Neu bei fotogloria: Portraitfotograf Roeler

Roeler sagt von sich selber, dass er »verdammt neugierig« ist. Und das vor allem auf die Menschen, die er für seine Kunden fotografiert und auf diejenigen, die er für seine freien Arbeiten auch mal auf der Straße anspricht. Roeler fotografiert immer mit ein bisschen Rock’n Roll, immer die Besonderheiten seines Gegenübers inszenierend und immer mit einer feinfühligen Sympathie – eine gute Mischung für den Portraitfotograf und Filmemacher. Roeler lebt in Hamburg. Herzlich willkommen bei fotogloria!

fotogloria: Warum bist Du Fotograf geworden?
Roeler: Ich bin verdammt neugierig. Mit der Kamera hat man Zugang zu Menschen und Räumen, die man ohne den Apparat vielleicht nicht hätte. Ich mag mit Menschen arbeiten.
Das Feuer für die Fotografie wurde durch meinen alten Meister Raymond Jarchow während meiner Ausbildung entfacht. Er zeigt mir die Magnum Fotografen Henri-Cartier-Bresson und Elliot Erwitt. Wir haben viel Tee getrunken und über Bilder gesprochen. Warum ist ein gutes Bild ein gutes Bild. Was transportiert das Motiv noch, wo ist die Geschichte? Welche Bilderpaare bilden eine Serie. Warum braucht man auch schwache Bilder neben den Guten. Es ging gar nicht so um technische Aspekte. Noch heute haben wir Kontakt und tauschen uns aus.
Das schöne an dem Beruf ist es, dass jedes Portrait, jeder Mensch, jede Location anders ist – ich habe Spass dabei.

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Kannst Du Dich an Deinen ersten Job erinnern?
Der erste Job war eine Reportagestrecke für eine Wohnungssgenossenschaft. Ich war ein wenig aufgeregt, konnte nicht schlafen. Es war zwar ein ziemliches »Rock’ n’ Roll« Projekt, aber alles lief gut und es hat Spaß gemacht.

Was war Dein schönstes / schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Schlimmtes Erlebnis: Eine defekte Speicherkarte bei einem Job.
Schönstes Erlebnis: Auf der betroffenen Karte waren nur die ersten Testaufnahmen.

Wie arbeitest Du am Liebsten?
Ich bin sehr auf die »Zwischen-Bilder« aus. Man überlegt sich vorher was und dann passiert etwas unerwartetes, ungeplantes – ich bin da sehr offen, denn manchmal entstehen dabei die viel spannenderen Bilder.
Ich arbeite auch als Filmemacher – Video und Fotografie haben die selben Wurzeln – beim Filmen kommt jedoch die Zeit- und Schnittkomponente noch hinzu. Ich mag es mit beiden Medien – Fotografie und Bewegtbild – Geschichten zu erzählen. Darum geht es doch letztlich.

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Was verbindest Du mit fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit?
fotogloria ist eine junge, frische Agentur, die nach vorne schaut. Das Geschäft mit den Bildern verändert sich sehr schnell, fotogloria geht drauf ein und mischt mit. Das gefällt mir.

Wie hast Du Deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt / Standpunkt entwickelt?
Nun die Seele fotografiert ja stets mit, vieles geschieht unbewusst. Fotografien zu zeigen ist immer wie ein Striptease. Nach ein paar Jahren schaut man auf seine Sachen und reflektiert. Wobei hat man am meisten Spaß? Das spiegelt sich in den Bildern wieder. Mag ich lieber Still-Life Fotos oder Portraits von Menschen? Der eigene Schwerpunkt kristallisiert sich von ganz alleine heraus.

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Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Ich schätze es sehr, wenn Kunden sich trauen etwas auszuprobieren und Vertrauen in den Fotografen haben. Das sieht man hinterher auch in den Bildern und Filmen. Egal ob für Adidas oder Volkswagen…

fotogloria vertritt Roeler – Portraitfotograf – exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.