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fotogloria realisiert weltweit Fotoprojekte für OSRAM

Ein Eishockeystadion in Frankreich, die Straßenbeleuchtung in Norwegen, eine ganze Insel in China oder eine Unterführung in der Schweiz: Das Münchener Unternehmen OSRAM beleuchtet individuell die unterschiedlichsten Lokalitäten. Und das weltweit.

Um ebenjene Projekte richtig in Szene zu setzen, braucht es Fotografen, die sehr genau wissen, wie man Licht inszeniert und die vor allem ihr Handwerk professionell beherrschen.

So kam es  auch, dass OSRAM und fotogloria im Juni 2017 das erste Shooting gemeinsam realisiert haben – daraus entstanden ist mittlerweile eine tolle, regelmäßige und enge Zusammenarbeit!

© Scanderbeg Sauer Photography | fotogloria

Wir haben Gabriele Ruppert, ihres Zeichens Global Media Asset Managerin bei OSRAM gebeten, uns ein bisschen mehr über ihr Unternehmen und über die Zusammenarbeit mit fotogloria zu erzählen:

Bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen vor.
OSRAM, mit Hauptsitz in München, ist ein weltweit führendes Hightech-Unternehmen mit einer über 110-jährigen Geschichte.
Die überwiegend halbleiterbasierten Produkte ermöglichen verschiedenste Anwendungen von Virtual Reality bis hin zum autonomen Fahren sowie von Smartphones bis zu vernetzten intelligenten Beleuchtungslösungen in Gebäuden und Städten.
OSRAM nutzt die unendlichen Möglichkeiten von Licht, um das Leben von Menschen und Gesellschaften zu verbessern.
Mit Innovationen von Osram werden wir künftig nicht nur besser sehen, sondern auch besser kommunizieren, uns fortbewegen, arbeiten und leben.
OSRAM beschäftigte Ende des Geschäftsjahres 2017 weltweit rund 26.400 Mitarbeiter.

Gemeinsam realisieren wir internationale Fotoshootings – was sind die Motive und die Schwerpunkte?

Die Motive sind realisierte Projekte von OSRAM mit dem Schwerpunkt Architektur.

Mittlerweile haben wir bereits bei sieben Projekten zusammen gearbeitet – haben Sie aus den Produktionen ein Lieblingsbild?
Mein Lieblingsprojekt ist das Omnicos Headquarter in Italien (fotografiert von Filippo Romano), gefolgt von der Bahnunterführung in Winterthur (fotografiert von Scanderbeg Sauer Photography) und der Videowand bei PWC in Frankfurt (fotografiert von Markus Hintzen).

© Filippo Romano | fotogloria

Wie ist die Zusammenarbeit mit fotogloria?
Die Zusammenarbeit mit fotogloria ist super angenehm, wir fühlen uns sehr gut verstanden und aufgehoben.
Die Reaktionszeiten sind kurz und man hat immer das Gefühl, dass mit sehr viel Engagement an die Sache herangegangen wird. Weiter so!

* Für mehr Informationen gelangen Sie HIER zu der Website von OSRAM.

** Die internationalen fotogloria-Fotografen für OSRAM waren in 2017:  Cyrus Cornut in Frankreich, Markus Hintzen in Deutschland (Titelbild), Filippo Romano in Italien, Philippe Roy in China, Ilja Hendel in Norwegen und Scanderbeg Sauer Photography in der Schweiz.

*** Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Corporatefotografie International von fotogloria: international@fotogloria.de oder 040 609 42 906 -0

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fotogloria Projekmanagement: Neue Motive für DHL Freight mit Christoph Papsch

Große Fotoproduktionen können etwas länger dauern, es gehen Tage, Wochen, Monate und in diesem Fall sogar über ein Jahr ins Land, ehe die Motive nicht nur sorgfältig geplant und organisiert, sondern so perfekt umgesetzt sind – eben genau so, wie Kunde und Fotograf es sich wünschen: Gemeinsam mit dem fotogloria-Fotografen Christoph Papsch haben wir, verantwortlich für das gesamte fotografische Projektmanagement, seit dem Spätherbst 2016 an neuen Motiven für die DHL Freight gearbeitet und das letzte Bild nun – jüngst aus der Postproduction kommend – abgesegnet.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, das findet auch Katja Bruns, ihres Zeichens Senior Manager Marketing von DHL Freight und verantwortlich für die gesamte Produktion: »Die Zusammenarbeit mit Mike Gamio von fotogloria und mit Christoph Papsch war für mich durchweg positiv. Angefangen bei der Vorbereitung und Planung der Shootings bis zur finalen Umsetzung. Vorausschauend, umfassend und kreativ. Anforderungen wurden verstanden und entsprechend gut übersetzt.
Für mich persönlich wichtig, dass bei den Produktionen auch eine gute Portion Spaß dabei war. Wichtig, da die Umsetzung insgesamt sehr zeitintensiv war und für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der persönliche Faktor eine nicht unwichtige Rolle spielt.«

Und wie Christoph und Mike sich zwischen Mietautobahnen, gelben LKW, Drohnen und Co. verstanden und organisiert haben, ist hier nachzulesen:

Christoph, bitte erzähle uns kurz, was der Inhalt der DHL-Shootings war.
Christoph Papsch: Die Veränderung im Corporate Design hat DHL Freight im Spätherbst 2016 zum Anlass genommen, neue Fotos zu planen und erstellen zu lassen. Motive waren dabei grob gesagt die Produkte und Dienstleistungen des Logistik-Dienstleisters. Konkret heißt das: Es sollten Szenen verschiedener LKW beim Be- und Entladen, im Fahren, mit Personen usw. fotografiert werden. Weitere Motive waren: Umschlaglager, Hochregallager, im Office, Kundenszenen.

Wie bist Du an die Bilder rangegangen – technisch und inhaltlich?
Christoph: Technisch – Fotografiert habe ich mit Canon 5DsR und 50 Mio Pixeln. Gerade bei den bewegten Motiven war die KB-Spiegelreflex sehr handlich. Zudem passt die 5D perfekt unter den Freeflight Alta-Copter, mit dem wir einige Landschaften aus der Luft fotografiert haben. Teilweise kam bei den Motiven in Lagern und Offices meine Profoto-Blitzanlage zum Einsatz.

Inhaltlich – Bei den Motiven muss man unterscheiden: Zum einen gab es diejenigen Motive, deren Location vorgegeben war wie z.B. Lager und Büros. Mike und ich haben uns vorab diese Locations zusammen mit dem Kunden angeschaut und festgelegt welche Motive wie an welcher Stelle und mit welchen Personen fotografiert werden. Der direkte Austausch mit dem Kunden war sehr fruchtbar, gerade wenn man vor Ort feststellt, dass gewisse Motiv-Vorstellungen nicht ohne Weiteres umsetzbar sind, es dafür aber andere Möglichkeiten gibt. Bei diesen Motiven standen oft die Personen im Mittelpunkt der Motive, deren Einsatzbereitschaft und Ausstrahlung entscheidend waren. Die Motive sollten durch den Einsatz echter Mitarbeiter authentisch wirken.

Dann gab es auf der anderen Seite die Motive mit fahrenden LKW. Wie die fertigen Bilder aussehen sollten, war uns allen klar: authentisch, klar und fokussiert auf das jeweilige Produkt. Außerdem sollten die Bilder möglichst »echt« fotografiert werden und nicht per CGI am Computer zusammengesetzt werden. Nun mussten zunächst die passenden Landschaften gefunden werden. Überlegungen wie folgende mussten wir anstellen: Wo gibt es eine Straße, an einer hübschen Location und mit passendem Hinter- wie Vordergrund, auf der wir ungestört zwei bis drei 40-Tonner fotografieren können, bei der das Licht aus der richtigen Richtung kommt und es obendrein keine Fahrverbote für LKW gibt. Es ist ja nicht so, dass man mal eben im Handumdrehen mit einem Sattelauflieger oder einem Wechselbrücken-Gliederzug von A nach B fährt…

Mike, was war Deine Aufgabe bei den Shootings?
Mike Gamio: Meine Aufgabe war das gesamte fotografische Projektmanagement. In Zusammenarbeit mit Christoph und Frau Bruns von DHL Freight habe ich die Models ausgesucht, Locations besichtigt, aber habe dann auch von Hamburg aus die Abläufe der Shootings geplant. Ich musste versuchen die Wünsche von DHL Freight bezüglich Locations oder Motive umzusetzen oder gute Alternativen zu finden. Zum Beispiel wurde gewünscht, auf einer Autobahn zu fotografieren. Einzelne Bilder konnten wir vor Ort an der Autobahn verwirklichen, aber für die meisten Motive haben wir tatsächlich eine ganze Autobahn gemietet, auf der wir in Ruhe den ganzen Tag shooten konnten.

Wie war die Zusammenarbeit?
Christoph: Beim allerersten Gespräch mit dem Kunden wurde schnell klar, dass die gewünschten Motive einiges an Planung erfordern würden. Grundsätzlich mag ich neben der eigentlichen Fotografie auch das Organisieren einer Fotoproduktion. Hier allerdings ahnte ich, dass dies viel Zeit und Planung in Anspruch nehmen würde, weshalb der Kunde sich eine begleitende Agentur wünschte und wir deshalb fotogloria mit ins Boot geholt haben.

Eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Die Zusammenarbeit mit fotogloria war großartig. Mike hat perfekt und vor allem verlässlich und professionell organisiert. Er stand dem Kunden sowie auch mir stets mit Rat und Tat zur Seite.

Mike: Mit Christoph haben wir sehr eng und gut zusammen gearbeitet. Jeder Schritt wurde abgesprochen und zusammen entschieden. Und Christoph hat auch in jeder Situation die Ruhe bewahrt, was sehr angenehm war.

Welches war der jeweils beste und schrecklichste Moment?
Christoph: Der beste Moment war stets der, wenn die Tagesproduktion abgeschlossen, ich selbst mit den fotografierten Bildern zufrieden war und ich die Erwartungen des Kunden erfüllt oder sogar übertroffen habe.

Der schrecklichste Moment: Der Tag, an dem wir für mehrere tausend Euro eine Mietautobahn für die LKW-Fahrszenen gebucht haben, mit einem 9-köpfigen Team und drei LKW früh morgens vor Ort waren und es dann – entgegen der Wettervorhersage – den halben Tag dichten Nebel gab… Wobei dabei trotzdem sehr gute Aufnahmen entstanden sind, die der Kunde heute gerne verwendet!

Mike: Geht mir genauso, der schrecklichste Moment war eindeutig der, als wir morgens bei der Mietautobahn ankamen und wir trotz einer anderen Wettervorhersage das Ende des Autos vor lauter Nebel nicht sehen konnten. Es dauerte tatsächlich bis in den frühen Nachmittag, bis wir freie Sicht hatten. Zum Glück hat Christoph dann so schnell und gut gearbeitet, dass wir trotz des Nebels aus dem Tag gute Ergebnisse mitgenommen haben.

Die Mietautobahn an sich war schon eins der Highlights bei dem ganzen Projekt, da man ja selten an solch einem Ort sein kann. Auf einer Autobahn zu stehen ist an für sich schon komisch und dann noch mit der Drohne oder gar mit dem Auto den LKW zu jagen, das hat Spaß gebracht.

Nach über einem Jahr ist der Auftrag in diesen Tagen nun abgeschlossen – wie lautet Euer Fazit?
Christoph: Das ganze DHL-Projekt hat mir sehr viel Spaß gemacht: Netter Kunde, nette Models, tolles Team, spannende Motive, coole Trucks, super Locations. Gerade bei solch großen Projekten ist eine gute Organisation entscheidend. Das alles hat wunderbar geklappt und auch der Kunde war mehr als zufrieden.

Mike: Ich fand die Zusammenarbeit mit Frau Bruns von DHL extrem angenehm, was sicherlich bei solch einem großen Unternehmen nicht selbstverständlich ist. Und das Arbeiten mit Christoph hat auch sehr viel Spaß gebracht – ich freue mich auf den nächsten Großauftrag mit ihm!

 

* Das Besondere an der Fotografie von Christoph Papsch ist die perfekt im Bild platzierte Mischung aus ungewöhnlicher Perspektive und emotionalem Moment – stets begleitet von einer differenzierten Beobachtung und einem leisen Humor. Aus all diesen Komponenten entstehen kraftvolle, inhaltsreiche und charismatische Fotos. Bilder, die Spaß machen. Christoph Papsch lebt in Bonn.

**fotogloria vertritt Christoph Papsch und seine Corporatefotografie exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

***Sie suchen jemanden, der Ihnen bei einem komplexen fotografischen Projekt mit Rat, Tat, Geduld und Know-How beiseite steht? Und jemanden, der auch eigene Ideen beizusteuern weiß? Dann sind Sie bei fotogloria Projektmanagement richtig: info@fotogloria.de oder +49 (0)40 609 42 906 -0. Mehr dazu gibt es auch HIER zu lesen.

 

 

Unkonventionell und international: fotogloria und das Magazin TOUR

15 Produktionen im vergangenen Jahr, vom schnellen Portrait bis zur mehrseitigen Reportage, manchmal mit nur ein paar Stunden Zeit für die Organisation, manchmal penibel geplant: Die Zusammenarbeit von fotogloria und dem Magazin TOUR ist immer anders, immer von einem hohem Maß an Individualität und Vertrauen geprägt und immer aufregend.

Und dabei gehört die Sportfotografie, die man in dem Special Interest Magazin erwartet, nicht zu den Schwerpunkten von fotogloria. Aber gerade deswegen arbeitet Bildredakteur Wolfgang Papp seit vielen Jahren eng und fast schon auf Zuruf mit fotogloria-Chef Mike Gamio zusammen, denn gewünscht sind bei allen gemeinsamen Jobs vor allem eine sehr gute Fotografie, die gerne unkonventionell und mit einem anderen Blick auf die Dinge sein darf.

Genau diesen Wunsch kann fotogloria mit seinem internationalen Netzwerk an außergewöhnlichen Fotografen natürlich erfüllen und dabei spielt es tatsächlich keine Rolle, ob das Thema nun Radsport ist oder ein ganz anderes, denn: Das Ergebnis zählt. Mike aber hat festgestellt: »Bei dem ein oder anderen Fotografen bin ich dann doch auf eine heimliche Leidenschaft für die Radsportfotografie gestoßen…«

© Stephen Lam | fotogloria

Wir haben Wolfgang Papp gebeten, uns ein paar Fragen zu beantworten:

Bitte stellen Sie sich und Ihr Magazin vor.
Die »Tour« ist Europas größtes Rennradmagazin – mit Themen aus dem Hobby- und Profisport, Rad- und Zubehörtests, Reportagen, Interviews, Porträts und Reisegeschichten. Und ich bin seit bald 11 Jahren der zuständige Bildredakteur.

Gemeinsam realisieren wir internationale Fotoshootings – was sind die Motive und die Schwerpunkte?
Wir produzieren auf der ganzen Welt verteilt – mit Hilfe des tollen Fotografennetzwerks von fotogloria – exklusive Bilder für Interview, Porträts und Reportagen.

2017 haben wir bei 15 Produktionen zusammengearbeitet – haben Sie ein Lieblingsbild?
Habe mal spontan zwei ziemlich unterschiedliche Bilder – das Szenenfoto von der Lombmardei-Rundfahrt, fotografiert von Nicolo Minerbi (Titelbild Artikel) und das Portrait von Radsport-Profi Christian Knees, fotografiert von Christoph Papsch – rausgesucht, die mir beide sehr gefallen…

© Christoph Papsch | fotogloria

Und zuguterletzt: Wie ist die Zusammenabeit mit fotogloria?
Die Zusammenarbeit ist immer unkompliziert, hochprofessionell und schnell. Das Ganze praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit

* Für mehr Informationen gelangen Sie HIER zu der Website von dem Magazin »Tour«.

** Die fotogloria-Fotografen für die »Tour« in 2017 waren: Oliver Brenneisen, Toby Binder, Jocelyn Chavy, Raphael Demaret, Antoine Doyen, Tobias Gerber, Alberto Giuliani, Thomas Louapre, Stephen Lam, Lars ter Meulen, Nicolo Minerbi, Christoph Papsch, Nicolo Rastrelli und Ana Yturralde.

*** Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de oder 040 609 42 906 -0

**** Mehr Infos zu der Internationalen Fotografenvermittlung von fotogloria finden Sie HIER

Seminarreihe mit Mike Gamio und Alex Karst

Bildrechte, Fotografenbuchung, Bildermarkt – gemeinsam mit Alex Karst von der Hamburger Agentur »Die Bildbeschaffer« bieten wir eine neue und deutschlandweite Seminarreihe an, bei denen wir Ihnen anhand von Beispielen aus unserer täglichen Agenturpraxis das geballte Wissen über ebenjene Themen vermitteln möchten.

Was erwartet den Seminarteilnehmer?

Mike Gamio: Von mir bekommt der Teilnehmer sehr praxisnahe Infos und Erfahrungsberichte rund um das Thema Auftragsfotografie. Anhand von Projekten und Aufträgen aus der nahen Vergangenheit erläutere ich einige wichtige Aspekte, die man beachten muss, wenn ein Unternehmen, egal ob groß oder klein, einen Fotografen beauftragen will.

Alex Karst: Mein Part ist es, Bildrechte verständlich zu erklären ohne Paragrafen zu nennen. Die Grundzüge des Urheber- und Persönlichkeitsrechts, Hausrecht und die Panoramafreiheit veranschauliche ich anhand vieler Beispiele, damit die Teilnehmer die Grundlogik verstehen und lernen, wie sie im Alltag bildrechtliche Themen in den Griff bekommen. Welche Arten von Vereinbarungen sollte ein Unternehmen in petto haben und was sollte drinstehen? Praxis-orientiert. Am liebsten anhand der Beispiele der Teilnehmer.

Neugierig geworden? Mehr Infos zu der Seminarreihe gibt es HIER.

*Mike Gamio (rechts) ist Mitinhaber und Geschäftsführer von fotogloria und Alex Karst (links) ist einer der Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Agentur »Die Bildbeschaffer«.

** Wenn Sie auch weiterhin die Fotografen für Ihre Unternehmenskommunikation über fotogloria buchen möchten: Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich, in jedem Bundesland, jeder Region und in jeder Stadt. Für Informationen, Honoraranfragen und Terminabsprachen – eben die ganze Bandbreite der Fotografenvermittlung in Deutschland von fotogloria – schicken Sie uns gerne und jederzeit eine email an info@fotogloria.de oder rufen Sie uns an unter 040 609 42 906.

*** Mehr Infos zu der Fotografenvermittlung in Deutschland finden Sie HIER

 

 

fotogloria kann Bildredaktion: Drei Hintergründe für Nutella

Die Zutaten für eine große Kampagne: Das Werk eines guten Fotografen, jede Menge schokoladiger Brotaufstrich und ein gutes Händchen für die passenden Hintergründe. Fotograf Ralf Gellert hatte den Auftrag, für nutella eine Werbekampagne zu shooten. Doch weil es manchmal günstiger ist, dafür nicht selbst in die Prärie, ans Meer oder auf die Alm zu reisen, hat er die redaktionelle Expertise von fotogloria dazugebucht – und dass wir BILDREDAKTION können, haben wir ja schonmal erwähnt. Die Hintergründe haben wir also gesucht, bei Maground und Getty gefunden und für den Zweck lizensiert. Und so hingen die Citylight-Poster schon bald in ganz Hamburg und darüber hinaus. Wir finden: Ein köstliches Gesamtkunstwerk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin kann Unterstützung beim Bilder suchen, Bilder finden, Bilder lizensieren oder alles auf einmal gebrauchen? Melden Sie sich gerne und unverbindlich bei uns und wir schauen gemeinsam, wie wir Ihnen die Arbeit erleichtern können: info@fotogloria.de oder 040 609 42 906-0

Die Sammlung Raiß: Fotografische Schätze

So ist das mit der Fotografie – wenn man sie liebt, lässt sie einen nie los. Bestes Beispiel dafür: Jochen Raiß, Mitinhaber und einer der drei Geschäftsführer von fotogloria. Kaum hat er sein Tagwerk im Zeichen der fotografischen Unternehmenskommunikation erledigt, widmet er sich seiner privaten Sammelleidenschaft, der historischen Amateurfotografie. Seit nunmehr 25 Jahren jagt er dem besonderen Bild auf Flohmärkten & Co. hinterher und hebt immer wieder  fotografische Schätze aus verstaubten Fotoalben.

Im Laufe der Jahre sind so skurrile, wunderschöne, humorvolle, ästhetische Bildstrecken und Fotomomente entstanden, die vor allem eines eint: Sie verraten sehr viel über Jochens liebevollen und ganz besonderen Blick auf die Welt.

Deshalb freut es uns sehr, dass jüngst das erste Magazin auf die Sammlung Raiß aufmerksam geworden ist – die »11 Freunde«. In diesem Fall natürlich mit dem Schwerpunkt Fußball, zeigt das Heft über vier Doppelseiten die schönsten Stücke aus Jochens (Fußballmomente-)Sammlung. Und ganz aktuell werden seine »Frauen auf Bäumen« bei Spiegel Online gezeigt.

Mehr als Grund und Anlass genug, Jochens Leidenschaft auch auf dem fotogloria-Blog zu würdigen und ihn außerdem ausführlich dazu zu Wort kommen zu lassen. Viel Spaß!

Sammlung Raiss 1

fotogloria: Warum sammelst Du historische Fotos? Warum keine Zeitgenossen?
Jochen Raiß: Das ist eine sehr besondere und doch so nahe liegende Frage, die mir bisher aber nicht gestellt wurde! Heute würde ich sagen, dass mich die schwarz/weiss Ästhetik sehr anspricht und historische Aufnahmen eine ganz andere Wirkung bei mir erzielen. Sowohl wegen des Stils, als auch wegen der historischen Begleitumstände, die sie widerspiegeln.
Es gibt auch zeitgenössische, schöne und besondere Aufnahmen mit Menschen. Vielleicht sind diese aber auch zu nah an mir und meinen Lebensumständen dran.

Sammlung Raiss 9

Wie bist Du zum Sammeln gekommen ?
Zu Beginn meines Studiums in Frankfurt ging ich sehr oft und regelmäßig auf Flohmärkte. Am Mainufer gab es jeden Samstag – ich hoffe es gibt ihn immer noch – einen Flohmarkt, auf dem man alles kaufen konnte. Vor allem eben auch schöne alte Sachen von Möbeln über Bücher bis hin zu tollen alten Herrenhemden. Alles eben. Auf dem Flohmarkt habe ich mir dann irgendwann die erste alte Amateurfotografie gekauft.  Ich habe sie als Lesezeichen benutzt, weil ich sie so besonders schön fand. Das »Lesezeichen« hat mich dann mit dem Roman begleitet und noch mit weiteren Romanen. Die Bücher wanderten dann ausgelesen ins Bücherregal und das »Lesezeichen« in ein Kästchen, heute würde ich wohl sagen »Schatzkästchen«. Dann habe ich mir irgendwann das nächste Lesezeichen gekauft. Und so ging es immer weiter. Aus dem Kästchen wurden eine Kiste und später ein Karton. Aber da hatte ich schon längst angefangen, gezielt nach alten Amateurfotografien zu stöbern.

Sammlung Raiss 7

Und welches sind Deine Schwerpunkte beim Sammeln?
Von Anfang an haben mich vor allem Fotografien mit Menschen angesprochen. Menschen, die ich  nicht kenne und deren Namen ich meistens auch nicht erfahre, sowie ich deren wirkliche Lebensgeschichte niemals kennen werde. Denn die Fotografinnen und/oder Fotografen der Aufnahmen sind allesamt unbekannt, Orte und Umstände ebenfalls. Manchmal ist eine Jahreszahl auf der Rückseite des Fotos notiert, manchmal auch ein Vorname, meistens aber nichts. Das lässt viel Raum für Geschichten, die dann in meinem Kopf entstehen. Ich kann nichts dafür, bzw. dagegen machen. Insofern ist es für mich eher von Vorteil, dass ich nichts über die Menschen weiß, denn das lässt viel Raum für Fantasie – da geht das Kopfkino an und das ist ein wunderbares Erlebnis. Und es sind zum Teil so sehr schöne ästhetische Aufnahmen dabei.
Es gibt also sozusagen einen übergeordneten Schwerpunkt »Menschen«. Und dann gerne auch besondere und lustige Situationen. Obwohl das Medium Fotografie früher so sehr viel weniger und bedachter privat genutzt wurde als heute – nicht zuletzt war es ja auch sehr kostspielig mit den Filmen und dem Entwickeln – haben die Menschen auch viel Quatsch vor der Kamera gemacht. Selfies gab es früher zum Beispiel auch schon. Es wurde also nicht nur dokumentiert. Und dann gab es die damals »unangenehmen« Doppelbelichtungen. Etwa: Im Urlaub gewesen, die Ehefrau vor Neuschwanstein fotografiert und dann ist auf einmal das Frühstücksbüffet im Gasthof »Zur Sonne« quer drübergelegt. Da war die Aufnahme dahin – ganz schöner Mist. Aber wie sehr freue ich mich heute über so manche Doppelbelichtungen. Leider gibt es diese Art von Wundertüte in der heutigen Fotografie nicht mehr!

Fußballmomente sind mir auch sehr wichtig, weil ich Fußball so sehr liebe. Ich spiele auch selbst  aktiv im Verein (mit meinem Freund und Geschäftspartner Mika bei Komet Blankenese 1907 e.V.). Von Anfang an habe ich bei den »Lesezeichen« auch immer darauf geachtet, ob ich nicht auch Bilder mit Fußballszenen finde. Das schöne an den Amateuraufnahmen von Amateurspielen ist ja, dass sie die Freude an dem Spiel so sehr ausdrücken, und die Seh-Gewohnheiten der »Profi-Fußballfotografiesprache« aufbrechen. Man sieht mitunter fröhlich lachende Menschen einem Ball hinterherlaufen. Das hat man bei Bundesligaspielen einfach nicht. Auch wenn die Spieler sicher dort genauso viel Spaß an ihrem Sport haben mögen, man sieht es ihnen einfach oft nicht an!

Sammlung Raiss 2

Wie viele Bilder umfasst Deine Sammlung?
Obwohl ich nun fast genau 25 Jahre sammele, ist es doch noch recht übersichtlich. Genau weiß ich es gar nicht, aber ich denke , es sind nicht mehr als 1.000 Bilder, aber auch nicht viel weniger. Ab und an schaue ich sie mir tatsächlich (fast) alle an. Das macht richtig Spaß. Denn viele, die ich schon sehr lange habe, entdecke ich dann manchmal neu – das heißt vor allem, dass ich dann neue Geschichten dazu im Kopf habe.

Was muss ein Bild für Dich haben, damit es in Deine Sammlung aufgenommen wird?
Es muss darauf etwas passieren, was in mir etwas auslöst. Da ich ja vor allem Bilder mit Menschen sammele, klassische Portraits interessieren mich dabei weniger, nenne ich das immer »Menschen in ungewöhnlichen Situationen«. Es passiert eigentlich schon in dem Moment, in dem ich ein Bild sehe. Es spricht mich an oder nicht. Wie vorher schon erwähnt, besitze ich eigentlich gemessen an der Dauer des Sammelns eher wenige Bilder. Ich kaufe sehr gezielt, keine ganzen Fotoalben oder dergleichen. Manchmal komme ich mit nur einem oder auch keinem Bild vom Flohmarkt zurück.
Es kam auch schon vor, dass ich ein ganzes Album durchblätterte und eine einzelne so herausragende Fotografie entdeckte – zwischen wirklich vielen mittelmäßigen oder gar schlechten Aufnahmen – sodass man hätte denken können, die gehört da nicht rein. Abgesehen davon, ist das ja auch sowieso alles sehr subjektiv. Aber es war definitiv dieselbe Frau auf dem Bild wie auf allen anderen Bildern in dem Album auch. Ebenso erging es mir mit einem der schönsten Fußballbilder meiner Sammlung. Auch dieses fand ich in einem Album mit ganz gewöhnlichen Aufnahmen. Ein toller Schnappschuss eben!

Sammlung Raiss 5

Wo kann man Deine Sammlung sehen und vor allem auch: Kann man die Bilder kaufen?
Ja klar! Alle Motive aus der 11 Freunde-Publikation etwa sind in der fotogloria-Bilddatenbank zu sehen und können von Redaktionen & Co. lizensiert werden – bitte HIER entlang. Noch mehr Fußballmomente und auch andere Motive sind auf meinem Sammlungs-Blog zu finden: www.imperfekt.photography. Dort zeige ich – geordnet nach Themen – Auszüge aus den verschiedenen Kollektionen. Z.B. gibt es neben der Galerie »Historische Fußball-Amateuraufnahmen« noch weitere Galerien wie »Momente«, »Doppelbelichtungen« oder »Frauen auf Bäumen« (eine meiner Lieblingskollektionen – bitte anschauen). Aber tatsächlich digitalisiere ich momentan die Sammlung und es ist noch längst nicht alles zu sehen – wiederkommen lohnt sich also.
Ach übrigens: Die Bilder sind natürlich auch alle als Print zu bestellen – einfach Nachricht an jochen.raiss@fotogloria.de.

Sammlung Raiss 3