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Employer Branding Kampagne für KWS Saat AG – fotogloria Shooting in den USA

Mitarbeiter zu fotografieren, ist immer eine Herausforderung: Authentizität ist das große Buzzword, aber natürlich muss auch das Image des Unternehmens gepflegt werden. Gerade dann, wenn man neue Mitarbeiter sucht, die das Unternehmen aus der Perspektive des Arbeitnehmers betrachten. Denn dann geht es plötzlich nicht mehr nur darum, sich attraktiv darzustellen, sondern auch darum, ob alles inhaltlich stimmt: Bedient er das Mikroskop, wie es ein Biotechnologe tun würde? Würde sich ein Agrarwissenschaftler eine Pflanze so anschauen? Würde ein Biochemiker ein Reagenzglas tatsächlich so befüllen? Marktforschungen beweisen, wie stark potenzielle Mitarbeiter auf die Korrektheit des Abgebildeten achten.

Alle Unternehmen kämpfen um die Besten, und im Fall von KWS geht es um viel: Der Saatguthersteller spielt an der Weltspitze mit und macht gigantische Umsätze. Mehr als 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2015/2016. Und das mit einem erklärten Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mensch und Natur, indem KWS sich einer nachhaltigen, ressourcen- und umweltschonenden Saatgutherstellung verpflichtet.

Worauf zukünftige Mitarbeiter wirklich achten, weiß die Agentur Palis & Mohrmann aus Hamburg, die sich für die weltweite Employer Branding Kampagne verantwortlich zeichnet. Zusammen mit dem fotogloria-Fotografen Hollis Bennett – einem preisgekrönten Fotografen aus Nashville, Tennessee (USA) wurde u.a. ein Fotoshooting in St. Louis, USA, realisiert. Hollis Bennet ist auf »real people doing real things« spezialisiert, was also perfekt zu dieser Thematik passt!

Zu der Zusammenarbeit sagt Creative Director Kilian Palis: »Wir haben schon einige spannende Aufträge mit fotogloria zusammen gemacht und die Agentur war auch in diesem Fall die erste Wahl für uns, denn: Wir können uns hundertprozentig darauf verlassen, einen sehr guten Fotografen vermittelt zu bekommen. Egal wo auf der Welt. Egal für welche Aufgabe. Und Hollis Bennett hat seine Sache in St. Louis wirklich gut gemacht.«

Ein schönes Projekt, vielen Dank dafür!

 

Wie es Hollis Bennett mit diesem Job ergingt, hat er uns im ausführlichen fotogloria-Interview beantwortet.

You came to do the KWS photo shoot via fotogloria – what was it about and what exactly needed to be photographed?
I was contacted by fotogloria earlier this summer with the potential for a corporate shoot here in the United States for a German company: KWS.  KWS has a facility here in St. Louis, about 5 hours from where I am based, and they needed images of their employees and operation to showcase the diversity that exists within the company as well as the cutting edge technology and facilities that they utilize.

How did you prepare for the photo shoot and what equipment did you take with you?
There were a good number of emails back and forth between myself and the creative team to discuss approach, goals and output. The design agency, Palis&Mohrmann, shared their design guidelines with me as well. Knowing that this would be a ‘from the hip’ style shoot, I brought minimal lighting and a light camera package so as to be able to be unobtrusive and move fast.

Did you have free rein in the choice of motifs and the compositions or did the client brief you about what was required?
We had very specific layout guidelines that the images needed to fit but within that, there was a great deal of collaboration and brainstorming to come up with new and unique images for the compositions.

How did you go about the photo shoot?
With any shoot of mine, doing some research is the first thing I do. I found out what the company was all about as well as tried to get an idea of their past work.  Once we were on set, I made sure that everyone was communicating with each other clearly and accurately so there was no misunderstandings.  Once we were all on the same page, we made a game-plan for the day’s shooting and then got right in to shooting.  We would mock up shots before bringing in the talent (KWS employee) since they were still working and we wanted to be able to take as little time of theirs as possible.

Which was the toughest moment during the photo shoot?
I think the toughest part of this shoot was finding enough variety and unique backgrounds as the location was relatively small.  Fortunately, the location is quite nice and unique and made for some very nice images.

Which is you favourite picture from the photo shoot and why?
Some of the images where the scientists are working in the incubation chambers are quite nice as well as the work being done out in the greenhouse.  Its nice to be able to combine the clinical, hard science side of the business with the more softer, organic plant side of things.

Last but not least, how did you find the collaboration with fotogloria?
Working with fotogloria is great, as always.  I wish we could do more work together but being in 2 different continents makes that difficult.  Even still, whenever we work together we always make excellent results.

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Corporatefotografie International von fotogloria: international@fotogloria.de

Das BESTE Bild von… Carsten Behler

In der Ruhe liegt die Kraft. Sagt man. Und zumindest das BESTE Bild von fotogloria-Fotograf Carsten Behler tritt eben dafür den Beweis an.

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Carsten Behler: Das Bild ist beim MAYDAY, dem Tanz in den Mai der Techno-Szene, in den Dortmunder Westfalenhallen entstanden, irgendwann in den frühen Morgenstunden am 01. Mai 2004. Es ist also schon etwas älter.

Wie ist es entstanden?
Ich war auf dem MAYDAY, um sowohl Portraits als auch Fotos von den großen tanzenden Massen zu machen. Fotografiert habe ich mit der Hasselblad auf Film. Für die Massenszenen habe ich die Kamera auf ein Stativ gestellt und von den Tribünen aus jeweils mehrere Sekunden lang belichtet: Die meisten Personen waren dann durch die Bewegungsunschärfe verwischt, aber durch die Lichteffekte in der Halle wurden Einzelne klar umrissen gezeichnet, als würden sie stillstehen, während um sie herum alles in Bewegung ist.
Für die Einzelportraits habe ich Leute angesprochen, ob sie sich für ein paar Sekunden ruhig für mich hinstellen können. Meine Freundin hat mich begleitet und einen Stabblitz gehalten, der dann das Hauptlicht war. Zusätzlich habe ich noch etwa acht Sekunden mit der Kamera in der Hand belichtet, um das Raumlicht mit dazu zu nehmen.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Das Bild habe ich für meine Diplomarbeit gemacht. Es ging dabei um Privatheit und Öffentlichkeit, das Individuum und die Masse… um das mal grob zum umreißen. Ich habe etwa ein halbes Jahr lang daran gearbeitet.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Ich mag diesen Blick der Frau, wie sie völlig in sich ruhend dasteht, selbstvergessen, obwohl sie für die Kamera posiert. Dazu passt der diffuse, sich im Rauch und Nebel auflösende Hintergrund, in dem noch eine weitere Person verschwindet.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhineindoch noch gerne verändern  würdest?
Vielleicht noch etwas mehr Nebel…

 

* Carsten Behler ist in Unternehmen, deren Führungsetagen und auch in vielen Themen rundherum unterwegs. Für seine Auftraggeber ist immer auf der Suche nach DEM interessantesten Menschenbild und DEN spannendsten Motiven. Carsten Behler lebt in Essen.

** Über fotogloria können Sie Carsten Behler gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Das BESTE Bild von… Andrea Artz

Auf der Suche nach dem einen, dem wichtigsten, dem prägnantesten, dem aussagekräftigsten Bild für einen Reportage-Job und auf einmal ist es da: Das BESTE Bild von Andrea Artz

fotogloria: Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?
Andrea Artz: Eines meiner Lieblingsbilder dieses Jahres – denn für »ein« bestes Bild kann ich mich nicht entscheiden – ist im Geburtshaus von Shakespeare entstanden. Ich war zum erstenmal in Stratford-upon-Avon und meine Erwartungen wurden von der Disney-Kulisse und dem Ausverkauf des Lebens Shakespeares ziemlich enttäuscht. Wie also ein interessantes Foto machen das Bezug zu Shakespeare steht und auch noch Atmosphäre hat?

Wie ist es entstanden?
Als ich auf Motivesuche durch das Geburtshaus Shakespeares lief, fiel mir eine kostümierte Schauspielerin auf, die großen Besuchergruppen das Schlafzimmer Shakespeares erklärte. Der Raum war düster, aber das Licht hatte eine malerische Qualität. Und als die Frau während einer Besucherpause aus dem Fenster blickte, sah ich die perfekte Szene vor mir. Ich fragte Sie also, ob Sie damit einverstanden wäre, für mich zu posieren. Als der Besucherstrom kurz nachließ, dirigierte ich Sie in eine aus dem Fenster schauende Profilhaltung. Im Rucksack hatte ich meine Canon 5d MarkIII und verschiedene Optiken, wobei dieses Foto mit einer Weitwinkeloptik gemacht wurde da ich keinen Schritt mehr zurück konnte.
Wenn ich Portraits mache, lasse ich die Person eine Haltung oder Handlung die mir gefallen hat wiederholen. Ich komme selten mit einer vorgefertigten Vision zum Portraitshoot, sondern lasse mich vom Zufall und von den Menschen inspirieren und versuche dann die Situation zu perfektionieren.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Ich war unterwegs im Auftrag der Zeit für eine Reportage anlässlich des 400. Todestages von Shakespeare.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Ich mag dieses Bild, da es die Ruhe eines Gemäldes von Vermeer ausstrahlt und die Stimmung einer vergangenen Zeit einfängt. Es ist ein Portrait der Schauspielerin und gleichzeitig ein Reisebild. Besonders gefällt mir auch die verzerrte Reflexion der Portraitierten im Spiegel, die mich an die anamorphen Gemälde aus dieser Zeit erinnert.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein doch noch gerne verändern würdest?
Nein es ist genauso gut, wie es in diesem Moment möglich war. Licht und Model waren perfekt, was bei Portraitshoots recht selten vorkommt und wo ich dann meist noch viel nachhelfen muss.

 

* Andrea Artz ist gebürtige Deutsche und lebt seit 2010 in London. Von Ihrem South East London Studio in Peckham fotografiert Sie Portraits, Reisegeschichten und Reportagen für editorial und corporate Kunden, darunter Siemens, Deutsche Bank, Bystronic, Bombardier, Zeit, Spiegel, Cicero, Lufthansa Exklusiv, British Airways, The New Yorker, Fortune und Time Magazin etc… Über fotogloria können Sie sie gerne auch für Ihre Ideen buchen.

** Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Oder Sie suchen das ungewöhnliche Bild? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und jedes Bild für jede Ihrer Ideen. Eben das Internationale Fotografennetzwerk von fotogloria: international@fotogloria.de

fotogloria kann: BILDREDAKTION

Bilder können mit nur einem Blick Meinungen bilden, Emotionen auslösen oder Informationen weitergeben. Damit die Botschaft aber in den richtigen Kontext gebracht wird, braucht es Erfahrung, Professionalität und Kreativität – eben eine gute Bildredaktion. Und die bieten wir Ihnen beim Finden des richtigen Bildes an. Mithilfe unseres internationalen Fotografen-Netzwerks und natürlich auch über verschiedene Bildanbieter – das Ergebnis zählt.

Eine externe Bildredaktion soll zuallererst mal entlasten – welche Leistungen bietet Ihr diesbezüglich an?
Das ganze Paket: Das geht bei der Themenrecherche und -zusammenstellung los, führt dann über die Zusammenstellung von Vorschlägen und über die Rechteklärung bis hin zur Lizenzierung und finalen Abrechnung im jeweiligen Budgetrahmen. Also alles, was administrativ getan werden muss.
Aber da Administration zwar viel, aber nicht alles ist: Wir finden natürlich das beste Material für das jeweilige Medium.

Kann man bei Euch auch mit frischen Ideen rechnen?
Na klar – Ideen haben wir reichlich und beim Tun kommen immer noch welche dazu, denn: Die optimale Lösung für den Kunden und für das Medium will gefunden werden und dabei kann man auch ruhig quer und kreativ denken.

Wie geht Ihr bei einem Suchauftrag vor: Sucht Ihr nur im fotogloria-Archiv nach passendem Bildmaterial?
Nein, dafür ist das fotogloria-Archiv viel zu klein. Natürlich beziehen wir unsere Bilddatenbank immer mit ein, aber wir suchen grundsätzlich auf verschiedenen Ebenen: Im ersten Schritt kontaktieren wir alle Fotografen und Bildagenturen aus unserem Netzwerk – national und international. Zeitgleich recherchieren wir aber auch bei verschiedensten Bildanbietern nach dem richtigen Material. Und das so lange, bis es gefunden ist.

Was zeichnet Eurer Meinung nach eine gute Bildredaktion aus?
Neben dem unerlässlichen Wissen um die Regeln und Gesetze des Marktes vor allem zwei Dinge: Kreativität und ein gutes Allgemeinwissen. Das Allgemeinwissen braucht es, um auch im Bildbeschriftungs-Dschungel das richtige Bild zu finden. Die Kreativität ist gefragt, um neben dem üblichen Material auch überraschendes zu finden und in den richtigen Zusammenhang zu setzen.

Und was könnt Ihr davon besonders gut?
Offen gestanden sind wir in all den Punkten richtig gut. Wir kommen aus der traditionellen Schule der Bildagenturen und haben das Handwerk von der Pike auf gelernt. Dazu haben wir im Laufe unserer Jahre im Business sehr, sehr, sehr viele Fotos gesehen – mit diesem visuellen Wissen und Gedächtnis können wir einschätzen, was gut ist.

 

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin kann Unterstützung beim Bilder suchen, Bilder finden, Bilder lizensieren oder alles auf einmal gebrauchen? Melden Sie sich gerne und unverbindlich bei uns und wir schauen gemeinsam, wie wir Ihnen die Arbeit erleichtern können: info@fotogloria.de oder 040 609 42 906-0

Das BESTE Bild von… Philippe Roy

Für Porsche ein Bild komponieren und fotografieren? Ein Traum. Und ebenjener wurde jüngst wahr für Philippe Roy. Kein Wunder also, dass das Motiv das BESTE Bild des Shanghaier Fotografen ist.

fotogloria: Where and when did you take your best picture?
Philippe Roy: This was taken in Shanghai just this May (2016) for our most recent local campaign for Porsche China After Sales department.

How did it come about?
This was a very complicated picture series for a multitude of reasons, and probably why it’s one of our favorites as it tested all of our skills: production, photography, CGI and retouching – until the next challenge comes along, of course! Basically each part of the final artwork was taken individually and put together in post-production. The background was created by John Foster, my partner. Because of the car logistics (the Porsche Macan GTS and 919 Le Man’s LMP1) we had to shoot on-location at the Porsche garages which created a long list of technical issues we had to surpass. We had to map out the shooting area, and figure out camera angles and lighting positions weeks before the actual shooting. And we also had to order two tons of mirrors to create the reflections we needed… that said, life is boring without a challenge.

For whom did you take your best picture?
PCN. Porsche China After Sales Services.

Why do you consider this picture in particular your best picture?
Because it showcases all of our studio talents into one project. Where we project managed and planned the shooting down to the millimeter. Had 3D floor plans of our shooting area created. Did photography. Did a CGI background. Put it all together and made our client happy on top of it all!

Retrospectively, is there anything in the picture that you would change?
Nothing that we would like to change in this picture particularly, but more that we are ready to take on the next project. Something even more challenging. Something even more complicated… bring it on.

 

* Ob Werkshalle, Fertigungsstraße, Qualitätskontrolle oder Lager. Ob Mitarbeiter, Führungsstab oder Produktpalette – Philippe Roy bewegt sich mühelos an allen Stationen, die zu einer guten Corporate Fotografie gehören. Seine Bilder zeigen alles, was wichtig ist: Konzentriert, auf den Punkt gebracht und das in höchster fotografischer Qualität. Corporate Fotograf Philippe Roy hat einige Zeit seines Lebens in Indien verbracht, lebt derzeit in Shanghai, China, und arbeitet weltweit.

fotogloria vertritt Philippe Roy exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Das BESTE Bild von… Florian Müller

Losgehen mit einer Bildidee, sich trotzdem von einem anderen Motiv überraschen lassen und dann das BESTE Bild mit nach Hause bringen – Florian Müller und seine Geschichte:

Wo und wann ist Dein bestes Bild entstanden?

Im Januar 2015 im Bergischen Land. Auf einem verschneiten Feld im Nebel.

Wie ist es entstanden?
Ich war auf der Suche nach einem kleinen Wäldchen auf einem Feld im Nebel. Ursprünglich wollte ich die Ahnung dieses Wäldchens, auftauchend aus dem alles gleichmachenden Nebel aufnehmen. Eine Art visuell-poetische Übersetzung von Melancholie und Einsamkeit; aber auch Ruhe, Stille und Friedlichkeit vermittelnd. Ich hatte längere Zeit auf diese Kombination Schnee/Nebel gewartet und bin nach entsprechender Wettermeldung losgezogen. Im Gepäck: Stativ, Nikon D800E, diverse Festbrennweiten (50, 35, 85mm). Auf dem Weg zum Wäldchen tauchte plötzlich diese Gruppe eingepackter Heuballen aus dem Nebel auf.

Für wen hast Du Dein bestes Bild gemacht?
Für ein privates Projekt. Für Ausstellungen und als Kunstwerk in limitierter Edition.

Warum ist genau dieses Bild Dein bestes Bild?
Was mich faszinierte, war das Material – kein Kunststoffüberzug, sondern feines, grünes Gewebe, was an Stoff erinnerte. Außerdem die Formen, wie Gesichter oder Skulpturen. Die Verpackung, der Stoff, die fast schon erhabene Präsenz mitten im Nichts. Für mich war sofort der Gedanke an Christo da. Natürlich abstrakter, nicht etwas Imposantes wurde verhüllt, sondern etwas Profanes. Trotzdem wurde der gewöhnliche Heuballen für mich durch die Verhüllung zu etwas Kunstvollem transformiert. Die Phrase, dass Kunst im Auge des Betrachters entsteht, wird hier augenzwinkernd realisiert und durch den Titel »Not Christo« fast brutal dem Betrachter entgegengeschleudert .
Für mich war das Entdecken des Motivs ein schöner »Ach Guckmal-Moment«. Auf der Suche nach etwas ganz anderem fand ich dieses Ensemble und war fasziniert. Der Engländer nennt diesen Moment »Serendipity« – Finden wonach man gar nicht sucht. Prima Sache. Dass sich dieses Bild auch noch an anderer Stelle großer Beliebtheit erfreut, ist ein weiterer schöner Nebeneffekt: Es hat bei den International Color Awards 2016 den ersten Platz in der Kategorie „Still Life“ gemacht und ist zur Zeit als Finalkandidat bei den diesjährigen Awards der Association of Photographers nominiert.

Und zuguterletzt: Gibt es etwas an dem Bild, was Du im Nachhinein doch noch gerne verändern würdest?
Nö.

fotogloria kann: FOTOGRAFENVERMITTLUNG in Deutschland

Sie haben eine Idee. Und Sie haben ein Budget. Und jetzt suchen Sie den  perfekten Fotografen dafür. Rufen Sie uns an, denn wir stellen Ihnen nicht nur individuelle Fotografen-Portfolios zusammen, sondern übernehmen auch die Kommunikation, die Organisation, das Briefing, die Kostenkalkulation und die gesamte Abrechnung – für ein maßgeschneidertes und effektives Shooting. Und natürlich für das beste Ergebnis.

Wenn ich einen Fotografen suche und bei Euch anrufe, was passiert dann?
Dann unterhalten wir uns erstmal darüber, was genau gebraucht wird. Und wofür. Und natürlich darüber, was das Ganze kosten darf. Eine Idee von der gewünschten Bildsprache nehmen wir auch gerne, recherchieren dazu aber sonst auch über Ihre Website & Co. Oder bringen einfach eine neue Idee mit.

Wenn das alles im ersten Schritt geklärt ist, dann stellen wir ganz gezielte und auf die Anfrage maßgeschneiderte Portfolios von den Fotografen zusammen, die in Frage kommen. Ist der Richtige dabei, geht es weiter zum Kostenvoranschlag. Ist der Richtige noch nicht dabei, geht es in die nächste Portfolio-Runde. Und so geht es weiter, bis DER Fotograf (oder natürlich DIE Fotografin) gefunden ist und der Kostenvoranschlag passt.

Übrigens: Bis dahin arbeiten wir unverbindlich und kostenfrei!

Kann ich mich mit jedem fotografischen Wunsch an Euch wenden oder habt Ihr einen Schwerpunkt?
Wir haben uns auf die Unternehmenskommunikation spezialisiert und arbeiten eng mit sehr guten Fotografen aus den Bereichen Industrie, Technik, Medizin, Automotive und Portrait zusammen – deutschlandweit und international.

Tatsächlich haben wir aber dank unserer jahrzehntelanger Berufserfahrung ein riesiges Fotografen-Netzwerk – eine Reportage zu organisieren, eine Ausstellung zu bestücken oder alles zusammen ist also auch kein Problem.

Wenn ich über fotogloria mit einem Fotografen zusammen arbeite muss ich dann mit Agenturaufschlägen rechnen?
Nein. Unsere Regelungen sind alle intern. So können wir uns ganz selbstverständlich im Budgetrahmen unserer Kunden bewegen und arbeiten immer transparent und nachvollziehbar in den Kosten. Natürlich können Sie auch Agenturleistungen wie etwa Shootingbegleitung dazu buchen, darüber erstellen wir dann aber einen gesonderten Kostenvoranschlag.

Und was ist, wenn ich nur ein begrenztes Budget zur Verfügung habe?
Dann sagen Sie das einfach im Vorgespräch und wir schauen, was wir gemeinsam möglich machen können – ist der Auftrag spannend, sind sowohl wir, als auch unsere Fotografen immer zu Kompromissen bereit.

Bekomme ich über fotogloria auch die gesamte Produktion?
Ein klares Jein – wir konzentrieren uns vor allem auf die Fotografie, also auf die Auswahl des richtigen Fotografen, die Terminierung, Organisation und finanzielle Abwicklung. Aber dank unseres Netzwerkes sind wir in der Lage, auch eine ganze Produktion zu organisieren – bis jetzt konnten wir noch jede Aufgabe lösen.

Last but not least: Gibt es etwas, das man nur bei fotogloria bekommt?
Ja, das gibt es und zwar die individuelle Zusammenarbeit mit den drei Geschäftsführern Edda Fahrenhorst, Mike Gamio und Jochen Raiß – wir nehmen jede Anfrage persönlich, wir können, was wir tun und lieben es von ganzem Herzen. Und wir arbeiten so lange und intensiv wie es nötig ist, damit unsere Kunden mit dem Ergebnis zufrieden sind.

 

* Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich Ihrer Unternehmenskommunikation – in jedem Bundesland, jeder Region
und in jeder Stadt. Für Informationen, Honoraranfragen und Terminabsprachen – eben die ganze Bandbreite der Fotografenvermittlung in Deutschland von fotogloria – schicken Sie uns gerne und jederzeit eine email an info@fotogloria.de oder rufen Sie uns an unter 040 609 42 906.

Frauen auf Bäumen – oder wie aus einer Sammelleidenschaft ein Buch wurde

Es ist fast ein modernes Märchen: Seit bereits 25 Jahren sammelt fotogloria-Mitbegründer und Geschäftsführer Jochen Raiß historische Amateuraufnahmen – um sie vor dem Vergessen zu retten, zu seiner eigenen Freude, einfach, weil es schöne Bilder sind. Nach all den Jahren beschließt er, auch mal andere Menschen einen Blick auf seine Kollektionen werfen zu lassen und tippt auf der Frankfurter Buchmesse der erstbesten Frau auf dem Stand des renommierten Verlages Hatje Cantz auf die Schulter. Wie sich herausstellt, ist er in dem Moment auf Ulrike Ruh getroffen, ihres Zeichens Programmchefin des Verlages. Der Rest ist das Happy End des Märchens: Nur knapp 6 Monate später ist der Bildband »Frauen auf Bäumen« erschienen.

Wir haben mit Jochen und mit Ulrike Ruh über das Buch gesprochen.

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fotogloria:  Jochen, Du sammelst seit 25 Jahren historische Amateuraufnahmen – kannst Du Dich an Deine erste Frau auf einem Baum erinnern?
Jochen Raiß: Ja, das kann ich. Das war in Frankfurt, während meines Studiums vor etwa 24 Jahren. Es zeigt eine Frau auf einem Baum in einem Kleid. Es sind eher Tanzschuhe mit Absatz, als geeignetes Schuhwerk zum Erklimmen eines Baumes. Das war natürlich ein toller Fund. So etwas hatte ich zuvor noch nicht gesehen.

Und was hast Du gedacht, als Du die zweite, dritte, vierte… Frau auf einem Baum gefunden hast?
Da habe ich mich sehr gefreut. Beim ersten Mal dachte ich »Super, toller Schnappschuss«. Beim zweiten, dritten und vierten habe ich mich zwar gewundert, dachte aber immer noch nicht an eine Serie.

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Wie viele Frauen auf Bäumen hast Du denn insgesamt im Laufe der Zeit zusammen getragen? Und wo hast Du sie gefunden?
Im Vorwort zum Buch schreibe ich 91 Motive. Das war im März, mittlerweile habe ich über 100, was auch daran liegt, dass mir aufgrund des Artikels bei SPON über die Strecke einige nette Menschen  »Frauen auf Bäumen« geschickt oder im Scan zur Verfügung gestellt haben. Auch Tipps und Hinweise zu »Frauen auf Bäumen« auf Verkaufsplattformen im Internet habe ich erhalten!

Die Bilder lagen die ganzen Jahre über in Deinem Archiv, wie kam es dazu, dass Du sie aufgearbeitet hast?
Ich sammele ja wirklich schon sehr, sehr lange. Und lange Zeit nur für mich im Stillen. Ich dachte, dass das ein Hobby ist, das nicht wirklich andere Menschen interessiert. Das dem doch so ist, habe ich im Sommer 2014 erfahren, als ich meine erste Ausstellung hatte.
Zu der Ausstellung kam es eigentlich durch einen Zufall. Ich hatte zu der Zeit gerade mit dem Scannen einiger meiner Bilder begonnen, um sie einmal auf dem Bildschirm anzuschauen. Und auf dem ersten Scan entdeckte ich auf dem Bildschirm in der Vergrößerung eine Person im Fenster, die ich zuvor nie gesehen hatte. Das war natürlich unheimlich aufregend. In diesen Tagen lernte ich auf einer Party eine Frau kenne, die eine kleine Galerie betreibt. Ich erzählte Ihr von meiner Entdeckung, weil ich so begeistert davon war. Sie brachte mich schließlich dazu, bei ihr auszustellen.
Normalerweise erzählte ich zu dieser Zeit gar nicht oft von meinem Sammeln. Selbst Freundinnen und Freunde haben sich  gewundert, als sie dann eine Einladung zu der ersten Ausstellung bekommen haben. Und die Ausstellung war für mich ein prägendes Erlebnis.
Ich hatte so viele tolle Gespräche und Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen. Leute, die extra zu der Ausstellung kamen, zufällig vorbeikommende, Anwohner, etc. Junge Menschen, Alte, in meinem Alter und so weiter. Wirklich jeder, der in die kleine Galerie kam, hat ein Foto gefunden, das ihn/sie auf irgendeine Weise angesprochen hat – das war einfach wunderbar. »Meine« Bilder, die ich schon so lange besitze, waren auf einmal öffentlich und ich durfte/konnte/musste mich darüber austauschen. Klasse! Super Erfahrung.
So kam es dann, dass ich mir eine Website gestaltet habe und die verschiedenen Kollektionen dort zum Teil jetzt vorstelle. Von Anfang an war »Frauen auf Bäumen« eine, oder gar die Lieblingskollektion!

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Und nun hat der Verlag Hatje Cantz einen Bildband mit den »Frauen auf Bäumen« herausgebracht – wie kam es dazu?
Ich war letzten Herbst für fotogloria auf der Buchmesse. Auf dem iPad hatte ich ein PDF der »Frauen auf Bäumen« dabei, weil ich einfach einmal herausfinden wollte, wie Kunstbuchverlage dem Thema Amateurfotografie, beziehungsweise historischer Amateurfotografie gegenüber stehen. Ich ging also an den Messestand von Hatje Cantz und sah eine Dame, die nicht im Gespräch war. Ich sprach sie an – wie sich später herausstellen sollte, war es Ulrike Ruh, Programmchefin bei Hatje Cantz. Auf die Frage hin, ob sie einen Moment Zeit hätte, antwortete sie sinngemäß »natürlich nicht«, denn ihre Termine waren alle vergeben. Worum es denn ginge, fragte sie mich. Ich erklärte ihr daraufhin, dass ich seit etwa 25 Jahren historische Amateuraufnahmen sammeln würde und hätte ein PDF mit dem Titel »Frauen auf Bäumen« dabei, das ich ihr gerne einmal zeigen möchte. Ihre Reaktion war, wie bei vielen noch dieser Tage, wenn ich von den »Frauen auf Bäumen« erzähle, ein Schmunzeln! Sie sagte mir dann, dass ihr Termin etwa eine halbe Stunde dauern würde und ob ich nicht danach nochmal kommen wolle, dann würde sie es sich gerne einmal anschauen.
Nun ja, und dann ging ich nach der verabredeten Zeit nochmal hin und wir unterhielten und sehr lange und angeregt über das Sammeln, Fotografie – und über die »Frauen auf Bäumen«!
Irgendwann sagte sie dann zu mir, »wissen sie was Herr Raiß, ich möchte gerne etwas mit den Bildern machen. Muss aber einschränkend sagen, dass ich sie zunächst meinem Team in Stuttgart vorführen will, um heraus zu finden, ob sie auch so spontan begeistert sind, wie ich gerade«. Waren sie.

Frau Ruh, Jochen Raiß ist ganz spontan auf der Frankfurter Buchmesse auf Sie zugekommen – was waren Ihre ersten Gedanken, als Sie die »Frauen auf Bäumen« gesehen haben?
Ulrike Ruh: Beim ersten schnellen Durchklicken der Fotos auf dem Tablet habe ich erstmal gelacht und mich gefragt, wie es die Frauen mit Seidenstrümpfen ohne sichtbare Laufmaschen und im Rock – nur wenige tragen Hosen – überhaupt auf die Bäume geschafft haben…
Doch war ich beeindruckt von der Qualität dieser Amateuraufnahmen bezüglich Komposition und Ausdruck. Jedes Foto hat eine andere Atmosphäre. Gesichtsausdruck, der ausgewählte Baum und die Art der Pose, scheinen auch etwas über die Persönlichkeit der Frauen zu verraten – manche stehen auf dem Ast wie Kapitäninnen auf ihrem Schiff, andere stehen mit wildem Blick auf einem zerzausten Ast…

Wie und warum haben Sie sich entschieden, das Buch zu verlegen?
Ulrike Ruh: Für mich war sehr schnell klar, dass ich mit den Fotos ein Buch machen wollte und hatte von Anfang an eine konkrete Vorstellung davon, wie es aussehen sollte. Letztlich konnten sich dann auch die Kollegen dem Witz und Charme des Materials nicht entziehen, und wir haben uns dazu entschlossen, dieses außergewöhnliche Bändchen zu publizieren.

 

Jochen, wie war die Zusammenarbeit an dem Bildband?
Die Zusammenarbeit war und ist bis heute sehr eng und sehr gut. Denn selbst jetzt, wo das Buch erschienen ist, habe ich noch Kontakt zur Presseabteilung und zum Vertrieb. Es kommen immer neue Anfragen, bisher vor allem aus dem Ausland.
Aber von vorne: Ende Februar kam der Anruf, dass Hatje Cantz ein Buch mit den Frauen auf Bäumen machen möchte. Ulrike Ruh rief mich an und sagte mir außerdem, dass der Verlag es gerne zur Art Basel fertig haben möchte. Also von da an noch ungefähr 14 Wochen. Nicht unmöglich, aber knackig. Zunächst mussten die Bilder nochmals von einem Profi gescannt und bearbeitet werden, ein Vorwort musste geschrieben werden. Der Profi zum Scannen war Jan Scheffler. Ich bin dann also nach Berlin gefahren, im Gepäck die historischen Fotos der Frauen auf Bäumen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, sie in einem  Paket auf die Reise zu schicken. Alles richtig gemacht, denn Jan empfing mich und die Bilder sehr herzlich und erläuterte mir sehr genau die einzelnen Schritte, scannen, bearbeiten, welches Papier er für das Buch dem Verlag vorgeschlagen hatte, etc. Und die Scans wurden ausgezeichnet. Vorher sah man – etwas übertrieben ausgedrückt – einen Baum, auf dem eine Frau saß. Nun sah man sogar die feinste Maserung der Baumrinden – unglaublich was da noch an Zeichnung möglich war. Bei diesem Berlin-Aufenthalt lernte ich auch Frauke Berchtig kennen, die mein Buch als Projektmanagerin von Anfang an begleitete. Die tolle Gestaltung hat Gabriele Sabolewski umgesetzt. Mit ihr besprach ich dann auch Titelmotiv, Andrucke, Satzfahnen, Blaupausen, Korrekturen, etc. Dem ganzen Team von Hatje Cantz also nochmals: Herzlichen Dank!

Wie war es für Dich, als Du das erste Mal das Buch in den Händen gehalten hast?
Es war natürlich sehr aufregend. Es ist ja mein erstes Buch! Anlässlich des Fotofestivals »Horizonte« in Zingst an der Ostsee Ende Mai, wo auch einige meiner »Frauen auf Bäumen« in der Gruppenausstellung »One World« gezeigt wurden, sah ich das Buch etwa zwei Stunden vor der Ausstellungseröffnung zum ersten Mal. Es wurde direkt von der Druckerei dorthin geliefert. Im wahrsten Sinne des Wortes druckfrisch. Vielen Dank auch hier nochmal an das ganze Team von Hatje Cantz, die dazu beigetragen haben! Es war ein ganz wunderbarer Tag!

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Frau Ruh, die »Frauen auf Bäumen« sind offenbar ein international interessantes Phänomen.Haben Sie damit gerechnet?
Ulrike Ruh: Da kann man sich ja nie ganz sicher sein, aber ich hielt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich so entwickeln würde, für hoch. Dass es nun auch so eingetroffen ist, macht uns im Verlag sehr glücklich.

Mittlerweile berichten internationale Medien wie Vogue Italien, AnOther Magazine & Co. über das Buch, Du gibst Radio-Interviews und Anfragen vom Fernsehen hat es auch schon gegeben – wie fühlt sich das an?
Es passiert gerade soviel – nationale und internationale Presse berichtet darüber. Ich habe Libération aus Frankreich ein Interview gegeben, Vogue Italien, SZ-Magazin, Gala, Radio-Interview für den Bayerischen Rundfunk um nur einige zu nennen, dazu die Anfrage vom Fernsehen… alles richtig klasse! Aber ich freue mich am meisten darüber, dass die Frauen auf den Bäumen jetzt einem breiteren Publikum vorgestellt werden. Gerade wenn ich Bilder auf auf dem Flohmarkt finde, dann sind sie kurz davor verloren zu gehen, weggeworfen zu werden. Ich habe dies schon sehr oft erlebt, wenn der Flohmarkt zuende geht und die Händler aussortieren nach »noch gut fürs nächste Mal« oder »wegwerfen«. Ist das nicht tragisch? Da achten wir das ganze Leben darauf, unsere Fotos – die Erinnerungen und die damit verbundenen Geschichten – gut zu behandeln und dann kann es sein, dass sie im Müll landen… Für mich ist all das Sammeln also auch eine Verbindung zur Vergangenheit. Und gegen das Vergessen.

Welches ist denn Ihr persönliches Lieblingsbild, Frau Ruh?
Ulrike Ruh: Da gibt es viele, aber zu meinen Favoriten gehört ein Foto, auf dem eine Frau mit einem Arm übermütig am Ast baumelt. Es ist auf der Rückseite des Umschlages abgebildet.

Und Jochen, was wünscht Du Dir außerdem für Deine »Frauen auf Bäumen«?
Einen Wunsch habe ich tatsächlich. Dass sie alle zusammen einmal nebeneinander an der Wand hängen, eine Ausstellung also. Verdient haben sie es!

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P.S.: Selbstverständlich kann man die Bilder über fotogloria lizensieren oder direkt für die Wand als Print bestellen, bitte HIER entlang.

fotogloria kann: FOTOGRAFENVERMITTLUNG International

Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den richtigen Fotografen in jedem Land der Welt. Und sorgen natürlich für eine reibungslose Abwicklung vom Portfolio bis zur Abrechnung aus einer Hand.

Warum sollte ich mich für internationale Fotoaufträge an fotogloria wenden und nicht selber auf die Suche nach dem passenden Fotografen gehen?
Weil wir Ihnen so lange unverbindliche und bis zur Buchung kostenfreie Fotografenvorschläge machen, bis der richtige Fotograf gefunden ist. Wenn Sie uns mit der Suche beauftragen, sparen Sie also Arbeitszeit. Und damit Geld.

In welchen Ländern kann ich denn fotogloria-Fotografen buchen?
In allen Ländern, Regionen und Städten**. Weltweit. Wir haben ein sehr großes und weit verzweigtes internationales Fotografen- und Fotografenagenturen-Netzwerk. Und wenn dass alles noch nicht die richtige Lösung bereit hält, dann wissen wir, wen wir fragen müssen, selbst bei noch so exotischen Ländern.

Wie kann ich sicher sein, dass mein Auftrag gut erfüllt wird?
In dem Moment, in dem Sie uns beauftragen, können Sie sich sicher sein – wir wissen, mit wem wir arbeiten und wissen, dass die Ergebnisse halten, was wir versprechen.
Sollte dennoch etwas schief gehen – wie Wetter, Krankheit & Co. – machen wir so lange weiter, bis Sie zufrieden sind.

Abrechnungen, Überweisungen, Mehrwertsteuerregelungen mit dem Ausland sind zeitaufwändig und nicht immer einfach – was bietet fotogloria in diesem Bereich an?
Sorgenfreiheit. Wir übernehmen die komplette finanzielle Abwicklung. Das heißt für Sie: Sie bekommen von fotogloria eine Rechnung, begleichen diese und das war es auch schon für Sie – wir kümmern uns um den Rest.

Gibt es sonst noch etwas, was ich zu Eurer Internationalen Fotografenvermittlung wissen sollte?
Ja: Wenn Sie Bildmaterial aus einem Land, einer Region suchen und nicht sofort einen Fotografen losschicken möchten, können wir über unser Netzwerk natürlich auch Bildanfragen verbreiten – eine gute Alternative, um an exklusives Bildmaterial zu kommen.

 

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Fotografenvermittlung International von fotogloria: info@fotogloria.de oder +49 (0)40 609 42 906.

** Ok, es gibt einzwei Ausnahmen – Nordkorea etwa ist so eine.

Das BESTE Bild von… Ezequiel Scagnetti

Zeit, Ruhe und der perfekte Augenblick – das sind die Ingredienzien, aus denen das BESTE Bild von Ezequiel Scagnetti entstanden ist.

Where and when did you take your best picture?
Stone Town, Zanzibar, 03. November 2010.

How did it come about?
After finishing an assignment for a client in Daressalaam.
I took a ferry to Stone Town where I spent four days taking pictures of the city, that have the particularity of being a historic hub where​ iImmigrant communities from Oman, Persia and India lived ​there. The town was the centre of trade on the East African coast between Asia and Africa before the colonisation of the mainland in the late 19th century. From 1840 to 1856​ it was the​ capital of the Omani Empire​; ​for many years Stone Town was a major centre for the slave trade; slaves were obtained from mainland Africa and traded with the Middle East.
​The picture was taken in front of the sea where the fishermen are, the 2 kids were walking close to the shore in order to pick up one of the boats, it was a hard backlight that I intentionally overexposed and turned in black & white in postproduction.

For whom did you take your best picture?
​Just for me.​

Why do you consider this picture in particular your best picture?
​Because it reflects a peaceful moment and reminds me my childhood, where everything was calmness, friendship ​and innocence.

Retrospectively, is there anything in the picture that you would change?
​No.

 

* Ezequiel Scagnetti ist – wenn er nicht gerade traumhafte Bilder in Sansibar fotografiert – Portraitfotograf durch und durch. Ob Prominenz oder Mitmensch, er geht offen und neugierig auf sein Gegenüber zu. Und ist innerhalb kürzester Zeit in der Lage, die Besonderheit des Portraitierten zu erfassen – persönlich und mit der Kamera. Ezequiel Scagnetti lebt in Brüssel, Belgien, und arbeitet überall.

fotogloria vertritt Ezequiel Scagnetti weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.