Archiv der Kategorie: Internationales Netzwerk

fotogloria realisiert weltweit Fotoprojekte für OSRAM

Ein Eishockeystadion in Frankreich, die Straßenbeleuchtung in Norwegen, eine ganze Insel in China oder eine Unterführung in der Schweiz: Das Münchener Unternehmen OSRAM beleuchtet individuell die unterschiedlichsten Lokalitäten. Und das weltweit.

Um ebenjene Projekte richtig in Szene zu setzen, braucht es Fotografen, die sehr genau wissen, wie man Licht inszeniert und die vor allem ihr Handwerk professionell beherrschen.

So kam es  auch, dass OSRAM und fotogloria im Juni 2017 das erste Shooting gemeinsam realisiert haben – daraus entstanden ist mittlerweile eine tolle, regelmäßige und enge Zusammenarbeit!

© Scanderbeg Sauer Photography | fotogloria

Wir haben Gabriele Ruppert, ihres Zeichens Global Media Asset Managerin bei OSRAM gebeten, uns ein bisschen mehr über ihr Unternehmen und über die Zusammenarbeit mit fotogloria zu erzählen:

Bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen vor.
OSRAM, mit Hauptsitz in München, ist ein weltweit führendes Hightech-Unternehmen mit einer über 110-jährigen Geschichte.
Die überwiegend halbleiterbasierten Produkte ermöglichen verschiedenste Anwendungen von Virtual Reality bis hin zum autonomen Fahren sowie von Smartphones bis zu vernetzten intelligenten Beleuchtungslösungen in Gebäuden und Städten.
OSRAM nutzt die unendlichen Möglichkeiten von Licht, um das Leben von Menschen und Gesellschaften zu verbessern.
Mit Innovationen von Osram werden wir künftig nicht nur besser sehen, sondern auch besser kommunizieren, uns fortbewegen, arbeiten und leben.
OSRAM beschäftigte Ende des Geschäftsjahres 2017 weltweit rund 26.400 Mitarbeiter.

Gemeinsam realisieren wir internationale Fotoshootings – was sind die Motive und die Schwerpunkte?

Die Motive sind realisierte Projekte von OSRAM mit dem Schwerpunkt Architektur.

Mittlerweile haben wir bereits bei sieben Projekten zusammen gearbeitet – haben Sie aus den Produktionen ein Lieblingsbild?
Mein Lieblingsprojekt ist das Omnicos Headquarter in Italien (fotografiert von Filippo Romano), gefolgt von der Bahnunterführung in Winterthur (fotografiert von Scanderbeg Sauer Photography) und der Videowand bei PWC in Frankfurt (fotografiert von Markus Hintzen).

© Filippo Romano | fotogloria

Wie ist die Zusammenarbeit mit fotogloria?
Die Zusammenarbeit mit fotogloria ist super angenehm, wir fühlen uns sehr gut verstanden und aufgehoben.
Die Reaktionszeiten sind kurz und man hat immer das Gefühl, dass mit sehr viel Engagement an die Sache herangegangen wird. Weiter so!

* Für mehr Informationen gelangen Sie HIER zu der Website von OSRAM.

** Die internationalen fotogloria-Fotografen für OSRAM waren in 2017:  Cyrus Cornut in Frankreich, Markus Hintzen in Deutschland (Titelbild), Filippo Romano in Italien, Philippe Roy in China, Ilja Hendel in Norwegen und Scanderbeg Sauer Photography in der Schweiz.

*** Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Corporatefotografie International von fotogloria: international@fotogloria.de oder 040 609 42 906 -0

**** Mehr Infos zu der Internationalen Fotografenvermittlung von fotogloria finden Sie HIER

 

Unkonventionell und international: fotogloria und das Magazin TOUR

15 Produktionen im vergangenen Jahr, vom schnellen Portrait bis zur mehrseitigen Reportage, manchmal mit nur ein paar Stunden Zeit für die Organisation, manchmal penibel geplant: Die Zusammenarbeit von fotogloria und dem Magazin TOUR ist immer anders, immer von einem hohem Maß an Individualität und Vertrauen geprägt und immer aufregend.

Und dabei gehört die Sportfotografie, die man in dem Special Interest Magazin erwartet, nicht zu den Schwerpunkten von fotogloria. Aber gerade deswegen arbeitet Bildredakteur Wolfgang Papp seit vielen Jahren eng und fast schon auf Zuruf mit fotogloria-Chef Mike Gamio zusammen, denn gewünscht sind bei allen gemeinsamen Jobs vor allem eine sehr gute Fotografie, die gerne unkonventionell und mit einem anderen Blick auf die Dinge sein darf.

Genau diesen Wunsch kann fotogloria mit seinem internationalen Netzwerk an außergewöhnlichen Fotografen natürlich erfüllen und dabei spielt es tatsächlich keine Rolle, ob das Thema nun Radsport ist oder ein ganz anderes, denn: Das Ergebnis zählt. Mike aber hat festgestellt: »Bei dem ein oder anderen Fotografen bin ich dann doch auf eine heimliche Leidenschaft für die Radsportfotografie gestoßen…«

© Stephen Lam | fotogloria

Wir haben Wolfgang Papp gebeten, uns ein paar Fragen zu beantworten:

Bitte stellen Sie sich und Ihr Magazin vor.
Die »Tour« ist Europas größtes Rennradmagazin – mit Themen aus dem Hobby- und Profisport, Rad- und Zubehörtests, Reportagen, Interviews, Porträts und Reisegeschichten. Und ich bin seit bald 11 Jahren der zuständige Bildredakteur.

Gemeinsam realisieren wir internationale Fotoshootings – was sind die Motive und die Schwerpunkte?
Wir produzieren auf der ganzen Welt verteilt – mit Hilfe des tollen Fotografennetzwerks von fotogloria – exklusive Bilder für Interview, Porträts und Reportagen.

2017 haben wir bei 15 Produktionen zusammengearbeitet – haben Sie ein Lieblingsbild?
Habe mal spontan zwei ziemlich unterschiedliche Bilder – das Szenenfoto von der Lombmardei-Rundfahrt, fotografiert von Nicolo Minerbi (Titelbild Artikel) und das Portrait von Radsport-Profi Christian Knees, fotografiert von Christoph Papsch – rausgesucht, die mir beide sehr gefallen…

© Christoph Papsch | fotogloria

Und zuguterletzt: Wie ist die Zusammenabeit mit fotogloria?
Die Zusammenarbeit ist immer unkompliziert, hochprofessionell und schnell. Das Ganze praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit

* Für mehr Informationen gelangen Sie HIER zu der Website von dem Magazin »Tour«.

** Die fotogloria-Fotografen für die »Tour« in 2017 waren: Oliver Brenneisen, Toby Binder, Jocelyn Chavy, Raphael Demaret, Antoine Doyen, Tobias Gerber, Alberto Giuliani, Thomas Louapre, Stephen Lam, Lars ter Meulen, Nicolo Minerbi, Christoph Papsch, Nicolo Rastrelli und Ana Yturralde.

*** Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de oder 040 609 42 906 -0

**** Mehr Infos zu der Internationalen Fotografenvermittlung von fotogloria finden Sie HIER

fotogloria kann: FOTOGRAFENVERMITTLUNG International

Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den richtigen Fotografen in jedem Land der Welt. Und sorgen natürlich für eine reibungslose Abwicklung vom Portfolio bis zur Abrechnung aus einer Hand.

Warum sollte ich mich für internationale Fotoaufträge an fotogloria wenden und nicht selber auf die Suche nach dem passenden Fotografen gehen?
Weil wir Ihnen so lange unverbindliche und bis zur Buchung kostenfreie Fotografenvorschläge machen, bis der richtige Fotograf gefunden ist. Wenn Sie uns mit der Suche beauftragen, sparen Sie also Arbeitszeit. Und damit Geld.

In welchen Ländern kann ich denn fotogloria-Fotografen buchen?
In allen Ländern, Regionen und Städten**. Weltweit. Wir haben ein sehr großes und weit verzweigtes internationales Fotografen- und Fotografenagenturen-Netzwerk. Und wenn dass alles noch nicht die richtige Lösung bereit hält, dann wissen wir, wen wir fragen müssen, selbst bei noch so exotischen Ländern.

Wie kann ich sicher sein, dass mein Auftrag gut erfüllt wird?
In dem Moment, in dem Sie uns beauftragen, können Sie sich sicher sein – wir wissen, mit wem wir arbeiten und wissen, dass die Ergebnisse halten, was wir versprechen.
Sollte dennoch etwas schief gehen – wie Wetter, Krankheit & Co. – machen wir so lange weiter, bis Sie zufrieden sind.

Abrechnungen, Überweisungen, Mehrwertsteuerregelungen mit dem Ausland sind zeitaufwändig und nicht immer einfach – was bietet fotogloria in diesem Bereich an?
Sorgenfreiheit. Wir übernehmen die komplette finanzielle Abwicklung. Das heißt für Sie: Sie bekommen von fotogloria eine Rechnung, begleichen diese und das war es auch schon für Sie – wir kümmern uns um den Rest.

Gibt es sonst noch etwas, was ich zu Eurer Internationalen Fotografenvermittlung wissen sollte?
Ja: Wenn Sie Bildmaterial aus einem Land, einer Region suchen und nicht sofort einen Fotografen losschicken möchten, können wir über unser Netzwerk natürlich auch Bildanfragen verbreiten – eine gute Alternative, um an exklusives Bildmaterial zu kommen.

 

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Fotografenvermittlung International von fotogloria: info@fotogloria.de oder +49 (0)40 609 42 906.

** Ok, es gibt einzwei Ausnahmen – Nordkorea etwa ist so eine.

Kryokonservierung – Doppelseite im Spiegel Wissen von Alberto Giuliani

Eine Doppelseite ist immer wieder was Schönes. Und wenn diese dann im aktuellen Magazin Spiegel Wissen mit dem Titel »Wird er 150« erscheint, ists noch schöner.

Fotografiert hat das Bild übrigens Alberto Giuliani von unserer italienischen Partneragentur LUZphoto und es zeigt einen Kryokonservierungsraum.

Dazu gibt es eine ganze Strecke und die schicken wir auf Anfrage gerne zu – einfach eine EMAIL schicken oder unter + 49 (0)40 609 42 906 -0 anrufen.

Employer Branding Kampagne für KWS Saat AG – fotogloria Shooting in den USA

Mitarbeiter zu fotografieren, ist immer eine Herausforderung: Authentizität ist das große Buzzword, aber natürlich muss auch das Image des Unternehmens gepflegt werden. Gerade dann, wenn man neue Mitarbeiter sucht, die das Unternehmen aus der Perspektive des Arbeitnehmers betrachten. Denn dann geht es plötzlich nicht mehr nur darum, sich attraktiv darzustellen, sondern auch darum, ob alles inhaltlich stimmt: Bedient er das Mikroskop, wie es ein Biotechnologe tun würde? Würde sich ein Agrarwissenschaftler eine Pflanze so anschauen? Würde ein Biochemiker ein Reagenzglas tatsächlich so befüllen? Marktforschungen beweisen, wie stark potenzielle Mitarbeiter auf die Korrektheit des Abgebildeten achten.

Alle Unternehmen kämpfen um die Besten, und im Fall von KWS geht es um viel: Der Saatguthersteller spielt an der Weltspitze mit und macht gigantische Umsätze. Mehr als 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2015/2016. Und das mit einem erklärten Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mensch und Natur, indem KWS sich einer nachhaltigen, ressourcen- und umweltschonenden Saatgutherstellung verpflichtet.

Worauf zukünftige Mitarbeiter wirklich achten, weiß die Agentur Palis & Mohrmann aus Hamburg, die sich für die weltweite Employer Branding Kampagne verantwortlich zeichnet. Zusammen mit dem fotogloria-Fotografen Hollis Bennett – einem preisgekrönten Fotografen aus Nashville, Tennessee (USA) wurde u.a. ein Fotoshooting in St. Louis, USA, realisiert. Hollis Bennet ist auf »real people doing real things« spezialisiert, was also perfekt zu dieser Thematik passt!

Zu der Zusammenarbeit sagt Creative Director Kilian Palis: »Wir haben schon einige spannende Aufträge mit fotogloria zusammen gemacht und die Agentur war auch in diesem Fall die erste Wahl für uns, denn: Wir können uns hundertprozentig darauf verlassen, einen sehr guten Fotografen vermittelt zu bekommen. Egal wo auf der Welt. Egal für welche Aufgabe. Und Hollis Bennett hat seine Sache in St. Louis wirklich gut gemacht.«

Ein schönes Projekt, vielen Dank dafür!

 

Wie es Hollis Bennett mit diesem Job ergingt, hat er uns im ausführlichen fotogloria-Interview beantwortet.

You came to do the KWS photo shoot via fotogloria – what was it about and what exactly needed to be photographed?
I was contacted by fotogloria earlier this summer with the potential for a corporate shoot here in the United States for a German company: KWS.  KWS has a facility here in St. Louis, about 5 hours from where I am based, and they needed images of their employees and operation to showcase the diversity that exists within the company as well as the cutting edge technology and facilities that they utilize.

How did you prepare for the photo shoot and what equipment did you take with you?
There were a good number of emails back and forth between myself and the creative team to discuss approach, goals and output. The design agency, Palis&Mohrmann, shared their design guidelines with me as well. Knowing that this would be a ‘from the hip’ style shoot, I brought minimal lighting and a light camera package so as to be able to be unobtrusive and move fast.

Did you have free rein in the choice of motifs and the compositions or did the client brief you about what was required?
We had very specific layout guidelines that the images needed to fit but within that, there was a great deal of collaboration and brainstorming to come up with new and unique images for the compositions.

How did you go about the photo shoot?
With any shoot of mine, doing some research is the first thing I do. I found out what the company was all about as well as tried to get an idea of their past work.  Once we were on set, I made sure that everyone was communicating with each other clearly and accurately so there was no misunderstandings.  Once we were all on the same page, we made a game-plan for the day’s shooting and then got right in to shooting.  We would mock up shots before bringing in the talent (KWS employee) since they were still working and we wanted to be able to take as little time of theirs as possible.

Which was the toughest moment during the photo shoot?
I think the toughest part of this shoot was finding enough variety and unique backgrounds as the location was relatively small.  Fortunately, the location is quite nice and unique and made for some very nice images.

Which is you favourite picture from the photo shoot and why?
Some of the images where the scientists are working in the incubation chambers are quite nice as well as the work being done out in the greenhouse.  Its nice to be able to combine the clinical, hard science side of the business with the more softer, organic plant side of things.

Last but not least, how did you find the collaboration with fotogloria?
Working with fotogloria is great, as always.  I wish we could do more work together but being in 2 different continents makes that difficult.  Even still, whenever we work together we always make excellent results.

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Corporatefotografie International von fotogloria: international@fotogloria.de

fotogloria kann: BILDREDAKTION

Bilder können mit nur einem Blick Meinungen bilden, Emotionen auslösen oder Informationen weitergeben. Damit die Botschaft aber in den richtigen Kontext gebracht wird, braucht es Erfahrung, Professionalität und Kreativität – eben eine gute Bildredaktion. Und die bieten wir Ihnen beim Finden des richtigen Bildes an. Mithilfe unseres internationalen Fotografen-Netzwerks und natürlich auch über verschiedene Bildanbieter – das Ergebnis zählt.

Eine externe Bildredaktion soll zuallererst mal entlasten – welche Leistungen bietet Ihr diesbezüglich an?
Das ganze Paket: Das geht bei der Themenrecherche und -zusammenstellung los, führt dann über die Zusammenstellung von Vorschlägen und über die Rechteklärung bis hin zur Lizenzierung und finalen Abrechnung im jeweiligen Budgetrahmen. Also alles, was administrativ getan werden muss.
Aber da Administration zwar viel, aber nicht alles ist: Wir finden natürlich das beste Material für das jeweilige Medium.

Kann man bei Euch auch mit frischen Ideen rechnen?
Na klar – Ideen haben wir reichlich und beim Tun kommen immer noch welche dazu, denn: Die optimale Lösung für den Kunden und für das Medium will gefunden werden und dabei kann man auch ruhig quer und kreativ denken.

Wie geht Ihr bei einem Suchauftrag vor: Sucht Ihr nur im fotogloria-Archiv nach passendem Bildmaterial?
Nein, dafür ist das fotogloria-Archiv viel zu klein. Natürlich beziehen wir unsere Bilddatenbank immer mit ein, aber wir suchen grundsätzlich auf verschiedenen Ebenen: Im ersten Schritt kontaktieren wir alle Fotografen und Bildagenturen aus unserem Netzwerk – national und international. Zeitgleich recherchieren wir aber auch bei verschiedensten Bildanbietern nach dem richtigen Material. Und das so lange, bis es gefunden ist.

Was zeichnet Eurer Meinung nach eine gute Bildredaktion aus?
Neben dem unerlässlichen Wissen um die Regeln und Gesetze des Marktes vor allem zwei Dinge: Kreativität und ein gutes Allgemeinwissen. Das Allgemeinwissen braucht es, um auch im Bildbeschriftungs-Dschungel das richtige Bild zu finden. Die Kreativität ist gefragt, um neben dem üblichen Material auch überraschendes zu finden und in den richtigen Zusammenhang zu setzen.

Und was könnt Ihr davon besonders gut?
Offen gestanden sind wir in all den Punkten richtig gut. Wir kommen aus der traditionellen Schule der Bildagenturen und haben das Handwerk von der Pike auf gelernt. Dazu haben wir im Laufe unserer Jahre im Business sehr, sehr, sehr viele Fotos gesehen – mit diesem visuellen Wissen und Gedächtnis können wir einschätzen, was gut ist.

 

* Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin kann Unterstützung beim Bilder suchen, Bilder finden, Bilder lizensieren oder alles auf einmal gebrauchen? Melden Sie sich gerne und unverbindlich bei uns und wir schauen gemeinsam, wie wir Ihnen die Arbeit erleichtern können: info@fotogloria.de oder 040 609 42 906-0

Horizonte-Countdown 2017 | Olya Morvan

Plastikmüll bedroht mehr und mehr den Lebensraum der Ozeane. Und damit auch den Menschen. Diese Erkenntnis hat das Umweltfotofestival horizonte zingst in diesem Jahr dazu veranlasst, ihr Festival unter das Leitthema »S.O.S. – Save Our Seas« zu stellen. Um aufmerksam zu machen. Und um die Fotografie noch stärker als Instrument für den aktiven Naturschutz einzubinden.

Eine der zentralen Ausstellungen zu dem Leitthema trägt den Titel »Pick It Up« – konzipiert, initiiert und organisiert von fotogloria.

Hinter der Idee zu der Schau stecken die Fragen: »Was kann Mensch leisten – und sei der eigene Beitrag auch noch so klein – um die Plastikmüllverschmutzung einzudämmen? Und wie kann man das Ganze in die Sprache der Fotografie übersetzen?«

Um die Idee zu realisieren, haben wir 13 internationale Fotografen gebeten, sich vor ihrer Haustür an den Ufern der Meere und Flüsse umzuschauen, Plastikmüll ausfindig zu machen und daraus ein Bild zu kreieren. Und genau dashoffen wir, machen uns viele Menschen nach.

Das Motto lautet: Hinsehen, hingehen, aufsammeln, Foto machen, das Foto mit anderen teilen, Plastikmüll vernünftig entsorgen – eben »Pick It Up«.

Und damit auch ganz klar wird, wofür wir das machen, sind in der Ausstellung nicht nur Bilder von Plastikmüll zu sehen, sondern auch phantastische Unterwasseraufnahmen von dem 14ten Fotografen der Runde: Uli Kunz.

Wir hoffen, dass sich viele Menschen die Ausstellung ansehen, die Botschaft mitnehmen und weiterverbreiten!

Heute: Olya Morvan – Doha | Katar | Asien | Persischer Golf

Where did you take your photo?
At the Ghost Town beach, North from Doha, Qatar.

Why did you shoot in that way?
I spread the garbage on the traditional Qatari rag, because when families and friends go to the beach, it’s the first thing they do: they spread the rag and put lots of food and drinks to consume, and toys for children to play with. Later they take the rag back home leaving all the litter on the beach. The garbage literally comes from the rags. I put it where it came from.

How long did you collect the plastic waste?
It took me only 3 hours to collect it.

Did you learn anything out of the project?
Yes, that we pollute even more than I thought. It was also surprising to see the varieties of plastic waste we leave behind: it’s more than just plastic bags, which first come to mind.

Who are you?
I am a documentary/press photographer based in Doha, Qatar. My very first personal project was about pollution in Chennai, India.

 

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Christoph Morlinghaus

Plastik ist nicht biologisch abbaubar und verschwindet somit nie ganz.**

Wenn Mensch sich das klar macht, dann: Hinsehen, Plastik bei jeder Gelegenheit aufsammeln, mit einem Foto dokumentieren, damit andere Menschen zum handeln auffordern und jeden Plastikmüll vernünftig entsorgen.

Die Ausstellung »Pick It Up« will ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jeder Mensch seinen Teil zum Umweltschutz beitragen kann. Gezeigt wird die Schau übrigens ab dem 20. Mai 2017 beim Umweltfotofestival horizonte zingst

Heute: Christoph Morlinghaus – Hamburg | Deutschland | Europa | Elbe

Wo hast Du fotografiert?
Fotografiert habe ich an der Elbe, am Falkensteiner Ufer, bei Blankenese, kurz vor Wedel.

Warum hast Du es so fotografiert?
Mein Bild wurde, ich mag es ja kaum zugeben, digital fotografiert. Als die Aufnahmen entstanden, schunkelte mein Umzugscontainer noch über den Atlantik, so daß meine Infrastruktur für analoges Fotografieren (Jobo Prozessor, Creo Scanner) nicht zur Verfügung stand. Da ich ausgesprochen ungerne andere Leute an meinem Arbeitsablauf beteilige, habe ich halt mit der Sony A7r und einem Shiftobjektiv fotografiert. Aus drei Aufnahmen wurde dann ein quadratisches Bild zusammengesetzt.

Wie lange hast Du den Müll für das Bild gesammelt?
Nach Plastikmüll an der Elbe muss man nicht lange suchen. Nach fünf Minuten entstand das erste Bild, nach zwei Stunden bin ich mit dem Bus zurück nach Hause gefahren.

Was ist Deine Erkenntnis aus dem Projekt?
Ich fand es faszinierend, wie sehr Plastikmüll sich in die Natur integriert hat und ein dadurch fester Bestandteil geworden ist. Ausgefranste Plastikplanen sind mit Erde bedeckt und Pflanzen wachsen aus ihnen hervor, Plastiktüten haben sich in Sträucher und Äste so feste verheddert, dass sie dort noch jahrelang hängen werden. Das ausgewählte Motiv zeigt eine Stück klare Plastikfolie, die unter einem bemoosten Felsen eingeklemmt ist. Sie muss ewig dort gelegen haben und integrierte sich, ganz natürlich und durchaus hübsch anzuschauen, in die Umgebung.

Wer bist Du?
Mein Name ist Christoph Morlinghaus und ich fotografiere alles, was sich nicht wegbewegen kann. Am liebsten mit der 8×10“ Grossbildkamera. Nach 17 Jahren im Ausland entdecke ich gerade mein Heimatland aufs Neue.

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

 

P.S.: Christoph Morlinghaus lebt, liebt und atmet die Fotografie. Dazu kommen ein außergewöhnliches Talent, eine Großbildkamera und genug Mut, sich intelligenten Themen und schwierigen Motiven zu stellen. Ob auf unendlichen Ölfeldern, in weit verzweigten unterirdischen Archiven, ob in gigantischen Werkshallen oder angesichts Meisterwerke zeitgenössischer Architektur – Christoph Morlinghaus zeigt nicht nur, was zu sehen ist. Er macht sichtbar, was hinter dem Motiv steht, er hat keine Angst vor schierer Größe und interpretiert auf subtile Weise, was sein könnte. Er lebt in Hamburg und arbeitet international.

P.P.S.: fotogloria vertritt Christoph Morlinghaus exklusiv im deutschsprachigem Raum. Über fotogloria jedenfalls können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de.

Horizonte-Countdown 2017 | Kristian Gehradte

Durch die Sonneneinstrahlung, den Salzgehalt des Wassers und die ständige Bewegung zerfällt der Kunststoff in den Meeren unterschiedlich schnell: Es kann zwischen einem umd etwa 600 Jahre dauern, bis sich beispielweise Plastiktüten oder Angelschnüre in sandkorngroße Teile zersetzt haben.**

Dann allerdings sinken ebenjene zum Meeresboden zu dem anderen Müll oder dienen den Meeresbewohnern als Nahrung. Beides keine Option. In diesem Sinne: Hinsehen, hingehen, aufsammeln, Foto machen, entsorgen – jeder kann etwas gegen den Plastikmüll in den Meeren tun.

Und genau dazu will die Ausstellung »Pick It Up« aufrufen, die ab kommenden Samstag beim zehnten Umweltfotofestival horizonte zingst gezeigt wird.

Heute: Kristian Gehradte – Melbourne | Victoria | Australien | Bass-Straße

fotogloria: Where did you take your photo?
Kristian Gehradte: I came across the scene at Westgate Park in Melbourne just near the Westgate bridge which is quite an important part of Melbourne history.

Why did you shoot in that way?
I wanted to shoot some dusk/nighttime images of the area as I thought it could be quite interesting with the mixed lighting sources etc. possible movement of cars on the roads and bridge if visible

How long did you search for the motif?
I spent around 2 hours down at this site walking around trying to find photographic opportunities

Did you learn anything out of the project?
Fortunately for our city when I first heard about this project I thought it would be easy to find rubbish in and around our city or natural areas. This was not the case as I looked for two days along our coastlines and couldn’t find any rubbish so thats when I went to this more industrial type of site thinking there would be more rubbish.

Who are you?
I am a Melbourne based Commercial/Advertising photographer who is always aiming to push visual boundaries. I have been shooting professionally for over 15 years now and have shot for some of the worlds largest brands.

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Peter Prast

3-10 % des entsorgten Plastiks wird weltweit recycelt.**

Und das heißt, das 90-97 % des Plastiks weltweit im besten Fall in der Müllverbrennung, aber vor allem auf Müllkippen und in der Natur landen. Und auch in den Meeren dieser Welt.

So auch in der Ostsee – die in der Ausstellung »Pick It Up« natürlich nicht fehlen darf, findet schließlich das zehnte Umweltfotofestival horizonte zingst an eben jener statt. Und genau dort ist die Schau auch ab dem 20. Mai 2017 zu sehen.

Fotografiert hat das Motiv übrigens Peter Prast, der allen Festival- und fotointeressierten Zingst-Besuchern ein Begriff sein sollte, war er schließlich über einige Jahre der Leiter der Zingster Fotoschule und leitet auch heute noch etliche Workshops.

Heute: Peter Prast – Zingst | Deutschland | Europa | Ostsee

fotogloria: Wo hast Du fotografiert?
Peter Prast: Kurz die Vorgeschichte zum Bild: Klaus Tiedge hatte mich kürzlich über das Projekt »Pick It Up« informiert und um ein Bild gebeten. Am Strand habe ich ein liegengebliebenes Stück Plastikmüll gefunden, das  für das Thema stehen kann. Es ist sozusagen symbolisch für »Pick It Up«.

Warum hast Du es so fotografiert?
Um dieses Stück Plastik in den Fundort einzubinden, hab ich eine Doppelbelichtung mit einer Olympus OM-D E-M10 erzeugt. Somit soll der Eindruck entstehen, Müll ist nicht nur am Strand zu finden, er ist einfach überall – liegengelassen, hingeworfen, vergessen, entsorgt, angespült.

Was ist Deine Erkenntnis aus dem Projekt?
»Pick It Up« ist, so verstehe ich es wenigstens, ein Aufschrei an jeden, ja «Pick It Up«! Tu selber etwas dazu, die immer größer werdende Mülllavine mit ihren gravierenden Auswirkungen zu bremsen. Sammel es auf, nimm es mit und gebe es in den Recycling-Kreislauf zurück und vermeide selbst Müll in der Natur zurückzulassen. Aber, und diese Frage ist viel wichtiger, was tut man an Orten dieser Welt, an denen es keine geordnete Wiederverwertung gibt? Diese Frage will heute beantwortet werden!

Wer bist Du?
Ja, wer bin ich? Jahrgang 1950, also nicht mehr ganz neu aber ich habe viel Freude an der Fotografie, die mich, unterschiedlich intensiv, durch das Leben begleitet hat. Auf ein bestimmtes fotografisches Thema bin ich nicht festgelegt, suche meine Motive überall und setze sie ins Bild, wie ich es für richtig halte. Oft und sehr gern halte ich mich für das Fotografieren im Norden Skadinaviens auf. So sind die Küsten an der Barentssee genau so interessant wie ein Winter in Lappland. Aber auch die heimische Ostseeküste und die Buchenwälder unserer Nationalparks bieten unendlich viele Möglichkeiten fotografisch aktiv zu sein. In der Fotoschule Zingst teile ich gern mein Interesse an der Fotografie mit Workshop-Teilnehmern in Grundlagenkursen.

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3