7 Fragen an… Corporatefotograf Andreas Möltgen

Warum bist Du Fotograf geworden?
Neugierig war ich immer schon und es gibt nur wenige Berufe, die diese in solch einer Vielfältigkeit befriedigen können. Das andere ist das Gefühl mit einer Kamera in der Hand Geschichten „einzufangen“ – einfach super.

Kannst Du Dich an Deinen ersten Job erinnern?
Klar, für einen Katalog. Models, Visagistin mit allem was dazu gehört. Mein Adrenalinspiegel stand bis in die Haarwurzeln. Spaß hat’s gemacht, die Laune war top und das auch noch als ich im Fachlabor die ersten Clips gesehen habe. (Die noch auf Film belichtet haben, wissen was ich meine…)

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Was war Dein schönstes / schlimmstes Erlebnis als Fotograf?
Das Schönste ist immer die Vielseitigkeit. Kein Job ist gleich. Als Fotograf unterwegs zu sein, unterschiedlichste Menschen kennenzulernen, die ich sonst nicht unbedingt getroffen hätte. Einblicke in Bereiche zu bekommen, die nicht für jeden zugänglich sind. Kurz: ein „Türöffnerjob“.

Richtig schlimmes ist mir bisher nicht passiert. Aber eine kleine Anekdote gibt’s schon. Ich stand in ungefähr 20 Meter Höhe auf einem Steiger, samt Assistent und Operator, um 5 Uhr morgens und die Arbeitsbühne lies sich nicht mehr starten. Nichts ging mehr. Der Servicetechniker brauchte ca. 1 Std. bis er vor Ort war um den LKW von unten ans laufen zu bringen. Aber der Sonnenaufgang war schön, das Surren des Strommastes in der Nähe eigentlich auch – toll und gemütlich mit uns Dreien wars da oben…

Wie arbeitest Du am Liebsten?
Sehr gerne im Team. Das heißt, neben den Personen vor Ort während einer Fotoproduktion, auch mit der jeweiligen Agentur bzw. dem Kunden im engen Austausch über die Aufgabenstellung und das gerne auch schon vor Produktionsbeginn. Frei, Motive zu inszenieren. Die journalistische vorgehensweise als „Beobachter“ unterwegs zu sein, ist natürlich auch wunderbar. Auch eines der Vorzüge der Corporate Fotografie.

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Was verbindest Du mir fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit?
Ein sympathisches, unaufgeregtes Team, mit denen man neben dem Alltagsgeschäft auch mal konstruktiv über Bilder streiten kann.

Wie hast Du Deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt entwickelt?
Die Ausbildung in einem Werbestudio und die freie Assistenz haben mir viele Einblicke verschafft. Relativ schnell bin ich, nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Peter Ginter – einem Top-Fotografen im Bereich der Wissenschafts-Corporate Fotografie – bei selbiger hängen geblieben. Mir war schnell klar: Das ist es! Wo gibt es sonst so vielseitige Möglichkeiten der Fotografie? People, Technik, Porträt vereint in Bilder und dann noch Geschichten erzählen – super!

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Für welchen Kunden würdest Du gerne einmal arbeiten?
Da habe ich keinen speziellen im Blick. Es gibt so viele interessante Unternehmen in Deutschland, im Mittelstand oder auf Konzernebene das es mir schwer fällt nur einen zu benennen. Einfach ein Kunde der sein Unternehmen mit spannenden Bildern anspruchsvoll dargestellt wissen will.

 

* Nach seiner fotografischen Ausbildung sammelte Andreas Möltgen erst einmal Erfahrung als Assistent in vielen Teilen der Foto-Welt. In der Automobil-Fotografie. Bei internationalen redaktionellen Produktionen und bei Strecken für Geschäftsberichte. Heute arbeitet Andreas Möltgen sowohl in seinem Studio in Köln-Weidenpesch als auch vor Ort für Agenturen oder direkt für Unternehmen.  Seine besondere Vorliebe sind Produktionen, die in mehr als eine Schublade passen und ihn in seiner ganzen Vielfalt als Fotograf fordern. Andreas Möltgen lebt in Köln.

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