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Horizonte-Countdown 2017 | Obie Oberholzer

Mehr als 100.000 Meeressäugetiere und Millionen von Seevögeln und Fischen sterben jährlich an gefressenen oder um sie gewickelten Plastikteilen.**

Das Fazit daraus ist: Plastikmüll gehört nicht in die Meere! Und jeder kann seinen Teil zum Schutz der Ozeane beitragen – durch Einschränkung des eigenen Plastikkonsums. Und durch konsequentes Aufsammeln von angeschwemmtem Plastik.

Genau dazu ruft die Ausstellung »Pick It Up« auf, für die wir 13 internationale Fotografen  gebeten haben, aus dem Plastikmüll vor ihrer Haustür ein Bild zu machen – um zu dokumentieren, dass das Problem weltweit gravierende Folgen hat.

Die Schau ist übrigens ab dem 20. Mai bei zehnten Jubiläumsfestival horizonte zingst zu sehen.

Heute: Obie Oberholzer – Nature’s Valley | Südafrika | Afrika | Indischer Ozean

Where did you take your photo?
​This​ image was shots in a rock pool in the wild coastline of the Tsitsikamma National Park near the coastal village of Natures Valley along South Africa’s Indian Ocean coastline

Why did you shoot in that way?
​The dead seal was wedged along a steep cliff along the ocean. There was little space to work so the ​the only possible angle was a vertical view.

How long did search for the motif?
​I noted this dead seal on a afternoon walk. It must have died trying to eat something in the plastic or maybe got tangled in it. Luckily it was still there in the morning, after the high tide.​

Did you learn anything out of the project?
Plastic products and its polluton is one of the worlds biggest enviromental problems.​

Who are you?
A ​South African photographer. ​

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Hamon Nasiri

300.000 Kilogramm Plastikmüll werden täglich an den Küsten Indiens angespült**

Heute:  Hamon Nasiri –  Mumbai | Indien | Asien | Arabisches Meer

Plastikmüll bedroht mehr und mehr den Lebensraum der Ozeane. Und damit auch den Menschen. Diese bedrohliche Erkenntnis hat das Umweltfotofestival horizonte zingst in diesem Jahr dazu veranlasst, ihr Festival unter das Leitthema »S.O.S. – Save Our Seas« zu stellen.

Unter diesem Leitthema steht die Ausstellung »Pick It Up«, für die wir Fotografen rund um die Welt gebeten haben, Plastikmüll zu sammeln, zu inszenieren, zu fotografieren und natürlich auch zu entsorgen.

Es gibt aber auch noch eine weitere sehr spannende Ausstellung, die unter das Thema »SOS – Save Our Seas« steht und das ist die Schau »Mensch ist Meer«, die von dem BFF (Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V.) initiiert wurde. Dafür haben zehn Fotostudenten ihre eigenen Konzepte umgesetzt. So auch Hamon Nasiri, der in der Ausstellung seine Strecke »Backstage Paradise« von der Müllinsel der Malediven zeigt.

Hamons eigentliches Ziel für seine Idee war allerdings Mumbai – von hier stammt auch das Bild, das wir nun Ausstellungsübergreifend in der Open-Air Installation »Pick It Up« zeigen.

fotogloria: Wo hast du fotografiert?
Hamon Nasiri: Das Bild ist in Mumbai im Februar 2017 während der Umsetzung für das Projekt »Mensch ist Meer« entstanden.

Warum hast du Dein Bild so fotografiert?
Ich habe während meines Aufenthaltes überlegt wie man gegebenenfalls eine Typologie mit verschiedenen Funden am Strand zusammenbringen kann, daher bin ich schließlich darauf gekommen, den Müll im Sand in den Mittelpunkt zu stellen.

Wie lange hast Du nach dem Bild gesucht?
Ich hatte im Vorfeld der Konzepterstellung für »Mensch ist Meer« das Bild eines Kindes und einer Puppe vor meinem geistigem Auge. Umso überraschter war ich, dass ich bereits am zweiten Tag am Strand dieses Motiv gefunden habe. Wenn man jedoch erst die schlimmen Strandabschnitte in Mumbai zu Gesicht bekommt, wird einem schlagartig klar, dass man eigentlich mitunter alles Erdenkliche dort finden kann.

Was ist deine Erkenntnis aus dem Projekt?
Ich habe durch die Teilnahme am Gruppenprojekt »Mensch ist Meer« meine persönliche Ansichten und mein Konsumverhalten erheblich sensibilisiert.
Eine meiner Haupterkenntnisse: In Mumbai aber auch auf den Malediven gibt es weder eine Selbstverständlichkeit für Mülltrennung oder Recycling, noch wird Müll beseitigt wie man es in Europa gewohnt ist – daraus ergibt sich auch eine völlig anderer Umgang mit diesem Problem.

Wer bist du?
Ich studiere seit dem Wintersemester 2015/16 Fotografie an der FH Dortmund und plane, dort meinen Bachelor abzuschließen.
Seit dem Studienbeginn habe ich mich vorwiegend mit sozialpolitischen, ökonomischen und schließlich auch ökologischen Projekten in u.a. Ländern wie Brasilien, Japan, Indien, Nepal und den Vereinigten Staaten aber auch der Flüchtlingskrise in Deutschland auseinandergesetzt.

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Andrea Artz

Der sichtbar oben auf der Wasseroberfläche schwimmende Müll ist mit der »Spitze des Eisbergs« zu vergleichen. Etwa dreißig Meter zieht sich in einem »Müllstrudel« die Brühe aus kleinsten und große Plastikteilen in die Tiefe.**

Ab dem 20. Mai 2017 ist die Ausstellung »Pick It Up« beim zehnten Umweltfotofestival horizonte zingst zu sehen. Dafür haben wir internationale Fotografen gebeten, ein Foto von dem Plastikmüll vor ihrer Haustür zu machen.

Heute: Andrea Artz – Hastings | Großbritannien | Europa | Straße von Dover

Wo hast Du fotografiert?
Das Foto wurde in Hastings, East Sussex im Südosten von England gemacht. Der Blick zeigt den größten auf Land gelegenen Fischereihafen Englands (The Stade) wo seit über 1.000 Jahren gefischt wird. Heutzutage haben die Fischer große Probleme zu überleben – unter anderem auch wegen unsinniger EU Gesetze, weswegen viele für UKIP gestimmt hatten.

Warum hast Du es so fotografiert?
Es gab nur einen Tag an dem ich die Aufnahmen in Hastings machen konnte und dafür war es wichtig, die Gezeiten zu wissen. Ich wollte den Müll zeigen, aber dahinter auch den Strand mit den alten Fischerbooten, um dadurch einen Zusammenhang schaffen  Der Zeitpunkt der Ebbe und des besten Lichtes fielen auf den Morgen. Der Blickwinkel ist tief um die Plastikflaschen monumentaler erscheinen zu lassen. Das Licht ist vorhandenes direktes Sonnenlicht, eine geringen ISO Zahl und ein leichter Weitwinkel. Mir gefielen die unterschiedlichen Stadien der Flaschen, einige angeschwemmte die ewig im Wasser lagen und andere einfach am Strand abgestellt und wie neu.

Wie lange hast Du den Müll für das Bild gesammelt?
Eine Stunde. Ich bin mit dem Fahrrad die Strandpromenade entlang gefahren und konnte nur wenig Müll entdecken. Auf dem Bild sieht man alles was ich gefunden habe. Ich nehme an es gab gerade vorher einen großen Frühlingsputz. Normalerweise kann man mehr Plastikmüll finden, der von den Standparties liegen gelassen wurde.

Was ist Deine Erkenntnis aus dem Projekt?
An diesem speziellen Tag gab es nicht viel Müll, der war gerade aufgesammelt oder weggeschwemmt worden. Der Strand in Hastings hat gute Wasserqualität und man gibt sich Mühe ihn sauber zuhalten. Es kommt also immer individuell auf die Menschen an die hier leben und wie wichtig Umweltschutz für diese ist. Hier gibt es aufjedenfall Engagement.

Wer bist Du?
Andrea Artz ist gebürtige Deutsche und lebt seit 2010 in London. Von Ihrem Londoner Studio in Peckham fotografiert Sie Portraits, Reisegeschichten und Reportagen für editorial und corporate Kunden, darunter ADAC, Siemens, Deutsche Bank, Bystronic, Bombardier, Zeit, Spiegel, Cicero, Lufthansa Exklusiv, British Airways, The New Yorker, Fortune und Time Magazin etc… Die Wochenenden verbringt Sie in Hastings am Meer.

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Nicoló Minerbi

450 Jahre zerfällt eine PET-Flasche im Ozean in immer kleinere Stücke, bis man sie mit dem bloßen Auge nicht mehr sehen kann – bis sie also zu Mikroplastik geworden ist und dann in die Nahrungsketten von Tier und Mensch gelangt. Mikroplastik enthält eine hohe Konzentration an Giftstoffen wie Polychlorierten Biphenylen (PCB).**

Um die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll – und damit die Gefährdung der eigenen Gesundheit – zumindest ein wenig zu lindern, kann jeder seinen Teil beitragen: Das eigene Konsumverhalten kritisch hinterfragen und Plastikmüll an den Ufern aufsammeln und vernünftig entsorgen.

Die Ausstellung »Pick It Up« beim zehnten Umweltfotofestival horizonte zingst ist ein Aufruf, genau das zu tun. Wir haben 13 Fotografen weltweit gebeten, ein Bild vom Plastikmüll vor ihrer Haustür zu machen. Heute:

Nicoló Minerbi – Noto | Italien | Europa | Mittelmeer

Why did you shoot in that way?
I love the simplicity, though the strength, of the composition, it looks like the fork has just been left, after a lunch on the beach.
It reminds me how a simple habit, a forgetfulness, could last way longer than the vacation we enjoyed by the sea.

How long did you search for the plastic waste?
Longer than what i expected, beaches are cleaner than the last year. As a matter of fact this area of the island is taking better care of itself than the rest of the region. Awareness of the locals and a quality tourism can make the difference.

Did you learn anything out of the project?
Too much plastic anyway
Take the sea, for instance. Take this fork.
A tourist left it? Or it might have fallen from a ferry?
It’s one world.
And it’s round. No corners to hide stuff behind.
That’s the thing.

Who are you?
A person who strongly believes beauty always makes the difference.
Trash covers and ruin every beauty.
Take the face of the person you love the most.
Cover it with dirty stuff. You don’t want to kiss that face anymore, right?

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Nicoló Minerbi ist ein fotografisches Ausnahmetalent: Keine Szene, kein Thema, keine Situation, keine Idee, aus der er nicht – fast im vorbeigehen – ein Bild komponiert. Für seine Fotografie mixt er intelligente Gedanken, visuelle Visionen, spitzfindigen Humor, stilistischen Überschwang und schlicht Spaß zu ganz eigenen Bildwelten – und das alles entlang der perfekt beherrschten Klaviatur fotografischer Ausdrucksformen. Nicolò Minerbi lebt derzeit in Modica/ Sizilien und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Patrick Strattner

Der Plastikmüll in den Ozeanen wird momentan auf 150 Millionen Tonnen geschätzt, das entspricht etwa einem Fünftel des Gewichts aller Fische. Wenn wir unseren Plastikkonsum nicht drastisch reduzieren, wird es schon 2050 vom Gewicht her mehr Plastik als Fische im Ozean geben.**

Es wird also für jeden von uns dringend Zeit, dass wir unseren Plastikkonsum überdenken. Und dass wir aufräumen – an den Ufern dieser Welt werden Massen von Plastik angeschwemmt, die aufgesammelt und vernünftig entsorgt werden müssen.

Genau dafür ist die Ausstellung »Pick It Up«, die im Rahmen des zehnten Umweltfotofestivals horizonte zingst ab dem 20. Mai gezeigt wird ein Aufruf. Und wir haben dafür 13 Fotografen rund um die Welt gebeten, genau das zu machen: Hingehen, hinsehen, aufsammeln, Foto machen und Plastikmüll entsorgen.

Heute: Patrick Strattner – Cabrillo Beach | USA | Nordamerika | Nordpazifik

Wo hast Du fotografiert?
Fotografiert habe ich bei mir Zuhause im Wohnzimmer, ca. 15 km entfernt vom Cabrillo Beach in Los Angeles, wo ich den Müll gesammelt habe.

Warum hast Du es so fotografiert?
Mir war es wichtig die Vielfalt, Größe, Menge und Art des Mülls zu zeigen. Um jedem einzelnen Teil seinen eigenen Platz zu geben, entschied ich mich den Müll auf einem Papierhintergrund auszubreiten, zu arrangieren, das Ganze auszuleuchten und dann direkt von oben zu fotografieren.

Wie lange hast Du den Müll für das Bild gesammelt?
Das Sammeln hat nur eine Stunde gedauert. Allerdings kamen mir auch einige Strandgänger zur Hilfe, die wohl ein schlechtes Gewissen bekamen, als sie mich beim Sammeln gesehen haben.

Was ist Deine Erkenntnis aus dem Projekt?
Wenn jeder Strandgänger seinen Müll wieder mitnehmen würde, sähen die Strände anders aus – ganz nach dem Motto »leave no trace«. Zudem hat die Industrie, vor allem hier in den USA, noch so einiges zu tun Verpackungen zu minimieren und umweltfreundlicher zu gestalten.

Wer bist Du?
Ich bin ein deutscher freiberuflicher Fotograf und wohne seit 5 Jahren an der Küste von Süd Kalifornien. Von hier aus arbeite ich für Kunden aus aller Welt.

 

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Menschen in Szene zu setzen, das kann Patrick Strattner auch sehr, sehr gut. Äußerst geschickt – und dabei beinahe spielerisch – verknüpft er in seinen Bildern Thema, Umgebung, Licht, Protagonisten und Requisiten zu einer vielschichtigen und oft ebenso plakativen wie hintergründigen Aussage: Seine Bilder versteht man auf den ersten Blick. Aber der zweite und der dritte Blick lohnen (fast) noch mehr… Patrick Strattner lebt in Los Angeles, USA, und er arbeitet auf der ganzen Welt.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Marco Simola

322 Millionen Tonnen Plastik wurden 2015 weltweit produziert, Tendenz steigend. Und der Müllberg wächst täglich: Ein Großteil des seit 1950 produzierten Plastiks ist fast in Originalform auf Müllkippen, in Flüssen oder in den Weltmeeren zu finden**

Für die Ausstellung »Pick It Up« – die ab dem 20. Mai im Rahmen des zehnten Umweltfotofestivals horizonte zingst gezeigt wird – haben wir 13 Fotografen gebeten, ein Bild vor ihrer Haustür zu machen – von dem Plastikmüll. Um zu zeigen, dass das Problem Plastikmüllverschmutzung international ist und und alle angeht.

Heute: Marco Simola | Lima | Peru | Südamerika | Südpazifik

Where did you take your photo?
The pictures were taken in one of the Costa Verde Beaches in Lima, Peru
Why did you shoot in that way?

It was a nice sunny day and the colour of the water and the sky were really amazing. So I thought that was the best way to show the contrast between the plastic and the nature.

Did you learn anything out of the project?
That the world is full of abandoned plastic in any corner. And it is necessary that we’ll do something real to stop its prolification.

When I lived in Europe I collected plastic, paper, glass, aluminium and organic waste. Unfortunately here in Lima it makes no sense to collect any kind of rubbish because it does not exist any plan about recycling. So once you collect, there’s no place where to leave it.

Who are you?
My name is Marco Simola. I’m a professional itaian photographer based in Lima, Peru. since 2007

** Quelle: »Das Ozeanbuch – Über die Bedrohung der Meere« von Esther Gonstalla, erscheint im August 2017 im Oekom-Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-96006-012-3

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Philippe Roy

Die Meere der Welt sind  das größte Ökosystem der Erde, aber Überfischung, Verklappung, Unfälle auf Ölplattformen oder Plastikmüllstrudel stören das empfindliche Gleichgewicht immer mehr. Darum ist es Zeit zu handeln. Für jeden von uns.

Die Ausstellung »Pick It Up« ist ein Aufruf zum Handeln, denn jeder kann Müll an den Ufern der Meere aufsammeln (ein Foto davon machen und ebenjenes weiterverbreiten) und vernünftig entsorgen. Und das auf der ganzen Welt, im Alltag oder im Urlaub. Gezeigt wird die Schau übrigens auf dem 10ten Umweltfotofestival horizonte zingst und wir haben dafür 13 Fotografen weltweit gebeten, vor ihrer Haustür Plastikmüll zu sammeln und ein Foto daraus zu machen.

Heute: Philippe Roy – Ningbo | China | Asien | Ostchinesisches Meer

Where did you take your photo?
I took it at the sea port of Ningbo. It’s a 2nd tier city about 4 hours away from Shanghai.

Why did you shoot in that way?
I was on assignment for ELLE Deco. We’ve been doing a lot of travel stories for them lately, and we were at the port because Nantong is well known for its sea food.

How long did you search for the motif?
We were waiting for a boat to come into port so we could capture the fishermen unloading their catch. So while we waited I walked around the area. A lot of the fishermen have temporary houses right at the port, where they can sleep, play cards or drink tea while they wait for their next shift. But like many rural areas in China they have a habit of throwing things out the window instead of collecting, recycling and/or reusing. Though I was completely disgusted at how fishermen treat their own environment… essentially killing what makes them live, in the most ironic ways, I was also fascinated by how much of an insight this archeological pile of trash was. Playing cards, alcohol bottles, boots, gloves… all just thrown out the window, just meters away from where they live.

Did you learn anything out of the project?
To be honest, I’m unclear what to say… except for building public awareness to how fucked up we are as a species…

Who are you?
I’m a Canadian photographer from Montreal. I have lived in London, Delhi, Sao Paulo and now in Shanghai, where I have been since 2003. I shoot mainly commercial assignments with either a lifestyle or industrial focus.

 

P.S.: Ob Werkshalle, Fertigungsstraße, Qualitätskontrolle oder Lager. Ob Mitarbeiter, Führungsstab oder Produktpalette – Philippe Roy bewegt sich mühelos an allen Stationen, die zu einer guten Unternehmenskommunikation gehören. Seine Bilder zeigen alles, was wichtig ist: Konzentriert, auf den Punkt gebracht und das in höchster fotografischer Qualität. Philippe Roy lebt in Shanghai, China, und arbeitet weltweit.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

* Quelle: »Das Ozeanbuch« von Esther Gonstalla, erschienen im Erdgeschoss Verlag mit der ISBN 978-3-943118-06-3

Horizonte-Countdown 2017 | Claus Sjödin

Plastikmüll ist überall in den Ozeanen der Welt zu finden. Und auch an den Ufern, in Buchten, Flussmündungen oder an den schönsten Sandstränden, das hat jeder schon gesehen. Sehen, vorbeigehen, das Strandhandtuch vom Müll abrücken oder sich darüber aufzuregen alleine reicht aber nicht – jeder Mensch ist aufgerufen, hinzusehen, hinzugehen, aufzuheben und zu entsorgen. Ein paar Minuten pro Strandtag, pro Spaziergang reichen und ein kleiner, aber sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz ist geleistet.

Und wenn das dann noch fotografiert und gepostet wird, dann erreicht diese Botschaft  auch noch mehr Menschen!

Die Ausstellung »Pick It Up«, die im Rahmen des zehnten Jubiläumsfestivals horizonte zingst gezeigt wird, soll genau dazu aufrufen. Wir haben Fotografen auf der ganzen Welt gebeten, zu sammeln und ein Foto zu machen – als Beweis, als Aufruf, zum Nachahmen.

Von heute an bis zum Start des Festivals stellen wir jeden Tag einen der Fotografen vor, die ein Bild für die Ausstellung »Pick It Up« gemacht haben.

Heute: Claus Sjödin |Aarhus | Dänemark | Europa | Nord- und Ostsee

Where did you take your photo?
Plastic collected at the beach 1 km north of Søndervig on the west coast of Denmark (Northsea)  and the photo was taken at Mariendal Strand (Mariendal Beach) on the east coast of Jutland/Denmark just 15 km south of Aarhus. The sea here is called a part of the entrance to the Baltic Sea.

How long did you collect the plastic waste?
The plastic was collected within 25 minutes by two persons. There is only about half of the collected plastic on the line in the picture.

Why did you shoot in that way?
Its a process – this picture was not my intension when I first was asked to participate. But the it developed over days and became this….. Why? I can not tell – but it has something to do with the nature of plastic. It’s everywhere in the water, in the air – in the North Sea, in the Baltic Sea, in all the oceans all over the world. On the outside the picture is, I hope, a beauty picture but if you think a lille deeper also quite scaring…..

 

P.S.: Claus Sjödin ist ein zurückhaltender, sehr genauer und dabei aber immer ein äußerst zugewandter Beobachter. Für seine Motive – ob Mensch oder Maschine – entwickelt er sorgfältig das passende Umfeld und das richtige Licht. Um dann im richtigen Augenblick ein gutes Foto zu machen. Claus Sjödin lebt in Aarhus, Dänemark, und arbeitet überall.

P.P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

Horizonte-Countdown 2017 | Ian MacLellan

Etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen pro Jahr in die Meere der Welt*. Plastikteile werden in allen Größen und in allen Ozeanen rund um den Planeten gefunden – in der Arktis ,  auf Meeresböden, in den Mägen der Meeresbewohner und an den schönsten Sandstränden.

Diese mehr und mehr den Lebensraum der Ozeane – und damit gleichzeitig auch die Menschheit – bedrohende Menge an Plastikmüll hat das Umweltfotofestival »horizonte zingst« in diesem Jahr dazu veranlasst, ihr Festival unter das Leitthema »S.O.S. – Save Our Seas« zu stellen. Um aufmerksam zu machen. Und um die Fotografie noch stärker als Instrument für den aktiven Naturschutz einzubinden.

Wie also lässt sich das Thema so umsetzen, dass es gleichzeitig aufrüttelt, einen Blick auf die weltweite Plastikmüll-Verschmutzung der Meere ermöglicht, zum Nachahmen und zum Handeln aufruft und dabei auch noch fotografisch spannend ist?

Die Ausstellung »Pick It Up« macht all das. Und dafür hat fotogloria nicht nur das Konzept entwickelt, sondern ihre internationalen Fotografen-Kontakte angesprochen und sie gebeten, an den Meeren, Stränden oder Gewässern vor der Haustür Plastikmüll zu sammeln und daraus ein Bild zu machen.

Ab dem 20. Mai nun wird in Zingst das Ergebnis der Aktion gezeigt, die möglichst viele Nachahmer finden soll, die selber losgehen, hinsehen, aufsammeln, den gesammelten Plastikmüll fotografisch dokumentieren und – mithilfe des Fotofestivals horizonte zingst – die Fotos weiter verbreiten, also selber und im besten Sinne Naturschutz mit der Kamera betreiben.

Von heute an bis zum Start des Festivals stellen wir jeden Tag einen der Fotografen vor, die ein Bild für die Ausstellung »Pick It Up« gemacht haben.

Heute: Ian MacLellan – Boston | USA | Nordamerika | Nordatlantik

Where did you take the photo?
I took this photo on Revere Beach at sunrise. Revere Beach was the very first public beach in the USA but it’s current reputation is as a dirty place. I used to come to this beach in college to swim and surf at a beach a few miles away. I have definitely found some strange things on this beach in the past including an extraordinarily large rodent carcass that had been puffed up by time in the water and resembled a monster.

Why did you shoot in that way?
I took this photograph using a tripod and off-camera flash. I wanted to use a long exposure to get some movement in the ocean and I wanted to use a flash to really make the trash clear.

How long did you collect the plastic waste?
This morning I only collected waste for 2 hours before I had to go to an assignment. This project inspired me to collect more trash though and encourage others to clean up our beaches.

Did you learn anything out of the project?
Working on this project, was definitely an alarming experience. I barely had to walk 20 feet to find another piece of plastic trash to pick up.

Who are you?
I am a freelance photographer and filmmaker based in Boston, MA. I love swimming and surfing and spend as much time as I can in the water.

 

P.S.: Ihr Unternehmen, Ihre Agentur, Ihr Magazin hat internationale Themen und Sie suchen einen Fotografen vor Ort, der die Landessprache spricht, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten auskennt und der Ihre Qualitäts-Standards erfüllt? Wir finden für Sie den passenden Fotografen für jeden Bereich der Unternehmenskommunikation und für jede Ihrer Ideen, auch für Ausstellungen – und das in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt. Eben die Internationale Fotografie von fotogloria: international@fotogloria.de

*Laut einem Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP) von Ende 2014

Jan Michael Hosan für ebm-papst

Wie nennt man eigentlich eine Homestory in einem Regallager? Storestory vielleicht. So eine Storestory hat der fotogloria-Fotograf Jan Hosan jedenfalls gerade per excellence abgeliefert: Für ebm-papst, einen der weltweit führenden Entwickler für Luft- und Antriebstechnik, der maßgeblich an der Entwicklung eines hochinnovativen, automatisierten Regalsystems beteiligt war. Dieses täglich 500 Paletten durchschleusende Superregal steht beim Tierfuttermittelhersteller Miavit im Oldenburger Land.

Für ebm-papst hat diese Storestory das Zeug zur Titelgeschichte. Und so ziert schon zum zweiten Mal das fotografische Werk eines fotogloria-Fotografen die Titelseite des Kundenmagazins »mag« – erst im November hat Anna Schroll ein Gaskraftwerk besucht und eine gewaltige Powerhousestory draus gemacht. Wie man sieht: fotogloria kann Homestorys auch ohne »Home«.

* Nach einer klassischen Ausbildung zum Werbefotografen arbeitete Jan Michael Hosan in Studios in Österreich und der Schweiz. Sein Handwerk – die Industriefotografie – schließlich mehr als beherrschend, eröffnete er 2006 sein eigenes Studio. Seitdem setzt er die Ideen seiner internationalen Kunden um – mit einem hochprofessionellen und den speziellen Anforderungen angepassten Equipment und immer mit seinem eigenen Blick. Jan Hosan ist neben der Industriefotografie auf Technologie-, Medizin und Wissenschafts-Fotografie spezialisiert. Er lebt in Neuwied und arbeitet weltweit.

** fotogloria vertritt  Jan Michael Hosan und seine Industriefotografie exklusiv und weltweit. Über fotogloria können Sie ihn gerne für Ihre Ideen und Aufträge im Bereich Industriefotografie buchen – melden Sie sich jederzeit unter 040 609 42 906 -0 oder info@fotogloria.de

*** Mit wiederholtem Dank für den Auftrag und einem herzlichen Gruß an Steffen Beck von pr+co – der begleitenden Agentur!

**** Und HIER kann man sich übrigens das ganze Heft von ebm-papst ansehen.