten und enden dort auch wieder.

Wie lautet das langfristige Feedback der Unternehmen?
Die »Lange Nacht der Industrie« ist kein Tool zur kurzfristigen Deckung eines konkreten Personalbedarfs. Sie ist aber sehr wohl ein wirksames Instrument, die Bekanntheit des Unternehmens und Positionierung als Arbeitgeber und Ausbilder zu fördern. So hat eine Hamburger Stahlhütte über die Zeit vier Mitarbeiter über die LNDI gewonnen.
In jedem Fall werden die Bewerbungen zielorientierter und sind stärker auf die Anforderungen der Unternehmen ausgerichtet. Auch die Motivation der Mitarbeiter wird gesteigert, weil sie häufig erstmalig das Interesse einer breiten Öffentlichkeit an ihrer Arbeit wahrnehmen.

Sie sind im Zuge des großen Ausbildungsprojektes des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.) – fotografiert von den fotogloria-Fotografen Silvia Steinbach und Christian Ahrens – auf fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit aufmerksam geworden. Ist das Thema Ausbildung ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit?
Auf dem Ausbildungsmarkt vollzieht sich derzeit ein massiver Wandel. Konnten die Unternehmen lange unter einer Vielzahl von Bewerbern wählen, gelingt es heute kaum noch, geeignete Interessenten für die Stellen zu finden, denen der Ausbildungsbetrieb auch zutraut, die Ausbildung mit Erfolg zu absolvieren. Ein junger Mensch, der heute nicht mit der Lehre beginnt, steht in zehn Jahren nicht als erfahrener Meister zur Verfügung.
Schon jetzt erleben Unternehmen den Fachkräftemangel, u. a. als Konsequenz des Nachwuchsmangels, als existenzbedrohend.
Insbesondere die Hidden Champions unter den Unternehmen sind in den Städten und Regionen nicht bekannt, bilden jedoch interessante und zukunftsweisende Berufe aus, die viele Menschen nicht einmal vom Namen her kennen. Hier sehe ich anspruchsvolle Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen fotogloria und der LNDI.

©AhrensSteinbach_fotogloria_LNDI_4

Die »Lange Nacht der Industrie« und fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit treffen sich ab diesem Jahr auf partnerschaftlicher Ebene. Was versprechen Sie sich von der Kooperation?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – so spricht der Volksmund und er hat wieder einmal recht. Wenn es uns gelingt, die wunderbaren Motive, die wir als Organisatoren bei jeder LNDI in den Betrieben sehen dürfen, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist die Kooperation für mich und mein Team schon erfolgreich. Und so, wie ich das Team von fotogloria kennen gelernt habe, wird sich daraus noch viel mehr im Verlauf des Projektes entwickeln.

Die LNDI nahm in Hamburg ihren Anfang, findet aber mittlerweile in vielen Regionen statt. Wie sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Wir wollen mittelfristig in 20 deutschen Regionen die LNDI jährlich durchführen. Dazu führen wir Gespräche in Mecklenburg-Vorpommern, das sicher von seiner industriellen Struktur besonders anspruchsvoll ist, ebenso wie in Bayern und Baden-Württemberg. Auch in anderen Bundesländern sehen wir noch Potenzial und vor allem Bedarf für das Projekt.
Ganz besonders spannend sind Anfragen aus Österreich und Schweden. Selbst russische Medien interessieren sich schon für das, was wir seit fünf Jahren veranstalten. Lassen Sie uns gemeinsam abwarten, was sich daraus entwickelt.

Interesse? Über die »Lange Nacht der Industrie« können Sie die fotogloria-Fotografen gerne für Ihre Touren buchen.  Für alle weiteren Ideen ist das fotogloria-Team natürlich auch gerne und direkt für Sie da – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Foto Jürgen Henke: Roeler für fotogloria
* Roeler sagt von sich selber, dass er »verdammt neugierig« ist. Und das vor allem auf die Menschen, die er für seine Kunden fotografiert und auf diejenigen, die er für seine freien Arbeiten auch mal auf der Straße anspricht. Roeler fotografiert immer mit ein bisschen Rock’n Roll, immer die Besonder- heiten seines Gegenübers inszenierend und immer mit einer feinfühligen Sympathie – eine gute Mischung für einen Portraitfotografen und Filmemacher. Roeler lebt in Hamburg.

Fotos Unternehmen: Ahrens+Steinbach | fotogloria für die Lehrestellenbörse des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e. V. (DIHK)
* Als Kreativ-Verbund haben sich Silvia Steinbach und Christian Ahrens auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftrag- geber oder Unternehmen. Ahrens + Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens + Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.

 

DIHK – zwei Fotografen und 100 Berufsbilder

Ungezählte Anrufe sind gemacht und zigtausende Kilometer sind gefahren: Für die Lehrstellenbörse des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.) ist das fotogloria-Fotografenduo Ahrens+Steinbach monatelang durch ganz Deutschland gereist. Ihre Aufgabe: Rund 100 DIHK-Berufe ins richtige Bild zu setzen.

Eine nicht ganz einfache, aber umso spannendere Aufgabe für die beiden Fotografen. Christian Ahrens: »Das Projekt war einfach phantastisch: Jedes Shooting führte uns in eine andere Welt in einen anderen Beruf, zu anderen Technologien und Tätigkeiten.«

Logistisch, administrativ und kreativ arbeitet das Fotografenduo eng mit dem fotogloria-Team zusammen, das die Organisation des Großauftrages übernommen hat. Jochen Raiß, fotogloria-Geschäftsführer und Mitinhaber, zieht eine positive Bilanz: »Wir freuen uns, dass so viele hochkarätige Unternehmen ihre Türen für das Projekt und für unsere Fotografen aufgemacht haben – mit Hilfe von etwa Warsteiner, Continental, Bosch, Zentis und vielen mehr sind unzählige tolle Bilder von spannenden Berufen entstanden. Außerdem hat uns diese Erfahrung wieder bewiesen: fotogloria und die fotogloria-Fotografen können Großprojekte wie dieses gemeinsam stemmen!«

Eingesetzt werden die Motive in der DIHK-Lehrstellenbörse und helfen bei der Wahl von Beruf und Ausbildungsplatz. Ulrike Friedrich, DIHK-Referatsleiterin des Bereiches Ausbildungsmarketing: »Der DIHK freut sich sehr, Ahrens+Steinbach und fotogloria für die Bebilderung der Börse gewonnen zu haben. Die Fotos von Ahrens+Steinbach beleuchten die bunte und moderne Welt der IHK-Berufe. Sie lassen bekannte Berufe strahlen und setzen neue ins rechte Licht. Sie zeigen einzigartige Perspektiven und spannende Facetten. Sie machen Lust auf Ausbildung. Vielen Dank!«

Im fotogloria-Blog kommen die beiden Fotografen Ahrens+Steinbach zu Wort und erzählen, was sie für sich persönlich und für ihre Fotografie aus der Zeit mitgenommen haben.

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fotogloria: Für die Bebilderung der DIHK-Lehrstellenbörse habt Ihr im Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren in rund 100 Unternehmen in ganz Deutschland fotografiert – ein Mammutprojekt. Wie kam es dazu?
Christian Ahrens: Die Anfrage vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag kam über die Vermittlung eines unserer Kunden, der IHK Köln. Hier hatten wir schon mehrere Ausstellungen zum Thema »Ausbildung« realisiert. Als nun der DIHK das Projekt »erste nationale Lehrstellenbörse im Internet« verfolgte, wollte er Bilder, die die rund 160 IHK-Berufe illustrieren.
Silvia Steinbach: Ja, und der DIHK wollte nicht irgendwelche Berufsbilder, sondern unseren Style und unsere Bildauffassung! Wir haben einen Teil aus unseren bestehenden Berufsbildern beisteuern können, aber darüber hinaus eineinhalb Jahre lang neue Fotos produziert und in spannenden Locations geschwelgt, ein herrliches Projekt. Organisatorisch natürlich ein enormer Aufwand. Uns war schnell klar, dass wir fotogloria dabei haben wollten.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_1

Ihr habt den Auftrag gemeinsam mit fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit gestemmt – wie sah die Arbeitsaufteilung aus?
Silvia: Die Arbeitsaufteilung war genau so wie wir es am liebsten mögen. fotogloria hat sich um das Angebot und die Verhandlung mit dem DIHK gekümmert. fotogloria hat auch das Informationsmaterial für die Unternehmen – Flyer, Infos und Projektbeschreibung auf der fotogloria-Website – gestaltet und zur Verfügung gestellt. Der organisatorische Aufwand bei jedem einzelnen Berufsbild war enorm: Die teilnehmenden Unternehmen mussten gesucht und ausgewählt werden, dann folgte die Terminierung der Shootings. Wir brauchten dann nur noch zu fotografieren….
Christian: Wir führten einen gemeinsamen Kalender via Google und bekamen Woche für Woche die Termine durchgegeben und mussten dann nur noch die Terminbestätigung beim Unternehmen vornehmen, hinfahren – und Bilder gestalten! Eine super Zusammenarbeit, die nahezu pannenlos und perfekt funktioniert hat. Eine professionelle Kommunikation und Organisation, die uns den Rücken frei hält – für uns Fotografen eine Traumkonstellation. Vielen Dank dafür!
Ein wichtiger Punkt in der Zusammenarbeitet war aber auch, dass fotogloria die weitergehende Bildvermarktung und die Akquisition von Folgejobs aus den Projektkontakten übernommen hat. Das macht das Projekt erst richtig erfolgreich.

Modenäherin (Strenesse, Nördlingen)

Wie viele Kilometer seid Ihr quer durch Deutschland gefahren?
Christian: Schwierige Frage, wir haben keine genaue Statistik geführt. 20.000 Kilometer? Oder noch mehr? Natürlich hat sich fotogloria bemüht, interessante Unternehmenspartner möglichst in unserer Region zu finden. Sehr oft hat das geklappt, aber immer ging es natürlich doch nicht. Daher waren wir auch ausgiebig in Norddeutschland, im Osten und Süden unterwegs. Uns hat das immer Spaß gemacht: neue Gegenden, andere Mentalitäten, spannende Berufe.
Silvia: Dank der Organisation von fotogloria haben wir teilweise in bestimmten Regionen mehrere Berufsbilder fotografieren können. In diesen Fällen waren wir dann einige Tage unterwegs. Das waren sehr schöne Touren. Musik-Instrumentenbauer werden zum Beispiel fast ausschließlich im Vogtland ausgebildert – und dort sitzen natürlich auch die Unternehmen. Also sind wir hingefahren.

Ihr habt jeden Termin fotografiert ohne vorher zu wissen, wer Euch erwartet, wie die Location aussieht oder wie die Lichtbedingungen sind – nicht ganz einfache Bedingungen. Wie habt Ihr es trotzdem geschafft, aus jedem Unternehmen tolle und vor allem ganz unterschiedliche Bilder mitzubringen?
Silvia: Ich glaube das gelingt uns deshalb gut, weil wir genau solche Bedingungen sehr mögen. Es ist zwar grundsätzlich gut, vorab zu wissen was einen erwartet: Man kann sich auf das Shooting vorbereiten, Bildideen entwickeln, planen usw. Aber: es nimmt einem auch viel Spontanität. Die besten Bilder sind häufig die, die unerwartet und aus der Situation heraus entstehen. Außerdem bekommt man die wichtigsten Informationen für ein Bild erst beim Shooting selbst. Die Menschen vor Ort, diejenigen, die die Arbeit wirklich ausüben, können einem die besten Informationen liefern.
Christian: Es stimmt, aufgrund des gegebenen Projektrahmens mussten wir mit dem klar kommen, was wir vor Ort vorgefunden haben. Für jeden Beruf haben wir immer etwa einen halben Tag Produktion veranschlagt. Also mussten wir im Schnitt in 4 Stunden 4-5 unterschiedliche Motive finden, entwickeln und fotografieren, die den Beruf inhaltlich korrekt und ästhetisch ausdrucksstark darstellen. Das war schon eine Herausforderung! Wir sind immer so vorgegangen, dass wir in der ersten Stunde mit den Unternehmensvertretern, den Ausbildern und Azubis gesprochen und das Projekt erklärt haben. Dabei haben wir aber auch sehr deutlich gemacht, mit welchem Anspruch wir die Bilder produzieren wollen, haben Beispiele gezeigt und klar gemacht, dass wir nicht eben mal schnell ein paar junge Leute an eine Werkbank stellen wollen. Fast immer wurde das auch sofort verstanden, und die Unternehmen und die Azubis haben sich sehr angestrengt, uns bei der Umsetzung unserer Ansprüche zu unterstützen. Aber es stimmt schon: Das Projekt hat uns sehr darin geschult, in kürzestmöglicher Zeit die spannenden Locations zu finden, die interessanten Momente herauszuarbeiten und die essentiellen Motive zu realisieren.
Und da unser Equipment auf schnelles, effizientes und flexibles Fotografieren on location ausgerichtet ist, war die eigentliche Umsetzung dann in der Regel sehr zügig.
Silvia: In einigen wenigen Fällen haben wir beim ersten Termin auch gar nicht fotografiert. In einem großen Werk in Hannover zum Beispiel hatte man das Projekt missverstanden und dachte, es wäre mit ein paar schnellen Bildern in der Lehrwerkstatt getan. Als der Ausbildungsleiter unsere Beispielbilder sah, war ihm jedoch sofort klar, dass wir ganz andere Kaliber als Ergebnisse wünschten und natürlich auch in der Produktion fotografieren wollten. Wir haben einen neuen Termin ausgemacht, und hatten dann auch die entsprechenden Fotografiererlaubnisse in den Produktionshallen. Das waren aber zum Glück Einzelfälle.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_8

Was war das schönste Erlebnis und auch schönste Bild, das Ihr mitgebracht habt?
Christian: Mit haben immer die längeren Fahrten am besten gefallen, etwa als wir mitten im Winter im Vogtland und danach in Süddeutschland unterwegs waren: überall hoher Schnee, Winterstimmung, jeden Abend in einem anderen Gasthaus. Am Tag haben wir die Musikinstrumentenbauer fotografiert und abends in der Gaststube unsere zeitgleich anlaufende Ausstellung »Abenteuer Ausbildung III« in Köln vorbereitet, Leute eingeladen, Presse benachrichtigt und so weiter. Eine spannende Zeit.
Toll fand ich auch, als wir bei einem großen Unternehmen im Norden aufgeschlagen sind. Ich glaube, man war da nicht ganz vorbereitet und hatte unseren Termin womöglich sogar vergessen. Und als wir dann das Projekt vorgestellt hatten und Beispielbilder gezeigt hatten, sagte unser Ansprechpartner spontan: »Ach, SOLCHE Bilder wollen Sie machen?!« Das war ein richtig gutes Gefühl, unsere Fotografien kommunizierten selbst, worauf wir aus sind. Wir mussten gar nicht mehr viel sagen. Der Ausbildungsleiter hat dann Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit wir doch noch zu unseren Fotos kamen, was auch ganz gut geklappt hat.
Silvia: Eines der spannendsten und aufregendsten Shootings für mich war sicherlich Untertage, im Salzbergwerk Sondershausen. Eine ganz andere Welt, in der »bergmännisch« gesprochen wird und der Umgang der Kumpel untereinander von Solidarität und Verlässlichkeit geprägt ist. In einem Förderkorb ging es erst einmal mit vier Meter pro Sekunde in 670 Meter Tiefe. Das Bergwerk ist riesig, und so haben wir einige Zeit im Geländewagen verbracht und sind durch die Stollen gefahren. Leider war die Zeit für das Shooting sehr begrenzt, ich hätte noch Stunden dort unten verbringen können. Spannende Motive gab es unbegrenzt.

Gerber/inn(Lanxess)

Ihr arbeitet grundsätzlich – und auch an diesem Projekt – zu zweit. Warum?
Silvia: Weil wir als Team einfach unschlagbar sind. Teamarbeit ermöglicht das Realisieren komplexer Vorhaben, für welche die Kompetenzen und Kräfte eines Einzelnen an die Grenzen gehen würden. Im Team ergänzen wir unsere Kompetenzen und können auf verschiedenste Situationen und Gegebenheiten schnell reagieren. Das ist ein großer Vorteil, den wir häufig erlebt und genutzt haben.
Christian: Weil es einfach mehr Spaß macht! Und weil man größere Projekte besser zu Zweit stemmt. Wir sind ein extrem gut eingespieltes Team und erreichen gemeinsam mehr als jeder für sich. Nicht nur fotografisch oder produktionstechnisch, auch in der Kommunikation und Akquise. Darüber hinaus bewirkt die Teamarbeit, dass wir uns auch immer weiter gegenseitig fotografisch inspirieren und entwickeln.
Und es gibt noch einen Aspekt: durch unsere Fokussierung auf die Themen Arbeit, Beruf, Ausbildung, Fortbildung, Fachkräfte, Personalmarketing usw. und durch unser Teamwork als Fotografen-Duo »Ahrens+Steinbach Projekte« bilden wir eine starke Marke. Das führt zu Produktionen und Projekten, die außerhalb normaler Auftragsproduktionen liegen – das macht Freude und ist auch unternehmerisch sehr positiv.

© Ahrens+Steinbach_fotogloria_5

Die Bebilderung der DIHK-Lehrstellenbörse war für alle Beteiligten eine großartige Erfahrung – was nehmt Ihr konkret daraus für Folgeaufträge mit?
Silvia: Wir haben im Laufe des Projektes viele kostbare Erfahrungen gesammelt. Davon profitieren wir bei jedem Auftrag, den wir realisieren. Für mich am wichtigsten ist, dass wir perfekt aufeinander eingespielt sind und gemeinsam viel schneller und effektiver an unser Ziel kommen. Uns ist es sehr wichtig die Prozesse in den Unternehmen genau zu verstehen. Wir wollen immer spannende und aufregende Bilder machen, aber sie sollen auch sinnvoll und richtig sein. Daher setzten wir immer einiges an Energie und Zeit ein, um uns die Prozesse und Berufsbilder erklären zu lassen. Dieses Vorgehen haben wir für uns sehr optimiert. Das ist natürlich besonders bei Produktionen in Unternehmen von Vorteil, bei denen zum Beispiel in der laufenden Produktion geshootet werden muss. Wir sind in der Lage, auch unter suboptimalen Bedingungen bestes Material heraus zu holen.
Und was ich noch mitnehme: Es hat sehr großen Spaß gemacht und es war eine phantastische Erfahrung!!!
Christian: Ich glaube, wir haben uns in diesen 18 Monaten auch als Fotografen deutlich weiter entwickelt; es war eine Art Schnellerhitzer, durch den wir gegangen sind. Es war aufreibend, anstrengend, konzentriert und komprimiert – eine intensive Zeit. Die Zusammenarbeit mit fotogloria war außerdem sehr erfolgreich und positiv. Das wollen wir fortsetzen und jetzt natürlich auch die Früchte unserer gemeinsamen Arbeit ernten.
Auf jeden Fall setzen wir unsere Projektarbeit fort, und wir starten in den Herbst mit mehreren Projekten aus der Arbeitswelt. Und machen damit genau das tun, was unser Firmenname und Slogan sagt. »Ahrens+Steinbach Projekte. Zukunft fotografieren«.

* Als Kreativ-Verbund haben sich Silvia Steinbach und Christian Ahrens auf die Arbeitswelt spezialisiert. Sie realisieren gemeinsam bildbasierte Projekte für Verbände, Institutionen, öffentliche Auftraggeber oder Unternehmen. Ahrens + Steinbach stellen den Menschen in den Mittelpunkt und fotografieren in den Bereichen Corporate, Industrie und Unternehmensreportage. Ahrens + Steinbach leben in Lindlar und Köln und arbeiten überall.

** Viele der enstandenen Motive stehen übrigens über die fotogloria BERUFSBILDER Datenbank zur Lizensierung bereit – bitte HIER entlang.

fotogloria vertritt Ahrens+Steinbach exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie das Duo gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.